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Veröffentlicht am 18.03.2020

Alice im Wunderland meets Peter Pan meets jede Menge Fantasy-Flair

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt
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Willkommen in Lyarskye, dem Land in dem nichts so ist, wie es scheint. Aber lest mehr dazu in meiner Rezension...

Darf ich mal sagen, wie wahnsinnig schön ich dieses Cover finde. Ich muss sagen, dass ...

Willkommen in Lyarskye, dem Land in dem nichts so ist, wie es scheint. Aber lest mehr dazu in meiner Rezension...

Darf ich mal sagen, wie wahnsinnig schön ich dieses Cover finde. Ich muss sagen, dass mir sowohl das Cover des ersten Bandes, als auch des zweiten Bandes so gut gefallen hat, dass ich den ersten Band nur aufgrund des Aussehens gekauft habe. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass mich auch der Inhalt überzeugen kann.

"One True Queen" ist mein erstes Buch von Jennifer Benkau und ich muss sagen ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. DIe Story ist witzig

Zu Beginn des Buches hatte ich mir zuerst gewundert, da ich eine ganz andere Welt erwartet hatte. Wir lernen die Protagonistin Mailin kennen, die dann nach ein paar Seiten nach Lyaskye gezogen wird. "Alice im Wunderland" lässt Grüßen und so befinden wir uns nun in einem Land voller Absurditäten und Paradoxa. So lernen wir in Lyaskye sofort die "Killer-Kaninchen" und die XXX kennen, die uns erkennen lassen, dass in diesem Wald scheinbar nichts so ist, wie es scheint. Wenn einen nicht die absolut surreale und lustige Szene mit den "Killer - Kaninchen" von diesem Buch überzeugt hat, dann doch spätestens der Auftritt des männlichen Hauptprotagonisten Peter Pan. Naja nicht Peter Pan, aber wir nennen ihn mal Peter. (Personen, die das Buch gelesen haben wissen, was ich meine :D) Peter hat mich mit seiner witzigen und zugleich mysteriösen Art sofort in seinen Bann gezogen und ließ mich auch bis zum Ende nicht mehr los.

Das Buch weist Paralellitäten zu "Alice im Wunderland" auf, die mir sehr gut gefielen und erinnerten mich an meine Kindheit, so dass ich mich in der Welt von Lyaskye und somit auch in Jennifer Benkau's Jugendbuch sofort wohl fühlte.

Bei den Protagonisten sind mir die ein oder anderen doch während der Geschichte ans Herz gewachsen. Leider nicht die Hauptprotagonistin Mailin. Mit ihr verband mich während des Lesens eine regelrechte Hass-Liebe. Einerseits mochte ich sie sehr gerne, andererseits war sie teilweise so naiv und hatte eine sehr blauäugige Sicht der Dinge. Diese, von Jennifer Benkau gewählte, Charaktereigenschaft ließ mich mehrfach genervt aufstöhnen. Ich gewöhnte mich aber im Verlauf daran. Anders sah es mit dem männlichen Part der Protagonisten aus. So verlieh die blauäugige Sicht von Mailin, Peter eine geradezu unantastbare Selbstsicherheit und ließ ihn in meinen Augen vernünftiger und erwachsener erscheinen, als er eigentlich war. Der männliche Hauptprotagonist hat mir aber mit seiner aufgeweckten, lustigen und mysteriösen Art sehr gut gefallen und ich habe ihn im Laufe des Buches mit seinen Ecken und Kanten richtig lieb gewonnen.

Besonders gut gefallen hat mir auch, dass die Liebesgeschichte hier nicht in den Vordergrund rückte, sondern eher einen zweitrangigen, wenn nicht drittrangigen Platz einnahm, so dass ich mich auf den eigentlichen Konflikt der Geschichte konzentrieren konnte, ohne abgelenkt zu werden. Gerade auch der Umstand, dass sich Mailin und Peter dann doch sehr gut ergänzten und die Dialoge zwischen den beiden immer wieder großartig waren, ließ mich die Naivität Mailins an einigen Stellen vergessen.

Während des Lesens wären die ein oder anderen Teile der Geschichte vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat, da der eigentliche Kernpunkt und auch der Cliffhanger am Ende so nicht vorhersagbar waren.



Mein Fazit

Jennifer Benkau hat mir mit diesem ersten Roman, den ich von ihr gelesen habe, gezeigt, dass sie es Wert ist auf meine "diese Autoren lese ich gerne" - Liste zu kommen. Sie hat einen tollen leicht zu lesenden Schreibstil und erschafft damit eine wundervolle Fantasiewelt, in der es sich lohnt abzutauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2020

grandios, grandioser, am grandiosesten ... Sarah J. Maas und Das Reich der sieben Höfe

Das Reich der sieben Höfe 3 - Sterne und Schwerter
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Ein Abschnitt der Rezension enthält SPOILER!

Das Cover ist, wie bereits bei den Vorbänden ein absoluter Hingucker. Der durchsichtige Einband mit den schwarzen Krähen und das schwarze Kleid von Feyre auf ...

Ein Abschnitt der Rezension enthält SPOILER!

Das Cover ist, wie bereits bei den Vorbänden ein absoluter Hingucker. Der durchsichtige Einband mit den schwarzen Krähen und das schwarze Kleid von Feyre auf dem Cover spiegeln ihre Zugehörigkeit zum Hof der Nacht sehr gut wieder. Ich mochte die Idee des durchsichtigen Einbands bereits bei den beiden vorherigen Bänden, da es im Gegensatz zu den "normalen Einbänden" etwas ganz Besonderes ist.

Sarah. J Maas ist und bleibt die Göttin des Fantasy. Wie keine andere reißt sie mich mit in eine Welt voller Illyrianer, Attor und High Fae. Bereits Band 1 und 2 haben mich in Feyres und Rhysands Welt entführt, die so wundervoll, aber auch erschreckend zugleich ist. Sie erschafft durch ihren Schreibstil eine Welt, in der man sich beim Lesen förmlich verliert. Sie lässt diese Welt vor dem inneren Auge wahr werden und seien wir mal ehrlich, wir würden doch sofort in ein Stadthaus in Velaris ziehen?!

Die Story beginnt mit Feyre, die den Frühlingshof infiltiert, um mehr über den König von Hybern und dem bevorstehenden Krieg zu erfahren. Die ersten Seiten am Frühlingshof ziehen sich ein wenig, danach nimmt die Story aber immer mehr an Fahrt auf. Bei knapp über 700 Seiten gab es aber auch die ein oder andere Länge, die mich aber beim Lesen gar nicht so sehr gestört haben. Ich hatte beim Lesen diesmal das Gefühl, dass in diesem Letzten Band im großen und Ganzen am meisten passiert. Die Story spielt diesmal an sehr vielen verschiedenen Orten, die wir aber in den letzten beiden Büchern teilweise auch schon kennen gelernt haben. So reisen wir mit den Charakteren quer durch Prythian und erleben dieses wunderbare Land noch einmal von seinen schönsten und schrecklichsten Seite. Sarah J. Maas gelingt es wieder uns, in diesen 700 Seiten, Prythian noch einmal ganz nah zu fühlen und damit den dort lebenden Fae und High Fae.

Da in diesem letzten Band so viel passiert und wir auch noch einmal so viel von der Welt Prythians sehen, kommen natürlich auch noch einmal eine ganze Menge Charaktere vor. Und so sehen wie hier den ein oder anderen Bekannten wieder. Der ein oder andere Charakter hat mich auch in seinem Handeln überrascht, was ich beim Lesen ja immer toll finde. Ich kann hier aber nicht weiter ins Detail gehen, ohne zu spoilern.

Einziger Negativpunkt war für mich die etwas überraschende Wendung am Ende. Diesen kann ich aber nicht erklären ohne zu Spoilern, daher lest den unteren Abschnitt nur, falls ihr das Buch bereits gelesen habt.





ACHTUNG SPOILER!
Das Feyre, Rhysand und ihre Freunde irgendwie den Krieg gewinne war meiner Meinung nach von vornherein klar, aber dass ausgerechnet der Vater von Feyre, Nesta und Elain auftaucht und den großen Helden spielt, ließ mich nur mit den Augen rollen. Er spielt eigentlich in keinem der Bände eine wirklich wichtige Rolle und fällt wenn dann auch nicht unbedingt positiv auf. Und gerade er ist der große Held, der die Welt der Fae rettet. Das war für mich leider nicht ganz nachvollziehbar. Da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.



Mein Fazit

★ ★ ★ ★ ★

Alles in allem ist "Sterne und Schwerter" ein wirklich toller Abschluss der "Das Reich der sieben Höfe" Triologie. (Band 4 gehört für mich nicht so ganz zur Reihe dazu) Band 2 hat mir zwar von der kompletten Triologie am Besten gefallen, aber Band 3 ist mit seiner Reise durch Prythian auch ein gelungener Abschluss. Die Reihe ist ein wahres Fantasy Meisterwerk und ist meiner Meinung nach ein Muss für alle die Fantasy und Jugendbücher lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Liebevoll gestaltetes Buch mit leckeren Rezepten für Groß und Klein

Mix-Rezepte für Babys und Kleinkinder
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Ich bin Mama von zwei tollen Kindern. Unser kleiner Sohn wurde im vergangenen Jahr geboren. Somit ist das Thema Beikost und was der kleine Mann essen kann natürlich brandaktuell. Da der kleine Mann unser ...

Ich bin Mama von zwei tollen Kindern. Unser kleiner Sohn wurde im vergangenen Jahr geboren. Somit ist das Thema Beikost und was der kleine Mann essen kann natürlich brandaktuell. Da der kleine Mann unser zweites Kind ist, dachten wir, man weiß noch alles vom ersten. Aber denkste... natürlich ist jedes Kind anders und man hat auch fast die Hälfte wieder vergessen. Grund genug sich noch einmal mit dem Thema Beikost intensiv zu beschäftigen und sich wieder nach und nach an dieses Thema ranzutasten. Und da wir einen Thermomix haben, kam mir das Buch von Petra Reschenhofer und Christine Ellinger mehr als gelegen.

Aufbau
Das Buch gliedert sich in 3 Teile. Allgemeine Informationen zur Beikost, allgemeine Informationen zum Thermomix und das eigentliche Herzstück des Buches, der Rezeptteil.
Zuerst wird auf 15 Seiten der allgemeine Breikost-Start beschrieben. Dabei werden alle wichtigen grundlegenden Fragen beantwortet, wie z.B.
• Mit welchem Gemüse beginne ich?
• Wann beginne ich?
• Welche Lebensmittel sollten auf dem Speiseplan meines Babys stehen, damit es optimal versorgt ist?
• Welchen Brei führe ich wann ein?
• Sollten die Produkte in Bio-Qualität genutzt werden oder nicht?
Sehr schön ist auch, dass dieser erste Teil jede Menge Tipps beinhaltet, die so manch ratlose Mutter in der ein oder anderen Lebenslage weiterhelfen. Denn ich kann aus Erfahrung sprechen, dass bei der Beikosteinführung nicht immer alles glatt geht.

Nach den Basics zur Beikost, kommen auf 4 Seiten knapp zusammengefasst allgemeine Informationen zum Thermomix. Die Rezepte sind alle für den TM5 bzw. TM31 konzipiert, können aber natürlich auch für den TM6 genutzt werden. Neben den verwendeten Funktionen, werden auch Informationen rund um das Thema Dampfgaren gegeben. Zuletzt findet man auch hier ein paar Tipps für den Thermomix.

Der eigentliche Rezeptteil umfasst 108 Seiten und gliedert sich in den ersten Brei, Abendbrei, Nachmittagsbrei, Vorspeisen/Suppen, Hauptspeisen, Brot/Brötchen, Kuchen/Kekse, Snacks und Vorrat/Trinken.

Meine Meinung
Ein Blick auf das Cover und man bekommt sofort Appetit etwas für die keinen Erdenbürger zu kochen. Die sehr schön fotografierten Coverfotos findet man auch innerhalb des Buches und machen Lust auf mehr.
Spätestens nach dem Vorwort war ich voller Tatendrang etwas leckeres für unseren Sohn zu kochen bzw. backen. Die Autorin Petra Reschenhofer wirkt sehr sympathisch. Sie ist selbst Mutter und hat aus der Not heraus begonnen diese Rezepte mit ihrem Sohn zu entwickeln. Und diese Rezepte sind wirklich super gelungen.

Der kurze Einführungsteil hat mir noch einmal geholfen alle grundlegenden Informationen zur Beikost aufzufrischen. Aber auch für Beikost-Starter ist hier alles einmal gut und verständlich erklärt. Man erhält als Mutter oder Vater einen guten Überblick und es werden alle Fragen, die bei der Beikosteinführung auftreten beantwortet.

Es gab in dem informativen Teil die ein oder andere Information, die mir meine Hebamme anders vermittelt hat. Beispielsweise steht in dem Buch, dass man einmal die Woche Fleisch oder Fisch geben sollte (laut meiner Information sollte man 2 mal die Woche Fleisch und einmal die Woche Fisch geben). Des Weiteren bin ich auf dem Stand, dass man Ei erst später geben sollte und nicht bereits bei Beikoststart. Da sich aber die Erkenntnisse, wann man welches Lebensmittel einführen soll und auch wie es mit der Vermeidung von Allergien aussieht stetig ändern, können diese unterschiedliche Informationen auch daher kommen.

Der Rezeptteil umfasst sehr viele schöne Rezepte, die von Beiskosstart, bis ins Kleinkindalter jeden Geschmack abdecken. Ich würde sogar sagen, dass man das ein oder andere Rezept für größere Kinder verwenden kann. So werde ich für meine große Tochter (3) beispielsweise die Haferkekse und auch die drei Eissorten ausprobieren. Für den kleinen Mann habe ich mir auch ein paar Breirezepte markiert, wie z.B. den Brokkoli-Kartoffel-Brei mit Rind oder den Pastinaken-Kartoffel-Hirse-Brei.

Sehr schön finde ich aber auch, dass viele Rezepte für Kleinkinder dabei sind. Da sich Kleinkinder mehr und mehr auch an den Erwachsenen orientieren, findet man dort dann Rezepte für Snacks, Kekse und sogar Eis ist dabei. Einige Rezepte kann man sogar sowohl für Babys, als auch Kleinkinder verwenden, da die Nahrungsmittel, die Babys nicht essen dürfen als Optional im Rezept markiert sind.
Die verwendeten Fotos sind sehr ansprechend fotografiert und machen Lust die Rezepte nachzukochen. Die Rezepte sind alle schnell zubereitet, was im Mamaalltag auf jeden Fall Gold Wert ist.
Ich werde euch in einem Nachtrag noch einmal meine Erfahrungen mit den einzelnen Rezepten schildern.

Mein Fazit
★ ★ ★ ★ ★
"MIX-Rezepte für Babys und Kleinkinder" ist ein tolles Basiswerk für alle, die sich mit dem Thema Beikost auseinandersetzen möchten. Es beinhaltet sehr schöne, leckere und vielseitige Rezepte die sowohl für Babys, als auch für Kleinkinder geeignet sind.

  • Cover
Veröffentlicht am 11.03.2020

Wunderschöner Planer für mehr Achtsamkeit und um den Fokus wieder mehr auf sich zu lenken

Ayurveda for life - Planer
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Achtsamkeit, Entschleunigung, Selbstfindung, Meditation, Yoga, Spiritualität, Heilen durch Ernährung… Wir sind immer mehr auf dem Standpunkt uns nach Alternativen zur Schulmedizin umzuschauen, uns selbst ...

Achtsamkeit, Entschleunigung, Selbstfindung, Meditation, Yoga, Spiritualität, Heilen durch Ernährung… Wir sind immer mehr auf dem Standpunkt uns nach Alternativen zur Schulmedizin umzuschauen, uns selbst zu verbessern. Ein besseres Selbst zu sein. Vorbei ist die Zeit, in der man Stumpf unter Stress gearbeitet hat, sich nur von Fast Food ernährte und seinen Körper nach und nach mehr vernachlässigte. In Zeiten, in denen die sog. „ME-Time“ (deutsch: Zeit für mich selbst) immer mehr in den Vordergrund rückt und wir immer mehr auf uns und unseren Körper achten sollten, ist es umso wichtiger ein Lebenskonzept zu finden, das diese Bedürfnisse vereinigt.

Bereits im letzten Jahr habe ich begonnen mich mit dem Thema Ayurveda zu befassen. Mich mit dem Thema Ernährung zu befassen und die optimale Lebensweise für mich und meine Familie zu finden. Ayurveda war dort für mich eine sehr interessante Art, da ich hinter dem ganzheitlichen Standpunkt, den diese Form der Lebensweise vertritt, voll und ganz stehe. Und auch wenn ich unser Leben nicht komplett nach ayurvedischer Art ausrichten würde, so enthält sie doch Grundzüge, die sich sehr gut in unseren Alltag integrieren lassen.

Und um diese Lebensweise nun nach und nach in unseren Alltag zu integrieren möchte ich nun den „Ayurveda for life Planer“ von Dr. Janna Scharfenberg nutzen.

Meine Meinung
Aufbau/Informativer Teil
Der grundlegende Aufbau des Planers umfasst einen informativen Teil und den eigentlichen Kernpunkt des Planers den Kalender. Der informative Teil veranschaulicht auf knapp 30 Seiten die Grundzüge des Ayurveda, auch für Ayurveda Neulinge, so wie mich ist dieser Teil sehr schön und verständlich erklärt. Nach einer kurzen ayurvedischen Einleitung beginnt man sofort zur Tat zu schreiten und ermittelt mit Hilfe eines Selbsttestes sein persönliches derzeitiges Dosha. Diesen Energie-Check sollte man während des Jahres immer wieder durchführen, um sein persönliches Dosha im Blick zu behalten. Weiter kann der ganz persönliche Tagesrhytmus nach der Dosha – Uhr geplant und auch das zyklische Arbeiten im Bezug auf das ganze Jahr besser nach seinen persönlichen Energiephasen aufgeteilt werden. Zuletzt plant Frau noch ihren persönlichen Monatszyklus in Abhängigkeit der Energietypen. Und fertig ist man mit dem informativen Teil.

Dieser erste Teil ist sehr schön, um seine guten und „schlechten“ Gewohnheiten zu reflektieren. Man wird sehr schön „an die Hand genommen“ und durch die Planung geführt, was mir im kompletten Planer sehr gut gefallen hat. Einzig bei dem Konzept des zyklischen Arbeitens hatte ich ein paar Schwierigkeiten und hätte mir gerne mehr Informationen dafür auf der Homepage von Dr. Janna Scharfenberg gewünscht. Mehr zu den Zusammenspiel von Homepage und Planer findet ihr weiter unten.

Der Kalender
Das eigentliche Kernstück ist der eigentliche Kalender auch hier werden am Anfang Informationen gegeben, wie der Kalender zu nutzen ist. Jeder Punkt ist sehr schön und verständlich erklärt. Im Gegensatz zu allen anderen Planern fokussiert man sich hier besonders auf seine persönliche Me-Time, also vor allem durch gezielte Pausen seine Energiereserven wieder aufzuladen und so Erschöpfung und Überforderung vorzubeugen. Bevor es dann aber an die Planung der Monate geht, beschäftigt man sich erst mit der Jahresintention, bei der man sich sein kommendes Jahr vorstellt und reflektiert, was man erreichen, wie man sich fühlen aber auch was man nicht mehr tun möchte. Alles natürlich unter dem Gesichtspunkt der Energietypen. Für mich als Ayurveda Neuling ist das Denken in Energietypen noch ungewohnt, ließ mich aber bei diesen Punkten bewusst innehalten und über die einzelnen Aktivitäten nachdenken. Die Monate selbst sind nicht datiert, d.h. man kann diesen Planer sehr gut zu jeder Zeit starten. Eine kurze Monatsübersicht bietet genügend Platz seinen Monat im Blick zu behalten. Im Wochenplan wird dann die Woche nach ayurvedischer Art geplant, d.h. zuerst kommt das eigene Wohlbefinden und dann die eigentlichen Termine, To-Do-Listen. In jeder Woche setzt man den eigenen Fokus, Dinge, die man nicht machen möchte und was man für sich selbst machen möchte. Außerdem ist viel Platz für eigene Notizen. Sehr schön finde ich auch die wöchentlichen Tipps, die immer noch einen kleinen Denkanstoß geben. Die einzelnen Wochen sind übersichtlich und nicht zu überladen. Auf die Planung der einzelnen Tage wird hier bewusst nicht eingegangen, da dies meiner Meinung nach auch den Rahmen sprengen würde. Zwischen den einzelnen Monaten befinden sich dann immer noch Informationen zu bestimmten Themen, wie z.B. ayurvedische Rezepte, Yogaübungen am Schreibstisch, Ayurveda und Minimalismus etc.

Homepage/Planer
Bereits zu Beginn des Buches wird man auf die Homepage von Dr. Janna Scharfenberg verwiesen, auf der man mehr Informationen zum Planer findet. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit der Homepage selbst nicht wirklich zurecht kam. Mehr Informationen zum Thema Ayurveda habe ich nur in ihrem Blog gefunden. Im Bezug auf den Ayurvedaplaner, also die eigentliche Adresse, die im Planer genannt wird, findet man einen Newsletter, bei dem man monatlich Informationen erhält, ansonst kann man sich aber nur zu einem kostenpflichtigen Seminar anmelden. Also die Zusammenarbeit zwischen Planer und ihrer Homepage finde ich derzeit noch etwas schwierig, ich werde aber im Verlauf des Jahres nochmal einen Nachtrag verfassen, wie es mir beim kontinuierlichen Arbeiten mit dem Planer ging.

Mein Fazit
Alles in allem ist der „Ayurveda for life Planer“ ein sehr schön gestalteter Planer. Es werden alle grundlegenden Informationen zum Ayurveda erklärt und man wird sehr schön durch den Planer geführt. In einer solch schnelllebigen Zeit, in der sich die Fälle von Burn Out häufen, man sich häufig ungesund ernährt und generell zu wenig auf sich achtet, ist der Ayurveda Planer genau das Richtige, um seinen Alltag ein wenig zu entschleunigen und sich wieder auf die Dinge zu fokussieren, die einem wichtig sind, die Kraft geben und Spaß machen. Seinen Alltag und sein Jahr darauf auszurichten, dass man selbst gesund bleibt, Stress vermeidet und seine Ziele trotzdem erreicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 23.02.2020

Diese Dystopie ist einfach der Wahnsinn!

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Das Cover bleibt eine absolute Schönheit und besticht wieder durch diese perfekten Gesichtszüge der abgebildeten Protagonistin. Auch der Schreibstil von Lena Kiefer ist bildgewand, mitreißend und lassen ...

Das Cover bleibt eine absolute Schönheit und besticht wieder durch diese perfekten Gesichtszüge der abgebildeten Protagonistin. Auch der Schreibstil von Lena Kiefer ist bildgewand, mitreißend und lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Der zweite Band wird wie bereits der erste aus der Sicht von Ophelia geschrieben.
Der erste Band endete mit einem Cliffhanger und man erhält in Band 2 keine anfängliche Verschnaufpause, sondern wird fast direkt in das Geschehen geworfen. Da Ophelia am Ende des ersten Bandes versucht hat den König Leopold zu töten, wurde sie nun zum Tode verurteilt. Doch ihr Blatt wendet sich überraschend und sie erhält ein Angebot, was sie zurück zu ReVers bringt. Zurück bei ReVers treffen wir den ein oder anderen alten Bekannten.
Die Story ist durchweg spannend und was mich am Meisten freut auch nicht immer vorhersehbar. Gab es in Band 1 noch kurze Verschnaufpausen, haben wir nun fast durchgängig spannende Phasen, die dann wieder in einem Paukenschlag am Ende gipfelt und uns mit einer Wendung überrascht, die ich nicht habe kommen sehen. Ich war zum Ende hin regelrecht schockiert und war froh, dass Band 3 bereits in meinem Besitz war. Weiterer großer Pluspunkt für den zweiten Band, innerhalb der Story kommt die ein oder andere unvorhergesehene Wendung, was mir beim Lesen unheimlich viel Spaß macht. Da die Story aus Sicht von Ophelia geschrieben wurde und man stest den Wissensstand von ihr hatte, fragte ich mich des Öfteren: Wem kann Ophelia noch trauen? Und vor allem wie soll dieser Band enden?
Normalerweise gefällt mir der zweite Band einer Reihe nie besser als der erste. Hier ist es jedoch genau so. Der zweite Band der Triologie ist eine noch bessere Fortsetzung und gefällt mir bisher am Besten. Ich bin gespannt wo sich nun der dritte Band einordnen wird.
Ophelia ist mir mit ihrer schlagfertigen Art schon im ersten Teil ans Herz gewachsen und hat mich in diesem Teil nur noch mehr für sich gewonnen. Ich habe mit ihr gelacht, geweint, gebangt und gehofft. Ophelia macht in diesem Band eine gewaltige Charakterentwicklung durch, da das Leben als Doppelagentin nun auch ein anderes Licht auf ReVers wirft und so fragt sie sich mehr als einmal: Welche Ansichten vertritt Sie nun in dem Ganzen?

Mein Fazit
★ ★ ★ ★ ★
Diese Mischung aus Spannung, Liebe und aktueller technologischer Thematik machen Ophelia Scale zu einem Werk, bei dem man nach Beendigung ins Grübeln kommt. Ophelia Scale ist und bleibt für mich eine Dystopie, die ich nicht so schnell vergessen werde. Ich habe "Die Tribute von Panem" geliebt, aber Ophelia Scale liebe ich noch ein wenig mehr. Lena Kiefer hat hier eine geniale Story geliefert, die sowohl jung, als auch "alt" in ihren Bann ziehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere