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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2019

Reiche Kids mit viel Drama!

Paper Princess
1

HANDLUNG

Ella kannte ihren Vater nicht und hatte nur ihre Mutter, welche leider an Krebs starb. Also musste Ella ihr Geld für Wohnung und Essen alleine verdienen. Da sie nie besonders viel Geld hatten ...

HANDLUNG

Ella kannte ihren Vater nicht und hatte nur ihre Mutter, welche leider an Krebs starb. Also musste Ella ihr Geld für Wohnung und Essen alleine verdienen. Da sie nie besonders viel Geld hatten und ihre Mutter als Stripperin arbeitete, stapfte sie in ihre Fußstapfen und das als Minderjährige. Womit sie allerdings nicht rechnete war, dass der beste Freund ihres vor kurzem gestorbenen Vaters von ihr erfahren hat und die gesetzliche Vormundschaft bekam. Ein Mann mit sehr viel Geld. Ella hielt anfangs überhaupt nichts davon mit ihm mitzugehen, immerhin kannte sie ihren Vater nicht und kam auch ganz gut alleine klar. Aber Callum Royal bestand darauf sie für ein besseres Leben mitzunehmen. Und mit ihrem besseren Leben kamen auch fünf Söhne dazu. Die natürlich nichts von Ella hielten und ihr das Leben schwieriger machten. Denn jeder hörte auf die Royals. Aber Ella verhandelte dann schließlich einen Waffenstillstand und kam einem der Brüder immer näher. Auch wenn sie genau wusste, dass er ihr das Herz brechen wird.

MEINE MEINUNG

Paper Princess war mein zweites Buch von Erin Watt und leider konnte mich dieses von ihrem Schreibstil immer noch nicht überzeugen. Ich musste mehrmals Pausen einlegen während dem Lesen und konnte es auch nicht gut in einem Rutsch durchlesen, zumindest am Anfang. Die ersten 80 Seiten haben sich bei mir über drei Tage hinweg langgezogen.

Mit dem Anfang des Buches konnte ich nicht viel anfangen. Ich fand es weit hergeholt und sehr unrealistisch, außerdem fand ich Ella als Hauptperson anfangs sehr nervig. Ich konnte mich mit ihrer Art nicht anfreunden und mich auch nicht in sie hineinversetzen.

Die Royal Brüder, sowie der Vater kamen mir anfangs auch nicht echt rüber. Das blieb bei dem Vater auch bis zum Ende des Bruders. Vereinzelnd konnte ich später ein paar der Brüder in manchen Hinsichten besser verstehen, aber zu einer vollständig realen Person konnten sie sich in meinem Kopf leider nicht setzen. Reed, die männliche Hauptrolle des Buches, kam für mich allerdings von Beginn an echt rüber.

Mit der Handlung konnte ich mich ebenfalls nicht anfreunden. Es kam alles zu aufgesetzt rüber und war voller Drama. Ich habe keinerlei Probleme damit, wenn ein Buch mit vielen Dramen verpackt wurde, allerdings war es irgendwann too much. Außerdem wirkte vieles auch sehr aufgesetzt. Es ist eine typische reiche Kinder Geschichte, die sich immer ein Stück von anderen hervorheben müssen.

Ich habe leider nichts großartig positives zu den Charakteren und der Handlung zu sagen, außer dass es immer spannend lieb. Das natürlich auch aus dem Grund, da immer so viel passierte, aber es war eben für meinen Geschmack einen Ticken zu viel.

Das Ende war auf jeden Fall ein großer Schock, ich habe definitiv nicht damit gerechnet, was zum Ende passiert. Aber auch dieses Ende ist wieder ein 'Wie viel soll da noch passieren Moment?'


FAZIT

Paper Princess konnte mich in Sachen Schreibstil, Charaktere und Handlung leider nicht überzeugen. Da es aber zur Mitte hin spannender wurde und man das Buch auch gut weiterlesen konnte, vergebe ich noch 2/5 Sterne!

Veröffentlicht am 01.07.2019

High-Society im 19. Jahrhundert

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Von dem Klappentext war ich damals komplett überzeugt und ich habe mich wahnsinnig auf die Geschichte gefreut, aber ein wichtiger Punkt ging entweder an mir vorbei oder wurde nicht aufgegriffen: Es ist ...

Von dem Klappentext war ich damals komplett überzeugt und ich habe mich wahnsinnig auf die Geschichte gefreut, aber ein wichtiger Punkt ging entweder an mir vorbei oder wurde nicht aufgegriffen: Es ist ein historischer Roman. Aufgrund dem dazu passend gewählten Schreibstil hätte ich anfangs einige Probleme in das Buch reinzukommen. Ich musste immer wieder ein paar Pausen einlegen, aber das hat sich nach und nach auch wieder gelegt.

Die Geschichte beginnt mit einer Beerdigung und baut von Kapitel zu Kapitel immer mehr Spannung auf, man fiebert mit was denn nun passiert sein könnte oder was noch passieren wird. In den letzten Kapiteln kamen dann einige Dinge heraus, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Der Überraschungsfaktor ist also groß.

Mit den Charakteren konnte ich mich anfangs überhaupt nicht identifizieren, sie kamen mir alle nicht sympathisch rüber und ich konnte mit niemandem warm werden. Das hat sich bei vielen bis zum Ende auch nicht geändert, allerdings konnte ich bei vielen Sachen, die die Personen getan haben, nachvollziehen wieso so gehandelt wurde. Ich weiß nicht ob es das Ziel der Autorin war auch Charaktere zu erschaffen, die der Leser absolut nicht leiden kann, falls ja hat sie es definitiv super hinbekommen. Allerdings war das nicht so richtig was für mich.

Die Geschichte ist insgesamt super spannend und schön zu lesen. Es ist viel Drama enthalten und das Ende ist absolut gelungen.

Es war mein erster historischer Roman und es wird auch definitiv nicht mein letzter gewesen sein!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 02.03.2020

Schöne Liebesgeschichte mit Tiefe

Verloren sind wir nur allein
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HANDLUNG

Sky’s Vater stirbt plötzlich und sie fällt in ein tiefes Loch. Sie kommt nicht wirklich aus ihrer Trauer heraus. Ihre Mutter lernt Roger kennen und beschließt mit ihrer Tochter zu ihm zu ziehen. ...

HANDLUNG

Sky’s Vater stirbt plötzlich und sie fällt in ein tiefes Loch. Sie kommt nicht wirklich aus ihrer Trauer heraus. Ihre Mutter lernt Roger kennen und beschließt mit ihrer Tochter zu ihm zu ziehen. Sky wehrt sich anfangs vehement dagegen, denn ihre Mutter reißt sie aus ihrem bisherigen Leben, ganz weit weg von ihrem Vater. Jeff, der Neffe von Roger, wohnt ebenfalls in diesem Haus. Sky versteht sich von Beginn an überhaupt nicht mit ihm, aber Jeff lässt nicht locker. Und so befreunden sich die beiden an. Aber das Schicksal ermöglicht ihnen zunächst nicht, sich näher zu kommen...

MEINE MEINUNG

Der Einstieg in das Buch verlief flüssig. Mila Summers hat einen sehr flüssigen Schreibstil, bei dem man nicht aufhören möchte zu lesen.

Es wurde direkt von Beginn an klar, dass Sky mit dem Umzug nicht einverstanden war. Ihre Gründe, so zu reagieren, wie sie es tat, waren klar und deutlich.

Jeff kam mir Anfangs noch nicht wirklich positiv, aber auch nicht negativ vor. Ich war eher zwiegespalten, was ihn anging. Doch nach und nach lernte man mehr über ihn und seine Vergangenheit kennen und verstand die Gründe, weshalb er dauernd so positiv ist und auf wenige Sachen direkt impulsiv reagiert.

Beide haben in ihrer Vergangenheit schlimme Verluste erlebt und auch wenn Sky anfangs gegen eine Freundschaft mit Jeff ist, lässt dieser nicht locker.

Die Nebencharaktere waren auch sehr interessant. Die Freunde von Sky haben immer einen anderen Schwung in das Buch gebracht.

Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass ich es auf Dauer zu viel fand, wie sehr Sky sich gegen die Stadt und damit auch gegen ihre Mutter wendet. Am Ende des Buches wird auch schnell klar wieso ihre Mutter so schnell diesen Umzug herbeigeführt hat. Dann war der Umschwung von „Ich will hier nicht sein“ zu „Es tut mir leid, hier ist alles wundervoll“ meiner Meinung nach zu schnell.

FAZIT

Verloren sind wir nur allein ist ein schönes Jugendbuch mit viel Tiefe. Es beinhaltet viele Verluste und Trauerbewältigung, weshalb ich das Buch definitiv an Jugendliche empfehlen kann! Es ist keine 0815 Liebesgeschichte, sondern eine Liebesgeschichte, die vor allem das eigene Glück hervorhebt.
Die Charaktere sind auch sehr interessant gewesen.
Das einzige Manko war meiner Meinung nach, dass es mir zu schnell ging, wie sich Sky’s Gedanken und Gefühle bezüglich des Umzugs geändert haben.

Deshalb bekommt Verloren sind wir nur allein von mir verdiente 4.5/5 Sterne!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 18.02.2020

Wieder düster, spannend und schockierend

Bedlam Brotherhood - Er wird dich bestrafen
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HANDLUNG

Band 1 endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger. Und man kann es kaum erwarten weiterzulesen. In Band 2 geht es genauso düster weiter! Tricks ist eine Gefangene bei den Los Muertos und wird genauso ...

HANDLUNG

Band 1 endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger. Und man kann es kaum erwarten weiterzulesen. In Band 2 geht es genauso düster weiter! Tricks ist eine Gefangene bei den Los Muertos und wird genauso behandelt. Doch sie möchte nicht ohne ihre beste Freundin fort. Doch der Anführer der Los Muertos hat einen geheimen Trumpf im Ärmel...
Grim versucht Emma Jean mit all seinen möglichen Mitteln zu retten, aber das Schicksal möchte ihnen auch das nicht noch einmal erlauben....


MEINE MEINUNG

Nach dem schockierendem Ende von Band 1 musste ich unbedingt weiterlesen! Und es ging auch genauso spannend weiter.
In Band 2 wird es noch spannender, noch brutaler und noch schockierender. T.M Frazier entführt uns in eine sehr dunkle Welt.

Grim und „Tricks“ (Emma Jean) haben sich endlich wieder gefunden, doch das Schicksal möchte die beiden noch nicht vereinen. Die Los Muertos werden von dem Bruder Tricks bester Freundin geführt und er stellt sich den beiden in den Weg.

Tricks geht wortwörtlich durch die Hölle, aber sie verliert nie ihre Lebenslust, nie ihren Kampfgeist.
Grim ist -meiner Meinung nach- immer noch sehr gefühlskalt. Man bekommt zwar mit, was in seinem Kopf vor sich geht, auch viele Emotionen. Aber er ist der einzige, der mir von den Gefühlen her durch das Buch nicht sehr nahe kommen kann.


FAZIT

Bedlam Brotherhood ist wieder Dark Romance put! Es ist düster, es ist spannend, es ist schockierend. Der Schreibstil von T.M Frazier ist wie sonst auch sehr flüssig und spannend. Die Charaktere sind sehr interessant und stark, nur Grim konnte mich noch nicht zu 100% überzeugen.

Insgesamt bekommt Bedlam Brotherhood von mir 5/5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2020

Emotional, herzzerreißend, wunderschön!

Bring Down the Stars
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HANDLUNG

Autumn hat eine schwierige Trennung hinter sich, denn ihr Freund hat sie betrogen. Auf dem Campus ihres College trifft sie sich mit ihrer besten Freundin und sieht Connor von Weitem. Ihre beste ...

HANDLUNG

Autumn hat eine schwierige Trennung hinter sich, denn ihr Freund hat sie betrogen. Auf dem Campus ihres College trifft sie sich mit ihrer besten Freundin und sieht Connor von Weitem. Ihre beste Freundin rät ihr dazu, es doch einmal mit ihm zu probieren. Sie solle sich nicht von der Trennung zu sehr fertig machen lassen. Connor lächelt ihr zu, doch sie möchte sich nicht so wirklich auf ihn einlassen. In der Bibliothek trifft sie auf Weston, die beiden diskutieren und sind verschiedener Meinung, aber eigentlich verstehen sich die beiden sehr gut. Nach einiger Zeit steht Connor bei den beiden, denn Weston und Connor sind beste Freunde. Autumn verbringt immer mehr Zeit mit den beiden, doch Weston kapselt sich immer wieder ab, denn Connor hat Interesse an einer Beziehung mit Autumn. Sie lässt sich auch irgendwann auf eine Beziehung ein, aber Connor und Autumn haben eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Connor findet heraus, dass sie die selben Interessen wie Weston teilt und dieser soll ihm dabei helfen, die Beziehung der beiden aufrecht zu erhalten. Mit Lügen. Doch irgendwann sind Weston und Connor von Autumn getrennt, aufgrund einer schwerwiegenden Entscheidung...

MEINE MEINUNG

Bring down the Stars hat mich mit dem Cover und dem Klappentext sofort überzeugen können. Für mich war klar: Dieses Buch muss ich unbedingt lesen!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, emotional und spannend. Emma Scott gehört definitiv zu meinen Lieblingsautoren! Sie bringt die Emotionen perfekt zum Leser rüber und lässt die Charaktere sehr echt erscheinen.

In Bring down the Stars gibt es drei Hauptprotagonisten. Autumn, Connor und Weston. Die drei besuchen das selbe College und verstehen sich von der ersten Sekunde an. Autumn hatte von Anfang an einen bestimmten Draht zu Weston, obwohl er mit seiner mürrischen und teils negativen Art eigentlich das Gegenteil von ihrer positiven Natur ist. Connor ist immer am Lächeln und versprüht Lebensfreude. Autumn kommt Connor immer näher, vor allem da ihre beste Freundin ihr nach der Trennung mit ihrem letzten Freund dazu geraten hat, es einmal mit Connor zu versuchen.

Die Handlung ist sehr interessant, da Autumn ja eigentlich mit Connor zusammen ist, sich aber gleichzeitig zu Weston hingezogen fühlt. Vor allem, da Connor nach einiger Zeit bemerkt, dass sie andere Interessen als er hat, die sie aber mit Weston teilt. So verstricken sich die beiden Freunde in ein Lügennetz, damit Connor bei Autumn gut dastehen kann.

In diesem Buch geht es viel um Verlust, Freundschaft und natürlich Liebe. Diese extreme Mischung passt perfekt zu allen Hauptprotagonisten und der 'Wow-Effekt' ist immer vorhanden.

Sobald man das Gefühl hat, dass etwas nicht getoppt werden kann, hat Emma Scott alles wieder um 360° gedreht.

Das Ende war sehr emotional und erschreckend. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet! Das Ende bringt weitere Fragen mit sich und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen!


FAZIT

Emma Scott hat mit Bring down the Stars wieder ein unheimlich schönes und emotionales veröffentlicht. Die Charaktere sind wahnsinnig interessant, die Handlung sehr spannend und ich wollte gar nicht aufhören zu lesen.

Deshalb bekommt dieses Buch auch verdiente 5 von 5 Sterne von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere