Der letzte erste Blick
Der letzte erste BlickDas Cover:
Die Neuauflage von „Der letzte erste Blick“ überzeugt mit einem modernen, stimmigen Design, das die Geschichte perfekt widerspiegelt. Das Bild wirkt frisch und einladend, sodass man sofort neugierig ...
Das Cover:
Die Neuauflage von „Der letzte erste Blick“ überzeugt mit einem modernen, stimmigen Design, das die Geschichte perfekt widerspiegelt. Das Bild wirkt frisch und einladend, sodass man sofort neugierig wird, wer hinter dieser Geschichte steckt. Vor allem merkt man, dass hier jemand an Werk war, der Ahnung hatte wie die Charaktere aussehen.
Meine Meinung:
Dies ist wie erwähnt, eine Neuauflage, also wenn euch die Geschichte bekannt vorkommt, dann vielleicht genau deswegen.
Die Geschichte von Emery und Dylan ist ein toller Mix aus Tiefe und Leichtigkeit verpackt in einer College Geschichte.
Emery trägt eine schwere Vergangenheit mit sich, die sie geprägt hat, doch sie hat sich von ihrer alten Heimat gelöst und versucht, mit ihrer Leidenschaft für Fotografie einen neuen Weg zu finden. Es fällt ihr schwer Menschen an sich hernazulassen und man merkt schnell in welche Richtung ihre Angst geht.
Dylan ist das komplette Gegenteil, offenherzig, witzig und immer für andere da. Dieses Zusammenspiel macht die Dynamik zwischen den beiden so besonders.
Der Fokus auf ihre Streiche und das gegenseitige Anfeuern lockert die Geschichte auf, ohne den emotionalen Kern zu verlieren.
Besonders gelungen finde ich die Erzählweise mit abwechselnden Perspektiven. Dadurch bekommt man einen ganz authentischen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Charaktere.
Es fühlt sich nahbar und echt an, als würde man ihnen beim Wachsen und Heilen zusehen.
Das Buch schafft es, Themen wie Vertrauen, Verletzlichkeit und Neuanfang behutsam und glaubwürdig zu verpacken, ohne zu schwer zu werden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, dabei tiefgründig und dennoch locker.
Mittendrin zieht sich die Geschichte fpr meinen Geschmack ein wenig, da man als Leser schon merkt in welche Richtunf es gehen wird.
Mein Fazit:
„Der letzte erste Blick“ ist für mich ein richtig schöner Wohlfühlroman, der berührt und gleichzeitig Spaß macht. Die Charaktere sind authentisch, die Geschichte ausgewogen und emotional, und die Entwicklung von Emery und Dylan macht richtig Lust auf mehr. Ein Buch, das man gerne in die Hand nimmt und dann in einem Rutsch lesen kann.