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Veröffentlicht am 14.01.2018

Rezension Im Land der Kangaroos

Im Land der Kangaroos
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Ja, ich habe mal wieder ein Buch gelesen, das mit dem Reisen zu tun hat. Diese Bücher können mich in letzter Zeit nur zu sehr beeindrucken, denn ich liebe es einfach über Reiseerlebnisse anderer zu lesen, ...

Ja, ich habe mal wieder ein Buch gelesen, das mit dem Reisen zu tun hat. Diese Bücher können mich in letzter Zeit nur zu sehr beeindrucken, denn ich liebe es einfach über Reiseerlebnisse anderer zu lesen, die mir eventuell auch passiert sind.

Ich konnte mich sehr schnell in Traut’s Buch einlesen und habe bei ihren Erlebnissen mitgefiebert. Die Idee, sich eine To-Do Liste für Australien zu machen fand ich spitze, sie lockerte das Buch auf und man bekam einen Eindruck von Dingen, die noch passieren könnten.

Auch der Schreibstil gefiel mir echt gut, allerdings hätte ich mir an manchen Stellen eine genauere Ausführung der Ereignisse gewünscht.

Veröffentlicht am 08.12.2017

ein neuer Schatz in meinem Bücherregal

Gehen, um zu bleiben
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Wie einige von euch sicher wissen, bin ich absolut vernarrt ins Reisen und kann es jedes mal kaum erwarten ins Auto, Flugzeug,… zu steigen um ein weiteres Land zu entdecken. Genauso schilderte die Autorin ...

Wie einige von euch sicher wissen, bin ich absolut vernarrt ins Reisen und kann es jedes mal kaum erwarten ins Auto, Flugzeug,… zu steigen um ein weiteres Land zu entdecken. Genauso schilderte die Autorin ihre Reiseerfahrunge. Sie berichtete begeistert von atemberaubenden Erfahrungen, erzählte von schockierenden Dingen, die sie erleben durfte und machte anderen Reisenden Mut.

Gleich im ersten Kapitel gibt es ein Zitat, was ich euch ans Herz legen möchte! „Das Schlimmste, was passieren kann, ist, wenn Menschen, die reisen wollen und Spaß daran haben, in andere Kulturen einzutauchen, sich von ihren Ängsten davon abhalten lassen.“

Annika Landsteiner reiste auch in eher außergewöhnliche Länder wie Sansibar oder Benin, die ja eher selten von Urlaubern bereist werden. Dort erlebte sie sehr berührende Momente, die mich sehr zum Nachdenken anregten.

Doch besonders ans Herz ging mir das Kapitel ihrer Mauritius Reise, da ich genau ein Jahr später eine Überraschungsreise von meinen Eltern in dieses unfassbare Land geschenkt bekam. Viele Erfahrungen der Autorin hatte ich auch erlebt und fühlte mich in diesen Urlaub zurückversetzt. Ich werde oft gefragt, was das schönste Urlaubsziel war, dass ich je bereist habe und noch nie habe ich auf diese Frage antworten können, doch Mauritius gehört für mich auf jeden Fall zu den schönsten Zielen. Ich durfte dort die Freundlichkeit der Menschen spüren, stellte die kulturellen Unterschiede der armen Ostküste zur reich mit Hotels bebauten Westküste fest und erlebte die unfassbare Unterwasserwelt…

An alle Reiselustigen da draußen: Dieses Buch ist absolut lohnenswert zu lesen! Wenn ihr gerade keine Zeit habt selbst in das nächste Flugzeug zu springen, könnt ihr euch mit diesem Buch ins Abenteuer-Ausland lesen. ?

Veröffentlicht am 12.11.2017

Geniale Idee - mangelnde Umsetzung

Splitterlicht
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"Splitterlicht" klang für mich nach einem fantastischen Jugendbuch mit einem Hauch von Fantasy und das war genau das, wonach ich zum Lesezeitpunkt gesucht habe. Schon im Buchhandel fand ich das Cover wunderschön ...

"Splitterlicht" klang für mich nach einem fantastischen Jugendbuch mit einem Hauch von Fantasy und das war genau das, wonach ich zum Lesezeitpunkt gesucht habe. Schon im Buchhandel fand ich das Cover wunderschön und fühlte mich vom Buch wie magisch angezogen und ach der Klappentext klang echt vielversprechend.

Delaney ist eine Protagonisten, in die ich mich sehr gut hinein versetzen konnte. Sie ist intelligent, motiviert und hat hohe Erwartungen an sich selbst. Nach ihrem Unfall rutscht sie aber in ein tiefes Loch, sie fühlt sich verängstigt, allein und unverstanden. Nach und nach arbeitet sie sich schließlich wieder aus ihren Depressionen heraus und lernt schließlich Troy kennen, der die gleiche Gabe wie sie besitzt, doch damit ganz anders umgeht.

Der Roman enthät außerdem einen Touch an Liebe, denn Delaney hat nach ihrem Unfall Gefühle für Decker, ihren besten Freund, und Troy, mit dem sie sich eine Gabe teilt. Dadurch gibt es in dem Buch ein ständiges hin und her, auf das ich schon nach kurzer Zeit keine Lust mehr hatte.

Des weiteren hatte ich teilweise das Gefühl, dass Megan Miranda ihre unglaublich tolle Idee einfach nicht richtig umgesetzt hat. An vielen Stellen hätte ich mir eine ausführlichere Beschreibung gewünscht oder einfach eine bessere Ausarbeitung der Nebencharaktere.

Veröffentlicht am 20.10.2017

Spitzen Idee, mangelnde Umsetzung

The Chosen One - Die Ausersehene
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Mmh… Um ehrlich zu sein, fällt es mir bei diesem Buch ganz schwer einen passenden Anfang für meine Rezension zu finden. Anfangs konnte mich die Story nämlich so gar nicht packen. Die Verhaltensweisen der ...

Mmh… Um ehrlich zu sein, fällt es mir bei diesem Buch ganz schwer einen passenden Anfang für meine Rezension zu finden. Anfangs konnte mich die Story nämlich so gar nicht packen. Die Verhaltensweisen der Charaktere schienen mir unüberlegt und nicht einstimmig mit der kreierten Art und Weise der Person. Dennoch fiel mir das Lesen unglaublich leicht, da der Schreibstil einfach sehr flüssig und mitreißend ist. Auch die Idee gefällt mir sehr gut und ich habe bisher noch nichts in diese Richtung gelesen.

Um so mehr ich mich in die Geschichte einlaß, umso besser wurde sie. Die Charaktere bekamen langsam eine Form und handelten überlegter und für den Leser nachvollziehbarer. Von Seite zu Seite wurde die Geschichte immer spannender und packender, bis ich schließlich gar nicht mehr mit dem lesen aufhören wollte.

Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und einfach zu verstehen, was einem das Lesen sehr leicht fallen lässt. Auch das äußere Design gefällt mir gut. Dennoch bin ich der Meinung, dass das Cover nur zu dem ersten Drittel der Geschichte passt.

Die Idee konnte mich auf jeden Fall überzeugen! Leider geiehl mir die Ausarbeitung an manchen Stellen nicht so gut und auch die Dialoge ließen für meinen Geschmack manchmal zu wünschen übrig. Dennoch würde mich interessieren, wie die Geschichte weitergeht und ich würde einem zweiten Teil auf jeden Fall eine Chance geben.

Veröffentlicht am 12.10.2017

Rezension Beautiful Liars

Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
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Als ich diesen Klappentext las, fühlte ich mich sofort angesprochen, da ich zurzeit viele Bücher lese, die in der Zukunft, aber in unserer Welt spielen.

Beautiful Liars spielt im Jahre 2118 in New York ...

Als ich diesen Klappentext las, fühlte ich mich sofort angesprochen, da ich zurzeit viele Bücher lese, die in der Zukunft, aber in unserer Welt spielen.

Beautiful Liars spielt im Jahre 2118 in New York City und wird abwechselnd von den fünf Protagonisten Avery, Leda, Eris, Watt und Rylin erzählt. Durch die herausragenden technischen Entwicklungen sind Dinge, die uns heutzutage noch unmöglich erscheinen erreicht wurden. In New York steht nämlich seit einiger Zeit auf dem ehemaligen Gelände des Central Parks ein 1000-stöckiges Hochhaus. Die Etage gibt an, wie hoch das Einkommen ist, welchen gesellschaftlichen Stand man hat,…

Avery wohnt mit ihrer Familie in der 1000sten Etage und ihr Leben scheint nahezu perfekt, wenn da nicht ihr großes Geheimnis wäre, dass unter keinen Umständen gelüftet werden darf. Mir erschien Avery von den ersten Seiten an sehr symphatisch. Obwohl sie sehr luxuriös lebt, ist sie nett und freundlich – auch zu Menschen aus den unteren Stockwerken, die leider ein geringeres Ansehen genießen. Ihre beste Freundin Leda hingegen erscheint mir sehr eigennützig, allerdings auch schnell verletzlich. Eris ist auch eine sehr charakterstarke Protagonistin, die viel Herausforderungen meistern muss. Im Gegensatz zu den drei Freundinnen wohnt Rylin – eine weitere Protagonistin einige Etagen tiefer und führt ein ganz anderes Leben. Sie arbeitet hartnäckig um sich und ihrer Schwester eine Wohnung zu finanzieren. Von allen Charakteren ist sie am bodenständigsten und muss viel kämpfen um sich über Wasser zu halten.

Katharine McGee hat einen sehr schönen Schreibstil, der leicht verständlich ist und mich gegen Ende einfach nicht mehr loslassen wollte. Dennoch viel mir der Einstieg in das Buch sehr schwer, da mir durch den ständigen Erzählperspektivenwechsel das auseinanderhalten der Charaktere alles andere als leicht fiel. Als ich mich schließlich einmal eingelesen hatte, konnte ich letztendlich nicht mehr aufhören, da die Geschichte sehr packend ist und auch die Idee super ausgearbeitet wurde. Was ich mir noch gewünscht hätte wäre, dass die Handlung etwas häufiger außerhalb des Towers gespielt hätte, da dies nochmal etwas mehr Spannung wecken könnte. Dennoch verstehe ich, dass die Autorin so darstellen wollte, wie unwichtig es in der dortigen Zeit ist, das Haus zu verlassen. Schließlich gibt es ja in dem Gebäude Supermärkte, Parks und sogar Schulen und Kirchen.