Realistisches Ende der hanseatischen Familiensaga
ElbstürmeNachdem ich vorher den Auftakt der hanseatischen Familiensaga „Elbleuchten“ gelesen habe, war ich auf die Fortsetzung und gleichzeitig das Ende dieser Saga gespannt.
Mein erster Eindruck war wieder sehr ...
Nachdem ich vorher den Auftakt der hanseatischen Familiensaga „Elbleuchten“ gelesen habe, war ich auf die Fortsetzung und gleichzeitig das Ende dieser Saga gespannt.
Mein erster Eindruck war wieder sehr positiv. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, da es typisch für einen historischen Roman ist und dem ersten Band sehr ähnelt und somit einen hohen Wiedererkennungswert hat.
Struktur: der Roman ist in drei Teilen mit jeweils mehreren Kapiteln unterteilt. Die Kapiteln haben trotz der vielen Seitenanzahlen eine angenehme Leselänge, da die einzelnen Szenen optisch durch Leerzeilen sehr deutlich getrennt sind.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen.
Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Der Autorin ist ein realistisches Ende gelungen. Es blieben jedoch noch Fragen offen.
Leider fehlt auch in diesem Band ein Personenverzeichnis, dafür gibt es aber in der Innenseite einen historischen Stadtplan von Hamburg aus dem Jahr 1890, so dass ich die Laufwege der Protagonisten nachvollziehen konnte, was mir immer sehr gut gefällt. Ich fand das Nachwort der Autorin auch sehr interessant. Vor allem die Information, die ich über die Engelmacherin von St. Pauli erfahren habe.
Fazit:
Da auch der zweite Band der Dilogie mich überzeugt hat, spreche ich für diese hanseatische Familiensage eine Kauf- und Leseempfehlung aus