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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2019

Lustig, spannend und verrückt

Samantha Spinner (1). Mit Schirm, Charme und Karacho
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Ich finde die Ausgangssituation, dass Samantha nur einen alten Regenschirm bekommt, so witzig beschrieben. Man möchte natürlich unbedingt wissen, was es mit diesem Schirm auf sich hat. Mit den Auftauchen ...

Ich finde die Ausgangssituation, dass Samantha nur einen alten Regenschirm bekommt, so witzig beschrieben. Man möchte natürlich unbedingt wissen, was es mit diesem Schirm auf sich hat. Mit den Auftauchen der Ninjas wurde es für mich dann allerdings eine Spur zu verrückt und rätselhaft. Noch dazu kommen die versteckten Hinweis zu einzelnen Bauwerken, die ich versucht habe, mit der Geschichte in Einklang zu bringen. Ich verstand auch gar nicht warum das erste vorgestellte Bauwerk mit "Teil 09" beginnt. Der große Sohn, also die Zielgruppe, hingegen hat sich einfach zurückgelehnt und die Geschichte ohne viel Nachdenken genossen. Hätte ich mal besser auch gemacht, denn am Ende gingen mir dann ein paar Lichter auf.

Im Buch selbst sind einige Geheimcodes versteckt, die es zu lösen gilt. Sie haben nur indirekt mit der Geschichte zu tun. Sie sind mehr ein Extra für den Leser. Im Anschluss an die Geschichte werden die versteckten Geheimnisse beschrieben, so dass man einen Ansatzpunkt hat, und danach gibt es auch die Lösungen samt Erklärungen.

Ein lustiges, spannendes und verrücktes Abenteuer mit einer mutigen Heldin! Berühmte Bauwerke und versteckte Geheimcodes machen das Buch zusätzlich interessant.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Eine schöne Geschichte über wichtige Werte

Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde
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Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern es dreht sich auch viel um Gefühle und Mobbing an der Schule, um Freundschaft und Zusammenhalt. In jeder Schulklasse gibt es ruhige Kinder, ängstliche Kinder ...

Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern es dreht sich auch viel um Gefühle und Mobbing an der Schule, um Freundschaft und Zusammenhalt. In jeder Schulklasse gibt es ruhige Kinder, ängstliche Kinder und auch Kinder, die schneller wütend werden als andere. Hier lernt man, verschiedene Seiten zu betrachten und Verständnis zu entwickeln. So steckt hinter einem bestimmten Verhalten oft mehr als nur die Reaktion und Emotion, die wir wahrnehmen. So übrigens auch beim fiesem Direktor.

Das Cover gefällt uns sehr gut. Wir hätten uns gewünscht, dass auch die Illustrationen im Innenteil farbig wären. Das hätte mit den bunten Monstern und dem grauen Direktor einfach viel besser gepasst.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Medizin für kleine Lesemuffel

Böse Jungs
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"Böse Jungs" ist im Comicstil geschrieben und hat recht wenig Text. Perfekt für kleine Lesemuffel oder eben zum Lachen zwischendurch.

Mr. Wolf möchte kein böser Junge sein. Er ist großartig und nett. ...

"Böse Jungs" ist im Comicstil geschrieben und hat recht wenig Text. Perfekt für kleine Lesemuffel oder eben zum Lachen zwischendurch.

Mr. Wolf möchte kein böser Junge sein. Er ist großartig und nett. Für sein Vorhaben hat er Mr. Snake, Mr. Piranha und Mr. Shark eingeladen und staucht sie erstmal zusammen, weil sie immer nur ans Fressen denken. Die drei Gäste sollen Mitglieder des Gute-Jungs-Club werden und der Welt mit guten Taten beweisen, dass sie echte Helden sind.

Mit viel Witz und Action ist dieses Buch ruckzuck gelesen und sorgt für so manchen Lacher!

Veröffentlicht am 04.09.2018

Mein Gespenster-Fan ist begeistert

Tiergeister AG - Achtung, gruselig!
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Arik, der kleine Dackel läuft bei Gewitter durch einen Wald und findet den Weg nach Hause nicht. Schließlich fällt er in eine Grube, wo er schließlich von Kaninchen Honig, Katze Tara, Chamäleon ...

Arik, der kleine Dackel läuft bei Gewitter durch einen Wald und findet den Weg nach Hause nicht. Schließlich fällt er in eine Grube, wo er schließlich von Kaninchen Honig, Katze Tara, Chamäleon Plato und Wüstenspringmaus Chili gefunden wird. Die 4 klären Arik über den Grund auf, warum er den Wald nicht verlassen kann: er ist gestorben. Sie nehmen ihn mit zu Haustiergeisterschule Spuk-Ekelburg. Arik ist ziemlich verwirrt. So richtig begreift er noch nicht, was da geschieht und auch die Unterrichtsfächer wie Geistermathe, Schauermusik und Gestaltwandeln sind für ihn sehr fremd und haben das Ziel die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen.

Was nachts die Geisterschule ist, wird am Tag zur Schule Sankt Ethelburg und Arik liebt Menschenkinder. Es passt ihm so gar nicht, dass er seine geliebten Zweibeiner nun erschrecken soll. Also gründet er mit Tara, Honig, Plato und Chili die Tiergeister AG mit dem Ziel, den Kindern zu helfen. Davon dürfen die Lehrer natürlich nichts mitbekommen.

Das Geisterthema wird hier gekonnt mit den Alltagsthemen Haustier und Schule verknüpft. Während ich die Geschichte gut, aber nicht fesselnd genug fand, war mein Sohn begeistert und will noch mehr von den Tiergeistern hören. Und letztendlich ist es ja die Meinung des Kindes, die hier zählt. Sympathisch sind die Geistertiere und auch die Kinder auf jeden Fall!

Was wir beide toll fanden , waren die vielen Geräusche, die im Text mit größerer Schrift hervorgehoben werden und auch das Vorlesen lebendig machen. An diesen Stellen übernimmt auch gern der Sohn das Vorlesen. Auch die farbigen Illustrationen, die in Büchern der Altersklasse "ab 8" eher selten vorkommen, haben uns sehr erfreut.

Fazit: Eine schöne Geschichte über spukende Geisterhaustiere in einer optisch sehr ansprechenden Umsetzung! Mein Gespenster-Fan war begeistert!

Veröffentlicht am 01.09.2018

Eine spannende Zugfahrt mit viel Magie

Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)
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Der Anfang ist recht deprimierend. Flinn wohnt mit der Mutter und den jüngeren Halbgeschwistern im Nirgendwo. Weidenborstel heißt das kleine Kaff. Neben der desaströsen finanziellen Lage hat ...

Der Anfang ist recht deprimierend. Flinn wohnt mit der Mutter und den jüngeren Halbgeschwistern im Nirgendwo. Weidenborstel heißt das kleine Kaff. Neben der desaströsen finanziellen Lage hat Flinn auch das Gefühl von niemanden verstanden zu werden. Sie sehnt sich nach ihrem älteren Bruder Jonte, der vor zwei Jahren spurlos verschwunden ist. Das einzige Lebenszeichen von Jonte ist ein Postkarte von ihm.

Als sie eines Tages am verlassenen Bahnhof in Weidenborstel wieder ihren Gedanken an Jonte nachhängt, hält dort tatsächlich ein Zug wie er auf der Postkarte abgebildet ist. Flinn denkt nicht lange nach und springt auf. Lange bleibt sie nicht unentdeckt. Dass Flinn kein Ticket für den Zug hat, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit und wirft viele Fragen auf. Nach Erlaubnis des Schulleiters darf sie dann aber 2 Wochen lang im Weltenexpress mitreisen.

Für Flinn eröffnet sich, neben der Möglichkeit nach dem Verbleib ihres Bruders zu forschen, eine neue Welt. Nicht nur dass der Weltenexpress ihr den Besuch fremder Länder ermöglicht, sie findet Freunde, sie sieht Dinge, die von magischen Kräften gesteuert werden und sie lernt eine Schule mit einem Stundenplan der anderen Art kennen. Aber natürlich lauern auch Gefahren und Menschen, die es nicht so gut mit ihr meinen. So ist neben der Faszination für die magischen Elemente auch jede Menge Spannung gegeben.

Die Figuren sind alle vielschichtig. Neben Flinn haben auch Pegs, Kasim und Fedor ihre Geheimnisse, Familienprobleme oder eine nicht so schöne Kindheit hinter sich. Auch die Gegenspieler haben Gründe für ihr Handeln. Diese ganze Komplexität von Figuren, Handlung und magischen Elementen wurde sehr gut ins Gleichgewicht gebracht, so dass man als Leser nie überfordert oder gelangweilt ist. Das Buch ist einfach spannend, geheimnisvoll und magisch und damit ein toller Tipp für den Leseherbst!