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Veröffentlicht am 05.05.2021

Tolle Collegegeschichte für zwischendurch

Trust in Us - Nur du und ich
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Rezension zu „Trust in Us – Nur du und ich“
von Annie Waye
Seitenanzahl: 351

Caroline ist angehende Journalistin und interviewt den Footballspieler Jeff für die Collegezeitung. Sie erwartet nicht viel, ...

Rezension zu „Trust in Us – Nur du und ich“
von Annie Waye
Seitenanzahl: 351

Caroline ist angehende Journalistin und interviewt den Footballspieler Jeff für die Collegezeitung. Sie erwartet nicht viel, da Jeff introvertiert ist und keine spannenden Geheimnisse zu haben scheint. Zwischen den beiden funkt es und Caroline verliebt sich in ihn. Doch dann erfährt sie sein Geheimnis, welches seine Sportkarriere und auch ihre Liebe gefährden könnte.

Man taucht direkt in das Buch ein und die Geschichte fokussiert sich sehr auf Caroline und Jeff, was mir sehr gut gefällt. Natürlich kommen auch andere Personen vor, doch mir gefällt, dass die Liebesgeschichte von vornherein sehr im Fokus steht.
Allerdings geht zu Beginn alles zwischen den beiden recht schnell, das hätte vielleicht ein wenig langsamer sein können, für mich persönlich war es aber okay. Ich fand eher etwas schwierig, dass die gesamte Geschichte in einem sehr kurzen Zeitraum stattfindet und in Bezug darauf passierte mir etwas viel in der Zeit.

Die Charaktere und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen und ich fand es eine perfekte Collegegeschichte für zwischendurch, womit das Buch meine Erwartungen erfüllt hat. Es waren ein paar Wendungen eingebaut, die der Geschichte Spannung verliehen haben, aber in einem eher geringeren Maß, sodass die Geschichte an sich eine gewisse Lockerheit beim Lesen beibehalten hat.
Schön fand ich, dass es um Football ging und dass auch der Journalismus eine Rolle gespielt hat. Bei Ersterem hat man gemerkt, dass die Autorin sich mit der Sportart auseinandergesetzt hat, was ich sehr gut fand.

In meinen Augen hat man gemerkt, dass dies eine sehr fiktionale Geschichte ist, da ich denke „in echt“ wären einige Dinge vermutlich etwas anders gelaufen ABER ich Maße mir da nicht an zu sagen, dass das definitiv so ist, vielleicht wäre die Geschichte auch genauso im „echten Leben“ geschehen, alles ist möglich. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass andere das auch so empfinden werden und es ein kleiner Kritikpunkt sein kann.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen und ich würde es allen New Adult Lesern weiterempfehlen und schließe nicht aus, dass ich es selbst irgendwann noch ein zweites Mal lesen werde. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.03.2021

süße Geschichte, leider nicht ideal umgesetzt

Dein erster Blick für immer
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Das Buch erzählt die Geschichte von Maya Flowers, einer Frau, die bei einem großen Modeimperium arbeitet und auf dem Weg zur Arbeit im Zug dem „Bahn-Mann“ begegnet. Sie verliebt sich in den Unbekannten, ...

Das Buch erzählt die Geschichte von Maya Flowers, einer Frau, die bei einem großen Modeimperium arbeitet und auf dem Weg zur Arbeit im Zug dem „Bahn-Mann“ begegnet. Sie verliebt sich in den Unbekannten, ohne je ein Wort mit ihm gewechselt zu haben. Mit einem kleinen Zettel, den sie ihm zusteckt, versucht sie ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen, sie ahnt nicht, dass dieser Zettel ihr Leben für immer verändern wird.

Zu Beginn kam mir das Buch lang und sehr verwirrend vor, was sich ungefähr über die ersten 100 Seiten gezogen hat, weshalb ich schon überlegt hatte, es nicht weiter zu lesen. Das Leseerlebnis war für mich nicht das, was ich mir von einem guten Buch erhoffe. Da mir das Buch jedoch vom Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, habe ich es weitergelesen.
Das Buch ist in dritter Person geschrieben und beginnt im Jahr 2014 über Maya zu erzählen. Nach ein paar Kapiteln springen wir in der Zeit zurück in das Jahr 2013. Dort kommt dann noch dazu, dass das Buch über James (der Bahn-Mann) erzählt. Nach einer Weile folgt ein Kapitel, welches über das Leben von Mayas bester Freundin berichtet und es folgen weitere Kapitel über ein bis dahin völlig fremdes Paar. Ich hätte mir an dieser Stelle sehr gewünscht, dass entweder über jedem Kapitel die Person gestanden hätte, um die es gehen wird oder dies vielleicht unten am Seitenrand vermerkt worden wäre. Das hätte sehr zu einem besseren Überblick beigetragen gerade, weil am Anfang ohnehin sehr viele Personen und Szenen beschrieben werden. Auch ist mir aufgefallen, dass zu Beginn sehr viele unnötige Informationen den Lesefluss erschweren. Ein Beispiel war, dass im Buch erwähnt wurde, dass sie an einem Krankenhaus vorbeigeht und dann berichtet wird, wie viele Kinder an diesem Tag schon in dem Krankenhaus geboren wurden. Für den Leser ist diese Information absolut irrelevant und erschwert einen guten Einstieg in die Geschichte, was ich sehr schade fand.

Als dann endlich alle Personen ihren Platz in der Geschichte gefunden haben, fand ich besser in die Geschichte rein und konnte das Buch recht entspannt zu Ende lesen.
Hier und da fand ich die Personen sehr „echt“ und lebendig beschrieben, was definitiv ein Pluspunkt ist. Ebenfalls gut gefallen hat mir der Einblick in Mayas Arbeit und ihr Engagement nebenher.

Leider hatte ich das Gefühl es ging mehr um alles andere als um die eigentliche Liebesgeschichte. Vom Klappentext her hatte ich erwartet, dass die Geschichte näher an den beiden Hauptprotagonisten dran wäre, aber letztlich war die Geschichte sehr weitläufig, was mir nur bedingt gefallen hat. Trotz allem muss ich sagen, dass dieser Schreibstil mal was anderes gewesen ist, was interessant war, durch oben genannte Punkte leider aber schlussendlich nicht überzeugen konnte.
Leider gab es auch einen Fehler, der durch die Übersetzung zustande gekommen sein wird, was ich aber schade fand, da solche größeren Fehler ja eigentlich im Lektorat auffallen sollten.

Alles in allem hatte ich mir etwas anderes erwartet. Das Buch hat zweifellos seine guten Momente und gegen Ende fand ich es auch ganz nett für zwischendurch, der Anfang jedoch war mir einfach viel zu durcheinander durch zu viele Charaktere und Perspektiven. Für mich 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 31.10.2020

Körpersignale beachten und zu einer individuellen Ernährung finden

Reset your Body
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In dem Buch von Kathy Rabus geht es darum, den Körper besser verstehen zu lernen, um so seine Ernährung individuell anpassen zu können und damit mehr Gesundheit und damit verbundene Energie zu erlangen. ...

In dem Buch von Kathy Rabus geht es darum, den Körper besser verstehen zu lernen, um so seine Ernährung individuell anpassen zu können und damit mehr Gesundheit und damit verbundene Energie zu erlangen.

Das Buch gliedert sich in verschiedene Kapitel. Im ersten wird erst einmal ein Überblick über die verschiedenen Komponenten unseres Essens gegeben, wie zum Beispiel Kohlenhydrate und Fette. Dabei werden unter anderem die verschiedenen Fettsäuren aufgelistet und es wird erklärt, welche Fette die bessern und gesünderen sind und welche nicht.
In einem späteren Kapitel wird dann auf verschiedene Ernährungstrends eingegangen und es werden Vor- und Nachteile derer aufgezeigt. Dafür werden immer wieder Tabellen als Übersicht verwendet.

Ich fand es sehr gut, dass das Thema zunächst erst mal etwas theoretischer angegangen wurde, da man so erst mal nötiges Hintergrundwissen bekommt. Für mich als eine Person, die sich bislang aber noch sehr wenig mit Ernährung auseinandergesetzt hat, waren die Informationen jedoch etwas erschlagend, was sich für mich durch das ganze Buch gezogen hat. Man musste sehr aufmerksam lesen, um alles aufnehmen zu können und trotzdem war es mir einfach zu viel, wenn in jedem Satz auf eine andere Omegafettsäure eingegangen wird (beispielsweise).
Es wurde sehr deutlich, dass wir unserem Körper viel Schaden zufügen können, wenn wir nicht auf seine Signale achten und einfach unüberlegt irgendetwas essen. Viele Informationen des Buchs fand ich sehr interessant und lehrreich.

Kathy Rabus schlägt vor, den Körper zunächst einmal komplett zu entgiften und anschließend langsam zu testen, welche Lebensmittel man besser verarbeiten kann als andere und somit die für einen persönlich Schlechten auszugliedern. An sich finde ich das eine spannende Sache und ich denke auch, dass dies sehr sinnvoll sein kann, jedoch hatte ich das Gefühl, viele der Sätze haben in mir eine Hemmschwelle aufgebaut, mit der es mir schwerer fällt mich dazu durchzuringen, das Gelesene umzusetzen und meinen Körper zu entgiften. Es wurde zwar hervorgehoben, wie gut es dem Körper tut, wenn man auf ihn hört und, dass man langfristig gesünder, energetischer und motivierter ist, wenn man für sich einen guten Weg gefunden hat, jedoch habe ich das Gefühl, zunächst erst mal sehr viel Negatives einstecken zu müssen, was es für mich schwer macht zu beginnen.
Dennoch hat das Buch viel Positives. Kathy hat viel über ihren eigenen Weg zu ihrer persönlichen optimalen Ernährung erzählt und ich finde gut, dass am Ende des Buchs eine Checkliste für die optimale Entwöhnungsphase und ein paar passende Rezepte zu finden sind.

Alles in allem bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung an diejenigen, die gerne etwas an ihrer Ernährung ändern würden und schon eine gewisse Motivation dazu haben, weil ich denke, dass es denjenigen leichter fallen wird, eine Entgiftung durchzuziehen und die ganzen Begriffe in dem Buch aufzunehmen.

  • Cover
Veröffentlicht am 11.10.2020

Ratgeber der zum nachdenken und handeln anregt

Bewusstheit
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„Wer möchte ich wirklich sein?“ Und „Wie möchte ich wirklich sein?“ sind die zentralen Fragen die Christian Bischoff direkt zu Beginn des Buches stellt.

Diese Fragen und noch viele weitere kommen auf ...

„Wer möchte ich wirklich sein?“ Und „Wie möchte ich wirklich sein?“ sind die zentralen Fragen die Christian Bischoff direkt zu Beginn des Buches stellt.

Diese Fragen und noch viele weitere kommen auf einen in den 12 Kapiteln zu, in denen er durch das Buch führt, und versucht einem die Bewusstheit in Bezug auf viele verschiedene Dinge im Leben zu verdeutlichen.

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, da ich mit dem Schreibstil etwas zu kämpfen hatte und sich dadurch ein guter Lesefluss erst nach einer Weile einstellt hat. Trotzdem fand ich inhaltlich von Anfang an viele Aspekte interessant, was mich dazu bewegt hat, dem Buch weiterhin eine Chance zu geben, was ich nicht bereut habe.
Ich muss ehrlich sagen, ich halte nicht so viel von Imaginationen und auch einigen seiner Beispiele stehe ich kritisch entgegen, manche finde ich etwas schwierig verknüpft.
Dennoch finde ich das Buch im Großen und Ganzen ziemlich gut. Ich habe mir etliche Stellen markiert und konnte extrem viel daraus mitnehmen. Er hat immer wieder Beispiele von sich oder anderen Menschen einfließen lassen, um seine Worte zu verdeutlichen, was ihm sehr gut gelungen ist.
Persönlich konnte ich viele Textpassagen mit meinem eigenen Leben / erlebten in Verbindung bringen und so einen Bezug herstellen. Mir sind direkt Dinge aufgefallen die ich zum Teil bereits so mache und andere, wo ich für mich Handlungsbedarf sehe und dank des Buches nun weiß, wie ich diese Dinge angehen kann.

Zu Beginn habe ich das Buch im 3-Sterne Bereich gesehen, aufgrund der oben genannten Aspekte gebe ich dem Buch schlussendlich aber 4 Sterne, weil ich denke, dass es kaum einen Ratgeber gibt mit dem man eins zu eins übereinstimmt. Aber ich konnte viel lernen und bin sicher, dass ich auch in Zukunft noch von diesem Buch profitieren werde.
Ich habe es direkt weiterempfohlen und würde es auch immer wieder tun, da ich denke, dass es wichtig ist, dass sich jeder von uns mit sich selbst auseinandersetzt und mehr über Bewusstheit lernt. Bewusstheit gegenüber sich selbst und seinem Umfeld.

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.08.2020

Thriller und Liebesroman in einem

Remember Me – Tödliche Vergangenheit
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Schon der Klappentext des Buchs ist wahnsinnig ansprechend und weckt die Neugierde, herauszufinden was Jubilee passiert ist. Sie hat vor Jahren einen schrecklichen Fehler begangen und damit eine Familie ...

Schon der Klappentext des Buchs ist wahnsinnig ansprechend und weckt die Neugierde, herauszufinden was Jubilee passiert ist. Sie hat vor Jahren einen schrecklichen Fehler begangen und damit eine Familie in eine Tragödie gestürzt. Jetzt lebt sie alleine in New York und hat sich einen falschen Namen zugelegt. Als sie ihren Nachbarn kennenlernt, beginnt sie sich ihm zu öffnen und wieder vertrauen zu fassen. Bis sie ihre Vergangenheit wieder einholt und sie in großer Gefahr schwebt.

Das Buch ist aus der Perspektive von Jubilee alias Lee geschrieben. Von Seite eins an hat es mich gepackt. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte spielt in New York, was mir sehr gut gefallen hat, da in den meisten Büchern die ich in letzter Zeit gelesen habe eher kleine, ruhigere Orte zu finden waren.

Lee ist als Charakter sehr interessant. Der Leser merkt sofort, dass sie viele verschiedene Seiten zu haben scheint, die man aber erst mit der Zeit richtig kennenlernt, was sie spannend macht.
Generell bekommt man das ganze Buch über viele Einblicke in ihre Gedanken, Sorgen und Ängste.
Die anderen Charaktere sind ebenfalls spannend gestaltet. Auch bei ihnen versucht man Seite für Seite mehr rauszufinden, wer sie wirklich sind und wie sie ticken.

Es wird durchgehend Spannung aufgebaut und man rechnet jeden Moment damit, dass etwas passiert, weiß jedoch nicht genau was. Dadurch wird die Neugierde geweckt und man wird animiert weiterzulesen. Ein ganz tolles Buch, was bis den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrechterhält. Die Auflösung hat mir auch gut gefallen
.
Fazit: Das Buch zählt für mich zu meinen Jahreshighlights. Es ist die perfekte Mischung von Thriller und Liebesroman. Ich habe immer wieder mit Freude zum Buch gegriffen und konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie es ausgeht. Für mich 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung!

Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen, ich hätte es nicht missen wollen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl