Profilbild von moonwatch_1310

moonwatch_1310

Lesejury-Mitglied
offline

moonwatch_1310 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit moonwatch_1310 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2018

Rezension zu „Save You“ von Mona Kasten

Save You
1 0

Save You! Und zwar davor, dass dich das Buch gänzlich einnimmt…

Obwohl, wäre das so schlimm?
Der zweite Band der Trilogie- ach, es ist herrlich zu erfahren, wie es weitergeht und gleichzeitig will man ...

Save You! Und zwar davor, dass dich das Buch gänzlich einnimmt…

Obwohl, wäre das so schlimm?
Der zweite Band der Trilogie- ach, es ist herrlich zu erfahren, wie es weitergeht und gleichzeitig will man es gar nicht so recht wissen.
Denn der zweite Band greift natürlich den Cliffhänger auf, der zum Schluss von Band 1 entstanden ist und beginnt darum in einem eher deprimierenden Ton. Doch das hält Mona Kasten nicht davon ab, wieder eine powervolle Geschichte auf die Beine zu stellen, bei der man sich nicht entscheiden kann, was am besten gelungen ist.

James hat Rubys Herz gebrochen, oder vielmehr ihr Vertrauen und trotzdem kann Ruby nicht komplett von ihm ablassen. Ihre für sie ungewöhnlich schlechte Laune macht sich selbstverständlich auch bei ihrer Familie bemerkbar, doch für Ruby gilt immer noch, zu Hause von Schule zu trennen, was nun zunehmend schwieriger bis unmöglich zu werden scheint.
James versucht unterdessen Ruby zurückzugewinnen und gleichzeitig, nicht in den Problemen zu ertrinken, die sich bei ihm zu Hause aufstauen.
Und dann- dann stellt uns die Autorin außerdem noch zwei weitere Perspektiven vor, die ab sofort Teil der Geschichte sind. Ember, Rubys jüngere Schwester, die man einfach liebhaben muss, gewährt mehr Einblicke in Rubys Familienleben, während Lydia, James Schwester fortan ihre eigene, sehr zerbrechliche Stimme bekommt.
Mit diesen beiden Zusätzen macht das Lesen nur noch mehr Spaß und die Spannung steigt. Denn anstatt, dass sich das Chaos, das gegen Ende von Band 1 entstanden ist lichtet, wird alles nur noch verworrener und komplizierter.

Wie auch schon bei Band 1, hat es Mona Kasten erneut geschafft, mit einer Liebesgeschichte, die eigentlich viel mehr ist als das, zu überzeugen. Der flüssige Schreibstil scheint den Leser geradezu an die Hand zu nehmen und durch das Buch zu reißen, bis man die letzte Seite umschlägt und perplex aufschaut, unfähig zu begreifen, dass das Buch zu Ende ist und man auf den letzten Band warten muss Vor allem, weil nun nicht mehr nur Ruby und James eine Geschichte haben, sondern auch Lydia und Ember und man einfach wissen MUSS, wie alle diese wunderbaren Charaktere es schaffen werden, an ein „Happy End“ zu gelangen- wenn sie es schaffen…

Veröffentlicht am 22.08.2018

Rezension zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
0 0

Dieser Roman ist so vielschichtig, dass er in seiner traurigen Wahrheit mit einer ganzen Portion Sarkasmus überzeugen kann. Er ist fantastisch.

Eine Geschichte, über eine krebskranke, depressive junge ...

Dieser Roman ist so vielschichtig, dass er in seiner traurigen Wahrheit mit einer ganzen Portion Sarkasmus überzeugen kann. Er ist fantastisch.

Eine Geschichte, über eine krebskranke, depressive junge Frau, eine Geschichte über die Liebe, die Träume, die Sterne. Über das gesamte Universum. Eine Geschichte, die genauso oft zum Lachen, als auch zum Weinen bringt und zwei überaus besondere Hauptfiguren zum Leben erweckt.

Hazel und Augustus lernen sich in der Selbsthilfegruppe kennen, die Hazel gezwungener Maßen besuchen muss. Ihr Leben soll in naher Zukunft enden und sie weiß es. Sie ist sich der Gewichtung des Todes bewusst und scheint es hinzunehmen. Nicht mit einem Lächeln im Gesicht und der vorbildlichen Kämpferin-Einstellung, aber dafür mit einer Direktheit und Ehrlichkeit in der Stimme, die sie zu einer intelligenten und auch weisen Person formen.
Augustus hört diese einzigartige Stimme und wird auf Hazel aufmerksam.
Doch anders wie in anderen Liebesgeschichten, besitzt diese hier nicht einmal einen Hauch von Kitsch, doch umso mehr Charme.

So richtig lässt sich das Gefühl der Geschichte nicht in Worte fassen, dafür ist das von John Green erschaffene Universum zu komplex und zu fremd. Aber wer das Buch lesen möchte, dem sei gesagt, dass er es beenden sollte. Kein Anfang ohne das Ende. Nicht mit diesem Buch. Doch womöglich will man es auch kaum mehr aus der Hand legen, weil man zu überrascht von all den Weisheiten und dem überrumpelnden Sarkasmus ist, als das man aufhören könnte.

So oder so, dieses Buch ist es wert gelesen zu werden. Mehr als wert.


Veröffentlicht am 22.08.2018

Rezension zu "verliere mich. nicht" von Laura Kneidl

Verliere mich. Nicht.
0 0

Ach, ach. Leider hat die Bitte im Titel nichts geholfen- ich habe mich hoffnungslos in den Zeilen dieses Romans verloren…

Verliere mich. Nicht.- ist das Finale der Geschichte von Sage und Luca. Ein absolut ...

Ach, ach. Leider hat die Bitte im Titel nichts geholfen- ich habe mich hoffnungslos in den Zeilen dieses Romans verloren…

Verliere mich. Nicht.- ist das Finale der Geschichte von Sage und Luca. Ein absolut phänomenales Buch mit sowohl zuckersüßen als auch bitterernsten Momenten, die einen geradezu nötigen, weiterzulesen.

Nachdem das Ende von Band 1 ein Trauerspiel war und man am liebsten sowohl sage als auch Luca in den Arm genommen hätte, setzt Band 2 grandios wieder ein und zieht die Schlingen der Liebesgeschichte noch fester. Wie kann es zwischen den beiden weitergehen und wird Sage endlich ihre Vergangenheit erzählen, um sie ein für alle Mal zu begraben?
Der zweite Teil hält unzählige Überraschungen in sich und lässt die Finger kribbelig werden, vor lauter Nervosität. Laura Kneidl weiß, wie sie ihre Leser auf die Folter spannen kann, jedoch auf äußerst liebenswerte Weise.
So ruhig Band 1 auch gewesen sein mag, dieses Buch springt vom einen aufregenden Punkt zum nächsten und zieht einen tief hinein, die Welt von Sage.

Wie zu erwarten, wird der in den Bann ziehende Schreibstil fortgesetzt und verliert nicht einen Moment an seiner Genialität.

Verliere mich. Nicht. – ist das triumphale Ende, das gelesen werden muss . Definitiv. Ohne Wiederrede. Dem Roman fehlt es an absolut nichts und ist stattdessen eine wunderschöne Geschichte über die Tücken des Lebens. Geschrieben mit Humor und Liebe und einem einfühlsamen Blick in den Kopf von Sage.


Veröffentlicht am 18.08.2018

Konfettikanone wurde nachgeladen <3 -)

Wir können alles sein, Baby
0 0


Kommentar zu „Wir können alles sein, Baby“ von Julia Engelmann

„Manchmal wären wir gern anders, doch das hat niemals einen Zweck. Jeder ist auf seine Weise gut genug und auch perfekt.“

Aufrichtig mit ...


Kommentar zu „Wir können alles sein, Baby“ von Julia Engelmann

„Manchmal wären wir gern anders, doch das hat niemals einen Zweck. Jeder ist auf seine Weise gut genug und auch perfekt.“

Aufrichtig mit einer Prise Humor und guter Laune to go.
Auch wenn Julia Engelmann in ihrer zweiten Gedichtsammlung nicht nur die süße Seite des Lebens mit einer enormen Wortgewandtheit vorstellt, hinterlassen ihre Texte dennoch ein warmes Gefühl im Bauch und das Wissen, dass wir alle nur Menschen sind, deswegen auch alle irgendwo mit denselben Problemen zu kämpfen haben.

„Wir können alles sein, Baby“ ist ein absolutes Muss, wenn man sich inspirieren lassen will, von einem Menschen, der zu wissen scheint, auf was es im Leben ankommt.

Veröffentlicht am 18.08.2018

Genauso bunt und fröhlich wie Konfetti

Eines Tages, Baby
0 0

Kommentar zu „Eines Tages, Baby“ von Julia Engelmann


„Denn das Leben, dass wir führen wollen, das können wir selber wählen. Also los , schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.“
Und genau ...

Kommentar zu „Eines Tages, Baby“ von Julia Engelmann


„Denn das Leben, dass wir führen wollen, das können wir selber wählen. Also los , schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.“
Und genau das hat Julia Engelmann gemacht. Ihre vor Lebenslust und Lebensfreude nur so sprühenden Texte, sind motivierende kleine Ratgeber in jeder erdenklichen Situation oder schaffen es einfach, dem Leser durch raffinierten Wortwitz und gekonntes Dichten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Texte in „Eines Tages, Baby“ sind nur der Anfang einer Welle guter Laune, die Julia Engelmann wie Konfetti verstreut.