Profilbild von leseprinzessin

leseprinzessin

Lesejury Profi
offline

leseprinzessin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit leseprinzessin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2019

Reise in eine magische Welt

Fegoria
0

Alice, Anfang zwanzig, ist während eines Ausflugs in den Bergen von ihren Freunden tierisch genervt. Statt mit ihnen weiter abzuhängen, geht sie selbst auf Expedition und untersucht eine ungewöhnliche ...

Alice, Anfang zwanzig, ist während eines Ausflugs in den Bergen von ihren Freunden tierisch genervt. Statt mit ihnen weiter abzuhängen, geht sie selbst auf Expedition und untersucht eine ungewöhnliche Felsspalte. Dabei reist sie ausversehen in die magische Welt "Fegoria", wo sie magischen Gestalten, wie Trollen, Zauberern und Elben begegnet. Nun heißt es erstmal nicht durchdrehen und einen Weg nach Hause in die menschliche Welt finden. Zu allem Überfluss wird sie mit ihrer wahren Herkunft konfrontiert und von einem sehr attraktiven Elben magisch angezogen.
Meine Meinung:
Der Einstieg ist sehr spannend. Ich lernte Alice kurz kennen und wurde mit ihr zusammen in eine fremde Welt gesteckt. Es hat viel Spaß gemacht, dieses Reich zu erkunden, mehr darüber und Alice zu erfahren. Außerdem hat mir Alice als Figur echt gut gefallen, da sie eine starke, selbstbewusste und mutige Frau ist, die auch nicht auf den Mund gefallen ist. Sie hat immer einen frechen Spruch parat, was sehr erfrischend ist.
Auch die weiteren Charaktere sind gut dargestellt  und man merkt, dass sie mit sorgfältiger Liebe bis ins letzte Detail ausgearbeitet sind. Dadurch sind mir einige Figuren sehr schnell ans Herz gewachsen, wie Cian, der zweite Prinz, Noam, der treue Freund und Crispin der typische Bookboyfriend. Ohne Crispin wäre alles nur halb so lustig gewesen.
Des Weiteren lässt sich "Fegoria" zügig und gut lesen, da der Schreibstil locker ist. Besonders gut daran gefiel mir wie die Umwelt beschrieben wurde, da die Welt sehr detailliert dargestellt wurde. Und ich liebe es, wenn eine Welt gut beschrieben wird. Dies ist hier ganz klar der Fall und gut gelungen.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Spannende Reise

Sag dem Abenteuer, ich komme
0

Inhalt:
Lea, mitten im Leben, 31 Jahre alt, hat einen festen Job und ist eigentlich ganz glücklich. Doch von einem Tag auf den anderen schmeißt sie alles hin, schwingt sich auf ihr Motorrad und beginnt ...

Inhalt:
Lea, mitten im Leben, 31 Jahre alt, hat einen festen Job und ist eigentlich ganz glücklich. Doch von einem Tag auf den anderen schmeißt sie alles hin, schwingt sich auf ihr Motorrad und beginnt um die Welt zu reisen. Sie reist 90000km, durch 50 Länder und 6 Kontinente. Dabei lernt sich verschiedene Kulturen und neue Menschen kennen. In einigen Ländern schließt sie auch neue Freundschaften, aber erlebt auch Verluste. Lea beginnt zu sich selbst zu finden, wird mutiger, selbstbewusster und wie selbst sagt "weicher".
Meine Meinung:
Ich finde das Buch sehr gelungen, da es in erster Linie ehrlich ist. Es beschönigt nichts, nicht die Politik und die Umstände in anderen Ländern. Es zeigt deren schöne und schlechten Seiten, aber  auch wie man wieder zu sich selber finden kann und dass man anderen Kulturen offen begegnen  sollte, nicht feindselig.
Zuletzt haben mir auch die eingefügten Fotos gut gefallen, da sie mir einen besseren Eindruck der Reise verschaffen konnten.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Kann man lesen, muss man aber nicht.

Wild Hearts - Kein Blick zurück
0

Rezension zu Wild Hearts:

Inhalt:
Sawyer, 21 Jahre alt, lebt mit ihrern Eltern in einer streng religiösen Gemeinde. Ihr Vater wendet regelmäßig Gewalt an Mutter, wie Tochter an und unterdrückt beide, ...

Rezension zu Wild Hearts:

Inhalt:
Sawyer, 21 Jahre alt, lebt mit ihrern Eltern in einer streng religiösen Gemeinde. Ihr Vater wendet regelmäßig Gewalt an Mutter, wie Tochter an und unterdrückt beide, aufgrund ihres Geschlechts. Nachdem Sawyers Mutter Selbstmord begeht, entdeckt sie in ihrem Zimmer eine Kiste. Eine Kiste von ihrer Mutter mit einem Brief, der von einem Ort namens Outskirts erzählt. Als Sawyer die Gewalt nicht mehr aushält flieht sie und begiebt sich auf die Reise nach Outskirts. Als die dort ankommt und ein nues Leben aufbaut, bekommst sie es mit ihrem neuen Nachbarn Finn zu tun. Er ist grießgrämig, trinkt und nicht begeistert, dass Sawyer vor seinem Haus campt. Trotzdem geht ihr Finn nicht mehr aus dem Kopf.

Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet und verzaubert mich immer wieder aufs neue. Bisher hatte ich noch kein Buch von dieser Autorin gelesen und war auf den Inhalt sehr gespannt. Der Schreibstil hat mir echt gut gefallen, da ich diesen als leicht, flüssig und angenehm empfand. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Umwelt von Outskirts und drumherum gefallen. So konnte ich mir alles viel besser vorstellen.
Die Charaktere finde ich auch ganz gut ausgearbeitet.
Sawyer wird als eine starke, selbstbewusste, dennoch unschuldige Frau dargestellt. Sie nimmt ihr Leben selbst in die Hand und überwindet ihre Ängste.
Finn ist super mysteriös, aber anfangs unsymphatisch, da er so viel trinkt und Drogen nimmt. Dennoch konnte ich ihm in Hinblick auf seine Vergangenheit Empathie entgegen bringen. Allerdings konnte ich mit ihm im weiteren Verlauf des Buchs nicht warm werden, da er bis zum Ende hin raucht, Sawyer sexuell ohne Verhütung begegnet und ihr schon mal seinen Willen aufzwingt. Definitiv kein Bookboyfriend.
Josh und Miller sind echt super und haben viel Abwechslung reingebracht. Josh ist die typische beste Freundin, die immer für einen da ist. Miller ist irgendwie immer nur da und führt mit Josh eine sehr schwierige Beziehung. Ich hoffe das kommt in Band zwei nochmal zur Ruhe und verändert sich zu einer normalen Beziehung.
Der Handlungsverlauf war Anfangs ganz schön. Sawyer flieht, wird von Josh gerettet, lebt sich in Outskirts ein und lernt nach und nach die Menschen kennnen. Darunter natürlich auch Finn. In der ersten Hälfte finde ich die Entwicklung ihrer Beziehung eigentlich ganz süß und auch etwas romantisch. Ab der zweiten Hälfte wird es dagegen sehr sexuell und ziemlich Trieb gesteuert. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie sich auf geistiger Ebene besser kennenlernen möchten, sondern nur auf körperlicher Ebene. Teilweise sind die Erotik Szenen auch etwas abgedreht. Es wäre schön gewesen, wenn beide noch etwas mehr Gespräche geführt, mehr unternommen und sich mal wie ein normales Paar verhalten hätten. Mal ins Kino gehen, Eis essen oder so. Das hat gefehlt, aber stattdessen springt Finn mit Sawyer ins Bett und verhütet noch nicht mal. Geht gar nicht. Außerdem war mir Finn zu dominant und draufgängerisch. Er hätte ruhig mal sanftere Seiten zeigen können, in Hinblick auf Sawyers Vergangenheit.

Fazit:
Das Buch hat echt schön angefangen, aber ab einem gewissen Zeitpunkt entwickelte es sich in die entgegengesetzte Richtung. Vor allem der Cliffhanger am Ende war echt nicht nötig, das hätte man anders, beziehungsweise besser abschließen können. Im Enddefekkt war "Wild Hearts" eher enttäuschend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.04.2019

Herzschmerz pur

Eine tiefere Liebe
0

Die Hexe Tessa Gray arbeitet während des zweiten Weltkriegs als Krankenschwester in London, um ihrer Bestimmung als Hexenmeistererin zu entfliehen. Bruder Zachariah irrt in einer Bombennacht durch London, ...

Die Hexe Tessa Gray arbeitet während des zweiten Weltkriegs als Krankenschwester in London, um ihrer Bestimmung als Hexenmeistererin zu entfliehen. Bruder Zachariah irrt in einer Bombennacht durch London, aufgrund einer geheimen Mission. Beide treffen aufeinander und müssen auf einmal eine wichtige Entscheidung treffen. So wichtig, dass sie ihre Leben verändert.
Die Kurzgeschichte ist wirklich wunderschön geschrieben. Sie beschreibt eine Romanze die da ist, aber nicht sein darf und nie sein wird. Auf der anderen Seite wird das große Leid während des Krieges authentisch beschrieben. Die Angriffe, die Ungewissheit wo eine Bombe einschlägt, ob man überlebt, ob überhaupt ein Angehöriger überlebt, die vielen Verletzten und die ganzen Toten.
Mitten drinne sucht Jem Carstairs, auch als Bruder Zacharias bekannt, den verschollenen Herondale und kommt einen noch größeren Geheimniss auf die Spur. Ich finde es sehr spannend, wie sich die Suche in den letzten Kurzgeschichten aufgebaut und weiter entwickelt hat. Ich bin schon auf die folgenden Kurzgeschichten sehr gespannt.

Veröffentlicht am 30.03.2019

Die Heilerin

Throne of Glass – Der verwundete Krieger
0

Klappentext:

Selbstlos, mutig und verliebt in Celaena – all das war Chaol Westfall, Anführer der königlichen Leibgarde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das gläserne Schloss liegt in Schutt und Asche, Celaena ...

Klappentext:

Selbstlos, mutig und verliebt in Celaena – all das war Chaol Westfall, Anführer der königlichen Leibgarde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das gläserne Schloss liegt in Schutt und Asche, Celaena ist nun Aelin Ashryver, rechtmäßige Königin von Terrasen, und Chaol selbst so schwer verletzt, dass er für immer gezeichnet sein wird. Seine einzige Chance auf Heilung liegt in Antica, der mächtigen Hauptstadt des südlichen Kontinents und Sitz der berühmten Schule für Heilerinnen. Während Aelin sich gegen den drohenden Krieg mit dem dunklen König wappnet, bricht Chaol nach Antica auf. Doch was er dort entdeckt, wird ihn nicht nur für immer verändern, es kann auch die Rettung für ganz Erilea bedeuten.

Insgesamt hat mir Band sechs super gut gefallen. Am Anfang kam ich mit Chaol nicht klar, aber mit der Zeit lernte ich ihn zu verstehen und auch gern zu haben. Es war auch sehr spannend mehr über den südlichen Kontinent zu erfahren. Zum Beispiel wie das Herrschafts System funktioniert und wie die Lebensart dort ist. Ebenfalls hat mir die Beziehung zwischen einigen Charakteren sehr gut gefallen, was aber auch ziemlich unerwartet kam.
Apropos ziemlich unerwartet: Sarah J. Maas ließ mal wieder einige Bomben platzen, enthüllte mal wieder düstere Geheimnisse und neue Bedrohungen. Also der Spannungsfaktor läßt nicht zu wünschen übrig.