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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr guter Thriller

Der Killer
2

"Der Killer" von David Baldacci handelt von Will Robie, einem Auftragskiller der Regierung, der sich in seinem letzten Job weigert es zu Ende zu bringen!
Auf der Flucht vor den eigenen, mittlerweile gekauften ...

"Der Killer" von David Baldacci handelt von Will Robie, einem Auftragskiller der Regierung, der sich in seinem letzten Job weigert es zu Ende zu bringen!
Auf der Flucht vor den eigenen, mittlerweile gekauften und umgedrehten Leuten trifft er zufällig auf die 14-jährige Julie, die gemeinsam mit ihm versucht den Tod ihrer Eltern aufzuklären.
Nachdem ich anfangs Schwierigkeiten hatte in das Buch reinzukommen, habe ich es ab Seite 107 verschlungen. Die Spannung bleibt konstant erhalten und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Ich habe jeden Schritt mitverfolgt, hatte einen höheren Puls, sobald die Spannung wieder höher stieg und habe mit Julie gelitten, als sie den Tod ihrer Eltern schilderte.
Alles in allem ein sehr guter Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, flüssiger Schreibstil und kurze und knackige Sätze sind ebenso vorhanden wie ausführliche. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und kann es kaum erwarten den nächsten Baldacci-Thriller zu lesen!

  • Spannung
  • Action
  • Charaktere
  • Tempo
  • Cover
Veröffentlicht am 08.07.2021

Schöne Geschichte für zwischendurch

Biker Tales 1
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Nach dem Betrug ihres Ex-Verlobten, kehrt Bea ihrem Leben in New York den Rücken und kehrt widerwillig in ihre Heimatstadt Wolfville, Nevada zurück. Dort erwartet sie ihre alkoholkranke Mutter, ihre erste ...

Nach dem Betrug ihres Ex-Verlobten, kehrt Bea ihrem Leben in New York den Rücken und kehrt widerwillig in ihre Heimatstadt Wolfville, Nevada zurück. Dort erwartet sie ihre alkoholkranke Mutter, ihre erste große Liebe in Form eines Bikers und ein Job, den sie eigentLicht nicht will.
Schnell wird klar, was sie von Charlie und seinem MC hält, jedoch ist sie nur solange standhaft, bis sie sich traut ein klärendes Gespräch mit ihm zu führen. Nach und nach gibt sie die Einwände auf und lässt sich voll und ganz auf Charlie ein. Allerdings nur, bis es am Ende ein Problem gibt.
Bea wirkt auf mich nicht wie eine typische 26 jährige. Sie steht nicht fest im Leben und ändert ihre Meinung fast täglich. Irgendwann sollte sie sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist und nicht ständig davonblaufen, wenn es mal zu kompliziert wird.
Charlie ist Vize-President eines MC und eigentlich ein lieber Kerl, der, meiner Meinung nach, nur den harten Burschen raushängen lässt, um seine Vergangenheit zu verbergen.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, eine schöne Lektüre für Zwischendurch. Der Cliffhanger am Ende macht mich doch neugierig auf die Fortsetzung und ich werde sie auf jeden Fall lesen. Nicht nur, weil noch einige Fragen offen geblieben sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Leben und sterben in Mexico

Der erste Tote
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„Der erste Tote“ von Tim MacGabhann erzählt die Geschichte zweier Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Machenschaften der Kartelle, korrupten Polizisten und bestechlichen Bauherren ...

„Der erste Tote“ von Tim MacGabhann erzählt die Geschichte zweier Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Machenschaften der Kartelle, korrupten Polizisten und bestechlichen Bauherren aufzudecken. Dazu reisen Carlos, ein Fotograf, und Andrew, freier Journalist, nach Posa Rica, wo sie auf dem Heimweg die furchtbar zugerichtete Leiche von Julian Gallardo finden. Nachdem die beiden von der Guardia Civil vertrieben wurden, beobachten sie, wie die ebenfalls ängstlichen Polizisten die Leiche auf ihren Truck laden und wegbringen. Daraufhin beschließt Carlos der Sache nachzugehen. Einen Tag später ist er ebenfalls tot und Andrew will unter allen Umständen seinen Tod aufzuklären. Allen Gefahren zum Trotz.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Santa Muerte mit Waffen und einer Filmrolle darzustellen passt inhaltlich sehr gut.
Der Schreibstil dieses Buches war für mich sehr gewöhnungsbedürftig und auch die vielen spanischen Begriffe haben mich oft stocken lassen. Während des Lesens baute sich keine wirkliche Spannung auf, so wie ich es eigentlich bei einem Thriller erwarte. Das Nachwort erklärt allerdings den Stil der Erzählung als Chronica, so dass ich im Nachhinein sagen muss, dass es ein wirklich gut gelungenes Buch ist.
Einige der beschriebenen Szenen sind sehr brutal und nichts für schwache Gemüter. Wer allerdings Lust auf eine andere Art von Thriller, mit viele wahren Inhalten, hat, der wird bei diesem Buch nicht enttäuscht. Ich werde es nochmal, außerhalb einer Leserunde, lesen. Vielleicht gefällt es mir ja dann noch etwas besser.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Vier Freunde und ein Geheimnis

Die Wälder
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Nina, Tim, David und Henri kennen sich seit Kindertagen, haben sich als Erwachsene allerdings aus den Augen verloren. Sie verbindet ein schreckliches Erlebnis und ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. ...

Nina, Tim, David und Henri kennen sich seit Kindertagen, haben sich als Erwachsene allerdings aus den Augen verloren. Sie verbindet ein schreckliches Erlebnis und ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Dazu schreibt Tim jedem seiner Freunde einen Brief und erklärt, wie er in das Dorf ihrer Kindheit zurückkehren möchte, um so den vermeintlichen Mörder seiner Schwester zu entlarven. Doch für die Freunde unverhofft stirbt Tim plötzlich und Nina will seinen Plan auf eigene Faust durchführen. Allerdings haben sowohl David, als auch Henri die gleiche Idee und so treffen die drei im Wald aufeinander, wo sie "den Schrecken ihrer Kindheit" verhören wollen. Doch alles kommt ganz anders.
"Die Wälder" von Melanie Raabe war mein erstes Buch dieser Autorin und ich muss sagen, dass es mir eigentlich gut gefallen hat. Durch den Perspektivwechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, aber auch die Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel, musste ich immer weiterlesen und hatte das Buch so nach kurzer Zeit fertig. Die Charaktere haben mir als Kinder sehr gut gefallen, als Erwachsene allerdings finde ich sie etwas zu unüberlegt. So ein Handeln traut man doch eher Kindern zu. Das Ende hat mir wiederrum sehr gut gefallen, wobei ich zwischendurch schon das Gefühl hatte, dass die Handlung etwas schnell und langweilig vorüberging (z.B. Wolffs Tod, der Knochenfund).
Bei einigen Stellen im Buch hatte ich allerdings Schwierigkeiten diese nachzuvollziehen, wie zum Beispiel die kleine, versteckte Wohngemeinschaft im Wald. Diese hatte, meiner Meinung nach, nichts mit der Geschichte zu tun. Oder ich habe es nicht richtig verstanden.
Am schönsten fand ich die Trauerfeier nach der Beerdigung, bei der alle nochmal zusammen kamen und einen schönen Nachmittag miteinander verbracht haben. Als Nina darüber nachdenkt, was Tim jetzt wohl alles so machen könnte, sind bei mir doch ein paar kleine Tränchen geflossen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch, trotz einiger Unstimmigkeiten, gut gefallen, auch wenn das Ende etwas plötzlich kam.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2017

Drei Fälle in einem

Crimson Lake
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Der Polizist Ted Conkaffey wird beschuldigt ein kleines Mädchen missbraucht und dann schwer verletzt und hilflos am Straßenrand liegen gelassen zu haben. Alle Indizien deuten auf ihn und die kleine identifiziert ...

Der Polizist Ted Conkaffey wird beschuldigt ein kleines Mädchen missbraucht und dann schwer verletzt und hilflos am Straßenrand liegen gelassen zu haben. Alle Indizien deuten auf ihn und die kleine identifiziert ihn als ihren Peiniger. Er kommt in Untersuchungshaft und weder seine Kollegen, noch seine eigene Frau glauben an seine Unschuld. Nach einiger Zeit wird der Fall fallengelassen und Ted kommt aus der Untersuchungshaft. Er sucht sich ein kleines Haus auf dem Land, wo ihn anfangs keiner kennt, doch die örtliche Polizei hat ihn ständig im Visier und schikaniert ihn. Er lernt Amanda kennen, eine verurteilte Mörderin, die ihre Strafe abgesessen hat und nun eine Detektei führt. Zusammen übernehmen sie den Fall eines verschwundenen Autors und decken eine erschütternde Wahrheit auf.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Man erfährt viel über die Verbrechen, die dem Ermittler-Duo zur Last gelegt werden, allerdings ist der tatsächliche Fall des Autors eher eine Nebenhandlung. Ein guter Krimi, den ich allerdings nicht als Thriller bezeichnen würd