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Veröffentlicht am 18.07.2025

Mitreißende, düstere Fantasy mit tödlichen Spielen.

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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In Phantasma verfolgen wir Ophelia, nachdem sie die magischen Kräfte ihrer Mutter geerbt hat. Sie ist jetzt eine Nekromantin und wurde auch als solche von ihrer Mutter aufgezogen, weshalb sie mit dem Tod ...

In Phantasma verfolgen wir Ophelia, nachdem sie die magischen Kräfte ihrer Mutter geerbt hat. Sie ist jetzt eine Nekromantin und wurde auch als solche von ihrer Mutter aufgezogen, weshalb sie mit dem Tod und allerlei merkwürdigen Gestalten bestens vertraut ist. Als ihre Schwester Genevieve plötzlich verschwindet, um die Schulden ihrer Mutter begleichen zu können, entschließt sich Ophelia ihrer Schwester zu folgen und an den tödlichen Phantasma-Spielen teilzunehmen. Sie merkt schnell in welcher Gefahr sie sich befindet, denn die Spiele fordern sehr viel von Ophelia. Kurzerhand entscheidet sie sich ihre Chancen zu verbessern, indem sie einen Deal mit dem unverschämt gut aussehenden Phantom Blackwell eingeht, der seinerseits auch auf Ophelias Hilfe angewiesen ist, um Phantasma je wieder verlassen zu können.

Schon nach den ersten beiden Kapiteln wusste, ich dass dieses Buch mich komplett in seinen Bann ziehen wird. Das Setting hatte es mir von der ersten Sekunde angetan. Für mich liest es sich wie New Orleans in den 1920er-Jahren, während Geister und Dämonen ihr Unwesen treiben. Es wirkt alles sehr düster aber wahnsinnig interessant. Es brauchte hier auch kaum Worldbuilding, um das Setting aufzubauen, weshalb wir in der Geschichte sehr schnell voran kommen. Generell ist das Buch sehr fast-paced und handlungsbasiert, aber weniger charakterfokussiert geschrieben. Dennoch gibt es für meinen Geschmack genügend Charakterentwicklung bei unserer Protagonistin Ophelia, was sich vor allem an ihrem Umgang mit ihrer Zwangsstörung festmachen lässt.

Dass die Autorin ihr eigenes Krankheitsbild in ihr Buch eingebaut hat, finde ich schon mal eine tolle Sache, weil es einer unbekannten Krankheit mehr Sichtbarkeit gibt. Aber die Tatsache, wie gut Kaylie Smith es schafft diese Krankheit in die Geschichte zu verweben, finde ich wirklich bemerkenswert. Oftmals wirken solche Handlungsstränge erzwungen oder gewollt, was hier aber überhaupt nicht so ist. Ophelias Zwangsstörung gliedert sich wunderbar in die Handlung ein und bereitet sogar einige spannende Momente.

Auch der Love Interest in diesem Buch ist etwas Besonderes — ein Phantom. Nicht wirklich lebendig und nicht wirklich tot ist er für immer an Phantasma gefesselt, bis er einen Schlüssel und ein Herz findet. Zu dumm nur, dass er leider sein Gedächtnis verloren hat und weder weiß wonach genau er sucht, noch warum er dort festsitzt. Blackwell ist von Anfang an ein spannender Charakter, der viele Rätsel aufwirft, aber immer wieder für Humor und Witz sorgt, weil sein übertriebenes Selbstbewusstsein für Ophelia schon fast irrwitzig ist. Die Tension zwischen den beiden sorgt für tolle, lustige Momente und man fiebert regelrecht mit wann sich diese Spannung endlich entlädt.

Am meisten mitgerissen hat mich aber die Handlung. Sie wird sehr schnell erzählt und man kommt schnell voran. Die Prüfungen bzw. Level sind immer wieder super interessant und man will einfach wissen, was Phantasma sich als nächstes ausdenkt, um die Teilnehmer „loszuwerden“. Es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen und mitzufiebern.
Das Ende habe ich nach einer Weile zwar so in etwa erwartet, aber gestört hat mich das dennoch nicht. Ich freue mich auch schon sehr auf Band 2 mit Genevieve.

Eine große Empfehlung, sowohl für Fantasy-Einsteiger als auch für Menschen, die oft und viel Fantasy lesen. Hier wird man trotzdem noch überrascht und mitgerissen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fae-Romantasy mit kleineren Schwächen

Kingdom of Lies
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Kingdom of Lies entführt uns in eine magische Welt voller Intrigen, Machtspiele und dunkler Geheimnisse. Die Protagonistin Prisca besitzt Magie, obwohl es in ihrer Welt üblich ist, die eigene Magie an ...

Kingdom of Lies entführt uns in eine magische Welt voller Intrigen, Machtspiele und dunkler Geheimnisse. Die Protagonistin Prisca besitzt Magie, obwohl es in ihrer Welt üblich ist, die eigene Magie an die Götter abzugeben — im Tausch gegen Sicherheit vor den Fae. Eines Tages findet sie heraus, dass sie nicht die ist für die sie sich hält und muss aus ihrer Heimat fliehen. Dabei begegnet sie einem Söldner mit dem sie einen Deal eingeht, der beiden einen Vorteil verschaffen soll.

Schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und auch das Cover passt hervorragend zum Romantasy-Genre — atmosphärisch, etwas düster, magisch. Leider konnte der Inhalt dieses erste Versprechen für mich nicht ganz einhalten.

Die Welt, die Stacia Stark erschafft, ist extrem detailreich und durchdacht – was grundsätzlich toll ist, aber für meinen Geschmack zu sehr in den Vordergrund rückt. Gerade im ersten und mittleren Teil zieht sich die Handlung spürbar, da Beschreibungen und Hintergründe viel Raum einnehmen. Bevor die eigentliche Handlung und damit die Spannung einsetzt, verlieren wir uns etwas in den langwierigen Vorbereitungshandlungen. Der flüssige Schreibstil erleichtert zwar das Eintauchen in die Welt, verliert sich aber stellenweise in ausschweifenden Beschreibungen, was das Tempo noch weiter bremst.

Die Protagonistin Prisca ist grundsätzlich sympathisch, doch blieb sie für mich eher oberflächlich. Besonders irritierend war, dass sie in ihren Verhaltensweisen oft deutlich jünger wirkt, als sie laut Geschichte eigentlich ist (über 20). Das störte gelegentlich die Logik und erschwerte es, ihre Entwicklung nachzuvollziehen.
Auch der große Plottwist am Ende konnte mich nicht wirklich überraschen. Er war für mich leider recht vorhersehbar, weil er sich stark an bekannten Mustern im Romantasy-Genre orientiert. Vielleicht kommt auch daher mein Eindruck, dass sich das Buch insgesamt recht generisch anfühlt. Es hebt sich kaum von anderen Romantasy-Büchern ab und bleibt in vielen Aspekten auf vertrautem Terrain.

Leider hatte ich beim Lesen auch nicht das Gefühl, unbedingt wissen zu müssen, wie es weitergeht. Es fehlte mir einfach auch die emotionale Verbindung zur Geschichte und den Charakteren. Zwar gibt es objektiv wenig größere Kritikpunkte, aber emotional hat mich das Buch nicht wirklich abgeholt.

Insgesamt ist das Buch handwerklich gut gemacht, mit einem dichten Setting und einer durchdachten Fantasywelt — aber es gibt für mich einige kleinere Kritikpunkte und es fehlt das „gewisse Etwas“.

Weiterempfehlen würde ich das Buch vor allem für Leserinnen, die gerne tief in komplexe Welten eintauchen und keine Probleme mit einem eher langsamen Einstieg haben. Besonders Fans von Mary E. Pearson oder erfahrene Fantasy-Leserinnen kommen hier auf ihre Kosten. Für Fantasy-Einsteiger oder Menschen, die einzigartige Welten/Magiesysteme suchen, ist Kingdom of Lies nur bedingt geeignet.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Romantasy-Highlight mit spannendem Magiesystem

Spark of the Everflame
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Spark of the Everflame ist der Auftakt zur Kindred’s Curie Saga und punktet mit slowburn enemies-to-lovers Romantasy sowie einem einzigartigen Magiesystem.

Diem Bellator hat als Heilerin in ihrem Dorf ...

Spark of the Everflame ist der Auftakt zur Kindred’s Curie Saga und punktet mit slowburn enemies-to-lovers Romantasy sowie einem einzigartigen Magiesystem.

Diem Bellator hat als Heilerin in ihrem Dorf ein geregeltes Einkommen und ein gutes Leben. Aber nachdem ihre Mutter plötzlich spurlos verschwindet, ist nichts mehr so wie es mal war. Sie wird nun, an Stelle ihrer Mutter, als Heilerin in den Palast der Descended - Nachkommen jener Götter, die diese Welt kolonialisiert haben - gerufen. Dadurch bekommt sie die Gelegenheit die Rätsel zu entschlüsseln, die Ihre Mutter hinterlassen hat. Während geheimnisvolle Descended-Prinz Luther jeden Ihrer Schritte beobachtet und sich nicht hinter die Fassade schauen lässt, versucht ihr Kindheitsfreund sie für seine Organisation zu rekrutieren, die einen Bürgerkrieg zwischen Mortals und Descended anstrebt. Diem muss zwischen all den Geheimnissen, Macht, Liebe und Politik herausfinden wer sie ist und wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass dieses Buch gut wird. Es war seit langem mal wieder ein Buch, das ich beim Lesen nicht aus der Hand legen konnte. Vor allem der schnelle Einstieg in das Worldbuilding und die Hintergründe dieser Fantasy-Welt haben mich direkt gefesselt.

Diem als Protagonistin ist teilweise wirklich naiv, aber gleichzeitig auch mutig, stark und schlau. Ihre Naivität kann zwar ein wenig nerven, macht sie aber gleichzeitig auch nahbar und sympathisch. Ihre Zweifel, wem sie glauben kann und wer für welche Sache wirklich einsteht, kann ich sehr gut nachvollziehen. Sie ist gefangen zwischen verschiedenen Menschen und Ansichten in einer Welt, die von Unterdrückung geprägt ist und auf einen Bürgerkrieg zusteuert. Sobald wir Luther näher kennenlernen, wird auch er zu einem sympathischen Charakter, auch wenn er weiterhin sehr undurchsichtig bleibt. Da wir den männlichen Protagonisten erst sehr spät (richtig) kennenlernen, habe ich zwischenzeitlich die Romance in „Romantasy“ etwas vermisst, dafür erleben wir hier wirklich echten Slowburn in einem eher politischen Fantasy-Auftakt, als einem Romantasy-Buch — was mir aber wirklich sehr gut gefallen hat. Ich vermute aber auch, dass in den Folgebänden der Reihe der Romance-Part größer ausfallen wird.

Spark of the Everflame war für mich definitiv ein Jahreshighlight, das sich zu lesen lohnt. Es bietet trotzdem noch Potential nach oben für die Rest der Reihe, weshalb ich Band 2 kaum erwarten kann. Ich überlege sogar jetzt schon auf englisch weiterzulesen, weil mich das Ende von Band 1 so neugierig zurücklässt. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fantasievolle cozy Fantasy zum runter kommen

Spellshop
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Wenn ich „Spellshop“ von Sarah Beth Durst mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „wholesome“. Wir haben es hier mit einem fantasievollen Fantasyroman zu tun, der zum einkuscheln und runterkommen einlädt. ...

Wenn ich „Spellshop“ von Sarah Beth Durst mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „wholesome“. Wir haben es hier mit einem fantasievollen Fantasyroman zu tun, der zum einkuscheln und runterkommen einlädt.

Inhalt: Nachdem Kiela vor der in der Hauptstadt wütenden Revolution flieht, landet sie auf der kleinen Insel Cultray, wo sie und ihre Eltern aufgewachsen sind. Die Inselbewohner empfangen sie überraschend herzlich und freuen sich über Kielas Rückkehr, jedoch dürfen sie auf keinen Fall herausfinden, dass Sie bei ihrer Flucht heimlich Zauberbücher aus der Bibliothek gerettet hat, denn man darf nicht einfach so Zauberei ausüben. Sie versucht sich mit Marmelade und kleinen „Hausmitteln“ ein neues Leben aufzubauen und erfährt dabei immer mehr über die Insel und ihre Bewohner, wobei sie ihrem charmanten Nachbarn unweigerlich näher kommt. Aber auch auf den abgelegenen Inseln machen die Probleme nicht halt und Kiela merkt schnell, dass nur sie und ihre mitgebrachten Bücher helfen können die Insel zu retten.

Die Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch, da sie so von ihrer Liebe und Wertschätzung für Bücher eingenommen ist. Ich glaube jeder Leser versteht das nur zu gut. Aber auch im weiteren Verlauf, wird Kiela zu einem tollen Charakter. Die Menschen sind ihr wichtig und sie versucht immer das richtige zu tun, ein guter Mensch zu sein. Und das obwohl ihr zu Anfang der Geschichte Bücher deutlich lieber sind, also andere Menschen.

Neben Kiala schließt man aber alle anderen Figuren auch sehr schnell ins Herz. Man kann sich richtig vorstellen Teil dieser Gemeinschaft zu sein, weil alle so liebenswert sind. Die zwei pflanzlichen Sidekicks bringen sehr viel Humor und Witz in die Geschichte ein. Caz, ein sprechendes und hilfreiches Spinnenkraut, sowie „das“ inklusive Kaktus „Miep“ haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht.

In Spellshop geht es aber auch um viele tiefgründige Themen, die sehr liebenswert in eine gemütliche Fabtasygeschichte verpackt sind: Freundschaft; Was bedeutet es ein guter Mensch zu sein; in einer Gemeinde seinen Beitrag zu leisten; das Richtige tun statt opportunistisch nur seinen eigenen Vorteil im Blick haben.

Nach der relativ langen Einführung passieren immer wieder Dinge, die einen am Lesen halten und dafür sorgen, dass man wissen möchte wie es weitergeht. Einzig die Länge würde ich bemängeln, da sich das Buch teilweise etwas zieht und langatmig wirkt, obwohl es das gar nicht sein müsste. Insgesamt ist es eine tolle Geschichte, die Spaß macht zu lesen und entschleunigend aber dennoch nicht langweilig ist.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Verbotene Liebe, Geheimnisse, Verrat

Burning Crown
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2,75 Sterne - Marie Niehoff hat es wieder geschafft einen spannenden Auftakt ihrer neuen Dragenbound-Trilogie zu veröffentlichen. Ganz im Stil ihres Fantasy Debüts (When the King falls) handelt es sich ...

2,75 Sterne - Marie Niehoff hat es wieder geschafft einen spannenden Auftakt ihrer neuen Dragenbound-Trilogie zu veröffentlichen. Ganz im Stil ihres Fantasy Debüts (When the King falls) handelt es sich hierbei eher um eine Romance im Fantasysetting, statt eines reinen Fantasy oder Romantasy Werkes.

Wir verfolgen in Burning Crown die junge Captain Yessa, die sich ihre Stellung in der Arme Eldeyas hart erarbeitet hat — mit Hilfe ihrer Schwester, die gleichzeitig ihr Drache(nwandler) ist. Als Yessa ein neuer Drache zugeteilt wird, merkt sie schnell, dass sich an die oberste Regel in Eldeyas Arme zu halten, ihr einiges an Kraft abverlangen wird, denn auf Beziehungen zwischen Drachen und Reitern steht die Todesstrafe. Aus unerklärlichen Gründen übt Cassim eine magische Anziehung auf Yessa aus, die beide unmöglich ignorieren können, umso mehr Zeit sie miteinander verbringen. Dabei verfolgt Cassim seine ganz eigenen Ziele …

Besonders gut gefallen hat mir die ungewöhnliche Idee, dass in dieser Geschichte die Drachen (als das eigentlich stärkere Wesen) von den Menschen unterdrückt werden, da sie allein keinen Zugang zu Magie besitzen. Dazu auch das Machtgefälle zwischen Cassim und Yessa, wobei dieses Mal die Frau die hohe Position in der Arme innehat, machen die Grundidee zu einer wirklich einzigartigen Geschichte für mich. Auch die Handlung war wirklich fastpaced und man kommt sehr schnell voran in der Geschichte, weil durchgehend Spannung da ist und man immer wissen will, wie es weitergeht. Ebenfalls der super leichte, angenehme Schreibstil machen es einem leicht durch die Seiten zu fliegen.

Dort hören für mich aber die wirklich positiven Aspekte leider auch schon auf.

Leider habe ich mich ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nur noch gefragt „Wann wird das denn erklärt?“, weil eben sehr sehr viel NICHT erklärt wird. Das Worldbuilding hat so viele Schwächen, dass man nach dem Buch immer noch nicht weiß, warum überhaupt Krieg geführt wird und von wem genau was ausgegangen ist. Ich finde eine so komplexe, als High Fantasy angelegte, Welt braucht einfach mehr Worldbuilding. In ihrer Vampire-Royals Reihe kann man darüber noch hinwegsehen, da sie eher als urban Fantasy angelegt ist und man dort mit weniger auskommen kann. Aber hier fehlen leider grundlegende Infos, um diese Welt zu verstehen und sie sich vorzustellen.

Auch die beiden Protagonisten haben es mir schwer gemacht, die Geschichte zu mögen. Ich hatte so meine Probleme mit Cassim, weil ich ihn einfach nicht sympathisch finden konnte, wobei wir auch direkt aus seiner POV lesen. Das führt für mich eigentlich immer zu einem sehr guten Verständnis für die Protas, hier hat es jedoch nur zu einer kleinen Abneigung ihm gegenüber geführt. Yessa mochte ich zwar mehr als Cassim, auch sie war für mich keine besondere Protagonistin, mit der ich komplett mitfühlen konnte.

Fazit: Eine tolle Idee, die für mich mehr Zeit und Tiefe gebraucht hätte. Aber ich denke für Einsteiger im Fantasy-Bereich oder Menschen, die lieber Romance lesen mit ein wenig Magie darin, ist dieses Buch eine wahnsinnige Empfehlung. Wer sowieso gerne Fantasy/Romantasy liest, wird hier maximal einen schönen Zwischenread finden, aber kein Highlight. Daher gibt es von mir 2,75 Sterne.

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