Cover-Bild Happy at Home

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Mosaik
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Inneneinrichtung und Styleguides
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 13.04.2020
  • ISBN: 9783442393633
Clea Shearer, Joanna Teplin

Happy at Home

Raum für Raum zum perfekt organisierten Zuhause - Das Erfolgskonzept von »The Home Edit«
Annika Tschöpe (Übersetzer)

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung bringen Sie dauerhaft Ordnung in jeden Raum Ihres Zuhauses – übersichtlich, ordentlich und schön!

Werden auch Sie »Happy at Home«! Ihr Zuhause wird so gut aussehen, dass Sie es gar nicht mehr verlassen wollen. Clea Shearer und Joanna Teplin sind die Organisationsprofis von »The Home Edit« und haben Aufräumen auf ein neues Level gehoben: Mit übersichtlichen Boxen, einheitlichen Etiketten und außergewöhnlichen Tricks finden sie sogar im kleinsten Schränkchen Platz für all unsere Habseligkeiten. Farbliche Sortierungen und hübsche wie funktionelle Aufbewahrungen und Tipps, wie man die Ordnung auch langfristig beibehält, runden das Konzept ab.

Mit vielen praktischen Tipps und Anleitungen zum Aussortieren, Umstrukturieren, neu Einrichten und Organisieren und durchgehend bebildert.



Ausstattung: 4-farbig, ca. 200 farbige Abbildungen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2020

Sehr schöne Aufmachung

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Dieses Buch sieht unglaublich gut aus ! Es macht wirklich etwas her und sieht mit der goldenen Schrift sehr edel aus.

Das Buch ist in drei Bereiche gegliedert: Die Vorbereitungen, Musterlösungen und ...

Dieses Buch sieht unglaublich gut aus ! Es macht wirklich etwas her und sieht mit der goldenen Schrift sehr edel aus.

Das Buch ist in drei Bereiche gegliedert: Die Vorbereitungen, Musterlösungen und Ordnung halten.

Auf den ersten Seiten stellen sich die beiden Frauen vor, die dieses Buch geschrieben haben.
Die Texte sind sehr ansprechend gestaltet. Sie sind wirklich lustig geschrieben und machen so das große Thema Ordnung und Aufräumen auch zu etwas Lockerem, auf das man wirklich Lust bekommt. In den meisten Punkten konnte ich mich tatsächlich wiederfinden.

Ich liebe ja Vorratsdosen jeglicher Art. Und Körbe. Eigentlich alles,was in diesem Buch beschrieben wird. Einige Dinge sind bereits in den Warenkorb gewandert und ich hoffe, dass ich sie in den nächsten Tagen dann in meine geordnete Vorratskammer stellen kann.


Was mich gestört hat ist, dass die Räume alle sehr groß sind. Es wird teilweise von einem "riesigen Hauswirtschaftsraum" gesprochen. Nicht jeder Haushalt kann diese "riesigen" Räume gewährleisten. Deswegen wäre es schön gewesen, wenn sie auch auf kleine Lösungen eingegangen wären. Natürlich wird auch mal von einer kleinen Küche gesprochen, die nur "einen Vorratsschrank" hat. Doch ich kenne Menschen, bei denen die Küche sogar dafür nicht reichen würde.

Die Texte sind mit wunderschönen Bildern versehen, so dass ihr auch eine optische Vorstellung davon habt.
Außerdem gibt es immer kleine Tipps, entweder um das ganze Thema aufzulockern, oder um eben noch kleine Hilfestellungen zu geben.

Ich habe noch nicht ausprobiert, ob mit diesem Buch wirklich die Ordnung besser gehalten werden kann.
Aber ich denke, ich werde einiges mitnehmen und versuchen umzusetzen.
Zumindest nehme ich das Thema jetzt etwas lockerer und mit Humor.
Außerdem habe ich wirklich viele neue Tipps mitgenommen.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Happy at home

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Auf “The Home edit” bin ich eigentlich erst aufmerksam geworden als ich die Serie von Marie Kondo gesehen habe. Netflix hat mir diese Serie dann natürlich auch vorgeschlagen und dadurch bin ich auf einen ...

Auf “The Home edit” bin ich eigentlich erst aufmerksam geworden als ich die Serie von Marie Kondo gesehen habe. Netflix hat mir diese Serie dann natürlich auch vorgeschlagen und dadurch bin ich auf einen Ordnungstrip gekommen und kam auf die Idee alles mögliche bei mir auszusortieren. Natürlich war ich da auf der Suche nach Möglichkeiten, wie ich das möglichst geschickt alles einräumen , beziehungsweise auch diese Ordnung dann halten kann. Nach meiner Suche bin ich dann auf “Happy at home” gestoßen und ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich sehr, sehr gut gefällt. Die Ordnung ist natürlich super und es sieht alles richtig klasse aus. Allerdings muss ich sagen, dass ich glaube das es eher was für besser betuchte Menschen mit großen Wohnungen beziehungsweise Häusern ist. Denn man braucht schon einiges an Platz und bevor man wirklich loslegen kann muss man sich auch einiges an Ordnungsboxen anschaffen und an sonstigen Materialien und das geht natürlich alles ziemlich ins Geld.

Alles in allem finde ich es wirklich toll wie die beiden das aufgebaut haben und ich mag natürlich auch total die Regenbogenfarben aber ich muss sagen dass es sich für mich persönlich nicht wirklich umsetzbar ist. Da ich nicht Unmengen an Geld vorher noch ausgeben möchte um Ordnung zu halten.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 22.09.2020

schön anzusehen, aber wenig Informationen

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Was ist das?

Spätestens seit der Netflixserie „The Home Edit – jetzt wird aufgeräumt“ ist die Firma The Home Edit (THE) in vieler Munde. Clea Shearer und Joanna Teplin betreiben in den USA diese Firma, ...

Was ist das?

Spätestens seit der Netflixserie „The Home Edit – jetzt wird aufgeräumt“ ist die Firma The Home Edit (THE) in vieler Munde. Clea Shearer und Joanna Teplin betreiben in den USA diese Firma, die beim Aufräumen und Organisieren von Wohnung und Häusern hilft, seit 2015 und konnten hierbei auch viele Stars von ihrer Arbeit überzeugen. Viele Follower lassen sich von dem Instagramaccount von The Home Edit inspirieren und zum Aufräumen motivieren. Mit Happy at Home bringen die beiden Autorinnen ihr Konzept in einer Kombination aus Bildband und praktische Anleitung auch analog an den Mann.

Wie sieht es aus?

Happy at home ist ein Softcover-Buch mit einem weißen Einband. Auf dem Cover erhält man einen Einblick in ein nach dem THE-Prinzip aufgeräumtes Küchenregal, die Rückseite ist schlicht mit einem aufgeräumten Beistelltisch gestaltet. Das Buch verfügt über innenliegende Klappen, die Infos zu den Autorinnen und dem Buch bereitstellen, die Innenseiten des Covers zeigen zudem einige Bilder von fertig aufgeräumten Projekten. Der Titel und der Untertitel sind goldfoliert, ebenfalls der Buchrücken mit dem Titel. Dies wirkt sehr edel und einladend. Generell ist die äußere Gestaltung sehr gradlinig und ansprechend, ohne zu überladen zu wirken. Mit einer Größe, die in Höhe und Breite ungefähr dem A4-Format ähnelt, ist das Buch recht groß. Ebenfalls sind die eingebundenen Bilder immer recht groß. Die Seiten sind aus matten, unbeschichteten Papier von dickerer Qualität.

Auch die Innengestaltung ist sehr gradlinig und zurückhaltend gestaltet worden. Es gibt verschiedene Kapitel, die jeweils seitlich mit einem Farbcode versehen sind, der jedoch nur seitlich am Buchschnitt erkennbar ist. Schwarz steht hierbei für allgemeine Infos, die als Einleitung verwendet werden. Im Anschluss folgen Musterlösungen sortiert nach dem jeweiligen Raum. Die Seiten haben sehr wenig Textlast, verfügen stets über große Farbbilder und im Musterlösungsteil über kurze Listen. Das Buch wirkt wirklich sehr aufgeräumt und durchdacht.

Was erwartet einen?

Das Buch ist eine Mischung aus Anleitung und Bilderbuch. Das sagt das Buch auch über sich selbst. Es soll grundlegende Tipps geben, aber vor allem mit seinen vielen Beispielen und Musterlösungen inspirieren. Entsprechend wenig Text ist in dem Buch enthalten. Nach knapp 50 Seiten Einleitung und Vorbereitung mit etwas mehr Text und einigen Tabellen und Übersichten folgen die Musterlösungen, die in der Regel aus einer Seite Bild und einer Seite Infos mit wenig Text bestehen. Im Buch enthalten sind hierbei Musterlösungen für: Eingangsbereich, Waschküche, Arbeitszimmer, Badezimmer, Spielzimmer, Kleiderschrank, Küche und Vorratskammer.

Mein Fazit

Ich bekenne mich schuldig: Ich habe alle 8 Folgen der Serie zu The Home Edit an einem Tag weggesuchtet. Ich kannte das Prinzip vorher nicht, ich kannte die Autorinnen nicht und auch den Instagram-Account habe ich noch nie gesehen. Und dennoch war es wie ein Rausch. Diese ganzen wunderbar aufgeräumten Zimmer, die Organisationsideen und jede Menge traumhaft aussehende Aufbewahrungslösungen – da war mein Wille gepackt, auch ein wenig aufzuräumen. Daher zog das Buch bei mir ein, da ich dachte, so eine gute Anleitung, hilfreiche Tipps und auch einige Inspiration zu kriegen.

Ich finde die Aufmachung des Buches wirklich ansprechend. Es wirkt aufgeräumt und die vielen Farbfotos lassen das Herz direkt höher schlagen. Es gibt wirklich eine große Anzahl an Inspirationen und zu jedem Bild gibt es noch ein paar kleine Sätze, selten mit Tipps, manchmal mit Erklärungen – meistens aber auch einfach nur mit der Beschreibung, was man da sieht, ohne Erklärung, was die Idee hierhinter ist. Wirklich informativ ist daher eigentlich nur der Einleitungsteil. Hier werden viele allgemeine Hinweise eingebracht. So wird etwa erklärt, nach welchem Prinzip man sich fragen sollte, ob man etwas ausmisten möchte oder nicht. Es wird erklärt, was die Idee hinter Beschriftungen ist, wie man am besten mit dem Neuordnen (und Ausmisten) startet und was man vielleicht bedenken sollte.

Mit knapp 25 Seiten ist der eigentliche Vorbereitungsteil tatsächlich eher schmal, hinzu kommen nochmal knapp 20 Seiten mit einer Vorstellung und den Idealen der beiden Autorinnen. Nach den Vorbereitungen kommen dafür aber fast 200 Seiten Musterlösungen, die jeweils zur Hälfte aus Fotos bestehen. Wie bereits oben gesagt, fallen die Informationen zu dem jeweiligen Bildern für meinen Geschmack aber dürftig aus. Oftmals ist es wirklich nur 2-3 Sätze Einleitung und dann 2-3 Punkte, die nur genau das Beschreiben, was man sieht: Wattestäbchen in Behältern, Hosen oben links, Behälter für Flaschen auf einem Drehsockel. Ganz ehrlich? Das kann man alles auch so erkennen. Wäre es nicht interessanter, wieso ein Drehsockel besser ist als eine Schublade? Das fehlt mir hier leider massiv. Es sind wunderbare Bilder, die wirklich auf einen wirken. Man will sofort loslegen und es ist motivierend. Aber die Anleitung fehlt mir. Mir fehlt, worüber man sich Gedanken machen sollte. Zwar ist im Vorbereitungsteil das Ausmisten echt gut angeführt, aber nach hinten geht dem Ganzen etwas die Luft aus. Vielleicht liegt es aber auch daran, weil die Autorinnen in der Serie selbst oft gesagt haben „man muss vor Ort gucken, was man machen kann und solange probieren, bis es passt“. Vielleicht können daher keine konkreten Tipps gegeben werden.

Insgesamt hat für mich das Buch daher eher Bilderbuch- und Inspirationscharakter. Es ist für mich leider keine Anleitung und ich habe mir wirklich mehr erhofft und auch mehr gewünscht. Keine Frage, die Bilder sind toll. Die Ideen sehen beeindruckend aus. Aber sie wirken oft auch, als würden sie sich wiederholen oder nur im Grundprinzip abgewandelt. Man merkt, dass die Autorinnen in Amerika eine eigene Behälter-Reihe verkaufen, was den faden Beigeschmack einer Dauerwerbesendung hat. Ich muss auch sagen, dass sich mir der Mehrwert gegenüber der Instagramseite oder der Internetseite von The Home Edit nicht erschließt. Sicher nehme ich einige Ideen aus dem Buch mit, aber es ist mir zu eng gefasst, zu sehr auf Perfektion ausgelegt und auch einfach zu amerikanisch. Bei einigen Bildern musste ich auch müde lachen, etwa der Ballsaal-Kleiderschrank, der vermutlich größer ist als das durchschnittliche Wohnzimmer. Zum Träumen bestimmt nett, aber mehr leider auch nicht. Einige Punkte sind für mich wirklich zu unrealistisch und auf das perfekte Foto als eine funktionierende Ordnung ausgerichtet, was nicht zuletzt vielleicht auch daran liegt, dass man keine direkte Erklärung für bestimmte Organisationssysteme hat.

[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, was mir freundlicherweise von dem Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.]

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 17.09.2020

„Auch Ordnungstalente brauchen Unterstützung“

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Ich bin leider nicht so sehr ordentlich, wie ich es mir wünschen würde.....
Deshalb beschäftige ich mich jetzt schon seit ein paar Monaten mit dem Thema Minimalismus und sortiere nebenbei fleißig aus. ...

Ich bin leider nicht so sehr ordentlich, wie ich es mir wünschen würde.....
Deshalb beschäftige ich mich jetzt schon seit ein paar Monaten mit dem Thema Minimalismus und sortiere nebenbei fleißig aus. Da kam mir das Buch „Happy at Home“ von Clea Shearer & Joanna Teplin gerade richtig.
Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Zuerst gibt es eine kurze Einleitung und Vorstellung der beiden Autorinnen,danach kommt die Vorbereitung, die Musterlösungen und zum Schluss geben die beiden Autorinnen uns auch noch Tipps, wie wir diese Ordnung beibehalten können.
In dem Kapitel Vorbereitung wird beschrieben, wie man am besten klein anfängt auszumisten und wie man geeignete Ordnungssysteme für jeden Bereich findet. Nachdem man diese Basics verinnerlicht hat, folgt ein sehr großer Teil mit Musterlösungen. Dort zeigen die beiden Autorinnen wie man Badezimmer, Kinderzimmer, Kleiderschränke, Waschküchen, Küchen und Vorratskammern organisieren könnte. Durch die wunderschönen Bilder, bekommt man direkt Lust selber mit dem Organisieren anzufangen. Wir bekommen sogar die Vorratskammern von Prominenten zu sehen. Was mir aber auch wirklich am meisten gefallen hat, war der Humor der beiden Autorinnen, sie haben mich öfter zum Lachen gebracht. Das sie außerdem Tipps geben wie man diese neu geschaffene Ordnung beibehält fand ich auch wirklich sehr gut.Ich denke jeder kennt das, man räumt auf und organisiert, aber schlussendlich sieht die Wohnung oder das Zimmer nach einer Woche, genauso wie vorher aus oder sogar chaotischer.
Was ich aber wirklich schade fand ist, dass sie hier in diesem Buch nur große Wohnungen mit viel Platz, als Beispiel genommen haben.
Was ist mit kleineren Wohnungen?
Ich hätte mir einfach mehr Tipps für kleinere Räume und Wohnungen im allgemeinen gewünscht, das Buch ist sehr amerikanisch angehaucht und man bemerkt das auch während des Lesens. Deshalb ziehe ich einen Punkt ab, aber trotzdem kann ich euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen. Wenn ihr einen unterhaltsamen und anschaulichen Ratgeber sucht, der zeigt wie man mit simplen Tricks, Ordnung in eine Wohnung bringt, dann ist dieses Buch genau das richtige für euch.
Ich gebe „Happy at Home“ 4 Sterne

Veröffentlicht am 25.08.2020

Ordnung lässt sich planen

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Aufräumbücher und Aufräumtechniken sind ein aktueller Trend. Meiner Meinung nach auch ein sinnvoller Trend. Meist packt man ja doch die Dinge zwar ordentlich weg, aber findet nie wieder, was man braucht. ...

Aufräumbücher und Aufräumtechniken sind ein aktueller Trend. Meiner Meinung nach auch ein sinnvoller Trend. Meist packt man ja doch die Dinge zwar ordentlich weg, aber findet nie wieder, was man braucht. Hier ein System aufzubauen, das hilft, nicht nur eine aufgeräumte Wohnung, sondern auch ordentlich aufgeräumte Regale und Schränke zu haben – und das auf Dauer – das ist genial. Mit wenigen Griffen und ohne Zeitaufwand findet man, was man sucht. Es spart Zeit und ganz viel Arbeit. Die steckt zwar am Anfang massiv drin, aber es lohnt sich!

Zunächst lernt der Leser die beiden Autorinnen ein wenig kennen. Auch wird erklärt, für wen dieses Buch geeignet ist. Niemand macht einen Hehl daraus, dass die Durchführung echte Arbeit ist – aber am Ende steht eben auch der „Lohn“: Zeit sparen, Geld sparen, Nerven schonen, Belastungen loswerden, Beruhigung.

Es folgen die sinnvoll geordneten (!) Kapitel Vorbereitungen, Musterlösungen, Eingangsbereich, Waschküche, Badezimmer, Arbeitszimmer, Spielbereiche, Kleiderschränke, Küche, Vorratskammer und als Abschluss Ordnung halten. Bevor man loslegt, sollte man sich erst in Ruhe das Buch gut ansehen. Danach weiß man, was auf einen zukommt und kann sich die nötige Zeit und Ruhe dazu nehmen.

Zugegeben – die Fotos sehen aus, als würde in diesen Räumen niemals ein Mensch leben. So wunderschön ordentlich soll es bei einem selbst werden? Niemals! Doch! Wer bereit ist, an sich zu arbeiten, der schafft das. Das Prinzip scheint auf den ersten Blick einfach nur aus vielen (teuren) identischen Behältern zu bestehen. Mit der Zeit relativieren sich die Kosten aber eindeutig und man kommt dem Ganzen auch dann super nahe, wenn man die Boxen und Gläser und Dosen nach und nach anschafft und sie nicht alle komplett zueinander passen.

Es klingt verrückt, aber schon allein, dieses Buch in Sichtweite zu haben, motiviert und bewegt etwas. Die Ideen müssen einem ja nicht alle gefallen, aber man findet definitiv Hilfe, um einen guten Anfang zu finden. Unbemerkt macht sich das dann selbständig und am Ende ist die komplette Wohnung organisiert und aufgeräumt. Dabei bleibt es dennoch gemütlich – man kann sogar die „Ausreißer“, die man sich gönnt, wesentlich besser genießen. Deko und Wohlfühlecken bleiben erhalten, gewinnen sogar an Wert. Jedenfalls ist das für mich so.

Einen Stern Abzug gibt es allerdings doch, denn die Autorinnen zeigen meiner Meinung nach nur Lösungen für geräumige Wohnungen. Wer wenig Platz hat und diesen optimal nutzen möchte, muss ordentliche Einschränkungen hinnehmen und sich darauf einstellen, erst einmal ordentlich auszumisten und von allem nur das Nötigste zu behalten. Das ist ein Schritt, der den meisten – mir eingeschlossen – zu groß sein wird.

Dennoch – das Buch geht nicht mehr aus dem Kopf, es arbeitet quasi von alleine in den Gedanken weiter, sodass am Ende auf alle Fälle bleibt, dass man an sich und seiner eigenen Ordnung arbeitet. Das ist mir definitiv vier Sterne wert.

  • Cover
  • Erzählstil