Herrlich böse!
Ein guter Blick fürs BöseKalifornien im Jahr 1966, die drei Freundinnen Margo, Bev und Elsie könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem haben sie eines gemeinsam: Ihre Männer wurden als Serienmörder überführt und sie haben ...
Kalifornien im Jahr 1966, die drei Freundinnen Margo, Bev und Elsie könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem haben sie eines gemeinsam: Ihre Männer wurden als Serienmörder überführt und sie haben davon nichts gewusst. Als Jahre später erneut Frauen getötet werden, sind die drei Frauen fest entschlossen, den Täter zu finden, weil sie davon überzeugt sind, dass sie diesen nach ihrer persönlichen Erfahrung erkennen werden. Das Böse aber lässt sich nicht so leicht fangen.
»Ein Lehrer, ein Ingenieur und ein Politiker, Männer, die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich sind, aber alle haben entsetzliche Verbrechen verübt und ihre Spuren geschickt verwischt.« (Seite 107)
Der Kriminalroman inklusive dem Feeling der 1966er Jahre reizte mich sehr und die Geschichte hat mich nicht enttäuscht. Ich hatte beim Lesen permanent die drei Frauen vor Augen, die Autorin hat die Vibes der damaligen Zeit perfekt rübergebracht und mir ein unvergessliches Leseerlebnis beschert. Die Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, der Trotz, der daraus entstand, sowie der im Mittelpunkt stehende Kriminalfall wurden perfekt miteinander verbunden. Der feine Humor rundete das Ganze ab und unterhielt mich überaus gut. Gerne empfehle ich das Buch weiter.