Spannend mit unvorhersehbarem Ende
Ich war's nichtDer Ich-Erzähler Will ist 28 Jahre alt und lebt in einem kleine Ort nahe London. Immer mal wieder geht er nach Feierabend mit seinen Kollegen für einen Absacker ins „Three Kings“. Es ist ein kleiner Pub ...
Der Ich-Erzähler Will ist 28 Jahre alt und lebt in einem kleine Ort nahe London. Immer mal wieder geht er nach Feierabend mit seinen Kollegen für einen Absacker ins „Three Kings“. Es ist ein kleiner Pub und mittlerweile auch die Stammkneipe der Arbeitskollegen. Die Story beginnt im Oktober. Das bedeutet gleichzeitig, dass eine schwierige Zeit vor ihm liegt. Er vermisst die langen Tage und häufig leidet er an depressiven Episoden. Als er dann auch noch in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt wird, beginnt eine turbulente Zeit.
Was für den Leser eigentlich klar war, stellt sich mit der Zeit als Irrtum heraus. Will wurde beobachtet und unter Druck gesetzt, erpresst. Zwei Polizisten nerven ihn ebenfalls mit ihren Fragen und selbst bei seiner Arbeit wird er von denen aufgesucht. Kann es sein, dass ein zweiter Mann nach ihm am Tatort war? Jemand den Will nicht gesehen hat? Bis zum Schluss bleibt der Fall rätselhaft.
Die vielen Wendungen waren für mich teilweise übertrieben. Ein Thriller, der ruhig einige Seiten weniger vertragen hätte und dadurch vielleicht spannender geworden wäre. Aber leicht zu lesen war er und für heiße Sonnentage eigentlich ideal.