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Veröffentlicht am 01.05.2021

BERÜHRENDE STORY OHNE HAPPY END

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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Rezension (spoilerfrei)


Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur. ...

Rezension (spoilerfrei)


Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur.


MEINE MEINUNG

Es ist ein Buch, das einen lachen und weinen lässt. Eines, das es nur selten auf der Welt gibt. Da mich der Film zutiefst berührt hatte, habe ich mir kurzerhand auch das Buch geholt und es hat mich nicht enttäuscht.
Das Cover finde ich schön und passend. Man sieht ja den Nachthimmel, der oft im Zusammenhang mit dem Tod steht, um den es in dem Buch geht.

Der Schreibstil von John Green hat mich positiv überrascht. Durch die ehrliche und direkte Art, wie er die Geschichte erzählt, ist sie nicht unrealistisch erschienen und ich habe mich Hazel und Augustus total nah gefühlt.
Ich habe die beiden schon von Anfang an gemocht, sie sind beide sehr authentische Persönlichkeiten. Hazels sarkastischer Witz, ihre Intelligenz und ihre Abfindung mit ihrem Schicksal. Dafür bewundere ich sie.
Genauso wie Augustus und seine Metaphern. Hach.

Die Geschichte ist traurig, keine Frage. Aber sie ist noch so viel mehr als das. Obwohl das Thema hier klar der Tod ist, so vermittelt das Buch den Lesern auch, wie schön es ist, Hoffnung zu haben und man sich gut überlegen sollte, wie man mit seiner Zeit umgeht. Krebs ist ein Tod auf Raten, ja. Aber das ist noch lange kein Grund, seine Gefühle zu unterdrücken. Trotz dieses ernsten Themas habe ich total oft angefangen, loszulachen und das fand ich wunderbar. Es ist nicht einfach, traurige und gleichzeitig witzige Geschichten zu erzählen.
Die schonungslose Weise, in der die Geschichte geschrieben ist, hat mich schockiert und schwer beeindruckt. Ebenso das Ende. Ich habe durch den Film zwar gewusst, wie es ausgehen würde, aber es hat mich trotzdem unbeschreiblich mitgenommen und mich Rotz und Wasser heulen lassen.


FAZIT

Jedem, der etwas lesen will, das nichts schönredet und trotzdem unterhaltsam ist, kann ich dieses Buch empfehlen. Sarkastische, intelligente Hauptpersonen, die ganz anders mit ihrem Schicksal umgehen als erwartet und somit alle Leser zum weinen, lachen und mitfiebern bringen. Trotz der herzzerreißenden Geschichte, die ohne jegliche Verherrlichungen erzählt wird, ist es wahninnig authentisch und berührend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2021

ATEMBERAUBEND UND ERSCHRECKEND EPISCH!

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Rezension (spoilerfrei)

Vorneweg muss ich sagen, dass mich der dritte Band genauso umgehauen hat, wie der Vorherige (wenn nicht noch mehr). Die Reihe ist eine meiner liebsten geworden.
Das deutsche ...

Rezension (spoilerfrei)

Vorneweg muss ich sagen, dass mich der dritte Band genauso umgehauen hat, wie der Vorherige (wenn nicht noch mehr). Die Reihe ist eine meiner liebsten geworden.
Das deutsche Cover ist wie alle anderen Bände wunderschön und man freut sich darauf, das Buch zu lesen.


INHALT

Es geht um Feyre, die den Hof der Nacht schweren Herzens verlassen musste, um bei Tamlin am Frühlingshof mehr über die Pläne des Königs von Hybern herauszufinden, der mit Tamlin paktiert, denn ein großer Krieg steht bevor, der die Welt der Fae bedroht...

MEINE MEINUNG

Ich bin wieder sehr leicht in die Geschichte und in die Welt eingetaucht und es wurde wirklich NIE langweilig. Also wirklich, knapp über 700 Seiten und eine konstant spannende Geschichte? Check. Einmal angefangen und der grandiose Schreibstil von Sarah J. Maas hat mich gefangen genommen.

Feyre und Rhysand sind wohl eins der am meist geliebten Book-Couples, die es gibt. Und nachdem ich diese Reihe gelesen habe, verstehe ich warum und sie gehören auch zu meinen liebsten Couples. Allein schon die Art, wie sie den anderen sehen, die helle und die dunkle Seite, und sowohl die helle, als auch die dunkle Seite aneinander lieben, ist Beweis dafür, dass sie füreinander geschaffen sind. Ich habe mein Herz an die beiden verloren.
Aber auch Mor, Cassian, Azriel und Amren haben einen festen Platz in meinem Herzen bekommen. Jeder hatte eben einen besonderen Charakter, so gut beschrieben, dass ich mich automatisch immer in jeden reinversetzten konnte.
Die Weise, wie Nesta und Elain in das Buch mit eingebunden wurden, hat mir sehr gefallen, denn die beiden haben schließlich sehr viel zum Erfolg beigetragen. Nesta finde ich wirklich interessant und ich freue mich soo darauf, wie ihre Geschichte weitergeht, wie sie sich entwickelt und wie sie sich selbst findet.

Das Ende hat mich zerstört, zerissen und zusammengesetzt. Tränen sind geflossen, während ich so sehr mitgefiebert habe. Ich war nicht mehr in meinem Zimmer und habe das Buch gelesen, nein, ich war in dem Buch, in der Welt und habe gefühlt und gelitten, tränenüberströmt und als ich fertig war, sind so viele Gedanken auf mich eingestürmt. Die Entwicklung von Feyre und Rhysand, wie sie sich kennengelernt haben und wie Feyre den Hof der Nacht kennengelernt hat. Was für eine einzigartige Verbindung Rhys und Feyre haben. Mors, Cassians, Azriels und Amrens Geschichte. Die Freundschaft, die sie alle verbindet.

Mir hat das Buch, die Reihe, eine Botschaft hinterlassen. Und zwar, dass das Leben kostbar und nicht selbstverständlich ist. Dass es lebenswert ist und wir es genießen sollten, denn es wird immer, IMMER, eine Zeit geben, in der wir im Krieg mit uns selbst stehen, denn wir sind nicht fehlerlos. Und genau deswegen, sollten wir unser Leben leben, denn das Glück könnte jederzeit nicht mehr auf unserer Seite sein.

FAZIT

Der dritte Band war umwerfend und durchgehend spannend. Die Liebe zwischen Rhysand und Feyre habe ich gefühlt und mir ist klar geworden, dass diese Verbindung, die die beiden haben, wirklich einzigartig ist.
Sarah J. Maas' Schreibstil ist einer der besten die ich kenne und sollte ich diese tolle Autorin jemals kennenlernen, würde ich wahrscheinlich den Boden unter ihren Füßen anbeten.

---> Leseempfehlung zu 100 %

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

WICHTIGES BUCH DAS JEDER LESEN SOLLTE

Someone New
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Rezension (spoilerfrei bis Markierung: Spoiler)

Someone New ist das erste Buch, was ich von Laura Kneidl in die Hand genommen habe, da es mir von vielen Leuten empfohlen wurde. Zum Cover brauche ich ...

Rezension (spoilerfrei bis Markierung: Spoiler)

Someone New ist das erste Buch, was ich von Laura Kneidl in die Hand genommen habe, da es mir von vielen Leuten empfohlen wurde. Zum Cover brauche ich nicht viel sagen, denn ich glaube, jeder findet, dass es der HAMMER ist. Ich muss zugeben, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte und der Hype war daran nicht ganz unschuldig. Natürlich wollte ich aber endlich ein Buch von der Autorin lesen und es hat mich nicht enttäuscht. Der Hype ist meiner Meinung nach total gerechtfertigt.

INHALT

Es geht um Micah, eine reiche Anwaltstochter, die für ihr Jurastudium in eine Wohnung zieht. Was sie aber nicht erwartet hat, dass ihr Nachbar Julian ist, der seinen Job ihretwegen vor ein paar Wochen verloren hat. Er ist zuerst sehr abweisend zu ihr, genauso wie zu allen anderen Menschen, doch schnell verbringen die beiden viel Zeit miteinander, doch Julian hat ein Geheimnis, das die zwei auseinanderreißen könnte...


MEINE MEINUNG

Der Einstieg ins Buch war sehr locker und hat schon dazu angeregt weiterlesen zu wollen. Danach zog sich die Geschichte ein bisschen, da nur Micahs Tagesablauf beschrieben wurde, doch dank des wundervollen flüssigen Schreibstils von Laura Kneidl wurde es trotzdem nicht langweilig. Mir persönlich hat auch irgendwie der Spannungsbogen gefehlt, was aber nicht wirklich auffällt, eben wegen dem Schreibstil, mit dem sich das Buch wahnsinnig schnell weglesen lässt.

Die Charaktere Micah und Julian habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Micahs Art könnte ich am besten mit erfrischend und leicht beschreiben. Sie ist so ein witziger und schlagfertiger Mensch, den man eigentlich nur lieb gewinnen kann. Die Meinungen anderer Leute über sie sind ihr nicht so wichtig, was ich an ihr sehr bewundere. Doch trotzdem möchte sie immer für alle Menschen da sein, die sie liebt und würde alles für sie tun, um sie glücklich zu machen.
Julian hat einen wunderbaren Charakter, auch wenn man davon am Anfang nicht viel erfährt, da er sehr abweisend und verschlossen ist, und das nicht nur zu Micah. Sogar seine Mitbewohner kennen ihn kaum. Im Laufe des Buchs verbringen die beiden aber immer mehr Zeit miteinander und man merkt, dass Julian sich zu Micah hingezogen fühlt und er gar nicht anders kann, als in ihrer Nähe zu sein.
Das Prickeln zwischen den beiden habe ich total oft spüren können. Die Chemie hat einfach gestimmt. Ich musste total oft lachen, wenn sich die beiden geneckt und Diskussionen geführt haben, es war irgendwie ein ausgesprochen wohltuendes Gefühl, das Buch zu lesen.

Julians "Geheimnis" wurde sehr spät, also erst am Ende des Buchs, aufgedeckt. Ich persönlich habe es schon davor vermutet, weil es ja relativ viele Hinweise darauf gab, die aber auch anders gedeutet werden könnten. Aber für mich war es keine Megaüberraschung. Als er es zum ersten Mal ausgesprochen hat, kam es irgendwie sehr plötzlich. Klar verstehe ich, dass Julian Angst hatte, dass Micah anders über ihn denken könnte, aber ich hätte mir gewünscht, dass Laura sein Geheimnis schon früher enthüllt hätte, da ich sehr gerne noch mehr über Julian und seine Vergangenheit erfahren hätte.



SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER

Ich möchte noch etwas dazu schreiben, wie die Eltern der Protagonisten mit den Situationen umgegangen sind. Micahs Bruder ist ja homosexuell und ihre Eltern haben deswegen den Kontakt zu ihm abgebrochen und auch als sie die Chance hatten, ihre Reaktion wieder gutzumachen, haben sie nichts bereut. Auch Julians Eltern haben so reagiert, als sie herausgefunden haben, dass er trans ist. Ich finde das aber sehr extrem dargestellt. Klar gibt es leider Eltern, die so reagieren würden, aber lange noch nicht alle. Ich weiß, dass Laura das so geschrieben hat, um sich eben auch mit den krassesten Situationen mancher Leute auseinanderzusetzen, aber es ist nicht immer so. Die meisten Eltern wollen schließlich dass ihre Kinder glücklich sind.

SPOILERENDE SPIOLERENDE SPOILERENDE SPOILERENDE



FAZIT

"Someone new" ist ein Buch mit einem der wichtigsten Themen, die viel zu selten in Büchern vorkommen. Es gibt eine wundervolle Liebesgeschichte, die besonders ist. Wer ein Buch sucht, das man schnell durchlesen kann und trotzdem tiefgründig ist, lest dieses Buch.
Das Geheimnis um Julian hätte Laura noch ein wenig mehr ausarbeiten können, aber die Message hat sie trotzdem rübergebracht: Steht zu euch selbst und versteckt euch nicht, egal ob ihr anders seid!




  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

GUTES BUCH, ABER NICHT TIEFGRÜNDIG

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Rzension (spoilerfrei)


INHALT

449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf ...

Rzension (spoilerfrei)


INHALT

449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben.


MEINE MEINUNG

Vorneweg möchte ich erwähnen, dass ich gemerkt habe, wie viel Arbeit, Liebe und Hingabe die Autorinnen in das Buch gesteckt haben, was man vor allem auch an den wunderschönen Zeichnungen sieht.
Ich habe gehofft, dass mich das Buch nicht enttäuschen würde, doch irgendwie bin ich mit der Geschichte nicht warmgeworden.

Ich bin sehr schwer in das Buch hereingekommen. Zwar war der Schreibstil angenehm, doch die Story kam bis zur Hälfte des Buchs nicht wirklich in Schwung. Es hat mich nicht gepackt, nicht mitgerissen. Auch am Ende habe ich nicht das Bedürfnis gehabt, unbedingt weiterzulesen, weil es so spannend ist. Das lag wahrscheinlich auch an der viel zu ausführlichen Schilderung banaler Alltäglichkeiten und unwichtiger Fakten.

Roxy und Shaw sind sympathische und witzige Persönlichkeiten, die für mich noch mehr Tiefe hätten vertragen können. Sie sind mir zwar ans Herz gewachsen, aber vor allem Roxy ist mir einfach etwas zu gewöhnlich. Shaw fand ich etwas interessanter, obwohl ich nicht wirklich wusste, welche Rolle er eigentlich in der Handlung spielte.
Ihre Liebesgeschichte war mir persönlich viel zu zaghaft und vorsichtig. Klar gab es Stellen, an denen es zwischen ihnen geknistert hat, aber ich hatte das starke Gefühl, dass das nie konstant so war sondern nur dann, wenn es für die Story gerade gepasst hat.

Es gab einen Spannungsbogen, ja. Aber trotzdem war es für mich nicht Spannung genug. Auch bei den Kampfszenen habe ich wenig Spannung gefühlt, einzig am Ende war es besser, auch wenn es für mich vorhersehbar war.


FAZIT

"Midnight Chronicles - Schattenblick" ist an sich ein guter Reihenauftakt mit guten Charakteren und guter Story. Aber eben nicht sehr gut. Ich wurde emotional nicht mitgerissen und die Welt und Charaktere waren mir zu normal.
Die Liebesgeschichte war zwar da, aber ich habe sie kaum fühlen können.

Trotzdem bin ich gespannt, wie es sich in den nächsten Bänden weiterentwickeln wird und hoffe so so sehr, dass es besser wird, denn es bricht mir das Herz, so viele schlechte Kritik abzugeben



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere