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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2020

Spannend

Der Fahrer
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Mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und sicher nicht mein letztes. Mit Jens, Becca und Co. hat er ein sehr sympathischen, dynamisches und interessantes Ermittlerteam erschaffen, die dem Leser im Gedächtnis ...

Mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und sicher nicht mein letztes. Mit Jens, Becca und Co. hat er ein sehr sympathischen, dynamisches und interessantes Ermittlerteam erschaffen, die dem Leser im Gedächtnis bleiben.
Auch der Fall war mehr als spannend. Jemand entführt junge Frauen und postet die Entführung auf Instagram. Die Polizei hat 24 Stunden Zeit die Frauen zu finden, sonst sterben sie. Ein schwieriger Fall, denn der Täter handelt mit viel Geschick und Köpfchen. Doch die Ermittler haben einiges auf dem Kasten und geben nicht auf.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannungsgeladen. Er hat mich so gefesselt, dass ich das Buch teilweise gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Auch das Cover finde ich sehr passend, sowohl zur Geschichte, als auch zum Titel. Den Titel allerdings finde ich etwas unpassend, auch wenn er mich neugierig gemacht hat, hätte ich einen anderen für diese Geschichte gewählt.

Alles in allem aber natürlich trotzdem ein sehr gutes Buch, das einige schlaflose Nächte bereiten wird.

Veröffentlicht am 09.06.2020

Stimmt nachdenklich

Der Gepäckträger
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Hier hat mich der Titel und auch das Cover sehr neugierig gemacht. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was sich dahinter verbirgt und musst das Buch deshalb unbedingt lesen!

Es gibt drei Charaktere. ...

Hier hat mich der Titel und auch das Cover sehr neugierig gemacht. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was sich dahinter verbirgt und musst das Buch deshalb unbedingt lesen!

Es gibt drei Charaktere. Gillian, David und Michael. Sie alle reisen mit dem Flugzeug und haben einen Termin, der allen drei sehr zu schaffen macht. Die drei reisen unabhängig voneinander und haben nichts miteinander zu tun. Während der gesamten Geschichte begegnen sie sich nicht. Sie vertauschen lediglich ihre drei Koffer untereinander und landen somit alle am gleichen Platz. Bei der Gepäckstation. Hier wartet schon der Gepäckträger auf die drei und er gibt ihnen mehr zurück als nur ihren richtigen Koffern.


Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen, allgemein hat man dieses Buch schnell durch, da es nicht sonderlich dick ist. Doch die Länge des Buches ist vollkommend ausreichend um die Kernbotschaft zu übermitteln. Es geht tatsächlich um die Kunst unbeschwert zu leben.


Eine tolle Erzählung, die mich zum nachdenken gebracht hat.

Veröffentlicht am 09.06.2020

Spannend, aber viele Längen

Miracle Creek
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Ein beeindruckendes Cover, das nichts über den Inhalt des Buches verrät, außer dass es etwas ganz besonderes im Inneren verbirgt.

In einer Kleinstadt explodiert ein Sauerstofftank, dabei sterben zwei ...

Ein beeindruckendes Cover, das nichts über den Inhalt des Buches verrät, außer dass es etwas ganz besonderes im Inneren verbirgt.

In einer Kleinstadt explodiert ein Sauerstofftank, dabei sterben zwei Menschen, darunter auch ein Kind. Schnell ist klar, dass es sich hier um Brandstiftung handelt. Angeklagt wird die Mutter des verstorbenen Kindes. Schnell wird jedoch klar, es war jemand anders. Nur wer? Es gibt einige Charaktere und alle hätten mehr oder weniger ein gutes Motiv. Der Leser erfährt erst auf den letzten Seiten wer wirklich für die schreckliche Tat verantwortlich ist und vor allem warum.


Eine gute Idee, die auch sehr gut umgesetzt wurde. Jedoch hat mir etwas die Spannung gefehlt. Das Buch hatte viele Längen, mich konnte der Schreibstil einfach nicht mitreißen, was sehr schade ist. Die Charaktere waren sehr vielseitig und man hat einen guten Einblick in ihr Gefühlsleben bekommen. Im Gedächtnis ist mir aber keiner geblieben. Ich denke aus dieser Geschichte hätte man noch mehr rausholen können.

Veröffentlicht am 09.06.2020

Musste mich durchkämpfen

Beute
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Das Buch hat mich eigentlich sofort angesprochen, der rote Titel "Beute" strahlt etwas gefährliches und spannendes aus, das mich sofort neugierig gemacht hat.
Die ganze Aufmachung des Buches finde ich ...

Das Buch hat mich eigentlich sofort angesprochen, der rote Titel "Beute" strahlt etwas gefährliches und spannendes aus, das mich sofort neugierig gemacht hat.
Die ganze Aufmachung des Buches finde ich sehr schön, es ist sehr dick, auch das Papier. Und der Einband leuchtet in einem schönen rot, so dass sich die Farbe des Titels darin widerspiegelt. Für mich war die Schrift etwas zu klein, was aber vielleicht daran liegt, dass das Buch sowieso schon so dick ist.

Das war mein erstes Buch von Deon Meyer, ich war mit den beiden Ermittlern also nicht bekannt. Das war während dem Lesen aber überhaupt kein Problem, das Privatleben der beiden wird für jeden verständlich wiedergegeben, so dass man jeder Zeit einsteigen kann.


Die Geschichte an sich finde ich spannend, ein Mord soll vertuscht werden. Hier stecken politische Mächte dahinter denen sich die beiden Ermittler nicht fügen wollen, sie ermitteln heimlich weiter.


Den Schreibstil fand ich leider sehr ermüdend, ich habe ewig für dieses Buch gebraucht und war froh als es vorbei war.

Veröffentlicht am 17.04.2020

Einsam

Das Beste kommt noch
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Das Cover finde ich total schlicht, es lässt nicht erahnen was für eine großartige Geschichte sich dahinter verbirgt! Trotzdem finde ich es sehr ansprechend, es hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht.

Es ...

Das Cover finde ich total schlicht, es lässt nicht erahnen was für eine großartige Geschichte sich dahinter verbirgt! Trotzdem finde ich es sehr ansprechend, es hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht.

Es geht um Andrew, der alleine lebt und weder Familie noch Freunde hat, wenn er nicht arbeiten ist sitzt er alleine ins einer Wohnung und chattet online anonym in einem Forum für Modelleisenbahnen.
Andrew ist Bestatter für die Verwaltung, er kümmert sich um die Menschen, die sterben und wie er keine Angehörigen oder Freunde hatten.
Immer mehr wird ihm bewusst, dass er auch so enden kann, wenn er nichts ändert. Andrew hat nämlich ein großes Geheimnis, bei der Arbeit denken alle er sei ein glücklich verheirateter Familienvater. Diese Lüge klappt, bis Andrew Peggy kennenlernt. Schnell ist klar, diese Frau hat sich in sein Herz geschlichen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Andrew erzählt und man bekommt einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt. Es ist eine tiefgründige Geschichte, die mich über mein Leben hat nachdenken lassen, sie geht einem ins Herz und bleibt im Kopf. Sehr zu empfehlen!