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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Leise Töne, große Gefühle – ein Roman, der unter die Haut geht

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
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Schon als ich das erste Mal von der Geschichte gehört habe, wusste ich: Dieses Buch muss ich lesen. Der Klappentext hat mich sofort gepackt – und obwohl es eine ganze Weile auf meinem viel zu großen SuB ...

Schon als ich das erste Mal von der Geschichte gehört habe, wusste ich: Dieses Buch muss ich lesen. Der Klappentext hat mich sofort gepackt – und obwohl es eine ganze Weile auf meinem viel zu großen SuB lag, bin ich jetzt richtig froh, es endlich gelesen zu haben.

Und was soll ich sagen? Ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Gerade die erste Hälfte habe ich beinahe in einem Rutsch verschlungen – ich war krank und das Buch war die perfekte Ablenkung. Auch in der zweiten Hälfte hat mich die Geschichte nicht losgelassen, selbst wenn ich mir dort ein bisschen mehr Zeit gelassen habe.

Freya und Emil sind zwei Figuren, in die ich mich richtig gut hineinfühlen konnte – obwohl ich (zum Glück) nie selbst einen solchen Verlust erlebt habe. Ihre Gedanken und Gefühle wirkten auf mich durchweg authentisch, und ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Das moralische Dilemma, das sich zwischen den beiden aufbaut, war spürbar – und wurde meiner Meinung nach sehr sensibel und glaubwürdig aufgelöst. Es hat mich nachdenklich gemacht und mein eigenes Denken an der einen oder anderen Stelle wirklich bereichert.

Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung. Eine emotionale, einfühlsame Geschichte, die sich mit Trauer, Hoffnung und dem Mut zum Neuanfang beschäftigt – leise, ehrlich und berührend. 💜

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Atmosphärische Fantasy mit Potenzial – aber wenig Figurenbindung

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Ich habe das E-Book in einer Angebotsaktion entdeckt und war sofort neugierig – das düstere Setting und der Klappentext klangen nach genau der Art von Fantasy, die ich gerne wieder mehr lesen möchte.

Tatsächlich ...

Ich habe das E-Book in einer Angebotsaktion entdeckt und war sofort neugierig – das düstere Setting und der Klappentext klangen nach genau der Art von Fantasy, die ich gerne wieder mehr lesen möchte.

Tatsächlich hat mich der Schreibstil schnell abgeholt: Er ist flüssig, atmosphärisch und an vielen Stellen richtig mitreißend. Ich wollte wissen, wie es weitergeht – was für mich immer ein gutes Zeichen ist.

Allerdings hatte ich persönlich Schwierigkeiten, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Zoés Gedanken und Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, und sie blieb mir als Protagonistin eher fremd. Auch zu Alexei habe ich keinen richtigen Zugang gefunden, was es mir schwer gemacht hat, emotional ganz in die Geschichte einzutauchen.

Was mir außerdem etwas zu schaffen gemacht hat, waren die teils abrupten Zeit- und Ortswechsel – ich war dadurch gelegentlich verwirrt und musste mich neu orientieren.

Trotzdem hatte das Buch starke Momente, und die Welt Xanthias hat auf jeden Fall Potenzial. Vielleicht war es einfach nicht ganz das Richtige für mich – aber wer düstere Fantasy mit einem spannenden Weltenbau sucht, könnte hier durchaus fündig werden.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Herz, Tiefe und Fanfiction: Ein gefühlvoller Abschluss in Kanada

What if we Trust
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Innerhalb weniger Tage habe ich die komplette University of British Columbia-Reihe als Hörbuch verschlungen – und mit dem dritten Band, What if we Trust, möglicherweise sogar mein persönliches Highlight ...

Innerhalb weniger Tage habe ich die komplette University of British Columbia-Reihe als Hörbuch verschlungen – und mit dem dritten Band, What if we Trust, möglicherweise sogar mein persönliches Highlight gefunden.

Zugegeben: Der Einstieg hat mich kurzzeitig verwirrt, denn die Geschichte setzt an einem Punkt an, der zeitlich noch vor dem Ende des zweiten Bands liegt – allerdings betrifft das nicht Hope und Scott, sondern Amber und Emmett aus What if we Stay. Ich war erst unsicher, ob ich etwas übersehen habe, aber sobald der Zusammenhang klar wurde, hat es mich nicht weiter gestört.

Hope ist eine Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich liebe Figuren, die schreiben – und Hope ist nicht nur Autorin, sondern auch jemand, der mit viel Herz und Tiefe erzählt. Ihre Gedankenwelt war für mich absolut nachvollziehbar, und die Ausschnitte aus ihrer Fanfiction haben mir besonders gut gefallen. Auch die Szenen rund um ihr Studium an der UBC haben mich abgeholt – ich hätte am liebsten direkt mitstudiert!

Mit Scott hatte ich es anfangs etwas schwerer. Er ist ein eher verschlossener Charakter mit vielen Geheimnissen, was ihn einerseits interessant, andererseits aber schwer greifbar machte. Wie schon bei den anderen Bänden hätte ich mir hier sehr gewünscht, auch Einblicke in seine Perspektive zu bekommen – das hätte ihn für mich noch nahbarer gemacht. Trotzdem entwickelt er sich zu einem tollen Protagonisten und einem großartigen Love Interest für Hope. Die Einblicke in das Musikbusiness zum Ende des Buches fand ich besonders spannend und haben der Geschichte noch eine besondere Tiefe verliehen.

Und Kanada? Für mich das perfekte Setting. Nach dieser Reihe ist es endgültig zu einem Sehnsuchtsort für mich geworden.

Fazit: Eine gefühlvolle, tiefgründige Liebesgeschichte mit einzigartigem Setting, starken Figuren und einer großen Portion Herz. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Keksprinz trifft Schokoladenprinzessin – ein grandioser Abschluss der Larsson Legacy

Larsson Legacy (Crumbling Hearts, Band 3)
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Mit Larsson Crumbling Hearts - Larsson Legacy habe ich eine Buchreihe beendet, die ich wirklich sehr ins Herz geschlossen habe. Wie schon bei den ersten beiden Bänden habe ich auch dieses Buch als Hörbuch ...

Mit Larsson Crumbling Hearts - Larsson Legacy habe ich eine Buchreihe beendet, die ich wirklich sehr ins Herz geschlossen habe. Wie schon bei den ersten beiden Bänden habe ich auch dieses Buch als Hörbuch gehört – und genau das war diesmal ein echter Vorteil! Besonders bei den vielen skandinavischen Namen und Begriffen war es hilfreich, die richtige Aussprache direkt zu hören. Beim Nachsehen im Buch wurde mir schnell klar: Ich hätte vieles beim Lesen garantiert ganz anders ausgesprochen.

Auf Theos Geschichte war ich besonders gespannt. In den vorherigen Bänden kam er für mich eher als der arrogante Bad Boy rüber – nicht unbedingt sympathisch. Doch jetzt endlich einen Einblick in seine Gedankenwelt zu bekommen, hat ihn für mich in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Ich habe richtig gemerkt, wie sehr er hinter seiner Fassade steckt, und je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr ist er mir ans Herz gewachsen.

Lovisa lernen wir in diesem Band zum ersten Mal kennen – und was soll ich sagen? Ich mochte sie sofort! Sie war von Anfang an greifbar, stark, verletzlich und so authentisch dargestellt, dass ich mich ganz wunderbar in sie hineinversetzen konnte.

Ich liebe Geschichten mit dem Enemies-to-Lovers-Trope – und genau das hat dieses Buch fantastisch umgesetzt. Die Rivalität zwischen Theo, dem „Keksprinzen“, und Lovisa, der „Schokoladenprinzessin“, war herrlich unterhaltsam, voller Spannung und prickelnder Momente. Umso schöner war es dann zu erleben, wie sich nicht nur die beiden einander annähern, sondern auch eine alte Familienfehde langsam überwunden wird.

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Reihe und eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Zart, stark, anders – Ambers Weg zurück ins Leben

What if we Stay
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Nachdem ich den ersten Band der University of British Columbia-Reihe – What if we Drown – als Hörbuch verschlungen habe, musste ich direkt mit Band zwei What if we Stay weitermachen. Innerhalb von drei ...

Nachdem ich den ersten Band der University of British Columbia-Reihe – What if we Drown – als Hörbuch verschlungen habe, musste ich direkt mit Band zwei What if we Stay weitermachen. Innerhalb von drei Tagen hatte ich das Hörbuch durch – ich konnte einfach nicht aufhören!

Amber hat mich tief berührt. Sie steckt in einer extrem schwierigen Phase, hat so viel verloren – ihren Studienplatz, die Anerkennung ihrer Eltern, das Vertrauen in sich selbst. Und doch kämpft sie weiter. Ich habe mich in so vielen Momenten in ihr wiedererkannt. Ihre Gedanken, ihre Unsicherheit, ihr Wunsch, endlich irgendwo dazuzugehören – all das hat sie für mich zu einer unglaublich greifbaren und starken Protagonistin gemacht. Tatsächlich mochte ich sie sogar noch lieber als Laurie, ihre beste Freundin aus Band eins.

Emmett war dagegen für mich ein bisschen schwieriger zu greifen. Ich konnte nicht immer nachvollziehen, warum er so wenig auf Amber zugeht, obwohl er sieht, wie sehr sie leidet – auch seinetwegen. Vielleicht hätte ich seine Sicht besser verstanden, wenn das Buch auch aus seiner Perspektive erzählt worden wäre – das habe ich wie schon im ersten Band ein wenig vermisst.

Besonders schön fand ich es, die Clique aus Band eins wiederzutreffen. Zu sehen, wie Amber nach ihrer Rückkehr nach Vancouver langsam ihren Platz in der Gruppe findet – wie Laurie ihn ein paar Monate zuvor – war einfach herzerwärmend.

Und ein kleines Highlight: Die Geschichte spielt in einem Architekturumfeld! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem beide Protagonisten Architektur studieren oder Architekten sind – das war erfrischend anders und richtig spannend.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!
Wenn du emotionale New Adult-Romane magst, wirst du What if we Stay lieben – berührend, ehrlich und mit viel Herz.

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