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Veröffentlicht am 09.04.2025

Eine herzerwärmende, kluge und fantasievolle Geschichte

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
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„Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven“ ist eine magisch-atmosphärische Cozy-Fantasy, die mich mit ihrem verwunschenen Setting, vielschichtigen Figuren und einer einzigartigen Mischung aus ...

„Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven“ ist eine magisch-atmosphärische Cozy-Fantasy, die mich mit ihrem verwunschenen Setting, vielschichtigen Figuren und einer einzigartigen Mischung aus Mystery und Wärme absolut verzaubert hat.

Die Geschichte beginnt mit einer jungen Hexe namens Marissa, deren Alltag in einem magischen Landhaus auf einer Insel alles andere als gewöhnlich ist. Als ein lange verstoßenes Familienmitglied plötzlich auftaucht, geraten nicht nur die Gesetze der Zeit, sondern auch die Regeln der Familie gehörig ins Wanken.

Christian Handels Schreibstil ist bildhaft, flüssig und dabei angenehm leicht – perfekt für ein jüngeres Publikum, aber auch für Erwachsene, die sich gern in magische Geschichten verlieren. Besonders begeistert haben mich die liebevollen Details: Das Haus mit seinem eigenen Charakter erinnert in seiner verspielten Magie an den „Fuchsbau“ aus Harry Potter, und man entdeckt auf jeder Seite neue Kleinigkeiten, die das Setting lebendig machen.

Auch die Figuren sind keine reinen „guten“ Hexen, sondern tragen eigene Geheimnisse, Konflikte und Schattenseiten mit sich. Das macht sie greifbar, sympathisch – und manchmal herrlich unberechenbar.

Die Story nimmt immer wieder überraschende Wendungen und greift auch ernste Themen wie Schuld, Vergebung und Selbstfindung auf, ohne dabei ihre Leichtigkeit zu verlieren. Es ist definitiv ein sehr Cozy Setting, aber der Plot hat sich sehr viel Mystery in sich, auch historische Aspekte und ist deshalb fast schon „kriminell“ spannend. Eine Geschichte, die noch lange nachhallt.

Mein Fazit?

Eine herzerwärmende, kluge und fantasievolle Geschichte über Familie, Geheimnisse und den Mut, sich selbst zu hinterfragen – mit einer ordentlichen Prise Hexerei. Für mich ein echtes Highlight unter den aktuellen Jugendfantasy-Titeln aus dem deutschsprachigen Raum.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

„Heartsick“ – Drei Schicksale, ein Schmerz, eine bewegende Reise

Heartsick
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Ich durfte "Heartsick" hier im Rahmen einer Leserunde lesen und möchte dieses Buch unbedingt jedem nur ans Herz legen!

Es begann holprig: Nach einem vielversprechenden Vorwort war meine Erwartungshaltung ...

Ich durfte "Heartsick" hier im Rahmen einer Leserunde lesen und möchte dieses Buch unbedingt jedem nur ans Herz legen!

Es begann holprig: Nach einem vielversprechenden Vorwort war meine Erwartungshaltung hoch. Doch obwohl der Einstieg spannend war, verlor ich zunächst etwas den Zugang zur Geschichte. Die vielen Charaktere und ihre jeweiligen Hintergründe machten es mir nicht leicht, direkt eine Verbindung aufzubauen. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts wurde ich wirklich neugierig auf die sich entwickelnden Konflikte, da sich vieles anfangs erwartbar anfühlte.

Dann kam jedoch der Wendepunkt: Ab dem zweiten Abschnitt hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Schicksale der Protagonist:innen wurden greifbarer, die Emotionen intensiver. Besonders Claires Geschichte hat mich tief berührt – ihre Sorgen, Ängste und Zweifel wurden so eindringlich dargestellt, dass ich mich stark in sie hineinversetzen konnte. Dass gerade diese Erzählung für mich am meisten herausstach, hätte ich zu Beginn nicht gedacht.

Mit Patrick hingegen konnte ich bis zum Ende nicht richtig warm werden. Dennoch fand ich es interessant, dass die Autorin mit seiner Geschichte eine weniger klischeehafte männliche Perspektive auf Liebeskummer beleuchtet hat. Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig Jessie Stephens die wahren Geschichten erzählt, ohne zu urteilen oder zu bewerten. Ihre Beschreibungen von emotionalem Schmerz und Depression sind treffend und authentisch, sodass man die Gefühle der Betroffenen nachempfinden kann.

Ein zentrales Thema des Buches ist die Tendenz, Partner:innen in Beziehungen zu idealisieren, was dazu führt, dass die eigenen Bedürfnisse und Grenzen vernachlässigt werden. Diese Dynamik zieht sich durch alle drei Geschichten und wurde sehr lebensnah dargestellt.

Die Rahmenkapitel – Vorwort, Einführung und Epilog – haben mir besonders gut gefallen. Sie geben dem Buch eine stimmige Struktur und helfen dabei, die einzelnen Geschichten in einen größeren Kontext einzuordnen. Dadurch fühlte ich mich als Leserin direkt abgeholt und eingebunden.

Nach einem für mich eher schleppenden Beginn hat mich "Heartsick" schließlich tief bewegt und nachhaltig beeindruckt. Die feinfühlige Art, mit der die Autorin Schmerz, Verlust und die Suche nach Heilung beschreibt, macht das Buch zu einer eindrucksvollen Lektüre. Auch das Thema Depression wird hier sehr gut verarbeitet und beschrieben. Ich kann es allen empfehlen, die sich für diese Themen interessieren und eine ehrliche, berührende Auseinandersetzung mit Liebeskummer und Trennungsschmerz suchen.

4,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Zwischen Negronis und Selbstzweifeln: Ein Muss für sad Millennial

No Hard Feelings
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Geneviève Novak liefert mit No Hard Feelings ein Buch, das eine absolute Realitätsschelle für alle zwischen 20 und 30 ist. Penny, die Protagonistin, fühlt sich wie ein Spiegel unserer Generation: hungover, ...

Geneviève Novak liefert mit No Hard Feelings ein Buch, das eine absolute Realitätsschelle für alle zwischen 20 und 30 ist. Penny, die Protagonistin, fühlt sich wie ein Spiegel unserer Generation: hungover, underpaid und overwhelmed. Das Leben zwischen toxischen Beziehungen, schlecht bezahlten Jobs und der allgegenwärtigen Vergleichs-Kultur in den sozialen Medien hat sie völlig im Griff – und wer kennt das nicht?

Penny ist irgendwo zwischen einem Leben, das sie haben möchte, und einem Leben, das sie gerade noch so meistert, gefangen. Ihre Freundinnen scheinen alles im Griff zu haben: Annie wird Partnerin in einer Kanzlei, Bec plant ihre Hochzeit, und Leo stürzt sich ohne Sorgen ins Partyleben. Penny dagegen hängt in einer „Situationship“ mit Max, einem On-Off-Freund, der selten zurückruft, während sie gleichzeitig mit einer tyrannischen Chefin und ihren eigenen Panikattacken zu kämpfen hat. Sie nimmt sich immer wieder vor, ihr Leben in den Griff zu bekommen, doch dann endet sie wieder auf Instagram oder mit einem Negroni in der Hand, während die Selbstkritik immer lauter wird.

Das Buch fängt so viel ein, was das Leben in den Zwanzigern (und frühen Dreißigern) ausmacht: Unsicherheit, toxische Beziehungen, die Abhängigkeit von Bestätigung und der ständige Druck, alles auf die Reihe zu bekommen. Novak gelingt es, Pennys Struggle so authentisch darzustellen, dass man sich unweigerlich fragt: „Liest sie mein Tagebuch?“

No Hard Feelings ist DAS Buch für alle „sad Millennials“. Es ist ehrlich, ungeschönt und trifft einen mitten ins Herz. Obwohl ich nicht in allen Punkten mit Penny übereinstimme, gab es so viele Momente, in denen ich dachte: „Das könnte ich sein.“ Diese Identifikationskraft macht das Buch so besonders. Es ist unglaublich relatable, sei es durch die Beschreibung von toxischen Beziehungen, dem Versuch, gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, oder dem ewigen Aufschieben der „großen Lebensveränderung“.

Die Atmosphäre ist durchzogen von einer Mischung aus Selbstironie und bittersüßer Melancholie. Zwischen Negronis, Espresso Martinis und Partys, die mehr Kater als Spaß hinterlassen, spürt man den unaufhörlichen Druck, den unsere Generation sich selbst macht – und wie sehr wir uns manchmal selbst im Weg stehen. Penny ist dabei alles andere als perfekt. Sie trifft Entscheidungen, die man ihr am liebsten ausreden würde, und stolpert immer wieder über die gleichen Steine. Aber genau das macht sie so menschlich.

Der Schreibstil ist solide, aber kein Highlight. Das Buch lebt weniger von der sprachlichen Eleganz als vielmehr von seinem Inhalt. Novak schafft es, ein realistisches und schonungsloses Bild unserer Generation zu zeichnen, aber sprachlich bleibt es eher schlicht. Trotzdem: Die Authentizität der Geschichte macht diesen Punkt mehr als wett.

No Hard Feelings ist ein ehrliches, berührendes und manchmal schmerzhaft nachvollziehbares Buch, das viele Leser:innen in ihrer aktuellen Lebenssituation abholen wird. Für alle, die sich zwischen toxischen Beziehungen, der Unsicherheit des Arbeitslebens und dem Wunsch nach „mehr“ im Leben wiederfinden, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung.

4,5 von 5 Sternen – Ein Muss für alle sad Millennials!

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Magie, Mysterien und eine mutige Heldin

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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„What the River Knows“ von Isabel Ibañez ist ein Buch, das mich von Anfang an mit seinem Setting gepackt hat. Ein Abenteuer im Ägypten des 19. Jahrhunderts, mit einer mutigen Heldin, archäologischen Mysterien ...

„What the River Knows“ von Isabel Ibañez ist ein Buch, das mich von Anfang an mit seinem Setting gepackt hat. Ein Abenteuer im Ägypten des 19. Jahrhunderts, mit einer mutigen Heldin, archäologischen Mysterien und einer Prise Magie? Genau mein Geschmack.

Die Geschichte folgt Inez Olivera, einer jungen Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihre Eltern auf deren Reisen zu begleiten. Doch dann erhält sie die Nachricht, dass ihre Eltern unter mysteriösen Umständen verstorben sind. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, reist sie nach Kairo. Dort gerät sie nicht nur in ein Netz aus Intrigen und Geheimnissen, sondern entdeckt auch eine uralte Magie, die in ihrem antiken Ring schlummert. Zudem trifft sie auf Whit, einen geheimnisvollen und nicht immer leicht zu durchschauenden Mann, mit dem sie bald gezwungen ist, zusammenzuarbeiten.

Das Setting ist definitiv eines der Highlights des Buches. Isabel Ibañez fängt die Atmosphäre Ägyptens meisterhaft ein – von den geschäftigen Straßen Kairos bis zu den verborgenen Grabkammern voller Rätsel. Die Geschichte erinnert an Abenteuerfilme wie „Indiana Jones“ oder „Die Mumie“, mit einer starken weiblichen Protagonistin, die sich mit Entschlossenheit und Cleverness ihren Weg bahnt.

Die magischen Elemente sind dezent, aber dennoch faszinierend. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen mehr Erklärungen gewünscht, um das System besser zu verstehen. Die Magie ist zwar stimmig in die Geschichte eingebettet, bleibt jedoch oft im Hintergrund, sodass manche Fragen offenbleiben.

Ein weiteres starkes Element ist die Liebesgeschichte. Die Dynamik zwischen Inez und Whit lebt von Spannungen, Wortgefechten und gegenseitigen Herausforderungen. Das „Rivals-to-Lovers“-Prinzip wird hier wunderbar umgesetzt, allerdings ist die Romanze ein echter Slow Burn – und das in einem Maß, das für manche Leserinnen und Leser vielleicht etwas zu langsam sein könnte. Doch gerade diese langsame Entwicklung macht die Beziehung umso glaubwürdiger. Whit ist kein klassischer Held, sondern ein Charakter mit Ecken und Kanten, was ihn umso interessanter macht.

Auch wenn die Handlung insgesamt fesselnd ist, gibt es einige Längen, die das Tempo gelegentlich drosseln. Manche Passagen hätten straffer erzählt werden können, während andere wichtige Momente zu schnell abgehandelt wurden. Gerade in einer Geschichte, die mit historischen und magischen Elementen spielt, wünsche ich mir eine ausgewogene Balance zwischen Spannung und Hintergrundinformationen.

Das große Finale entschädigt jedoch für kleinere Schwächen. Das Ende ist voller überraschender Wendungen und macht eines ganz deutlich: In dieser Geschichte darf man niemandem trauen. Ich habe das Buch mit angehaltenem Atem beendet und freue mich bereits auf die Fortsetzung.

Insgesamt ist „What the River Knows“ ein fesselnder Abenteuerroman mit einer starken Heldin, einer tiefgehenden Liebesgeschichte und einem atmosphärischen Setting. Trotz kleinerer Schwächen in der Handlung und der Magie konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Wer sich für eine Mischung aus Geschichte, Romantik und Spannung begeistern kann, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

4,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Rezension zu „Ever & After 2 – Die dunkle Hochzeit“ von Stella Tack

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit
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Stella Tack entführt uns mit „Ever & After 2 – Die dunkle Hochzeit“ erneut in eine düstere, brutale und zugleich faszinierende Märchenwelt. Das Buch steckt voller Spannung, Action, Intrigen und überraschender ...

Stella Tack entführt uns mit „Ever & After 2 – Die dunkle Hochzeit“ erneut in eine düstere, brutale und zugleich faszinierende Märchenwelt. Das Buch steckt voller Spannung, Action, Intrigen und überraschender Wendungen – wirklich überraschender Wendungen, denn Plot-Twists lauern hier an jeder Ecke. Ich liebe es, wenn Geschichten nicht nur am Ende überraschen, aber hier hätte es für meinen Geschmack auch ein bisschen weniger sein dürfen.

Die Atmosphäre ist durchgehend düster und blutig, was gut zu den originalen deutschen Märchen passt. Gerade die Neuinterpretationen der klassischen Märchenfiguren sind spannend – auch wenn manche Ideen für Background-Storys und Charakterveränderungen auf mich etwas überdramatisiert oder nicht ganz passend wirkten. Trotz allem sind die Charaktere das große Highlight des Buches: Jede Figur, selbst Nebencharaktere oder Antagonisten, ist einzigartig und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet.

Ein weiteres großes Plus: Stella Tacks Humor! Sarkastisch, düster und gerne mal etwas gröber – genau mein Ding! Allerdings hatte ich mit der Länge des Buches etwas zu kämpfen. Obwohl es spannend bleibt, fühlte sich die Geschichte an manchen Stellen sehr langatmig an. Auch die Spice-Szenen hätten für mich nicht sein müssen – sie wirken in einem Jugendbuch eher überflüssig und hätten nicht zur Geschichte beigetragen.

Alles in allem ein wirklich starker zweiter Band mit großartiger Atmosphäre, tollen Charakteren und einer fesselnden Handlung, der mich allerdings mit seiner Länge und teilweise überladenen Twists nicht komplett überzeugen konnte. Dennoch eine klare Empfehlung für alle, die düstere Fantasy-Märchen mit viel Action und einer Prise schwarzem Humor lieben! 🔥📖✨

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