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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2020

Ratgeber der zum nachdenken und handeln anregt

Bewusstheit
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„Wer möchte ich wirklich sein?“ Und „Wie möchte ich wirklich sein?“ sind die zentralen Fragen die Christian Bischoff direkt zu Beginn des Buches stellt.

Diese Fragen und noch viele weitere kommen auf ...

„Wer möchte ich wirklich sein?“ Und „Wie möchte ich wirklich sein?“ sind die zentralen Fragen die Christian Bischoff direkt zu Beginn des Buches stellt.

Diese Fragen und noch viele weitere kommen auf einen in den 12 Kapiteln zu, in denen er durch das Buch führt, und versucht einem die Bewusstheit in Bezug auf viele verschiedene Dinge im Leben zu verdeutlichen.

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, da ich mit dem Schreibstil etwas zu kämpfen hatte und sich dadurch ein guter Lesefluss erst nach einer Weile einstellt hat. Trotzdem fand ich inhaltlich von Anfang an viele Aspekte interessant, was mich dazu bewegt hat, dem Buch weiterhin eine Chance zu geben, was ich nicht bereut habe.
Ich muss ehrlich sagen, ich halte nicht so viel von Imaginationen und auch einigen seiner Beispiele stehe ich kritisch entgegen, manche finde ich etwas schwierig verknüpft.
Dennoch finde ich das Buch im Großen und Ganzen ziemlich gut. Ich habe mir etliche Stellen markiert und konnte extrem viel daraus mitnehmen. Er hat immer wieder Beispiele von sich oder anderen Menschen einfließen lassen, um seine Worte zu verdeutlichen, was ihm sehr gut gelungen ist.
Persönlich konnte ich viele Textpassagen mit meinem eigenen Leben / erlebten in Verbindung bringen und so einen Bezug herstellen. Mir sind direkt Dinge aufgefallen die ich zum Teil bereits so mache und andere, wo ich für mich Handlungsbedarf sehe und dank des Buches nun weiß, wie ich diese Dinge angehen kann.

Zu Beginn habe ich das Buch im 3-Sterne Bereich gesehen, aufgrund der oben genannten Aspekte gebe ich dem Buch schlussendlich aber 4 Sterne, weil ich denke, dass es kaum einen Ratgeber gibt mit dem man eins zu eins übereinstimmt. Aber ich konnte viel lernen und bin sicher, dass ich auch in Zukunft noch von diesem Buch profitieren werde.
Ich habe es direkt weiterempfohlen und würde es auch immer wieder tun, da ich denke, dass es wichtig ist, dass sich jeder von uns mit sich selbst auseinandersetzt und mehr über Bewusstheit lernt. Bewusstheit gegenüber sich selbst und seinem Umfeld.

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.08.2020

Thriller und Liebesroman in einem

Remember Me – Tödliche Vergangenheit
1

Schon der Klappentext des Buchs ist wahnsinnig ansprechend und weckt die Neugierde, herauszufinden was Jubilee passiert ist. Sie hat vor Jahren einen schrecklichen Fehler begangen und damit eine Familie ...

Schon der Klappentext des Buchs ist wahnsinnig ansprechend und weckt die Neugierde, herauszufinden was Jubilee passiert ist. Sie hat vor Jahren einen schrecklichen Fehler begangen und damit eine Familie in eine Tragödie gestürzt. Jetzt lebt sie alleine in New York und hat sich einen falschen Namen zugelegt. Als sie ihren Nachbarn kennenlernt, beginnt sie sich ihm zu öffnen und wieder vertrauen zu fassen. Bis sie ihre Vergangenheit wieder einholt und sie in großer Gefahr schwebt.

Das Buch ist aus der Perspektive von Jubilee alias Lee geschrieben. Von Seite eins an hat es mich gepackt. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte spielt in New York, was mir sehr gut gefallen hat, da in den meisten Büchern die ich in letzter Zeit gelesen habe eher kleine, ruhigere Orte zu finden waren.

Lee ist als Charakter sehr interessant. Der Leser merkt sofort, dass sie viele verschiedene Seiten zu haben scheint, die man aber erst mit der Zeit richtig kennenlernt, was sie spannend macht.
Generell bekommt man das ganze Buch über viele Einblicke in ihre Gedanken, Sorgen und Ängste.
Die anderen Charaktere sind ebenfalls spannend gestaltet. Auch bei ihnen versucht man Seite für Seite mehr rauszufinden, wer sie wirklich sind und wie sie ticken.

Es wird durchgehend Spannung aufgebaut und man rechnet jeden Moment damit, dass etwas passiert, weiß jedoch nicht genau was. Dadurch wird die Neugierde geweckt und man wird animiert weiterzulesen. Ein ganz tolles Buch, was bis den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrechterhält. Die Auflösung hat mir auch gut gefallen
.
Fazit: Das Buch zählt für mich zu meinen Jahreshighlights. Es ist die perfekte Mischung von Thriller und Liebesroman. Ich habe immer wieder mit Freude zum Buch gegriffen und konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie es ausgeht. Für mich 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung!

Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen, ich hätte es nicht missen wollen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.08.2020

Liebesgeschichte in London

Weil ich dich noch immer liebe
0

Die Geschichte von Maggie, die in London neu anfangen will. Auf der Suche nach einem Job lernt sie Adam bei einem Bewerbungsgespräch kennen. Während sie schüchtern und unsicher ist, ist er das ganze Gegenteil ...

Die Geschichte von Maggie, die in London neu anfangen will. Auf der Suche nach einem Job lernt sie Adam bei einem Bewerbungsgespräch kennen. Während sie schüchtern und unsicher ist, ist er das ganze Gegenteil und steht fest im Leben. Doch Adams Leben wird auf den Kopf gestellt und die beiden haben mehr Kontakt, als sie es am Anfang erwartet hatten.

Das Buch ist aus der Sicht Maggie und aus der Sicht von Adam geschrieben, so bekommt man von beiden Seiten aus einen guten Einblick in ihr Leben. Mit Adam konnte ich mich schneller anfreunden als mit Maggie. Sie ist sehr, sehr unsicher, was ich zwischendurch als etwas anstrengend empfunden habe. Ich konnte mich nicht so gut mit ihr und ihren Gedanken / Handlungen identifizieren und hatte das Gefühl keinen guten Draht zu diesem Charakter aufbauen zu können. Adam hingegen hat mir als Charakter gut gefallen.

Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, dass das Buch genau meins sein würde. Leider konnte es mich persönlich nicht so gut abholen. Ich habe zu Beginn länger gebraucht, um mich in das Buch einzufinden, und hatte das Gefühl bis ungefähr zur Hälfte in „der Einleitung“ zur Geschichte zu sein. Die Wendung, kam mir somit etwas zu spät. Zwischendrin fehlten mir einige Dinge, wo ich mich gefragt habe, warum darüber jetzt keiner mehr spricht, oder ausführlicher spricht (ich kann leider nicht genau sagen, um was es geht, weil ich sonst spoilern würde), diese Dinge kamen jedoch am Ende alle noch zur Sprache, weshalb die Geschichte dann schlussendlich doch rund abgeschlossen wurde.

Alles in allem fand ich die Grundidee der Geschichte schön. Ich denke aber, man hätte der Geschichte noch etwas mehr Tiefe geben, und ein wenig mehr Spannung / früher Spannung aufbauen können. Da hat mir was gefehlt.

Fazit: Ich persönlich bin mit der Geschichte leider nicht richtig warm geworden, glaube aber, dass sie anderen trotzdem gut gefallen kann, weil es ja jedem anderes gehen kann, wenn es zum Beispiel darum geht, ob man sich mit den Charakteren identifizieren kann / ob man sich gut in sie hineinversetzen kann. Für mich 3 von 5 Sternen. Vielen Dank, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Eine schöne Geschichte, die nicht nur die Liebe, sondern auch Probleme in der Famile thematisiert

Wie der Klang deines Herzens
2

Rezension zu „Wie der Klang deines Herzens“
von C.S. Bieber
Seitenanzahl: 372
Ich hatte ein Rezensionsexemplar der Autorin.

Eine schöne Geschichte in der es um John, der für die Musik lebt, und Leah, ...

Rezension zu „Wie der Klang deines Herzens“
von C.S. Bieber
Seitenanzahl: 372
Ich hatte ein Rezensionsexemplar der Autorin.

Eine schöne Geschichte in der es um John, der für die Musik lebt, und Leah, die für das Tanzen lebt geht. Beide träumen sie davon an der Juilliard zu studieren.
Als sie sich kennenlernen lösen Johns Augen ein Kribbeln in Leah aus, doch das Kribbeln ist verboten, da sie einen Freund hat. Auch John weiß das, sodass er ihr vorerst nichts von seinen Gefühlen sagen will.
Gibt es trotzdem eine Chance für die Zwei?
Das Buch von C.S. Bieber ist aus der Sicht von Leah und John geschrieben. Durch den Wechsel der Perspektive kann man besser in den jeweiligen Charakter eintauchen und fühlt sich mit beiden Protagonisten verbunden.
Zu Beginn der Geschichte hatte ich leichte Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Ich musste manche Sätze zweimal lesen, weil sie mich vorübergehend verwirrt haben. Auch war ich zunächst skeptisch was die Geschichte angeht. Es stand viel der Familienkonflikt im Mittelpunkt, sowie die Beziehung zu Adam und dann das Kennenlernen mit John. Ich hatte mir mehr Einblicke in das tänzerische Leben von Leah erhofft. Ich wäre gerne mehr dabei gewesen, wie sie trainiert und Kontakt zu anderen Tänzern hat.

Die erste Hälfte des Buches hat sich für mich etwas lang angefühlt. Es wäre schön gewesen, wenn ein Weg gefunden worden wäre, diesen Teil kürzer zu gestalten, da für mich die spannenden Dinge erst ab der Hälfte passiert sind. Dennoch verstehe ich, dass der erste Teil wichtig für die restliche Geschichte war. Meiner Meinung nach gab es da jedoch noch etwas Luft nach oben.

Ab der Hälfte hat sich meine Sicht auf das Buch verändert. Es gab mehr Wendungen, durch die Spannung erzeugt wurde und ich wollte das Buch kaum noch zur Seite legen. Das war dann auch der Punkt, an dem ich wirklich begann, die Charaktere und deren Probleme zu verstehen. Durch die flüssigere Story hat das Lesen Spaß gebracht und ich wollte wissen, wie sich die Geschichte, sowohl in Bezug auf John, als auch in Bezug auf Leahs Familie weiterentwickelt.
C.S. Bieber hat wirklich tolle Charaktere erschaffen und sie durch Kleinigkeiten lebendig gemacht. Zum Beispiel rollt Leah immer wieder ihre Zehen in den Schuhen ein. Für mich hat das den Charakter mehr menschlich gemacht als andere.

Auch finde ich gut, dass das Thema „Probleme in der Familie“ aufgegriffen wurde, da ich denke, dass es viele Teenager und auch junge Erwachsene gibt, die mit Streit zwischen den Eltern und gegebenenfalls Trennung derer klarkommen müssen.

Zur Liebesgeschichte möchte ich sagen, man hat mitgelitten mit John, der Leah nicht sagen konnte, dass er Gefühle für sie hat, man hat Adam, ihren Freund, nicht gerade liebgewonnen und hat die ganze Zeit über gehofft, dass sich die handelnden Personen richtig entscheiden. Da ich nichts spoilern möchte, sage ich nur so viel in Bezug auf das Ende: mir hat das Ende leider nicht gefallen, da ich die Entscheidung, die kurzerhand getroffen wurde nicht nachvollziehen konnte. Mir war die Geschichte am Ende dann „zu schnell“. Hier hätte man ebenfalls eine andere Lösung finden können, um das Buch etwas besser abzurunden.
Alles in allem war es eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe, die mich auch, an manchen Stellen eher weniger, an anderen dafür aber umso mehr mitgenommen hat. Wer wie ich darauf hofft, viel vom Balletttanzen zu lesen wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Wer jedoch eine schöne Liebesgeschichte mit all ihren Tücken und Problemen lesen möchte ist hier an der richtigen Adresse.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Eine herrliche Geschichte, die einem viel Spaß beim Lesen bringt

Bittersüße
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Rezension zu „Bittersüße: Eine Liebesgeschichte“
von Claudia Meimberg
Seitenanzahl: 294 Seiten

Die Liebesgeschichte von Claudia Meimberg ist eine herrliche Geschichte, die einem viel Spaß beim Lesen bringt.

Das ...

Rezension zu „Bittersüße: Eine Liebesgeschichte“
von Claudia Meimberg
Seitenanzahl: 294 Seiten

Die Liebesgeschichte von Claudia Meimberg ist eine herrliche Geschichte, die einem viel Spaß beim Lesen bringt.

Das Buch ist aus der Sicht von Annika geschrieben, die versucht, ihren Freund Ben zurückzugewinnen und ihr größter Traum ist es, ihn zu heiraten. Dazu benötigt sie jedoch die Hilfe von Patrick, mit dem sie Ben klarmachen möchte, was er an ihr hat.
Von Beginn an war mir Ben etwas suspekt, Patrick hingegen direkt sympathisch. Ich konnte mich in Annika gut hineinversetzen und habe verstanden warum sie mit allen Mitteln versucht hat um Ben zu kämpfen und dennoch hätte ich ihr so gerne gesagt „Hör auf damit, es ist vorbei mit ihm, du hast was Besseres verdient“. Diesen Part hat dann, wenn auch nicht mit ganz so harten Worten, ihre Oma übernommen, die sich immer wieder liebevoll nach Annikas Befinden erkundigt hat und nur das Beste für ihre Enkelin wollte. Sie ist bis zum Ende meine Lieblingsperson im Buch geblieben.

Sehr gut hat mir gefallen, dass Annika als Floristin mal einen etwas anderen Job hat als die meisten Protagonisten in Romanen. Die vielen Szenen im Blumenladen konnte man sich sehr schön ausmalen und ich habe es immer genossen, wenn ihre Arbeitstage mit Melek, ihrer Auszubildenden, und dem etwas mürrischen Auslieferungsfahrer Manfred beschrieben wurden.
Der Schreibstil von Claudia gefällt mir sehr gut. Man kommt in einen schönen Lesefluss und hat nicht einmal das Gefühl beim Lesen „stecken zu bleiben“. Trotzdem war ich am Anfang etwas unsicher was ich von dem Buch halte. Zu Beginn hat es mich noch nicht ganz gepackt und ich brauchte ein paar Seiten bis ich mich richtig eingelesen und rundum wohlgefühlt hatte. Danach bot mir das Buch gerade am Abend von einem langen Tag eine schöne Auszeit vom Alltag und ich habe immer wieder mit Neugierde weitergelesen. Dass die Rahmenstory im Großen und Ganzen nicht besonders neu ist hat mich dabei nicht gestört, da ich solche Geschichten einfach gerne mag und jeder Autor seine ganz eigene Art hat, eine Story zu verpacken und glänzen zu lassen.

Alles in allem kann ich das Buch allen empfehlen, die Liebesgeschichten und leichte Bücher mögen. Es wurden tolle Charaktere erschaffen und schöne Worte gewählt. Mir hat das Buch immer mal wieder ein Schmunzeln entlockt oder ein zufriedenes Lächeln auf mein Gesicht gelegt.

Vielen Dank an Claudia die mir netterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, ich hatte viel Freude beim Lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere