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Veröffentlicht am 13.01.2026

Für mich der schwächste Band der Reihe

Das Antiquariat am alten Friedhof
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"Das Antiquariat am alten Friedhof" ist der vierte Band der Reihe "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels" von Kai Meyer und für mich der schwächste Teil.

Band 4 hat, wie seine Vorgänger, ein schönes ...

"Das Antiquariat am alten Friedhof" ist der vierte Band der Reihe "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels" von Kai Meyer und für mich der schwächste Teil.

Band 4 hat, wie seine Vorgänger, ein schönes Cover, das einen direkten Wiedererkennungswert bietet. Der Roman ist wie seine Vorgänger mit zwei Zeitebenen angelegt und weist mystische Anleihen auf. Er lässt sich flüssig lesen, die Sprünge zwischen den beiden Zeitebenen sind gelungen und ich konnte der Handlung gut folgen. Die angenehme Länge der einzelnen Kapitel half außerdem dabei.

Die Hauptfiguren des Romans blieben für mich leider etwas blass. Ich konnte manche Entscheidungen und Handlungen nur bedingt nachvollziehen. Zudem wurden einige Schicksale nur am Rand, teilweise in Erzählungen Dritter, angerissen. So fiel es mir schwer, eine richtige Verbindung zu den handelnden Personen aufzubauen.

Weiterhin war für mich der Spannungsbogen in diesem Roman, ungewohnt bei Kai Meyer, relativ flach und ein paar Seiten bzw. Kapitel weniger hätten dem Buch meiner Meinung nach keinen Abbruch getan.

Insgesamt ein für mich durchschnittlicher historischer Roman, der eher etwas für eingefleischte Fans des Autors sein dürfte als für Menschen, die den Autor für sich entdecken möchten. Letzteren empfehle ich die ersten Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Ergreifende Geschichte

Lebensbande
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"Lebensbande" ist der erste Roman von Mechtild Borrmann, den ich gelesen habe. Das Cover sagte mir nicht so zu und trifft auch nicht so recht den Kern der Geschichte. Den Inhalt wiederum fand ich ergreifend ...

"Lebensbande" ist der erste Roman von Mechtild Borrmann, den ich gelesen habe. Das Cover sagte mir nicht so zu und trifft auch nicht so recht den Kern der Geschichte. Den Inhalt wiederum fand ich ergreifend und berührend.

Der Roman ist sehr gut geschrieben, sodass ich der Handlung schnell folgen konnte und das Buch sehr schnell gelesen hatte. Die Hauptfiguren sind der Autorin sehr authentisch gelungen und ihr Schicksal ließ mich beim Lesen nicht kalt. Borrmann ordnet die Schicksale der drei Frauen gut in den historischen Kontext ein, wobei es mir an manchen Stellen, angesichts der politischen und kriegerischen Umstände, etwas zu "glatt" lief. Was mir ebenfalls nicht ganz so gut gefiel, war, dass manche Geschehnisse im folgenden Kapitel noch mal aus anderer Sicht beschrieben wurden, was für meinen Geschmack unnötige Längen erzeugte. Dennoch ist der Inhalt des Romans wichtig, weil er die Schicksale von Frauen zur damaligen Zeit in den Mittelpunkt rückt und den Wert von Freundschaft und Moral hervorhebt.

Insgesamt ein solider Roman mit wichtigen Themen für Fans von historischen Romanen mit weiblichen Hauptfiguren.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Berührender Abschluss der Jahrhundertgeschichten

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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"Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" von Alena Schröder hat ein schönes Cover und passt sehr gut zum Inhalt des Buchs. Ich habe bereits die beiden vorhergehenden Werke der Autorin gelesen, ...

"Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" von Alena Schröder hat ein schönes Cover und passt sehr gut zum Inhalt des Buchs. Ich habe bereits die beiden vorhergehenden Werke der Autorin gelesen, in denen einige der Hauptfiguren ebenfalls vorkommen.

Alena Schröder ist eine sehr begabte Autorin, die es schafft, Emotionen durch Sprache darzustellen und greifbar zu machen. Im vorliegenden Buch erzählt sie in zwei Zeitebenen, die kaum Berührungspunkte miteinander haben, aber beide ihre eigenen, innewohnenden Gefühlswelten aufweisen. Die Nachkriegszeit setzte dabei andere Zwischentöne als die Geschichte, die in Berlin im Jahr 2023 spielt. Mich haben beide daher auch unterschiedlich berührt. Marlen und Wilma waren mir von Beginn an sympathischer als Hannah, die ich beim Lesen nicht selten schütteln wollte, um sie dazu zu bringen, für sich einzustehen. Letztlich konnte ich mich aber dank des gekonnten Sprachstils der Autorin in alle Figuren, ihre Emotionen, Konflikte und Zerrissenheit einfühlen. Der Roman ist berührend, regt zum Nachdenken an und verhandelt, wie bei Alena Schröder üblich, die Rolle der Frau zu unterschiedlichen Zeiten. Das gelingt ihr insgesamt sehr gut, wobei die Nachkriegsgeschichte stärker ist als die von 2023. Ich konnte in beide Erzählstränge sehr gut abtauchen und die Welt um mich her kurzzeitig vergessen. Dank dieser Sogwirkung hatte ich das Buch binnen weniger Tage fertig gelesen.

Insgesamt hat mir "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" gut gefallen, auch wenn mir die beiden Vorgänger noch ein bisschen mehr zusagten. Empfehlenswert für alle, die gerne berührende Romane lesen, in deren Mittelpunkt Frauenfiguren stehen.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Perfekt für Erstleser und Fans von Lilo & Stitch

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen
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"Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch!" ist ein kleines, aber feines Büchlein für Erstleserinnen und Erstleser mit einem hohen Unterhaltungswert.

Was ich an diesem Buch besonders gelungen finde: ...

"Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch!" ist ein kleines, aber feines Büchlein für Erstleserinnen und Erstleser mit einem hohen Unterhaltungswert.

Was ich an diesem Buch besonders gelungen finde: Die Texte auf den einzelnen Seiten sind kurz und in einer angenehmen Schriftgröße. Dank der kurzen Sätze lässt sich die Geschichte leicht lesen und die Motivation geht so schnell nicht verloren. Weiterhin gibt es beim Lesen einiges zum Schmunzeln und der Freundschaftscharakter der beiden Hauptfiguren wird gut hervorgehoben. Die dazu passenden Illustrationen unterstreichen den Inhalt der Geschichte perfekt.

Meine Nichte ist sechs Jahre alt und ein großer Stitch-Fan. Das Buch hat sie von vornherein begeistert. Neben der aufregenden Geschichte und der schönen grafischen Gestaltung des Buchs stellen vor allem die Rätsel und die Bilder zum Ausmalen für uns einen echten Gewinn dar. Diese spielerischen Elemente finde ich gerade für Erstleser besonders wichtig, um sie bei der Stange zu halten.

Insgesamt ein tolles Buch für Kinder ab sechs Jahren, die mit dem Lesen beginnen. Das Buch eignet sich ebenfalls gut als Vorlesebuch.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ungeschönter Nachkriegskrimi

Die weiße Nacht
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"Die weiße Nacht" von Anne Stern hat nicht nur ein Cover, das mich sofort in den Bann zog, sondern auch eine spannende und interessante Krimihandlung. Ich kannte Anne Stern bereits von den "Hulda Gold"-Romanen, ...

"Die weiße Nacht" von Anne Stern hat nicht nur ein Cover, das mich sofort in den Bann zog, sondern auch eine spannende und interessante Krimihandlung. Ich kannte Anne Stern bereits von den "Hulda Gold"-Romanen, von denen ich einige gelesen habe. Wie "Fräulein Gold" spielt auch dieser Roman in Berlin, aber nicht in den 1920er Jahren, sondern Ende 1946.

Berlin in der Nachkriegszeit liefert an sich schon genügend Stoff für einen Roman, der in diesem Fall noch um einen Kriminalfall ergänzt wird. Dabei gelingt es der Autorin einerseits, die Situation in der zerstörten Stadt sehr gut zu beschreiben (ich konnte den Schnee förmlich unter Lous Schritten knirschen hören) und andererseits, die beiden Hauptfiguren des Romans, einen Polizisten und eine Fotografin, vielschichtig zu charakterisieren. Eine, wie ich finde, gelungene Mischung, die dem Roman eine weitere, durchaus anspruchsvolle Ebene hinzufügt. Hinzu kommt die flüssige Sprache der Autorin, die sich in Kapitel von angenehmer Länger gliedert, sodass ich der Handlung des Romans mühelos folgen konnte.

Insgesamt ein toller Auftakt einer neuen, historischen Krimireihe, der hoffentlich viele weitere Bücher folgen.

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