Aufbruch
Poyais. Ein Land, das es nie gabDas Cover lädt uns ein auf die Reise in eine fremde Welt.
Dieser Roman enthält zwei Erzählstränge, die sich am Ende unweigerlich treffen werden.
Es geht um Kriege, die im Vorfeld des Verkaufs von Anteilen ...
Das Cover lädt uns ein auf die Reise in eine fremde Welt.
Dieser Roman enthält zwei Erzählstränge, die sich am Ende unweigerlich treffen werden.
Es geht um Kriege, die im Vorfeld des Verkaufs von Anteilen und Ländereien des neuen Landes Poyais geführt werden sowie um die Auswanderung unter anderem deutscher Siedler in dieses ferne Land. Wir lernen, wie beschwerlich und armselig das Leben, die Reisen sowie die Kämpfe um 1820 herum waren. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, wie die Bedingungen zu dieser Zeit waren.
Der Roman beruht auf wahren Tatsachen, die ich bis dato nicht kannte.
Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte teilweise allerdings etwas langatmig. Den "Kriegsteil" hätte es für mich nicht gebraucht beziehungsweise hätte dieser wesentlich weniger umfangreich erzählt werden können, um die Gesamtstory zu verstehen.
Die Protagonisten sind recht gut beschrieben, auch die Verhältnisse untereinander sowie zu den Ehefrauen werden lebendig.
Geschichtlich habe ich hier etwas lernen können.