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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Prickelnd und packend von der ersten Seite an

Sin and Ink
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Selten habe ich so eine gute psychologische Analyse einer toxischen Familie und ihrer Auswirkungen gelesen!

„Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?“ ist ja nicht die Frage in einer Romance. Und ...

Selten habe ich so eine gute psychologische Analyse einer toxischen Familie und ihrer Auswirkungen gelesen!

„Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?“ ist ja nicht die Frage in einer Romance. Und dennoch fiebert man von Seite 1 an mit, wie die beiden Protagonist:innen zueinanderfinden, welchen Irrtümern sie dabei aufsitzen und welche Opfer sie für ihre Beziehung erbringen. Und das Ganze eingebettet in eine toxische Familie, die ihnen ihre Liebe verbietet.

Naima Simone hat unglaublich komplexe Charaktere erschaffen, die sie in ein stimmiges, von Liebe, Begehren, Schmerz, Verantwortung und Schuld geprägtes Zusammenspiel bringt. Sie lässt uns teilhaben an der enormen Reflexions- und Empathiefähigkeit der Protagonist:innen, aber auch der Absurdität mancher ihrer Schlussfolgerungen.

Wundervolle, einmalige sprachliche Bilder, die sich zwar auf die Dauer wiederholen, dennoch sehr unter die Haut gehen und die starken Gefühle intensiv miterleben lassen.

Auch wenn die Geschichte eher von schmerzhaften Gefühlen geprägt ist, gibt es die ein oder andere Frotzelszene im Kollegium des Tattoo-Studios, die viel Spaß macht.
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Forbidden love, He falls first, Widow
🌎 Setting-Trope: Sports, Tattoo
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Packend
🧠 Psychologische Tiefe: Tiefgehend
🧐 Glaubwürdigkeit: Glaubwürdig
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 5
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla, Vanilla Plus
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Detailliert
🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen
👀 Erzählperspektive: Wechselnde Ich-Erzähler:innen

Veröffentlicht am 16.04.2025

Schauspielsternchen kehrt zurück ins Kleinstädtchen und trifft ihren introvertierten Jugendfreund wieder - und die Liebesgeschichte plätschert los

Sidecar Crush
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Die Spannung entsteht vor allem aus der Handlung, die im Vergleich zum ersten Band umgekehrt verläuft: Ob sie bleibt oder zurückgeht. Das Haupthindernis in der Beziehung der Hauptfiguren wirkt etwas künstlich ...

Die Spannung entsteht vor allem aus der Handlung, die im Vergleich zum ersten Band umgekehrt verläuft: Ob sie bleibt oder zurückgeht. Das Haupthindernis in der Beziehung der Hauptfiguren wirkt etwas künstlich herbeigeschrieben – hier hätten sich sicherlich tiefere, interessantere Themen angeboten. Weitere Spannungsbögen betreffen ihren Umgang mit dem Ex und die Folgen ihrer beruflichen Entscheidungen, die jedoch nicht ganz schlüssig dargestellt werden.

Die Brüder sorgen auch in diesem Band wieder für einige Schmunzler. Das Klischeehafte ist zwar vorhanden, aber nicht so stark ausgeprägt wie im ersten Band.

Die Psychologie der Charaktere ist vorhanden, wird jedoch kaum näher beleuchtet. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, was Jameson wirklich bewegt und was hinter seinem stillen Wesen steckt. Die inneren Dialoge und Zerrissenheit der Charaktere werden nur ansatzweise thematisiert, die äußere Handlung steht hier klar im Vordergrund.
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary, Suspense
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Childhood friends, Celebrity, Forbidden love, Found family, Strong female main character
🌍 Setting-Trope: Small Town
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Medium
🧠 Psychologische Tiefe: Oberflächlich
🧐 Glaubwürdigkeit: Unglaubwürdig
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 3
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Detailliert
🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils
👀 Erzählperspektive: Wechselnde Ich-Erzähler:innen

Veröffentlicht am 16.04.2025

Leichte Unterhaltung von lustig-sarkastisch bis blumig-poetisch

Royal Blue
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Die Geschichte handelt von Alex Claremont-Diaz, dem Sohn der US-amerikanischen Präsidentin und einem mexikanisch-stämmigen Politiker, von dem sie mittlerweile geschieden ist. Alex ist der It-Boy der USA ...

Die Geschichte handelt von Alex Claremont-Diaz, dem Sohn der US-amerikanischen Präsidentin und einem mexikanisch-stämmigen Politiker, von dem sie mittlerweile geschieden ist. Alex ist der It-Boy der USA und verkörpert zusammen mit seiner Schwester, June, und der Tochter des Vizepräsidenten, Nora, als WH-Trio das junge Amerika.

So richtig los geht die Geschichte mit dem unfreiwilligen Sturz von Alex in die Hochzeitstorte des Kronprinzen von England. Der Sturz kommt durch eine Kabbelei mit Henry, dem Bruder des Kronprinzen, zustande. Alex hat Henry auf dem Kieker, seit dieser ihn vor mehreren Jahren mal hat abblitzen lassen, als er sich ihm vorstellen wollte. Um diplomatische Verwicklungen entgegenzuwirken, werden Henry und Alex jeweils gezwungen, sich in der Öffentlichkeit zusammen zu zeigen und so zu tun, als ob sie ein Herz und eine Seele wären.
Es kam, wie es kommen musste: Die beiden fangen etwas miteinander an. Durchaus überraschend, denn Alex hatte bislang geglaubt, heterosexuell zu sein, und ein englischer Prinz ist natürlich per Definition hetero … Alex muss sich in der Folge mit seiner neu entdeckten Bisexualität auseinandersetzen. Und natürlich geht es um die Frage, das nicht sein kann, was nicht sein darf: Alex' Mutter ist im Wahlkampf und Henry soll natürlich eine Frau heiraten und potenzielle Thronerben zeugen. Wie können sie sich trotzdem treffen unter diesen Umständen und einem Ozean zwischen ihnen? Wird aus der Affäre eine richtige Beziehung werden? Wird es ihnen gelingen, ihre Affäre geheim zu halten? Werden sie einen Weg finden, ihre Beziehung auch offen zu leben?

Und dann kommt noch der Polit-Krimi um die Wiederwahl von Alex' Mutter hinzu. Hier wurde in manchen Rezensionen kritisiert, dass die Demokraten als die Guten hingestellt werden und die Republikaner als die Bösen. Aber das Buch ist im Personalen Erzähler geschrieben und Alex' Mutter ist Demokratin. Daher passt diese subjektive Sicht für mich.
Mich hat eher der Aspekt nicht so richtig überzeugt, wie sich im hinteren Teil des Buchs die Dinge auf Henrys Seite entwickeln. Dazu will ich aber nicht zu viel verraten.

Gut gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere. Man bekommt tiefe Einblicke in die Psyche von Alex und Henry und versteht nach und nach sehr gut, warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Während der Reifeprozess von Alex sehr glaubwürdig ist, geht mir der von Henry etwas zu schnell.

Im Großen und Ganzen ist es eine Geschichte mit viel Humor, Sarkasmus und vor allem Zuckerguss und Poesie, denn trotz der Hürden, die Alex und Henry zu überwinden haben, bleibt alles sehr romantisch-gefühlvoll – schmacht.

Der Schreibstil ist sehr individuell. Das gewählte Präsens liest sich anfänglich etwas ungewohnt. Es fließt so dahin. Wörtliche Reden und Ereignisse verschwimmen, sodass man manchmal nicht nachvollziehen kann, wer gerade etwas sagt. Oder Szenen wechseln sehr abrupt, was man nicht so schnell mitbekommt und wieder zurückblättern muss. Als Alex und Henry sich näherkommen, gibt es viele sehr poetisch-lyrische Passagen, die manches verklausulieren, sodass ich auch nur zwei Szenen mit Mühe als spicy bezeichnen kann. Auch bei den Nebenfiguren bleibt vieles nebulös, ähnlich wie bei Fontane: Welche Nebenfigur jetzt welche Geschlechtsidentität hat und wer mit wem – hier scheint es recht bunt zuzugehen, aber nichts Genaues weiß man nicht.

Im ersten Drittel des Buches hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass das Buch von einer KI übersetzt wurde. Es gibt Wendungen, die man im Deutschen so nicht sagen würde und auch unverständliche Sätze.
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary, Romcom
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: New Adult
➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Celebrity, Emotional scars, Enemies to lovers, Forbidden love, Long-distance love, Millionaire
🌍 Setting-Trope: LGBTQIA+, Upper Class
⚤ Geschlechterkonstellation: Schwul
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Leicht
🧠 Psychologische Tiefe: Tiefgehend
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Amüsant
👫 Klassisches Rollenmodell: Nicht anwendbar
💋 Anzahl Spicy Szenen: 2
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Oberflächlich
🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen
👀 Erzählperspektive: 3. Person

Veröffentlicht am 15.04.2025

Eine Lektorin entdeckt ein dunkles Talent und wird mit ihren eigenen schmerzhaften Erinnerungen konfrontiert

Mister Secret
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Asha ist Nachwuchslektorin in einem kleinen Verlag und sticht durch ihre Leistung hervor. Um die begehrte Beförderung zur Lektorin zu erhalten, soll sie nun unfairerweise in einem Wettbewerb antreten, ...

Asha ist Nachwuchslektorin in einem kleinen Verlag und sticht durch ihre Leistung hervor. Um die begehrte Beförderung zur Lektorin zu erhalten, soll sie nun unfairerweise in einem Wettbewerb antreten, in dem sie den nächsten Bestseller entdeckt und dem Verlag vorstellt. Ebenfalls im Wettbewerb ihr schmieriger Kollege, der sie permanent angräbt. Da er mit dem Geschäftsführer verwandt ist, scheint es jedoch keine Option zu sein, sich mit ihm anzulegen.

Asha ist verzweifelt, denn keine der Einreichungen, die sie vorliegen hat, taugen zum Bestseller. So ein Mist, will sie doch die jüngste Lektorin ever werden. Da hat sie eine irre Idee: Sie folgt seit einiger Zeit „Professor Feelgood“, einem Instagrammer, der in depressiv-erotischer Lyrik seiner verflossenen Liebe hinterhertrauert. Nicht nur Asha scheint jedes Mal Gänsehaut zu bekommen, wenn er wieder ein Gedicht oder ein Foto von seinem nackten Oberkörper postet. Der Professor hat tausende Follower, denen es genau so zu gehen scheint, wenn man sich seine Kommentarspalte anschaut.

Sie kann ihn überreden, ihn ihrem Verlag präsentieren zu dürfen.

----------Spoiler-Warnung---------Lies ab hier nicht weiter, wenn du dich überraschen lassen möchtest----------------------------
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Asha gewinnt den Wettbewerb und, Überraschung, muss feststellen, dass sich hinter dem Professor ihr Sandkastenfreund, Jake, verbirgt, mit dem sie sich als Teenagerin sehr unschön entzweit hat. Die vielen Verletzungen, die er ihr zugefügt hat, sitzen immer noch sehr tief und es ist fraglich, wie sie eine produktive Arbeitsbeziehung mit ihm herstellen soll, um einen Bestseller zu fabrizieren.

Während die Fetzen zwischen Asha und Jake fliegen, legt ihr schmieriger Kollege ihr immer wieder Steine in den Weg, die zusätzliche Spannung in das Buch bringen.

Trotz all der Wut, kommt auch die große Trauer der beiden über ihren Konflikt zum Ausdruck und ihre große Sehnsucht nacheinander. Aber erstens haben sie jetzt eine professionelle Beziehung. Zweitens gibt es da noch die große Liebe von Jake, Ingrid, der er hinterhertrauert. Und drittens befindet sich auch Asha in einer glücklichen Beziehung mit ihrem Franzosen. Ist doch so, oder? Aber was ist wirklich zwischen Ingrid und Jake passiert? Und warum fällt es Asha so schwer, mit ihrem Franzosen oder überhaupt einem Mann intim zu werden? Und wer ist dieser Franzose eigentlich? Das Buch hält einige Überraschungen bereit!

Während die Autorin sehr reich und emotional beschreibt, wie sich Asher und Jake umkreisen, fehlt auf der anderen Seite eine befriedigende Aufarbeitung ihres Konflikts sowie Ashas Panikattacken, sobald es körperlich wird. Das lässt einen etwas unvollständig zurück. Manche Szenen wirken auch etwas übertrieben, wie Asha z.B. auf dem Weg zur Arbeit von einer Panne in die nächste rennt. Das Ende ist mir wie schon bei Mister Romance etwas zu schnulzig.
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Blind date, Childhood friends, Enemies to lovers, Forbidden love, Forced proximity, Friends to lovers, Secret identity, Slow burn
🌎 Setting-Trope: Literature, Office
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Packend
🧠 Psychologische Tiefe: Medium
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Weniger
💋 Anzahl Spicy Szenen: 2
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Oberflächlich
🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen
👀 Erzählperspektive: Ich-Erzähler:in

Veröffentlicht am 15.04.2025

Der Funke ist nicht ganz übergesprungen

Mister Forever
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Toby, ein brillantes Computergenie, musste nach einem Unfall seines Vaters seine Karrierepläne auf Eis legen und arbeitet nun als schlecht bezahlter Spiele-Redakteur bei dem Magazin seiner besten Freundin, ...

Toby, ein brillantes Computergenie, musste nach einem Unfall seines Vaters seine Karrierepläne auf Eis legen und arbeitet nun als schlecht bezahlter Spiele-Redakteur bei dem Magazin seiner besten Freundin, Eden. Er ist völlig abgebrannt, denn die Behandlung seines Vaters verschlingt Unsummen und die Firma, die den Unfall zu verantworten hat, verzögert nun schon seit Jahren die Auszahlung der Entschädigung. Der Part der Geschichte entbehrt jeglicher Logik: Warum sollte er die hochdotieren Jobangebote von NASA und Co. ausschlagen, wenn er so dringend Geld benötigt?

Wie dem auch sei nimmt Toby noch einen weiteren Job bei Romance Central an, um eine Partnervermittlungs-App zu programmieren. Auf einem Event mit Testnutzer:innen findet er endlich, endlich seine Traumfrau mit der er einen erfolgversprechenden Übereinstimmungswert in seiner App hat. Und ja, es funkt auch mächtig zwischen ihnen, aber dann ist sie plötzlich weg und Toby hat Liebeskummer.

Ausgerechnet im Freundeskreis von Eden trifft er sie wieder. Es stellt sich heraus, dass sie, Joanna, im Fragebogen der Partner-App immer das Gegenteil von dem angegeben hatte, was sie denkt, weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass sie ihrem Gefühl nicht trauen kann. Nachdem sie den Fragebogen noch mal authentisch ausgefüllt hat, liegt die Übereinstimmung mit Toby nur noch bei sieben Prozent und es ist absolut unwahrscheinlich, dass sie eine stabile, glückliche Beziehung führen könnten – wonach sich aber beide sehr sehnen. Wie kann das sein, wo sie sich beide schmerzhaft zueinander hingezogen fühlen? Das ist mal eine kreative Herleitung des forbidden love-Tropes.

Da auch Joanna in dem Projekt zum Launch der Partner-App mitwirkt, sind die beiden dazu verdonnert, zusammenzuarbeiten. Und nicht nur das: Joanna findet heraus, dass Toby seine Wohnung verloren hat, die er nicht mehr bezahlen konnte. So lädt sie ihn ein, bei ihr zu wohnen und bietet ihm Geld an, die KI in ihrer Wohnung zu reparieren. Der Charakter der KI, Jeeves, ist ein echtes Schmankerl in der Geschichte und lässt einen immer mal wieder Schmunzeln.

Neben der Spannung, die dadurch entsteht, dass die beiden gerne miteinander zusammen sein würden, dem aber widerstehen, da es keine Zukunft für sie gibt, gibt es auch noch einige Geheimnisse um Joanna. Immer wieder hat sie komische Anwandlungen, zieht sie sich aber zurück, anstatt sich Toby mitzuteilen. Und er ist so süß, wie er immer wieder für sie da ist, sie empathisch unterstützt und ihr ihr Unvermögen nachsieht.

Weiterhin gibt es noch eine Räuberpistole, in der Eden, Joanna und Toby versuchen, den Bauunternehmer zu hacken, der den Unfall von Tobys Vater zu verantworten hat. Dieser hat nämlich noch deutlich mehr Dreck am Stecken. Hier wartet auch noch die ein oder andere spannende Überraschung auf die Leser:innen.

Die Geschichte ist sehr gradlinig und perfekt konstruiert. Die Charaktere sind Zucker und es gibt die ein oder andere spannende Überraschung. Sie ist gewürzt mit Ironie, Leidenschaft und seelischen Qualen. Und auch die lange Periode, in der sich Toby und Joanna näherkommen, die von Rückschlägen und der Suche nach Antworten geprägt ist, wirkt sehr realistisch. Dennoch hat mich diese Geschichte nicht so packen können, wie die vorhergehenden. Und auch der sinnliche Funke ist trotz der vielen Knister-Szenen zumindest bei mir nicht übergesprungen. Vielleicht liegt es an der putzigen Selbstironie von Toby, die Sven Macht als Vorleser übrigens hervorragend herausgearbeitet hat. Aber Selbstironie ist vielleicht Gift für den Aufbau einer erotischen Spannung?
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Dark secret, Emotional scars, Forbidden love, Golden Retriever, Roommates to lovers, Secret identity, Slow burn, Strong female main character
🌎 Setting-Trope: Office, Upper Class
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Leicht
🧠 Psychologische Tiefe: Tiefgehend
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Weniger
💋 Anzahl Spicy Szenen: 1
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Oberflächlich
🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils
👀 Erzählperspektive: Ich-Erzähler:in