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Veröffentlicht am 09.10.2018

Rezension zu "Nebenan funkeln die Sterne" von Lilly Adams

Nebenan funkeln die Sterne
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Nebenan funkeln die Sterne, doch Lilly Adams Roman leuchtet sogar noch heller.

Es wird die Geschichte von Emma Martins erzählt, die ursprünglich aus Deutschland kommt, doch seit einiger Zeit in London ...

Nebenan funkeln die Sterne, doch Lilly Adams Roman leuchtet sogar noch heller.

Es wird die Geschichte von Emma Martins erzählt, die ursprünglich aus Deutschland kommt, doch seit einiger Zeit in London lebt, wo sie als Grafikerin ihr Geld verdient. Das hört sie erstmal nicht ungewöhnlich an, doch was Emmas Leben anders macht, ist die Tatsache, dass sie ihr Appartement kaum verlässt. Alles was sie braucht bekommt sie auch via Internet, warum also vor die Türe gehen? Hinaus in die Welt, wo sich so viele andere Menschen tummeln? Nein, für Emma ist das nichts. Sie verkriecht sich lieber auf der ruhigen Dachterrasse und außerdem auf Instagram, wo sowieso alles viel schöner ist. Ihre Ruhe wird allerdings gestört, als der neuer Nachbar Nathan nebenan einzieht. Plötzlich ist es Emma nicht mehr möglich sich ständig von allem abzuschotten und zudem kommt, dass sie auch gar nicht so richtig vor Nathan flüchten will, sogar das Gegenteil ist der Fall! Doch wie kann sie jemals wieder eine Beziehung beginnen, wenn ihr ihre Vergangenheit noch immer so schwer auf den Schultern lastet?

Der Roman „Nebenan funkeln die Sterne“ ist ein wunderbares Buch , um sich einen gemütlichen Leseabend zu machen, da es mit seinem sanften Schreibstil geradezu umarmend erzählt und man gar nicht mehr aus Emmas Welt auftauchen will. Auch hält es einige Lacher oder zumindest Schmunzler bereit und ist mit viel Wortwitz auch ein sehr unterhaltsames Buch, das zwischen dem Englischen und Deutschen clever hin und her pendelt.
Die Geschichte hat nicht so viele und große Spannungshöhepunkte, kann jedoch dennoch mit ihrem Realitätsbezug überzeugen. Instagram, also Social Media spielt eine große Rolle, was natürlich einen riesigen Aktualitätswert hat und deshalb Emmas Story nur noch greifbarer macht. Durch Hashtags und Kommentaren zu Posts werden die Kapitel eingeleitet und auch im Buch selbst begegnen dem Leser Chatverläufe.
Was das Buch ausmacht, ist vor allem die Entwicklung der Protagonistin, welche langsam einsetzt, aber bis zum Ende hin logisch und nachvollziehbar bleibt.
Die Beziehung zu Nathan ist auch ein Plus des Buches, weil man so nicht nur Emmas Alltag mitbekommt, sondern nach und nach auch etwas von ihren Mitmenschen und der Außenwelt erfährt.
Obwohl der Roman alles in allem eher ruhig und nicht hetzend ist, ist das Lesen keinesfalls langweilig, einfach weil die Hauptfigur so interessant ist und man natürlich wissen will, was in ihrer Vergangenheit genau passiert ist, aber auch, wie ihre Zukunft nun aussehen wird.

Eine gelungene Geschichte, die ausgezeichnet in die heutige Zeit passt und einfach Spaß macht, zu lesen!! (DP)

Veröffentlicht am 18.08.2018

Rezension zu „Save You“ von Mona Kasten

Save You
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Save You! Und zwar davor, dass dich das Buch gänzlich einnimmt…

Obwohl, wäre das so schlimm?
Der zweite Band der Trilogie- ach, es ist herrlich zu erfahren, wie es weitergeht und gleichzeitig will man ...

Save You! Und zwar davor, dass dich das Buch gänzlich einnimmt…

Obwohl, wäre das so schlimm?
Der zweite Band der Trilogie- ach, es ist herrlich zu erfahren, wie es weitergeht und gleichzeitig will man es gar nicht so recht wissen.
Denn der zweite Band greift natürlich den Cliffhänger auf, der zum Schluss von Band 1 entstanden ist und beginnt darum in einem eher deprimierenden Ton. Doch das hält Mona Kasten nicht davon ab, wieder eine powervolle Geschichte auf die Beine zu stellen, bei der man sich nicht entscheiden kann, was am besten gelungen ist.

James hat Rubys Herz gebrochen, oder vielmehr ihr Vertrauen und trotzdem kann Ruby nicht komplett von ihm ablassen. Ihre für sie ungewöhnlich schlechte Laune macht sich selbstverständlich auch bei ihrer Familie bemerkbar, doch für Ruby gilt immer noch, zu Hause von Schule zu trennen, was nun zunehmend schwieriger bis unmöglich zu werden scheint.
James versucht unterdessen Ruby zurückzugewinnen und gleichzeitig, nicht in den Problemen zu ertrinken, die sich bei ihm zu Hause aufstauen.
Und dann- dann stellt uns die Autorin außerdem noch zwei weitere Perspektiven vor, die ab sofort Teil der Geschichte sind. Ember, Rubys jüngere Schwester, die man einfach liebhaben muss, gewährt mehr Einblicke in Rubys Familienleben, während Lydia, James Schwester fortan ihre eigene, sehr zerbrechliche Stimme bekommt.
Mit diesen beiden Zusätzen macht das Lesen nur noch mehr Spaß und die Spannung steigt. Denn anstatt, dass sich das Chaos, das gegen Ende von Band 1 entstanden ist lichtet, wird alles nur noch verworrener und komplizierter.

Wie auch schon bei Band 1, hat es Mona Kasten erneut geschafft, mit einer Liebesgeschichte, die eigentlich viel mehr ist als das, zu überzeugen. Der flüssige Schreibstil scheint den Leser geradezu an die Hand zu nehmen und durch das Buch zu reißen, bis man die letzte Seite umschlägt und perplex aufschaut, unfähig zu begreifen, dass das Buch zu Ende ist und man auf den letzten Band warten muss Vor allem, weil nun nicht mehr nur Ruby und James eine Geschichte haben, sondern auch Lydia und Ember und man einfach wissen MUSS, wie alle diese wunderbaren Charaktere es schaffen werden, an ein „Happy End“ zu gelangen- wenn sie es schaffen…

Veröffentlicht am 16.12.2018

Rezension zu "Liebe ist so scheiß kompliziert" von Sabine Schoder

Liebe ist so scheißkompliziert
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Kleiner Spoiler als Einstieg: die Geschichte geht in eine komplett andere Richtung, als anhand des Klappentextes zu vermuten ist.


Inhalt:
Die Hauptfigur Nele ist groß. Sehr groß sogar, was ihren Alltag ...

Kleiner Spoiler als Einstieg: die Geschichte geht in eine komplett andere Richtung, als anhand des Klappentextes zu vermuten ist.


Inhalt:
Die Hauptfigur Nele ist groß. Sehr groß sogar, was ihren Alltag manchmal unnötig kompliziert macht. Es fängt an bei Klamotten und reicht hin bis zu Freunden, über deren Köpfe sie vierfach ragt. Die Geschichte setzt damit ein, dass Nele auf Jerome trifft, den Basketballstar ihrer Schule und sich in ihn verguckt.
Doch als wäre das nicht schon schlimm genug für Nele, wird ihr Leben auf Grund eines Videos kurzerhand auf den Kopf gestellt und sie sieht sich mit Problemen konfrontiert, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Jerome.


Meine Meinung:
Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, habe ich eine "normale" Liebesgeschichte erwartet, die dadurch verkompliziert wird, dass die Protagonisten so groß ist.
Doch die eigentliche Geschichte ist so viel weitreichender, dass der Aspekt der Liebesgeschichte zwar nicht in den Hintergrund rückt, zumindest aber nicht zentraler ist, als andere Themen. Die Geschichte ist eine facettenreiche Mischung aus Krimi und Romanze, die durch die wunderbar ehrliche und so sarkastische Stimme Neles einzigartig ist.
Es lohnt sich unglaublich, das Buch zu lesen, weil es nicht nur äußerst spannend ist, sondern zudem auch ein wichtiges Thema anspricht, nämlich Mobbing im weitgefassten Sinne. Beim Lesen wird einem Vieles klar und deutlich präsentiert ohne, dass das Buch belehrend wirkt.

Der Schreibstil ist einer der Besten und unterhaltsamsten, den ich wohl je gesehen habe und die Autorin bedient sich nicht selten der Bildsprache.


*kleine Info am Rande: Was sich auf jeden Fall mehr als lohnt ist, Sabine Schoder selbst aus dem Buch vorlesen zu hören. Ich hatte das Glück sie zwei mal mit dieser Geschichte zu hören und hätte ihr stundenlang zuhören können, weil ihr Vorlesestil zu der Geschichte passt, wie die Faust aufs Auge.


Veröffentlicht am 19.11.2018

Rezension "Die Säulen der Erde" (Ken Follet)

Die Säulen der Erde
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Zusammenfassung:
Der Roman ist in der dritten Person geschrieben und kann so immer wieder zwischen verschiedenen Personen hin und her wechseln, die bedeutsam für die Handlung sind. Jedoch variiert die ...

Zusammenfassung:
Der Roman ist in der dritten Person geschrieben und kann so immer wieder zwischen verschiedenen Personen hin und her wechseln, die bedeutsam für die Handlung sind. Jedoch variiert die Anzahl der Perspektiven während des Verlaufs, weshalb es schwer ist, die Handlung zusammenzufassen, ohne Inhalte vorwegzunehmen.
Grob lässt sie jedoch sagen, dass sich alles um den Erbau einer Kathedrale in Kingsbridge dreht, der sich über Jahre hinweg zieht. Das Leben der im Umkreis lebenden Menschen wird dadurch immer wieder positiv, sowie auch negativ verändert. Hauptsächlich beschreibt der Roman den ewigen Machtstreit der kirchlichen Verantwortlichen mit den weltlichen Machthabern, es gibt aber auch mehrere bürgerliche Charaktere, die zwischen den Seiten hin und her pendeln.
Die Geschichte ist lebendig gestaltet, spannend und vor allem mit viel Handlung.


Leseeindruck:
Da dies mein erster historischer Roman war, kann ich vielleicht keinen allzu objektiven Eindruck geben, jedoch hat mir das Buch sehr zugesagt, weil es trotz der enormen Länge nicht langweilig wird, was unter anderem mit den verschiedenen Hauptfiguren zusammenhängt, über die erzählt wird. Auch hat das Buch manchmal größere, manchmal kleine Zeitsprünge zwischen den Kapiteln, sodass der Leser fast ein ganzes Jahrhundert, beziehungsweise ein ganzes Menschenleben in Jahren mitbekommt, was das Ganze für mich nur noch spannender gemacht hat. Es passiert unglaublich viel, doch nichts ist wirklich unwichtig, der rote Faden ist jederzeit klar erkennbar.
Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der bereit ist, etwas länger an einer Geschichte zu hängen und sich anfangs vielleicht erst einmal einzulesen. Doch wenn das geschafft ist, begegnet man hochinteressanten Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Veröffentlicht am 29.09.2018

Rezension: Keine Ahnung ob das Liebe ist

Keine Ahnung, ob das Liebe ist
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Ich liebe liebe liebe es!
Keine Ahnung ob das Liebe ist ?? Pah- ich bin mir zu 100% sicher, dass ich mich in diese CD verliebt habe!

Zu dem gleichnamigen Gedichtband eine CD- super Sache! Nicht nur, ...

Ich liebe liebe liebe es!
Keine Ahnung ob das Liebe ist ?? Pah- ich bin mir zu 100% sicher, dass ich mich in diese CD verliebt habe!

Zu dem gleichnamigen Gedichtband eine CD- super Sache! Nicht nur, dass man so Julia Engelmanns Gedichte auch hören kann, wenn man anderweitig beschäftigt ist und gerade keine Zeit oder Muse zum Lesen hat, es ist auch etwas völlig anderes die Stimme der Autorin selbst zu hören.

Die Gedichte sind wunderbar vorgetragen und ich würde sagen, zu jeder Laune gibt es mindestens ein Gedicht. Ob der lustige Anglizismen-Rap oder das nachdenkliche "Darf ich bitten?", es ist bestimmt für jeden etwas dabei.


Ich kann die CD nur weiterempfehlen, weil sie, wie auch ihre Bücher, eine absolute Gute-Laune-Bombe mit Sinn ist.