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Veröffentlicht am 22.09.2025

herbstlich ja, aber nicht nicht die welt

Spookily Yours
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Nicht nur Cover, sondern auch der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Für mich klang Spookily Yours wie eine süße Herbstromance die eben noch Hexen und Dämonen im Gepäck hat. ...

Nicht nur Cover, sondern auch der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Für mich klang Spookily Yours wie eine süße Herbstromance die eben noch Hexen und Dämonen im Gepäck hat. Und im Prinzip ist es auch nichts anderes, nur hatte ich mir für so wenig Seiten dann doch deutlich weniger bis gar kein Spice und mehr Gefühle erhofft. Dementsprechend wurde ich echt enttäuscht, dabei bin ich mir nicht einmal hohen Erwartungen hier rein gegangen.
Lesen lässt sich das Buch leicht, man kommt schnell voran und ich mochte die Charaktere eigentlich recht gern. Doch dann ging mir alles viel zu schnell und plötzlich wurden aus Fremden mal wieder Leute, die sich nach nicht einmal einer Woche gedacht haben es muss Liebe sein, ohne sich wirklich zu kennen. Nicht zu vergessen den Spice, der nicht zu kurz kam, wenn man das mal so sagen kann, denn irgendwann hatte ich das Gefühl, das war alles, was die beiden noch verbunden hat. Irgendwie schade, aber na gut, kann man nichts machen. Ich würde sagen, dass es als Buch für zwischendurch ohne jegliche Ansprüche eigentlich ganz nett sein kann, im Großen und Ganzen aber, zumindest mich, ziemlich enttäuscht hat. Und das nicht nur, weil der Protagonist Damien irgendwie ziemlich posessiv war, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt. Auch die Nebencharaktere mochte ich anfangs noch, bis dann ein entscheidender Punkt kam, an dem ich das Gefühl hatte, man hätte mehr Kontext und zwischendurch Gespräche gebraucht, damit Handlungen nicht völlig out of Character wirken. Denn so kam mir das Ende zu gezwungen und gehetzt vor, was schade ist, die Geschichte an sich hätte nämlich durchaus Potential gehabt.
Das alles Mal ausgeblendet war es trotzdem ganz süß.

Fazit:
Alles in allem wieder eine dieser klassischen Romance Bücher, die einer Jahreszeit spezifisch zugeordnet werden und von denen man echt nicht viel erwarten kann. Allerdings kurz und nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Kopenhagen und dann auch noch im Herbst? Gemütlicher geht fast nicht

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Ich bin verliebt in Cover, Farbschnitt, in die Aufmachung des Buches generell. Und auch das Setting und die Atmosphäre haben mich auf Anhieb in seinen Bann gezogen. Ich habe es nicht nur im Cinnamon, sondern ...

Ich bin verliebt in Cover, Farbschnitt, in die Aufmachung des Buches generell. Und auch das Setting und die Atmosphäre haben mich auf Anhieb in seinen Bann gezogen. Ich habe es nicht nur im Cinnamon, sondern auch auf der Lil Haven geliebt, auf die Jonna ja auf Mads Angebot hin ja gezogen ist.
Das Buch ist eine wundervolle Mischung zwischen gemütlich, emotional, spannend und einer Prise Humor. Der Schreibstil lässt sich super leicht lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, hab Charaktere ins Herz geschlossen, gelacht und ein paar Tränen vergossen. Ich liebe Jonna und ihre Art und auch Mads und die Charakterentwicklung, die er im Laufe des Buches durchmacht, hab ich echt lieben gelernt. Aber nicht nur die, ich habe auch die Nebencharaktere, die einen wichtigen Part spielen, ins Herz geschlossen. Umso gespannter bin ich jetzt natürlich auf Band zwei, nachdem man ja die Protas schon hier kennenlernt und zeuge dessen wird, wie sie sich allein jetzt in die Haare bekommen.
Die Idee hinter der Geschichte hat mich schon neugierig gemacht, das Café, das so eine zentrale Rolle spielt, die Vergangenheiten von Jonna und Mads. Und es hat mich auch beim Lesen dann überzeugt, ich mochte die Umsetzung wirklich gern, habe nichts als zu lang gezogen oder übertrieben wahrgenommen, sondern konnte gut nachfühlen durch was unsere Protagonisten hier gehen.
Ich bin ehrlich, würde es einen zweiten Teil der beiden geben, würde ich ohne zu zögern danach greifen, mich wieder bei ihnen verlieren. Ich mochte es so sehr mich zu ihnen zu flüchten, mich in ihrer Geschichte zu verlieren. Kann Band zwei kaum erwarten und bin gespannt auf die Geschichte der zwei besten Freunde.

Fazit:
Eine Geschichte, perfekt für den Herbst, die von innen zu wärmen vermag, einen mit sich reißt und umhüllt wie eine liebende Umarmung. Auch, wenn es das ein oder andere Mal auch etwas emotionaler wird, habe ich mich super gut aufgehoben gefühlt zwischen den Seiten.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Ein bisschen Tee hier, ein bisschen Magie da

Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint
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Ach, ich muss wieder so anfangen, es geht nicht anders: Ich liebe das Cover. Wie farbenfroh ist dieses Cover bitte und wie gut es auch die Atmosphäre des Buches einfängt! Aber auch die Innengestaltung ...

Ach, ich muss wieder so anfangen, es geht nicht anders: Ich liebe das Cover. Wie farbenfroh ist dieses Cover bitte und wie gut es auch die Atmosphäre des Buches einfängt! Aber auch die Innengestaltung lässt nicht zu wünschen übrig und hat mich direkt begeistern können.
Aber kommen wir doch mal vom Äußeren weg.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich super leicht lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe das Buch förmlich verschlungen.
Ich mag die Charaktere super gerne, auch, wenn das Buch nicht sonderlich lang ist, hat die Autorin es geschafft, ihnen eine kleine Charakterentwicklung zu schenken, die ihnen wirklich guttut, noch einmal klar macht, dass sie im Laufe des Buches erlebt haben.
Das Magiesystem, ausgelöst durch Tee kommt mir wie ein sehr spannendes Konzept vor und ich bin jetzt schon gespannt, wie weit die Autorin das in Band zwei vielleicht noch weiter ausbauen wird.
Aber auch, dass unsere Protagonistin Robin plötzlich mit einer Magie dasteht, die sie eigentlich gar nicht haben dürfte, hat das Ganze natürlich spannend gestaltet. Ich mochte die Gratwanderung von ihr, zwischen dem Versuch Freunde zu finden und ihr Geheimnis zu bewahren.
Die Hauptcharaktere unserer Geschichte kommen mir so authentisch vor, wie ich es mir in seinem Leben wie diesem, gesprenkelt mit Magie, nur vorstellen kann. Auch das Auftreten der Nebencharaktere kam mir sehr nachvollziehbar und realistisch vor. Und irgendwie habe ich sie alle, in ihrer steifen, schrulligen oder Liebevollen Art ins Herz geschlossen.

Fazit:
Der erste Teil von Thea Magica hat mich in seinen Bann gezogen und ich bin umso gespannter auf Band zwei, nun, da ich das Ende gelesen habe, mit Fragen dastehe, die noch immer unbeantwortet bleiben.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Hatte mir irgendwie mehr erwartet

Love Sick
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Ich mag das Cover recht gern und auch der Farbschnitt der ersten Auflage passt irgendwie zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil hat sich recht leicht lesen lassen und man kommt beim Lesen relativ schnell ...

Ich mag das Cover recht gern und auch der Farbschnitt der ersten Auflage passt irgendwie zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil hat sich recht leicht lesen lassen und man kommt beim Lesen relativ schnell voran.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit den beiden Protagonisten hatte, sie aber irgendwann dann doch ins Herz geschlossen habe, bevor mir dann das letzte Drittel des Buches ein wenig bitter aufgestoßen ist.
Was ich als spannend empfunden habe, ist das Krankenhaussetting, die ganzen medizinischen Dinge, die man auch als Leihe beim Lesen versteht und die ganzen Dynamiken im Gesundheitssystem. Besonders mit dem Hintergedanken, dass die Autorin selbst in diesem System und auch dem Schwerpunkt der beiden arbeitet, hat sich das Buch wie ein Blick hinter die Kulissen angefühlt, den man sonst nicht bekommen würde. Gut finde ich hier, dass sie, zwar abgeschwächt, die Realitäten von Frauen in diesem System nicht beschönigt dargestellt hat. Dass es in diesem Berufszweig nicht leicht ist, war mir persönlich schon bekannt, aber dass es noch schlimmer ist, als gedacht hat mich dann schon enttäuscht.
Gestört hat mich um ehrlich zu sein mangelnde Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten, es ist an der ein oder anderen Stelle wirklich daran gescheitert, dass sie sich nicht wie erwachsene einfach darüber unterhalten haben und das hat mir echt ein bisschen den Spaß am Lesen genommen. Außerdem hatte ich im letzten drittel ein wenig den Eindruck, dass einige Charaktere sehr out of Character gehandelt haben, also anders, als man sie kennengelernt hat. Außerdem hat sich das Ende sehr hastig und überstürzt lesen lassen, aber das ist alles nur meine Meinung und sieht aus einer anderen Perspektive sicher wieder ganz anders aus. Leider überschattet das letzte Drittel auch ziemlich die gute Meinung, die ich die ersten zwei Drittel vom Buch hatte, dort hat es mir nämlich wirklich gut gefallen, ich hab die Charaktere ins Herz geschlossen, die Freundesgruppe und ihre Therapiestunden lieben gelernt und gespannt den Verlauf der Ausbildung gefolgt und wie unterschiedlich Julian und Grace diese erlebt haben. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es etwas Neues ist, allerdings hat mir wirklich gefallen, dass man auch beim Lesen gemerkt hat, dass Deidra Duncan wirklich weiß, wovon sie da schreibt.

Fazit:
Alles in Allem würde ich sagen, dass es ein nettes Buch für zwischendurch ist, welches aber auch female rage ein bisschen befeuert, allerdings nicht unbedingt etwas für die, die keine Fans von third Act breakups sind. Für Fans von Grey’s Anatomy allerdings könnte das echt ein gutes Buch sein.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

And she did it again!

Say You’ll Remember Me
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Ich liebe das Cover und auch, dass es irgendwie vom Stil her zu Just for the Summer passt, welches ich ja geliebt habe. Und auch mit diesem Buch hat es Abby Jimenez wieder geschafft.
Ihr Schreibstil ist ...

Ich liebe das Cover und auch, dass es irgendwie vom Stil her zu Just for the Summer passt, welches ich ja geliebt habe. Und auch mit diesem Buch hat es Abby Jimenez wieder geschafft.
Ihr Schreibstil ist wundervoll und ich fliege so schnell durch die Seiten, dass ich beinahe das Gefühl habe das Buch war zu schnell vorbei. Nicht, weil irgendwas gefehlt hat, auch wenn ich noch 300 weitere Seiten über den stumpfen Alltag der Charaktere lesen würde, sondern weil der Zeitraum zu kurz war, in dem mich das Buch begleitet hat.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich es bewundere, wie Abby ihre Geschichten schreibt und aufbaut. Die Art und Weise, wie ihre Charaktere geschrieben sind, und miteinander umgehen lässt immer wieder mein Herz aufgehen. Und auch Charaktere, die nicht so freundlich sind, sind in meinen Augen sehr authentisch. Ich mag, dass nicht jede Entscheidung, nicht jede Aussage der Charaktere perfekt ist, man sie aber so gut versteht, dass es einem egal ist. Ich habe so mitgefühlt auf jeder Einzelnen dieser 480 Seiten. Ich habe gelacht, betroffen die Hand vor den Mund geschlagen, im Sitzen, breit grinsend vor mich hingetanzt und auch geweint. Abby Jimenez schafft es, ein ausgewogenes Meer an Emotionen in Worten zu verpacken und in Form einer wundervollen Liebesgeschichte, auf dem Silbertablett zu servieren.
Es ist bewundernswert, wie spielerisch leicht und schwer zugleich hier schwere und auch ernste Themen transportiert werden. Sie fühlen sich keineswegs so an, als wären sie der Ernsthaftigkeit wegen in diesem Buch gelandet, sondern vielmehr, weil die Geschichte ohne nicht vollständig gewesen wäre. Es hat so dazu gehört und vielleicht macht es das nicht weniger schlimm, aber schafft den Themen eine Daseinsberechtigung, die in der Gesellschaft oft übersehen wird, um unangenehme Themen unter den Teppich kehren zu können. Abby macht in ihren Büchern das Gegenteil und ich liebe sie dafür.
Generell kann ich sagen, dass sie für mich schon bei Just for the Summer hoch im Kurs gestiegen ist, mir jetzt aber klar ist, dass sie eine meiner neuen Lieblingsautorinnen geworden ist, sie hat sich schlicht und ergreifend direkt in mein Herz geschrieben. Und ich habe diese Bücher genau dann gelesen, wo ich sie scheinbar am meisten gebraucht habe.
Und na ja, zumindest mich holen diese Bücher der Autorin erfolgreich aus einer Leseflaute heraus, wenn ich knietief in einer stecke.

Fazit:
Ein wundervoller Mix an ernsten Themen und einer leichten und sogleich schweren Liebesgeschichte, die nicht perfekt aber es irgendwie doch ist, weil die Charaktere sie dazu machen. Kann es jedem nur ans Herz legen. Für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight!

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