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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Wunderbar amüsante und warme Geschichte mit tollem Schottland-Setting

Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung
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Mäc Mief, das liebenswerte und naja... etwas miefige Schaf von Finn, haben wir sofort in unser Herz geschlossen.

Obwohl wir die anderen Bände der Reihe nicht kannten, konnten wir der Handlung problemlos ...

Mäc Mief, das liebenswerte und naja... etwas miefige Schaf von Finn, haben wir sofort in unser Herz geschlossen.

Obwohl wir die anderen Bände der Reihe nicht kannten, konnten wir der Handlung problemlos folgen und haben uns mit dem tierischen Detektiv-Duo, bestehend aus »Miefi« und Hündin Bonnie, köstlich amüsiert.

Kaum hat Mäc Mief die Bekanntschaft der bezaubernden Schafsdame Malvina gemacht, ist diese spurlos verschwunden. Zum Glück hat unser flauschiger Protagonist nicht vor, tatenlos herumzusitzen und abzuwarten, ob sie wirklich nur einen kleinen Spaziergang macht, wie Trabbel und seine Kollegen, die Rüpel-Schafe von nebenan, behaupten. Stattdessen vermutet er eine Entführung und erlebt, begleitet von Bonnie, ein spannnedes Abenteuer vor der wunderschönen Kulisse Schottlands.

Ein großer Pluspunkt des Buches sind auch die wunderbaren und farbenfrohen Illustrationen von Ina Krabbe, die einen jede Gefühlsregung hautnah miterleben lassen und nicht nur einmal Grund zum Schmunzeln geben.

Wir können »Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung« rundum empfehlen, die Geschichte hat sowohl mir als auch meinen Kindern viel Freude gemacht.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

»Jumanji« meets »Ready Player One«

Darkly
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»Darkly« hat mir einige wunderbare Lesestunden beschert und war für mich sehr schwer aus der Hand zu legen.

Da die Kapitel realtiv kurz gehalten sind, rutschte ich immer wieder in den klassischen »One-more-chapter-Modus« ...

»Darkly« hat mir einige wunderbare Lesestunden beschert und war für mich sehr schwer aus der Hand zu legen.

Da die Kapitel realtiv kurz gehalten sind, rutschte ich immer wieder in den klassischen »One-more-chapter-Modus« - in anderen Worten: Wer gerade genug Schlaf bekommen sollte, hebt sich das Buch besser für den nächsten Urlaub auf.

Die sympathische und originelle Hauptfigur hat mir von Anfang an zugesagt und ich habe mich sehr schnell in Marisha Pessls Darkly-Universum verloren.

Zum Inhalt möchte ich nicht mehr verraten, als es der Klappentext ohnehin schon tut, weil es einfach richtig Spaß macht, wie sich beim Lesen die Puzzleteile zusammenfügen. Gelegentlich sind Fotografien oder Zeitungsartikel eingeschoben, durch die man bereits ins Spekulieren kommt und manche Twists vorherahnen kann. Ich habe es genossen, immer wieder zu diesen Einschüben zurückzublättern und ein bisschen Detektiv zu spielen.

Am Ende geht alles etwas schnell, aber es ist in sich rund und bringt eine tolle Botschaft rüber.

Ich kann »Darkly« also voll und ganz empfehlen!

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Klingeling - hier kommt ganz viel Spaß für kleine Fahrradprofis!

SUPERBIKES Das große Vorlesebuch
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Das Wichtigste zuerst: Meine Kinder lieben das Buch und sind große Fans der »Superbikes« geworden. Die Geschichten haben die optimale Länge für zwischendurch oder auch als Gute-Nacht-Geschichte und behandeln ...

Das Wichtigste zuerst: Meine Kinder lieben das Buch und sind große Fans der »Superbikes« geworden. Die Geschichten haben die optimale Länge für zwischendurch oder auch als Gute-Nacht-Geschichte und behandeln Themen, die die Kinder beschäftigen und die sie auch wirklich nachfühlen können.

Wir haben uns besonders gefreut, gleich zu Beginn auf einer Doppelseite die verschiedenen Superbikes vorgestellt zu bekommen und sie dann in der ersten Geschichte auch alle kurz kennenzulernen. So gelingt der Einstieg in diese neue Welt wunderbar.

Meine Kinder begeistert, wie die lebendigen Fahrräder dargestellt sind, besonders wie ihre Hände/Arme die Gabel am Vorderreifen bilden.

Die Geschichten selbst sind schön, aber jetzt nicht herausragend - einfach ganz normale Kindergeschichten z.B. über Freundschaft, Mutproben, Feuerwehreinsätze, eine Müllsammelaktion...

Bei Kindern, die gerne Fahrradfahren kann dieses Buch sicher nochmal die Fantasie anregen und die Freude dabei steigern, für alle anderen ist es einfach ein nettes Buch zu klassischen Kinderthemen mit etwas anderen Hauptfiguren.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Herausragend atmosphärisch und erfrischend anders

Giftiger Grund
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»Giftiger Grund« ist für mich ein wirklich herausragender Kriminalroman.

Thomas Knüwer schafft wunderbar atmosphärische Szenen und bringt endlich mal »etwas Neues«, was in diesem Genre definitiv nicht ...

»Giftiger Grund« ist für mich ein wirklich herausragender Kriminalroman.

Thomas Knüwer schafft wunderbar atmosphärische Szenen und bringt endlich mal »etwas Neues«, was in diesem Genre definitiv nicht einfach ist.

Seine Protagonisten sind sympathisch und stechen aus der Menge heraus, obwohl sie weder klassische Helden noch totale Versager sind. Sie sind einfach echt, authentisch, vielschichtig.

Es gibt viele spannende Szenen ohne effekthascherische Tricks. Man fiebert auf mehrern Ebenen mit den Charakteren mit und obwohl »der Fall« aufgeklärt wird, gibt es keine klassischen Ermittlungen, sondern einfach nur viele kleine Entscheidungen aus nachvollziehbaren, wenn auch nicht immer »richtigen« Gründen, die die Story vorantreiben.

Die Puzzlestücke fallen nach und nach an die richtige Stelle und auch die drei Protagonisten finden nach und nach ihren Platz - jeder für sich und trotzdem irgendwie alle zusammen - und das vor einer wunderbar düsteren Kulisse.

Für Fans von etwas anderen Kriminalromanen und allen, die einfach spannende Geschichten mit sympathischen Figuren mögen, ist »Giftiger Grund« genau das Richtige!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Stark vereinfacht, aber auf jeden Fall interessant

Exoplaneten
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Zu unserem eigenen Sonnensystem sind wir bereits mit einigen Kinderbüchern ausgestattet, aber was kommt, wenn wir über »den Tellerrand« hinausblicken? Dieses Buch über Exoplaneten - also Planeten außerhalb ...

Zu unserem eigenen Sonnensystem sind wir bereits mit einigen Kinderbüchern ausgestattet, aber was kommt, wenn wir über »den Tellerrand« hinausblicken? Dieses Buch über Exoplaneten - also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems - kam da gerade richtig und hat uns gut gefallen.

Wir erfahren, was ein Exoplanet eigentlich ist, warum danach gesucht wird und wie er nachgewiesen werden kann.

Schließlich kommt es zur großen Frage, die natürlich für kleine Forscher besonders spannend ist: Könnte es auf Exoplaneten Leben geben? Kurz wird darauf eingegangen, dass nur ein Teil der Planeten dafür in Frage kommt und zwar keiner der ca. 6000 bisher entdeckten. Dann wird die Statistik bemüht und erklärt, bei der unvorstellbaren Anzahl an wohl existierenden Planeten, ist dies durchaus denkbar.

Das stimmt natürlich prinzipiell, aber ich hätte mir gewünscht, dass noch stärker herausgestellt wird, was für ein herausragender Planet unsere Erde im Vergleich zu allen bekannten Exoplaneten ist. Es spielen ja noch deutlich mehr Faktoren eine Rolle, als nur die Frage, ob Wasser im flüssiger Form vorkommen kann (der einzige im Buch erwähnte Punkt). Heute wissen wir beispielsweise, dass sich in der gesamten Milchstraße nur wenige Sonnensyteme an einem so idealen Ort befinden, wie unseres (in Bezug auf die richtige Konzentration chemischer Elemente). Und so viele andere Punkte spielen ja eine Rolle - die Größe unseres Planeten, die Rotationsgeschwindigkeit, der Mond in der richtigen Größe und Entfernung, die Dauer eines synodischen Tages etc.

So verlockend die Vorstellung eines Universums voller bewohnter Planeten ist, so unrealistisch ist sie eben auch. Die Erkenntnis, wie selten ein bewohnbarer Planet - noch dazu, wenn »die Bewohner« über Mikroorganismen hinausgehen sollen - tatsächlich ist, ist Kindern durchaus zumutbar. Es steigert doch nur die Wertschätzung für unsere wunderbare Erde und das Bewusstsein, dass wir sorgsamer mit ihr umgehen müssen.

In der zweiten Hälfte des Buches werden dann einige Exoplaneten tatsächlich vorgestellt, was wir wieder wahnsinnig spannend fanden.

Insgesamt ein wirklich schönes Buch, bei dem wir uns lediglich gewünscht hätten, dass der krasse Gegensatz zwischen den allermeisten Exoplaneten und unserer Heimat, der Erde, noch deutlicher herausgearbeitet wird.

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