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Veröffentlicht am 04.04.2021

Die Suche nach einem Freund

Der Happaflapp reist in den Müthenwald
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Inhalt

Der Happaflapp lebt seit vielen Millionen Jahren auf einem sehr hohen Berg unentdeckt. Im Herbst fliegen sie nach Osten, aber der kleine Flapp kann noch nicht fliegen und beleibt deswegen alleine ...

Inhalt

Der Happaflapp lebt seit vielen Millionen Jahren auf einem sehr hohen Berg unentdeckt. Im Herbst fliegen sie nach Osten, aber der kleine Flapp kann noch nicht fliegen und beleibt deswegen alleine zurück. Da beschließt er, dass er einen Freund braucht um fliegen zu können. Und so begibt er sich auf die Suche nach einem Freund.

Eindruck

Das Cover des Buches finde ich sehr schön und Kindgerecht gestaltet. Man bekommt schon einen ersten Eindruck wer der Happaflapp ist und wen er alles auf seiner Suche nach einem Freund trifft.
Zudem ist auf der Innenseite des Einbandes eine Karte abgebildet, mit der man sehr gut die Reise mitverfolgen kann.

Den Schreibstil und die Länge der Kapitel fand ich sehr angenehm zum Vorlesen, da diese nicht zu lang waren. Außerdem wird die Handlung von wunderschönen Illustrationen begleitet und machen so für die Kinder noch mal alles bildlicher. Zudem gibt es auf den Bildern immer viel zu entdecken und man kann noch viel erzählen.

Die Tiere in dem Buch wurden alle sehr schön dargestellt und hatten alle andere Charakterzüge, die aber zum jeweiligen Tier gut passten. Zum einen können die Kinder so die Tiere besser kennen lernen, aber lernen auch das ein Tier gefährlich aussehen kann, aber eigentlich nichts böses möchte.
Während seiner Reise trifft der Happaflapp viele Tiere und unterhält sich mit diesen über die Freundschaft. Gemeinsam geht er dann mit ein paar Tieren auf die Suche nach einen Freund.

Ich fand es sehr schön, wie in diesem Buch das Thema Freundschaft und was ist überhaupt ein Freund aufgegriffen wurde. Zudem zeigt das Buch auch, das jeder einen Freund finden kann der zu ihm passt und das niemand alleine bleiben muss. Das finde ich, ist eine sehr wichtige Message an die Kinder.

Neben der Freundschaft können die Kinder aber noch viel mehr aus dem Buch lernen. Ich denke auch das man noch viel mit den Kindern über die Handlung reden kann und sich somit die "Lektionen" in die Realität übertragen lassen.

Fazit

Ein wunderschönes Buch über die Freundschaft und das jeder einen Freund finden kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Die Rettung des Cold Case Teams

Cold Case – Das gezeichnete Opfer
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Inhalt

Max Lund, ein junger Pianist, wurde auf brutale Weise ermordet in einem Straßengraben gefunden. An seiner Leiche fand sich eine besondere Art von weißem Lehm. Als dieser Lehm 15 Jahre später an ...

Inhalt

Max Lund, ein junger Pianist, wurde auf brutale Weise ermordet in einem Straßengraben gefunden. An seiner Leiche fand sich eine besondere Art von weißem Lehm. Als dieser Lehm 15 Jahre später an einer neuen Leiche, eine provokante Künstlerin, auftaucht wird der alte Fall wieder neu aufgenommen. Das Cold Case Team hat nur 19 Tage Zeit, um die Mordfälle zu lösen, da es sonst aufgelöst wird. Allerdings fehlen in den Akten wichtige Hinweise, die bei der ersten Ermittlung Verloren gegangen sind.

Eindruck

Das Cover finde ich sehr passend gestaltet, da der Leuchtturm in der Handlung eine zentrale Rolle spielt. Zudem wirkt es auf mich auch spannend und hat mich auf die Handlung neugierig gemacht.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm. Die Strukturierung des Buches war für mich zuerst neu, fand ich aber letztendlich sehr gut. Es gibt zum einen Rückblenden. Vor denen steht immer 2004, so weiß man immer das jetzt um den Mord an Max geht. Zudem ist das Buch nach Tagen gegliedert. Die einzelnen Tage sind dann noch mal in mehrere Kapitel zergliedert, die nicht einzeln beschriftet sind, aber trotzdem gut erkennbar sind. Das fand ich zu lesen sehr angenehm, da die Ermittlungen zum einen zeitlich begrenzt ist und man als Leser genau weiß, was an welchem Tag passiert und wann ein neuer Tag beginnt. Zusätzlich dazu gab es noch ein paar Passagen mit der Überschrift „Die Ehefrau“. Die Passagen fand ich besonders spannend und haben der Handlung noch mal eine gewisse Spannung verliehen.

Für mich war es das erste Buch aus der Cold Case Reihe.

Die Hauptermittlerin Tess fand ich von Anfang an sehr sympathisch und ich fand ihre Handlungen auch sehr schlüssig. Ihre Kollegin und Freundin Marie fand ich zeitweise etwas nervig, zum Ende hin fand ich sie aber auch sympathisch und konnte ihre Rolle in der Handlung annehmen. Lundberg finde ich für die Handlung sehr wichtig und zentral, da er bereits vor 15 Jahren an dem Mordfall Max beteiligt war und somit noch einige weitere Aspekte mit in die Ermittlung einbringen könnte. Seine zeitweise zurückhaltende Haltung in der Mordermittlung konnte ich im nach hinein gut verstehen, fand ich anfangs allerdings etwas merkwürdig.
Ich denke es wird noch eine weitere Fortsetzung der Reihe geben. Da wird bestimmt eine zentrale Rolle die neue Chefin Sandra Edding spielen. Sie ist mir in dieser Handlung zeitweise etwas zu kurz gekommen.

Die Handlung als solches fand ich angenehm zu lesen. Trotz der Mordfälle und den Leichen fand ich sie trotzdem nicht zu gruselig und auch eher leicht zu “verdauen“.

Fazit

Ich fand die Handlung sehr angenehm geschrieben und schön zu lesen. Zudem hatte sie für mich die perfekte Länge und ich hatte nie das Gefühl, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen wird. Ich werde auf jeden Fall noch den ersten Teil der Cold Case Reihe lesen und hoffe auf noch weitere Bücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Nervenaufreibender Thriller

Der Spiegelmann
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Inhalt

Nachdem eine Schülerin, nach Jahren der Vermissung, aufgehängt an einem Spielplatz mitten in Stockholm gefunden wurde, beginnt Joona Linna unter Hochdruck zu ermitteln. Er ist alarmiert von der ...

Inhalt

Nachdem eine Schülerin, nach Jahren der Vermissung, aufgehängt an einem Spielplatz mitten in Stockholm gefunden wurde, beginnt Joona Linna unter Hochdruck zu ermitteln. Er ist alarmiert von der Kaltblütigkeit und denkt das es noch mehr Opfer gibt.
Als dann ein potenzieller Zeuge auftaucht der das Geschehen gesehen haben muss, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Leider ist der Zeuge nicht in der Lage über das Geschehnis zu sprechen, deshalb bittet Jonna Linna den Hypnotiseur Eric Maria Bark um Hilfe, um den Mordfall möglichst schnell zu lösen.

Eindruck

Das Cover des Buches finde ich sehr schön gestaltet. Durch das Mädchen, oben links auf dem Spielplatz, wird sofort der Schauplatz des Mordes aufgegriffen, und man kann sich diesen besser vorstellen. Zudem wirkt die Mischung aus blau und schwarz auf mich geheimnisvoll und spannend.

Den Erzählstil fand ich sehr angenehm. Ich fand es gut, dass die Geschichte über das Verschwinden detailliert erzählt wurde, und die Handlung dann nach 5 Jahren erst weiter geht. Durch diesen Zeitsprung konnte man gut sehen, wie die einzelnen Personen mit dem Verlust einer geliebten Person umgehen und sich weiterentwickelt haben. Durch den flüssigen Erzählstil viel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, da ich immer wissen wollte, wie die Handlung weiter geht.

Die Handlung hatte für mich auch die richtige Länge und kam mir zu keinem Zeitpunkt zu langgezogen vor. Ich fand zudem die Abwechslung zwischen Spannung und abwarten, dass der Mörder endlich gefasst wurde sehr gut. Dadurch konnte man sich nach einem spannenden Teil wieder erholen und hat auf die nächste Wendung in der Handlung gewartet, die auch nicht lange auf sich warten ließ.
Die Handlung war zudem sehr detailreich. Daher war ich froh das ich die Handlung gelesen habe und nicht als Film geguckt habe. Ich denke für schwache Nerven sind ein paar Passagen nicht geeignet, trotzdem fand ich das diese in das Buch gehört haben und es dadurch erst so großartig geworden ist.

Die Protagonisten fand ich zudem alle sehr gut durchdacht. Da dies das erste Buch aus der Reihe für mich war, kannte ich Jonna Linna noch nicht. Daher fand ich ihn anfangs eher undurchsichtig, aber sobald ich gut in der Handlung angekommen bin, fand ich auch ihn großartig. Daher wird dieses Buch auch bestimmt nicht das letzte Buch aus dieser Reihe für mich sein!
Pamela fand ich von der ersten Seite an sehr sympathisch und ich kann mir nicht vorstellen, was sie durchgemacht hat. Ich habe sofort mit ihr gefühlt und wollte nur das Beste für sie.
Bis ich mich in die Rolle von Martin hineinversetzten konnte, hat es etwas gedauert, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie er sich gefühlt haben muss, besonders gegenüber Pamela. Trotzdem fand ich das er in der Handlung eine enorme Wandlung gemacht hat.

Fazit
Ein sehr empfehlenswerter Thriller mit einer spannenden Handlung und interessanten Charakteren, allerdings nichts für schwache Nerven.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

Die Freude über Briefe

Post für dich
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Inhalt

Die Brieftaube freut sich über einen freien Tag, doch dann hört sie es hinter sich rascheln. Bär hat sich dazu entschieden seinem Freund Hase einen Brief zu schreiben. Hase freut sich so sehr über ...

Inhalt

Die Brieftaube freut sich über einen freien Tag, doch dann hört sie es hinter sich rascheln. Bär hat sich dazu entschieden seinem Freund Hase einen Brief zu schreiben. Hase freut sich so sehr über den Brief, dass er eine Kettenreaktion im Wald auslöst.

Eindruck

Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, und man erkennt sofort das die Brieftaube und der Bär im Vordergrund der Handlung stehen.

Auf jeder Seite findet sich etwas Text, meist 2-3 Sätze. Die Länge der Texte finde ich sehr angenehm und auch gut verständlich für Kinder. Der Text wird durch wunderschöne Illustrationen ergänzt und verdeutlicht damit noch mal das geschriebene. Zudem gibt es auf den Seiten viel zu entdecken.

Sehr schön finde ich das viele heimische Tiere aus unseren Wäldern in dem Buch vorkommen. Zudem werden sie auch schon in ihren Eigenschaften beschrieben.
Am Ende des Buches gibt es noch eine kleine Rätselaufgabe für die Kinder. Das fand ich auch sehr schön, da man dadurch das Buch noch mal genauer durchblättern kann und über die Tiere nachdenken muss.

Den Inhalt finde ich auch sehr schön geschrieben. Besonders in der momentanen Coronasituation freut man sich besonders über einen selbst geschriebenen Brief von einem guten Freund. Klasse finde ich auch die Anleitung am Ende des Buches, um einen Herzumschlag zu basteln.

Fazit

Das Buch zeigt sehr schön, wie schön es sein kann einen Brief zu schreiben, aber auch einen zu bekommen. Es regt sofort zum Briefe schreiben an und ist auch noch wunderschön gestaltet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Nasser Ferienspaß

Gregs Tagebuch 15 - Halt mal die Luft an!
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Dies ist bereits der 15. Band der Greg´s Tagebuchreihe und auch wie in den anderen Bänden gibt es viel zu lachen. Die kurzen Texte werden wie immer von tollen Zeichnungen begleitet und unterstützen somit ...

Dies ist bereits der 15. Band der Greg´s Tagebuchreihe und auch wie in den anderen Bänden gibt es viel zu lachen. Die kurzen Texte werden wie immer von tollen Zeichnungen begleitet und unterstützen somit die Handlung. Außerdem finde ich das durch die Zeichnungen die Komik erst richtig rüber kommt.

Ich finde der Band schließt schön an den vorherigen Teil an, da sie noch im Keller der Oma wohnen. Da sie sich etwas Abwechslung wünschen, beschließen sie kurzerhand mit dem alten Wohnmobil von Greg´s Onkel durchs Land zu fahren. Zuerst ist die ganze Familie begeistert davon, weil sie endlich aus dem Keller der Oma rauskommen, aber leider wird der Urlaub nicht so wie vorgestellt.

Die Handlung ist wie immer sehr lustig und lässt sich dadurch auch locker leicht lesen. Ich war, wie auch mit den anderen Bänden, schnell fertig und freue mich schon auf den nächsten Band. Zudem habe ich nicht alle Bände gelesen, aber trotzdem habe ich nicht das Gefühl, das mir viel fehlt. Das ist auf jeden Fall ein großer Vorteil.
Trotz der vielen Bände wiederholen sich die Geschehnisse nicht und der Autor lässt sich immer etwas Neues einfallen, sodass es nie langweilig wird und lustig bleibt.

Die Überschrift fand ich sehr gut gewählt. Zum einen passt die Schriftart sehr gut, aber auch die Farbe des Einbandes spiegelt das Wasser aus dem Urlaub gut wider. Zudem findet man die Zeichnung auf der Buchvorderseite auch in der Handlung wieder, wodurch das Cover noch mal einen besseren Bezug zur Handlung hat.

Der Schreibstil ist gut verständlich. Die Kapitel sind zudem lang, aber da die meisten Seiten hauptsächlich aus Bildern bestehen und nur kurze Textpassagen haben, finde ich die länge in Ordnung. Zudem kann man auch in einem Kapitel aufhören zu lesen, da die Handlung kontinuierlich weiter geht.

Das Buch eignet sich besonders für Kinder in den Sommerferien, da es Spaß auf das Freibad und Urlaub macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere