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Veröffentlicht am 18.06.2019

Liebe, Freundschaft, Trauer, Wut, Zerstörung, Hoffnung - das Leben eben

Find mich da, wo Liebe ist
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Das ist bislang mein Lieblingsroman für dieses Jahr!

Grace steht mitten im Leben, hat eine eigene Werkstatt, ist leidenschaftliche Cellospielerin und ist in einer glücklichen (Affären)beziehung. In der ...

Das ist bislang mein Lieblingsroman für dieses Jahr!

Grace steht mitten im Leben, hat eine eigene Werkstatt, ist leidenschaftliche Cellospielerin und ist in einer glücklichen (Affären)beziehung. In der Vergangenheit ist einiges schiefgelaufen, weswegen sie oft Selbstzweifel hat. Doch dann nimmt sie ihr Leben in die Hand und macht was draus...

Dieses Buch war einfach nur wundervoll. Selten schafft es ein Autor, mich dermaßen mitzureißen. Obwohl Fremdgehen ein absolutes No-Go ist, konnte ich Grace Entscheidung, mit David zusammenzubleiben, absolut nachvollziehen. Und so gab es tagtägliche Dilemmas, in denen man versteht und akzeptiert, was man normalerweise verurteilt und verabscheut. Das Buch hat wunderbar aufgezeigt, dass es nun mal zwei Seiten einer Medaille gibt, und nicht alles entweder gut oder schlecht ist.

Im Buch selbst gibt es immer wieder Sprünge in die Vergangenheit. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, in dem dies so fließend und passend geschah, wie in diesem Buch. Der Schreibstil ist sehr fließend, auch wenn es viele fachspezifischen Begriffe im Bereich des Cello-Bereichs gibt. Die Autorin hat dies wunderbar gelöst, in dem am Anfang eine "Einleitung" mit den wichtigen Begriffen und Eigenschaften eine Cellos angefügt ist.

Die Gefühle wurden wahnsinnig gut vermittelt. Ich habe mich wirklich in das Leben von Grace einfühlen und mit ihr mitfiebern können. Mit Nadia und Mr. Williams sind der Autorin zwei hinreißend wundervolle Nebencharaktere gelungen, die Grace in ihrer Selbstfindung voll und ganz unterstützen.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, was mir mitten im Buch durch den Kopf ging: Das Buch handelt von Liebe, Freundschaft, Trauer, Wut, Zerstörung und Hoffnung - und setzt diese Thematik wirklich wundervoll um.

Veröffentlicht am 18.06.2019

Fesselnde Geschichte über Abgründe des Lebens

So schöne Lügen
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In dem Buch "So schöne Lügen" von Tara Isabella Burton ist ein Buch über Liebe und Hass, Oben und Unten, Reich und Arm.

Louise, die arme Frau, die den American Dream in New York erleben wollte, in ihrem ...

In dem Buch "So schöne Lügen" von Tara Isabella Burton ist ein Buch über Liebe und Hass, Oben und Unten, Reich und Arm.

Louise, die arme Frau, die den American Dream in New York erleben wollte, in ihrem Leben aber gescheitert ist, wird in das Leben der Superreiche Lavinia reingezogen. Am Anfang ist alles toll und Louise hat die schönste Zeit ihres Lebens. Nach einiger Zeit wird dem Leser jedoch klar, welche sozialen Abgründe in Lavinias Leben lauern (ob das Louise wirklich klar wird ist zu bezweifeln) und man erlebt mit, wie sich der Fall von ganz oben nach ganz unten vollzieht.
Ich als Leserin saß voller Spannung und Schrecken da und habe nur gehofft, dass Louise sich da irgendwie rausrettet und gleichzeitig gedacht, dass sie selbst Schuld ist.

Sehr gut gelungen fand ich die Empathie, Sympathie und gleichzeitige Antipathie, die man für Louise entwickelt. Alles in einem ein gelungenes Buch, dass einen glücklich zurücklässt, weil man nicht in den Tücken der reichen Welt leben muss.

Veröffentlicht am 18.06.2019

Als Zwischendurchschmöker ok

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Das Buch spielt in einem (zukünftigen?) New York, welches in Licht- und Dunkelstadt geteilt ist, und in dem einige Menschen magische Fähigkeiten haben.

Die Leseprobe hatte mich von Anfang an gefesselt ...

Das Buch spielt in einem (zukünftigen?) New York, welches in Licht- und Dunkelstadt geteilt ist, und in dem einige Menschen magische Fähigkeiten haben.

Die Leseprobe hatte mich von Anfang an gefesselt und normalerweise mag ich Fantasy-Stories sehr. Hier war jedoch der Fall, dass ich nie eine Sympathie für die Protagonisten - Lucie - aufbauen konnte. Es gab einige Stellen, an denen man gut hätte mitfiebern können, aber Lucie verfiel immer wieder in ihr Selbstmitleid und dann verstand sie doch wieder alles und dann doch nicht usw. Das war alles in einem extrem anstrengend und nervtötend. Gegend Ende wurde die Story wieder halbwegs spannend, aber wichtige Teile wurden meiner Meinung nur kurz angerissen, aber nie eindrücklich geschildert. Das Ende ist ein Cliffhanger- von einem zweiten Teil ist bislang nichts bekannt. Ich fands sehr schade, denn das Buch und das Thema hatte meiner Meinung nach viel Potential, welches leider nicht genutzt wurde. Also wenn man für ne lange Fahrt was kurzes braucht, ist es ok, ansonsten aber eher nicht empfehlenswert.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Sehr enttäuschendes Buch

THINK - Sie wissen, was du denkst! - Folge 1
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Das Thema ist an sich sehr interessant: In Köpfe von Verurteilten wird ein Kasten eingebaut, der die Gedanken ausliest und direkt in den Kopf des Betreuers leitet bzw. kopiert. Dadurch können die Probanden ...

Das Thema ist an sich sehr interessant: In Köpfe von Verurteilten wird ein Kasten eingebaut, der die Gedanken ausliest und direkt in den Kopf des Betreuers leitet bzw. kopiert. Dadurch können die Probanden früher auf Bewährung aus dem Gefängnis raus. Wenn irgendeine Straftat geplant oder durchgeführt oder aus irgendeinem Grund die "Fight or Flight"-Reaktion ausgelöst wird, werden die Gedanken des Probanden direkt zum jeweiligen Betreuer weitergeleitet, der dann entsprechend reagieren muss.

So, eigentlich ein spannender Ansatz zum Thema Überwachung. Leider werden die Schwierigkeiten, Probleme und/oder Vorteile gar nicht behandelt. Eigentlich ist es nur ein schlechter Roman ohne Hintergrundinformation/-gedanken.

Die Protagonistin ist psychisch absolut am Ende und spielt währenddessen auch noch Bewährungshelferin. In dieser Rolle ist sie eigentlich falsch und missbraucht sie auch ganz klar. Auch dass das Überwachungsgerät offensichtlicherweise seine Schattenseiten hat, wird nicht angesprochen.

Der Schreibstil ist anstrengend, er wechselt in die Sichtweisen von vier verschiedenen Personen. Zwei Personen davon haben mit der Handlung des Buches nichts oder kaum etwas zu tun. Meist kommen sie nur in den Zwischenkapiteln vor. Den Sinn der beiden habe ich bis jetzt nicht verstanden.

Fazit: Das Buch hat mich stark enttäuscht. Wie man wahrscheinlich merkt, konnte ich mit keiner der Figuren warm werden und ich würde dieses Buch niemandem empfehlen.

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