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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2025

Realistisches Ende der hanseatischen Familiensaga

Elbstürme
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Nachdem ich vorher den Auftakt der hanseatischen Familiensaga „Elbleuchten“ gelesen habe, war ich auf die Fortsetzung und gleichzeitig das Ende dieser Saga gespannt.
Mein erster Eindruck war wieder sehr ...

Nachdem ich vorher den Auftakt der hanseatischen Familiensaga „Elbleuchten“ gelesen habe, war ich auf die Fortsetzung und gleichzeitig das Ende dieser Saga gespannt.
Mein erster Eindruck war wieder sehr positiv. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, da es typisch für einen historischen Roman ist und dem ersten Band sehr ähnelt und somit einen hohen Wiedererkennungswert hat.
Struktur: der Roman ist in drei Teilen mit jeweils mehreren Kapiteln unterteilt. Die Kapiteln haben trotz der vielen Seitenanzahlen eine angenehme Leselänge, da die einzelnen Szenen optisch durch Leerzeilen sehr deutlich getrennt sind.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen.
Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Der Autorin ist ein realistisches Ende gelungen. Es blieben jedoch noch Fragen offen.
Leider fehlt auch in diesem Band ein Personenverzeichnis, dafür gibt es aber in der Innenseite einen historischen Stadtplan von Hamburg aus dem Jahr 1890, so dass ich die Laufwege der Protagonisten nachvollziehen konnte, was mir immer sehr gut gefällt. Ich fand das Nachwort der Autorin auch sehr interessant. Vor allem die Information, die ich über die Engelmacherin von St. Pauli erfahren habe.
Fazit:
Da auch der zweite Band der Dilogie mich überzeugt hat, spreche ich für diese hanseatische Familiensage eine Kauf- und Leseempfehlung aus

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Toller Auftakt der hanseatischen Familiensaga

Elbleuchten
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Ich habe inzwischen mehrere Bücher von Miriam Georg gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Daher habe ich mir nun diesen von den Leser:innen so hochgelobten Roman aus dem Jahr 2021 gekauft.
Mein ...

Ich habe inzwischen mehrere Bücher von Miriam Georg gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Daher habe ich mir nun diesen von den Leser:innen so hochgelobten Roman aus dem Jahr 2021 gekauft.
Mein erster Eindruck war wieder sehr positiv. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, da es typisch für einen historischen Roman ist.
Auch die Struktur hat mir gefallen. Der Roman ist in drei Teilen mit jeweils mehreren Kapiteln unterteilt. Die Kapiteln haben trotz der vielen Seitenanzahlen eine angenehme Leselänge, da die einzelnen Szenen optisch durch Leerzeilen sehr deutlich getrennt sind und man so bereits nach kurzer Zeit eine Lesepause einlegen kann, wenn man mal zum Lesen nicht so viel Zeit hat.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen
Der Spannungsbogen wird bis zu Schluss gehalten. Da es eine Dilogie ist, endet das Buch mit einem Cliffhanger und ich werde mich gleich das zweite Band (Elbstürme) lesen.
Leider fehlt ein Personenverzeichnis, dafür gibt es aber in der Innenseite einen historischen Stadtplan von Hamburg aus dem Jahr 1886, so dass ich die Laufwege der Protagonisten nachvollziehen konnte, was mir immer sehr gut gefällt. Ich fand das Nachwort der Autorin auch sehr interessant. In diesem Roman werden auch berühmte Schriftsteller wie Gustave Flaubert und Emil Zola mit ihren sozialkritischen Romane erwähnt.
Fazit:
Der erste Teil der Dilogie hat mich absolut überzeugt und ich spreche ein absolute Kauf- und Leseempfehlung aus

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Ein neuer Bestseller von Mechtild Borrmann

Lebensbande
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Mein erstes Buch, das ich von der Autorin Mechtild Borrmann gelesen habe, hieß „Feldpost“ und hat mich total begeistert. Daher war ich nun gespannt, wie mir dieser Roman, der ebenfalls über zwei Zeitebenen ...

Mein erstes Buch, das ich von der Autorin Mechtild Borrmann gelesen habe, hieß „Feldpost“ und hat mich total begeistert. Daher war ich nun gespannt, wie mir dieser Roman, der ebenfalls über zwei Zeitebenen verfügt, gefällt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Die Autorin hält die Spannung durch die zwei sich ständig wechselnden Zeitebenen in denen die Geschichte erzählt wird. Die erste Zeitebene beginnt kurz nach der Öffnung der innerdeutschen Mauer im Jahr 1991 bzw. 1993 und die Ich-Erzählerin Nora wird von der Vergangenheit eingeholt, als sie einen Brief ihres Neffen in den Händen hält. Seine Mutter hatte vor ihrem Tod einen Suchdienst beauftragt. Nora kauft sich daraufhin ein Schulheft und schreibt ihr Leben zwischen 1932 und 1954 auf. Die zweite Zeitebene beginnt im Jahr 1931 als Lene den jungen Holländer Joop kennen und lieben lernt. Die beiden werden getrennt und schließlich heiratet Lene einen anderen und gebärt ein geistig behindertes Kind mit Namen Leo, der in eine Heil- und Pflegeanstalt kommt. Dort arbeitet ihre Cousine Nora. Mir hat die Erzähltechnik, eine Szene einmal aus der Erinnerung von Nora (60 Jahre später) und dann aus der Sicht von Lene in der damaligen Zeit zu beschreiben, sehr gut gefallen.
Mit einer gewissen Distanz erzählt die Autorin von dieser brutalen Zeit, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, da es mir zwar nahe, aber nicht zu nahe ging.
Im Nachwort erläutert die Autorin, dass die Ereignisse auf wahre Begebenheiten beruhen, die Ereignisse jedoch fiktional verarbeitet und literarisch verdichtet sind.
Fazit:
Es ist ein historisch wichtiges Buch, das ich schwer aus der Hand legen konnte.
Absolute Kauf- und Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Der siebenjährige Krieg zwischen Friedrich II und Maria Theresia

Sieben Jahre
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Dies ist mein erstes Buch von der Bestsellerautorin Tanja Kinkel und ich freute mich, dass ich dieses Buch bei lovelybooks gewonnen hatte. Als ich die Buchsendung öffnete und das Buch betrachtete, war ...

Dies ist mein erstes Buch von der Bestsellerautorin Tanja Kinkel und ich freute mich, dass ich dieses Buch bei lovelybooks gewonnen hatte. Als ich die Buchsendung öffnete und das Buch betrachtete, war ich sofort sehr positiv überrascht. Das Buchcover mit dem reliefartigen Aufdruck und dass alle drei Buchseiten passend zum Buchcover mit der „vergilbten“ Farbe, hat mich gleich begeistert, da es sehr „historisch“ aussah.
Ganz am Anfang des Buches gibt es eine Kurzbeschreibung der königlichen Familie sowie ein ausführliches Personenregister der wichtigsten Personen. Dieses Goodie sowie das Nachwort der Autorin fand ich sehr hilfreich und für mich war es auch notwendig.
Mir hat der Prolog mit den drei Tagen im August noch sehr gut gefallen. Es war eine interessante Zeitraffung mit historisch wichtigen Szenen. Der „Kampf“ mit dem Roman begann jedoch direkt danach, als es um den Vorkrieg zum 7jährigen Krieg ging, umfasste das Kapitel „Berlin, Januar 1756“ mehr als 50 Seiten und die einzelnen Szenen waren nur durch eine (unscheinbare) Leerzeile getrennt. Hätte man dieses „Monsterkapitel“ in mehrere Unter-Kapiteln mit beschreibenden Überschriften aufgeteilt, wäre mir das Lesen viel leichter gefallen und ich hätte das ein oder andere Unterkapitel dann auch noch gelesen. Für mich zog sich der Roman wie ein Kaugummi. Sobald die Kapiteln deutlich kürzer waren, hatte ich dann auch mehr Seiten am Stück gelesen, mit erhöhtem Lesespaß.
Der Schreibstil war für mich nicht immer durchgehend flüssig zu lesen, die historischen Hauptprotagonisten wirkten jedoch immer glaubhaft dargestellt. Ich fand die Informationen, die ich in diesem Buch über Friedrich II, seinen Bruder Heinrich, über Maria Theresia sowie über den Siebenjährigen Krieg erhalten habe, immer sehr interessant. Ich empfehle daher dem Verlag um eine strukturelle Überarbeitung dieses Romans.
Fazit:
Ich habe für die strukturelle Darstellung und vereinzelte Durchhänger jeweils einen Punkt abgezogen und vergebe daher noch 3 von 5 Sternen und eine bedingte Kaufempfehlung für alle Fans von historischen Romanen, die gerne auch mal mehr als 800 Seiten lesen.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Nach dem Nordwind folgt das Nordlicht

Im Nordlicht
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„Im Nordlicht“ ist der zweite und letzte Teil der Nordwind-Saga. Da mir der erste Teil „im Nordwind“ so gut gefallen hat, habe ich mir auch dieses Buch gekauft. Prinzipiell könnte man auch nur diesen zweiten ...

„Im Nordlicht“ ist der zweite und letzte Teil der Nordwind-Saga. Da mir der erste Teil „im Nordwind“ so gut gefallen hat, habe ich mir auch dieses Buch gekauft. Prinzipiell könnte man auch nur diesen zweiten Teil lesen, ich persönlich habe mich entschieden, vorab sogar noch einmal den ersten Teil zu lesen.
Diese historische Roman-Saga, die in den Jahren 1913 und 1914 spielt, erzählt auf sehr unterhaltsame Weise die Geschichte einer Verlorenen, die sich von ihrem brutalen Mann scheiden lassen und dabei auch noch das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter erstreiten will. Der reiche Anwalt John Reeven ist bereit, für ihre Rechte zu kämpfen und sie verlieben sich ineinander, obwohl ihnen bewusst ist, dass er verlobt ist und bald heiraten wird.
Der zweite Band fügt sich nahtlos an das Ende des ersten Bandes an und die Autorin ist dabei ihrer Linie des ersten Bandes treu geblieben. Ich war auch von diesem Buch bis zum Schluss total begeistert. Dies lag nicht nur an dem herrlichen, flüssigen Schreibstil von Miriam Georg sondern auch an der Struktur des Buches. Die Autorin hält weiterhin die Spannung durch zwei Zeitebenen, in denen die Geschichte von Christina/Alice erzählt wird. Beide Zeitebenen sind jeweils chronologisch erzählt. Es gibt immer wieder portionsweise Rückblicke von Christina/Alice aus ihrem früheren Leben und es werden immer mehr Geheimnisse preisgegeben.
Ich konnte mir alle Protagonisten richtig gut vorstellen. Diese sind sehr facettenreich und realistisch beschrieben. Die wunderschöne, starrköpfige Alice und der Ruhe ausstrahlende John sind liebevoll gezeichnet und ich fand sie weiterhin durchgehend sehr sympathisch. Von Johns Familie fand ich nur seine Schwester Blanche sehr sympathisch und ich freute mich über ihre Weiterentwicklung. Die Ehe von Johns Bruder Julius und Marlies hat sich in eine Richtung weiter entwickelt, die mich einerseits überrascht und andererseits entsetzt hat.
Fazit:
Ich kann die Nordwind-Saga uneingeschränkt weiterempfehlen, da ich auch dieses zweite Band innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.

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