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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2020

"Mister Romance" - Ein Liebesroman mal ganz anders!

Mister Romance
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Inhalt:

„Mister Romace“ von Leisa Rayven ist der 1. Band der MASTERS-OF-LOVE-Reihe und es handelt von Max Riley, der Mister Romance ist– der Mann, dem die Frauen New Yorks zu Füßen liegen. Ob erfolgreicher ...


Inhalt:

„Mister Romace“ von Leisa Rayven ist der 1. Band der MASTERS-OF-LOVE-Reihe und es handelt von Max Riley, der Mister Romance ist– der Mann, dem die Frauen New Yorks zu Füßen liegen. Ob erfolgreicher CEO oder Bad Boy mit einem Herz aus Gold: Wenn der Preis stimmt, lässt er für seine Klientinnen jeden Wunsch in Erfüllung gehen – fast jeden. Denn Sex ist strikt ausgeschlossen. Genauso wie Fragen zu seiner Person, denn seine wahre Identität hält er streng geheim. Journalistin Eden Tate will hinter sein Geheimnis kommen und lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein: drei Dates. Hat sie sich danach nicht in Max verliebt, gibt er ihr das ersehnte Interview, das ihren Job retten könnte. Wenn doch, ist ihre Karriere für immer vorbei …

Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich sehr neugierig und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und ich finde, dass es sich auch gelohnt hat. Denn der Schreibstil war sehr flüssig und wirklich gut zum Lesen, man konnte einfach gut darin versinken und manchmal war er auch witzig. Das Cover war für mich ein richtiger Hingucker! Es sah einfach so schön, elegant und sexy aus, da konnte ich meine Augen einfach nicht abwenden.

Eden ist eher mehr die Aufreißerin und dass ich das aus ihrer Sicht lesen konnte, war schon sehr interessant. Sie hat den Glauben an die Liebe aufgegeben: Das war mal etwas anderes, als ich es in den anderen Büchern gewohnt war.
Mit Max jedoch konnte ich nicht wirklich einordnen, da er immer so viele Rollen gespielt hat und es somit schwieriger war, die Momente zu finden, in denen er der echte Max war.
Mich hat es am Anfang sehr interessiert, wie sich die Beziehung der beiden entwickeln würde…immerhin ist sie eine Journalistin und will herausfinden, was es mit Mister Romance auf sich hat. Und nicht zu vergessen Toby, ihr bester Freund! Er war einer meiner Lieblingscharaktere in dem ganzen Buch!

Als sich Max und Eden dann besser kennen, entwickeln sie Gefühle für einander und sie versuchen zusammen eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Ich frage mich aber, wie Eden einfach so eine Wende machen konnte und jetzt mit ihm zusammen ist, und die liebevolle Freundin ist. Liebe kann einen verändern, klar, aber wenn man Edens Einstellung kannte, dann ging das doch etwas zu schnell. Am Ende hat man dann noch erfahren, dass die Familie von Max eigentlich damals in der Zeitung und in den Medien wegen eines Skandals war, aber Eden hat vorher nichts darüber herausgefunden. Das fand ich ein bisschen komisch, aber insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen.

Fazit:

Trotz meiner Kritik an „Mister Romance“ fand ich das Buch dennoch gut, denn die Autorin konnte mir ihrem Schreibstil und mit der Idee für diese Geschichte überzeugen. Empfehlenswert ist dieses Buch für diejenigen, die Drama und Liebe in einem mögen. Aus meiner Sicht war es etwas zu viel Drama, aber insgesamt doch noch gut.

  • Atmosphäre
  • Gefühl
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 12.11.2019

Ein New-Adult-Roman mal ganz anders!

Everything I Didn't Say
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Inhalt:

Jamie bekommt einen Praktikum bei einer Serienproduktion und hat das Gefühl endlich ihrem Traum einen Schritt näher zu sein. Doch dann lernt sie Carter, den arroganten und zugleich eingebildeten ...

Inhalt:

Jamie bekommt einen Praktikum bei einer Serienproduktion und hat das Gefühl endlich ihrem Traum einen Schritt näher zu sein. Doch dann lernt sie Carter, den arroganten und zugleich eingebildeten Schauspieler kennen und blickt hinter seine Fassade. Eigentlich wollte sie keine Gefühle für ihn entwickeln, denn sie will ihren Praktikumsplatz nicht riskieren, aber beide fühlen sich zueinander hingezogen und entwickeln mit der Zeit Gefühle. Doch nach einer gemeinsamen Nacht ist nichts mehr wie es vorher gewesen war…

Meinung:

„Everything I Didn’t Say“ ist der erste Band der neuen Reihe von Kim Nina Ocker und bald können wir uns sogar auf eine Fortsetzung, die am 28.02.2020 erscheint, freuen, die von dem besten Freund von Carter (Dexter) handelt. Der New-Adult-Roman unterscheidet sich deutlich von anderen Exemplaren aus diesem Genre, da es nicht den allzu typischen Verlauf hat und mal eine andere Geschichte erzählt. Für mich war es das erste Buch von Kim Nina Ocker - und meiner Erfahrung nach würde ich gerne auch ein paar von ihren anderen Büchern lesen. Der Schreibstil spielt dabei auch eine ganz große Rolle, da er sehr locker, lustig und fesselnd ist und einen beim Lesen hält. Das Cover ist ein absoluter Blickfang: Ein wunderschöner Farbverlauf, der sofort den Blick auf sich lenkt und einen sofort neugierig auf den Inhalt macht!

In „Everything I Didn’t Say“ erzählen jeweils die beiden Hauptprotagonisten abwechselnd aus ihrer Sicht, was mir ermöglicht hat, beide gut kennenzulernen und bei der Geschichte mitzufiebern. Außerdem wechselt es zwischen den Jahren 2015 und 2019, und erzählt uns, wie das Leben von Jamie und Carter am Anfang aussieht: Jamie liebt ihre Arbeit und hat feste Pläne für die Zukunft, will Dramaturgin werden und ist mir sofort ans Herz gewachsen, da sie nicht nur nett und schüchtern ist, sonder auch mal Kontra geben kann. Sie muss ein bisschen auf ihre finanzielle Lage achten, da sie nicht so viel Geld hat, aber sie kämpft für ihren Traum und lässt sich davon nicht aufhalten. In einigen Situationen war mir Jamie jedoch etwas zu kindisch und hätte durchaus erwachsener handeln können. Beispielsweise ist sie einfach abgehauen, als Carter mit Murray telefoniert hat, um herauszufinden, was sie wirklich gegen Jamie und Lila in der Hand haben. Doch anstatt wie eine erwachsene Frau zu handeln, ist sie einfach gegangen und wollte ihn nicht mal erklären lassen, was genau passiert ist.

Carter scheint der typische Schauspieler schlechthin zu sein: Bei seiner ersten Begegnung mit Jamie, denkt er, dass sie ein Fan sei und ein Autogramm wolle, aber sie wollte eigentlich nur zu ihrem Arbeitsplatz gehen. Das hat natürlich sehr an seine Ego gekratzt, weil sie ihn nicht mal ansatzweise erkannt hat. Aber unter dieser Schauspielerfassade versteckt sich ein ganz anderer Mensch: Er ist liebevoll, herzlich, nett und einfühlsam. Doch sein Vater macht ihm Druck, denn er will, dass er bald Erfolg hat ansonsten dreht er ihm den Geldhahn zu. Auch sein Agent Murray ist seinem Vater sehr ähnlich, denn er handelt in manchen Situationen unangemessen und es gab einige Dinge, mit denen Carter lieber nicht zu ihm hätte hingehen sollen. Insgesamt hat mir sein Charakter aber richtig gut gefallen, weil so viel mehr in ihm steckt, als man am Anfang dachte.

In dieser Geschichte kamen für mich keine überraschenden Wendungen und Anfangs ist es noch ein wenig trüb, aber dann wird die Geschichte immer spannender. Unter anderem liegt dies an den Zeitsprüngen, die es sehr interessant gemacht haben, denn man hat sich immer gefragt: Was ist da bloß passiert? und wollte es unbedingt herausfinden. Noch eine Besonderheit ist das Vorwort und die Dankaussagen. In ihnen steckt so viel Liebe und wahre Worte, dass man fasziniert davon ist. Es ist mal eine ganz andere Geschichte, die ich so noch nie gelesen habe und genau das ist das Besondere an diesem Buch. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich schon die gesamte Handlung vor meinem Auge ablaufen sehen, aber die Geschichte ist in eine ganz andere, realistischere Richtung gegangen.

Fazit:

„Everything I Didn’t Say“ ist eine ganz andere New-Adult-Geschichte und war einfach angenehm zu lesen. Es war witzig und emotional und in manchen Situationen einfach nur süß! Carter hat mir besonders gut gefallen, da er einfach einer der liebsten Menschen war, die ich in diesem Buch kennenlernen durfte. Mein einziger Kritikpunkt ist Jamie, die in manchen Situationen hätte anders handeln können, da so nur Missverständnisse enstanden sind, die eigentlich nicht hätten sein müsse. Auch die Beziehung zwischen Carter und Jamie hätte noch etwas tiefer gehen können, denn sie kam mir etwas zu oberflächlich rüber. Dennoch fand ich die Geschichte sehr gut und freue mich schon auf den zweiten Band!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2019

"The Difference Between Us"- Eine mitreißende Geschichte mit einigen Schwachstellen

The Difference Between Us
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Inhalt:

Der zweite Band „The Difference Between Us“ der Reihe „The Opposite Of You“ von Rachel Higginson handelt von Molly Maverick, der besten Freundin von Vera, um die es im ersten Band ging. Molly, ...

Inhalt:

Der zweite Band „The Difference Between Us“ der Reihe „The Opposite Of You“ von Rachel Higginson handelt von Molly Maverick, der besten Freundin von Vera, um die es im ersten Band ging. Molly, die als Grafikerin arbeitet, hat sich schon damit abgefunden, ohne einen Partner an ihrer Seite zu leben. Stattdessen hat sie vor an ihrer Karriere zu arbeiten und langsam aufzusteigen. Doch das ändert sich schlagartig als sie den Restaurantbesitzer Ezra Baptiste trifft, der attraktiv und selbstbewusst ist und Molly am Anfang einschüchtert und zugleich fasziniert.

Meinung:

Ich habe den ersten Teil dieser Reihe nicht gelesen, aber ich bin dennoch begeistert vom zweiten Band! Dass man sie unabhängig voneinander lesen kann, ist wirklich gut. In nächster Zeit habe ich natürlich auch vor, den ersten Band zu lesen, weil mich die Geschichte von Vera und Killian auch sehr interessiert. Das Cover sieht fantastisch aus, was auch an den zueinander passenden Blau- und Grautönen liegt. Auch den Schreibstil fand ich sehr ansprechend, denn er war sehr flüssig und gut zu lesen. Manchmal hat die Autorin auch ein paar humorvolle Szenen eingebaut und konnte auch sehr gut traurige Szenen beschreiben, sodass ich das Gefühl hatte, das ganze mit Molly zu erleben.

Molly, die als Grafikdesignerin bei einer Firma arbeitet, ist sehr schüchtern und zurückhaltend, hat aber trotzdem ein großes Talent zum Malen. Ihr Traum war es schon immer Künstlerin zu werden, aber dann hat sie eingesehen, dass man damit nicht so viel Geld verdienen kann. Mir war Molly von Anfang an sympathisch und im Laufe des Buches ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war einfach freundlich und wollte es immer allen recht machen. Auch dass sie so eine große Leidenschaft für das Malen hat und es anscheinend auch richtig gut kann, ist bewundernswert. An ihrem Arbeitsplatz gibt es aber ein Problem, da sie von Henry, dem Sohn des Geschäftsführers sexuell belästigt wird. Zuerst will sie mit keinem darüber reden und es selber regeln, aber das klappt nicht und sie sucht sich Hilfe von ihren Freunden.

Ezra ist der Besitzer einiger guter Restaurants, die sehr gut besucht sind. Er ist ein junger Unternehmer und steckt sehr viel Arbeit in seine Karriere, um erfolgreicher zu werden. Er hat einen starken Willen und bekommt auch meistens das, was er will und er ist sehr selbstbewusst und durchsetzungsfähig. Am spannendsten fand ich aber, als man mehr über ihn erfahren hat und dann auch wusste, dass hinter der Fassade auch ein Weicher Kern ist. Ich hätte mir allerdings bei Ezra etwas mehr zum Lesen gewünscht, denn manchmal ist er nur in den E-Mails aufgetaucht, die sie sich einander geschrieben haben. Ich hätte durchaus mehr von ihm lesen wollen.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist dennoch sehr mitreißend und man lernt auch viel über die Unternehmen, die Ezra führt und über die Malerei von Molly. Mir wurde beim Lesen nie langweilig, obwohl es nicht wirklich überraschende Wendungen gab. Es gab immer wieder Annäherungsversuche und süße, romantische Gesten von Ezra. Trotzdem habe ich mich dann gegen Ende auch gefragt, ob sie wirklich zusammen kommen oder nicht, da es eher mehr im letzten Abschnitt des Buches Thema war. Aber letztendlich kamen sie zusammen und ich habe mich wirklich für die beiden gefreut, denn ich finde, dass sie perfekt zueinander passen. Da hätte es dann aber noch ein mehr um die beiden gehen können, zum Beispiel hätte ich noch gern gelesen, wie Ezra ihren Eltern begegnet ist oder einfach wie ihre Beziehung nach einigen Monaten verläuft. Auch die Sache mit Henry hätte ein bisschen mehr Raum bekommen können, denn das wurde nur in den letzten paar Seiten erwähnt.



Fazit:

„The Difference Between Us“ ist ein wundervolles Buch, das eine romantische Liebesgeschichte erzählt und durch seinen tollen Schreibstil auch flüssig zu lesen ist. Meiner Meinung nach hätte es aber durchaus noch tiefgründiger sein können, vor allem was Ezra und seine Beziehung mit Molly angeht. Denn das wurde mehr im letzten Teil des Buches angesprochen und hätte mehr thematisiert werden können, genauso wie die Sache mit Henry. Ich würde das Buch aber trotzdem weiterempfehlen, da es eine lesenswerte Geschichte ist!

  • Cover
  • Geschichte
  • Figuren
  • Gefühl
  • Stimmung
Veröffentlicht am 03.09.2019

"Broken Dreams" - Zwei Welten prallen aufeinander

Broken Dreams
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Inhalt:

Das Ebook „Broken Dreams“ von Anne-Marie Jungwirth handelt von Tyriq, der 5 Jahre im Gefängnis saß, für eine Tat, die er nicht begangen hat. Nun ist er entlassen worden und ist fest entschlossen ...

Inhalt:

Das Ebook „Broken Dreams“ von Anne-Marie Jungwirth handelt von Tyriq, der 5 Jahre im Gefängnis saß, für eine Tat, die er nicht begangen hat. Nun ist er entlassen worden und ist fest entschlossen nicht der zu werden, der er einmal vor dem Gefängnis war - nämlich ein Gangmitglied von „Nuestra Esquina“ zu sein und mit Drogen zu dealen. Doch gleich am ersten Tag seiner Entlassung findet er den Geldbeutel der Innenarchitektin Avery und will ihn ihr wieder zurück geben. Als sie sich treffen, ist es, als würden zwei Welten aufeinander prallen, denn Avery gehört nicht zu den Menschen, denen er oft begegnet.
Doch schon bei ihrer ersten Begegnung sprühen die Funken und es entsteht mehr zwischen ihnen.

Meinung:

Mit dem Auftakt der „Only by Chance“-Reihe hat Anne-Marie Jungwirth eine wunderschöne Romanze zwischen Tyriq und Avery erschaffen. Für mich war das Buch von Anne-Marie Jungwirth der erste Roman, den ich von ihr gelesen habe - und ich muss sagen, dass es mir sehr gefallen hat. Das Cover passt meiner Meinung nach wie die Faust aufs Auge und lässt einen schon ungefähr erahnen, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Der Schreibstil lässt sich wunderbar und flüssig lesen und ist manchmal sogar etwas humorvoll, was mir sehr gefallen hat.

In abwechselnder Reihenfolge erzählen Tyriq und Avery jeweils aus ihrer Sicht, was uns die Möglichkeit gibt, beide Seiten besser kennen zu lernen und zu verstehen. Avery, die ein eigenes Innenarchitektenbüro betreibt, liebt ihren Job über alles und hat es sich zum Ziel gemacht, darin sehr erfolgreich zu werden. Mit der Zeit hat sie das auch geschafft und versucht nun, ihren guten Ruf zu steigern. Avery ist ein sehr liebenswerter, netter, verständnisvoller und konsequenter Charakter, der niemals so leicht aufgibt. Bei Avery muss ich allerdings sagen, dass sie nicht ganz so authentisch wirkt, wie ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Sie hat es nicht wirklich geschafft mich für sie zu begeistern, auch wenn sie ein sehr vorbildlicher Charakter ist.
Tyriq hingegen ist das völlige Gegenteil von Avery und hat hart mit seinem Leben zu kämpfen, denn er hat kein Geld und auch keine wirklich prickelnd aussehende Zukunft.
Er hat schon viele krumme Dinge in seinem Gangleben gemacht und versucht sich jetzt ein besseres Leben aufzubauen. Für mich war Tyriq nie wirklich ein Bad Boy, denn er hat ein gutes Herz und hat sich für seine Familie aufgeopfert und versucht diese auch zu beschützen. Er bereut seine Taten und fühlt sich schuldig und das ist das Wichtigste: Dass man sich die Schuld eingesteht und aus seinen Fehlern lernt. Aber leider wird er von seiner Vergangenheit eingeholt.

Die Spannung ist auf jeden Fall vorhanden: Sei es mit Tyriq und seinem ehemaligen Gangleben, das ihn einzuholen droht oder seine Beziehung mit Avery, die leidenschaftlich, emotional und in manchen Szenen auch erotisch ist. Überraschende Wendungen gab es für mich nicht wirklich. Aber während dem Lesen habe ich trotzdem mitgefiebert und mich gefragt, ob sie am Ende wirklich zusammen sein werden oder ob doch noch irgendwas passiert, was es den beiden unmöglich macht, zusammen zu sein.

Fazit:
„Broken Dreams“ ist ein wundervoller Liebesroman, der zwei verschiedene Welten aufeinander prallen lässt. Das Buch liest sich super - und wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Der einzige Kritikpunkt meinerseits ist der Charakter von Avery, da er einfach noch authentischer hätte sein können. Ansonsten ist es eine lesenswerte Geschichte, die ich einfach nur weiterempfehlen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 26.08.2019

"Blutgöttin: Quellen von Malun": Eine unglaublich tolle Geschichte

Die Quellen von Malun - Blutgöttin
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Inhalt:

Der Fantasy-Roman „Blutgöttin: Quellen von Malun“ von Daniela Winterfeld ,der der erste Teil einer Dilogie ist, handelt von der Wasserknappheit auf Ruann, die unter anderem die Sklavin Alia, die ...

Inhalt:

Der Fantasy-Roman „Blutgöttin: Quellen von Malun“ von Daniela Winterfeld ,der der erste Teil einer Dilogie ist, handelt von der Wasserknappheit auf Ruann, die unter anderem die Sklavin Alia, die Politikertochter Feyla, den Offizier Dorgen und den Soldat Tailin betrifft. Denn um die letzten Wasserressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion einen schon lange andauernden Krieg gegen die Nachbarreiche. Sie alle versuchen sich aus ihren jeweiligen Situationen zu retten, doch sie sind nicht immer erfolgreich und müssen viel Leid ertragen. Denn wie sich alles entwickeln wird, hatten sie alle nicht erwartet…

Meinung:

Ich habe zum ersten Mal eine Geschichte von Daniela Winterfeld gelesen und ich muss sagen, dass ich von dieser hier sehr begeistert bin! Bestimmt sind ihre anderen Geschichten genauso gut wie diese Geschichte es war. Das Cover ist vom Design eher schlichter gehalten, aber das Farbspiel macht es einfach zu einem Blickfang und passt meiner Meinung nach auch gut zum Buch. Der Schreibstil ist einfach unglaublich: Man konnte es flüssig lesen und das beste für ich war, dass es immer ausführliche Beschreibungen gab, die einem eine sehr genaue Vorstellung von der jeweiligen Szene ermöglichte.

In „Blutgöttin: Quellen von Malun“ lernt man gleich vier Hauptcharaktere kennen, die alle abwechselnd aus ihrer Sicht erzählen. Die Sklavin Alia arbeitet in einem Wasserbergwerk und hat es dementsprechend sehr schwer, denn ihr Leben als Sklavin ist nicht leicht. Alia hat es nicht ganz geschafft, mich für sie zu begeistern, aber sie hat immer alles für die Menschen getan, die sie liebt und das habe ich sehr an ihr bewundert. Feyla, die Politikertochter, ist zu einer meiner Lieblingscharaktere geworden, denn ich finde sie einfach wunderbar! Sie ist schlau, belesen, wunderschön und hat ein großes Herz. Dass ihre Schwesternsippe sie so schlecht behandelt, fand ich von Anfang an wirklich unfair, aber Feyla hat sich meistens aus Streitigkeiten heraushalten können. Der Offizier Dorgen gewinnt dann nämlich die Auslese und heiratet die Schwesternsippe, von der Feyla ein Teil ist. Feyla und ihre Schwestern haben Glück, denn Dorgen ist ein herzensguter Mann und behandelt die ganze Schwesternsippe meistens mit Gutherzigkeit. Mich hat Dorgen mit seinem Kampfgeist, Feyla zu behalten, sehr beeindruckt, denn das zeigt, dass er sich für die Menschen, an denen ihm etwas liegt, immer einsetzten wird. Ich war erfreut, als sie sich endlich gefunden haben, denn sie gehören einfach zusammen. Der Soldat Tailin hat für mich ein sehr unerwartetes aber doch sehr verdientes Schicksal. Er riskierte sein Leben, um das Waldgebiet zu retten. Diese Selbstlosigkeit kann ich einfach nur bewundern. Tailin habe ich schon von Anfang an sehr gemocht und im Laufe der Geschichte hat sich das nur noch gesteigert: Er hat eine besondere Ansicht auf viele Dinge und ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit ihm weitergeht.

Dieses Buch hat sehr viele Überraschungen und unerwartete Wendungen genommen, die ich niemals vermutet hätte. Es sind sehr viele Emotionen, sehr viel Leid, aber auch Liebe im Spiel und Daniela Winterfeld hat genau die richtige Mischung zwischen all diesen getroffen. Allerdings liest man manchmal auch sehr grausame und gewaltsame Szenen, aber das betont einfach nur noch, wie schrecklich die Welt ist, in der sie alle leben. Oft hat mich die Neugierde gepackt und ich habe mich gefragt: Was wird wohl als nächstes passieren? Das hat natürlich die Spannung bis zum Höhepunkt sehr gut aufrecht erhalten.

Wenn man bei dem letzten Satz angelangt ist, will man unbedingt wissen wie es mit den verschiedenen Charakteren und mit Ruann weitergeht. Zum Glück kriegen wir nächstes Jahr Nachschub von dieser Geschichte! Ich bin mir sicher, dass „Blutgöttin: Die Quellen von Malun“ auch Leser, die nicht so gern Fanatsy-Romane lesen, begeistern kann, denn es behandelt auch realistische Themen wie zum Beispiel Krieg.

Fazit:

Dieses Buch lässt einen in eine neue, fremde Welt eintauchen und zeigt einem sowohl positive und negative Seiten des Lebens der Charaktere.
Der Schreibstil trägt dazu einen großen Teil bei, da er sehr beschreibend ist. Insgesamt kann man sagen, dass es eine Achterbahn der Gefühle war und die Spannung immer vorhanden ist. Es ist einfach ein großartiges Buch, das man einfach lesen sollte!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Fantasie
  • Lesespaß