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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2021

Bin enttäuscht von der Geschichte!

Making Faces
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Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch gar nichts gelesen gehabt, aber der Klappentext von „Making Faces“ hörte sich einfach so interessant an, dass ich es dann lesen wollte. Die Geschichte behandelt ...

Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch gar nichts gelesen gehabt, aber der Klappentext von „Making Faces“ hörte sich einfach so interessant an, dass ich es dann lesen wollte. Die Geschichte behandelt meiner Meinung nach sehr wichtige Themen, bei denen mir aber ein bisschen zu wenig in die Tiefe gegangen wurde. Das war aber nicht der ausschlaggebende Grund, warum mich das Buch nicht überzeugen konnte. Dennoch hätte ich einfach ein bisschen mehr darüber gelesen und mich länger mit den Themen beschäftigen wollen.
Mich konnte der Schreibstil einfach gar nicht abholen bzw. viel mehr die Perspektive. Denn geschrieben ist die Geschichte in der dritten Person und irgendwie aus beiden Sichten.

Ich glaube, dass genau das mein größtes Problem mit der Geschichte war, weil es einfach so viel mehr Dinge mit sich gebracht hat, die mich nicht packen konnten. Vor allem bei Liebesromanen ist es mir wichtig, dass ich mit den Protagonisten fühlen kann. Bei diesem Buch war es aber so, dass mir die Charaktere einfach so fern geblieben sind. Weil ich das Gefühl hatte, dass ich eine Geschichte über sie lese, aber nicht mit ihnen erlebe. Und am liebsten möchte ich die Geschichte ja mit ihnen erleben und dass hätte für mich die Ich-Perspektive mit sich gebracht.

FAZIT
Die Geschichte von Fern und Ambrose in „Making Faces“ hätte so viel Potenzial gehabt, wurde aber leider verschenkt. Mich konnte es gar nicht überzeugen und deswegen habe ich auch fast eine Woche an den knapp 380 Seiten gelesen, was sehr untypisch für mich ist.

Veröffentlicht am 07.04.2021

Mochte ich gerne!

A Whisper of Stars
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Von der Autorin habe ich bereits ihre Romance Reihe gelesen und mag die sehr gerne. Deswegen war ich gespannt auf ihren Fantasy Roman „A Whisper of Stars – Erwacht“. Der Klappentext hörte sich spannend ...

Von der Autorin habe ich bereits ihre Romance Reihe gelesen und mag die sehr gerne. Deswegen war ich gespannt auf ihren Fantasy Roman „A Whisper of Stars – Erwacht“. Der Klappentext hörte sich spannend an und das, was Tami Fischer auf ihrer Instagram Seite gepostet hat, hat mich ebenfalls neugierig gemacht.
Anfangs war ich ein bisschen überfordert mit den vielen Namen, zum Glück gibt es ein Glossar, wo man die Namen gut nachschauen kann. Ebenfalls anmerken möchte ich den Aussprache Guide im Buch hinten, den ich mir zu Beginn einmal angehört habe.

Ich finde das Worldbuilding großartig und konnte mir auch wirklich alles bildlich vorstellen, als wäre ich selbst an diesem Ort. Das liebe ich an dem Schreibstil von Tami Fischer, außerdem kamen hier auch die Emotionen der Charaktere bei mir an, auch wenn das ein bisschen gedauert hat. Das Gefühl was Olivia und Finn haben als Außenseiter konnte ich richtig gut nachfühlen, wegen den Beschreibungen.
Allerdings habe ich bis ca. zur Mitte des Buches gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Es war zwar interessant, aber ein bisschen mehr Spannung hat mir gefehlt. Mir ist aber auch klar, dass zu Beginn erst einmal ein paar Sachen erklärt werden müssen, damit man alles versteht. Das war mir aber ein bisschen zu viel auf einmal.

Finn und Olivia mochte ich als Protagonisten super gerne. Sie waren mir sympathisch und ich konnte mich in beide hineinversetzen. Vor allem Olivia die ein klein wenig rebellisch war, aber auch neugierig und interessiert an neuen Dingen, hat es mir angetan. Jenkins hingegen habe ich anfangs nicht vertraut, irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, als wäre mit ihm nicht alles so richtig. Vermutlich war das von der Autorin so gewollt, wenn ja, dann ist ihr das gut gelungen.

FAZIT
Das Ende von „A Whisper of Stars – Erwacht“ hat mich definitiv neugierig auf den zweiten Band gemacht. Insgesamt gab es bei Teil eins aber auch noch Luft nach oben. Allerdings glaube ich auch, dass der zweite Band von Anfang an spannend sein könnte, weil nicht mehr so viel erklärt werden muss.

Veröffentlicht am 06.04.2021

Konnte mich nicht packen ...

Dare to Trust
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Bisher hatte ich noch kein Buch der Autorin gelesen, wollte ihr aber mal eine Chance geben. Und so habe ich dann mit „Dare to Trust“ begonnen. Der Klappentext hörte sich ganz interessant an, vor allem ...

Bisher hatte ich noch kein Buch der Autorin gelesen, wollte ihr aber mal eine Chance geben. Und so habe ich dann mit „Dare to Trust“ begonnen. Der Klappentext hörte sich ganz interessant an, vor allem der Punkt mit der Rache.
Den Schreibstil fand ich auch ganz gut, ich bin jedenfalls gut damit zu recht gekommen. Ich bin so gut durch die Geschichte gekommen. Erzählt wird die Geschichte aus den Sichten von Tori und Hayden. Was mir immer gut gefällt, weil ich so beide Seiten besser verstehen kann und weiß was in beiden Protagonisten vor sich geht.

Hayden ist ein fürsorglicher Mensch, der für seine Liebsten alles tun würde. Obwohl er früher nichts hatte und jetzt CEO eines eigenen Labels ist, ist er immer noch bodenständig. Und Geld ist ihm überhaupt nicht wichtig.
Tori hingegen kommt aus einer reichen Familie und hat inzwischen nichts mehr, versucht gerade so mit mies bezahlten Jobs sich über Wasser zu halten.
Ich fand beide Charaktere sympathisch, auch wenn ich ihre Emotionen überhaupt nicht spüren konnte. Dadurch konnte ich mit ihnen auch nicht mitfühlen in einigen Situationen.

Vor allem ha mir die Tiefe in der Geschichte gefehlt. An einigen Stellen hätte ich gerne gewusst, warum das so ist. Ganz besonders an der Stelle, wo Hayden merkt, dass ihn Rache auch nicht weiterbringt. Ändert er sein Verhalten so abrupt. Da hätte ich gerne noch ein bisschen mehr Hintergrundwissen gehabt, abgesehen davon das mit das Verhalten zu schnell geändert wurde.
Insgesamt hätte die Geschichte noch ein bisschen mehr Spannung vertragen und auch ein bisschen mehr Dramatik.

FAZIT
Mich konnte „Dare to Trust“ nicht überzeugen, vermutlich werde ich den zweiten Band noch lesen und dann entscheiden, wie ich mit der Autorin weiter verfahre. Ich habe die Geschichte zwar gerne gelesen, aber sich konnte mich leider nicht packen.

Veröffentlicht am 04.04.2021

Ein tolles Finale

Lodernde Schwingen
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Ich war jetzt wirklich auf den finalen Band „Lodernde Schwingen“ gespannt, weil mich Band zwei nicht richtig packen konnte. Der Schreibstil ist wieder richtig toll, ich bin nur so durch die Seiten geflogen ...

Ich war jetzt wirklich auf den finalen Band „Lodernde Schwingen“ gespannt, weil mich Band zwei nicht richtig packen konnte. Der Schreibstil ist wieder richtig toll, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und mich konnte die Geschichte richtig fesseln. Ich wollte mein Kindle gar nicht aus der Hand legen und die Geschichte und Welt verlassen. Ich fand den dritten Band wirklich spannend und es gab Wendungen, mit denen ich einfach gar nicht gerechnet habe. Außerdem wurden ein paar offene Fragen noch geklärt im Laufe der Geschichte. Mit dem Ende habe ich gar nicht gerechnet, irgendwie war es anders als ich erwartet habe. Aber dadurch auch auf keinen Fall schlecht, ich mochte das Ende sogar sehr gerne.

Die Charaktere haben sich alle weiterentwickelt, was ich aber auch in einer Reihe erwarte. Und trotzdem sind mir die Charaktere, vor allem die Protagonisten ein wenig zu flach geblieben. Sie hätten noch mehr Tiefe vertragen können. Emotionale konnten mich die Charaktere leider auch gar nicht richtig packen, die Emotionen kamen bei mir einfach nicht an.

An Handlung gab es wirklich eine Menge und auch wirklich spannende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Das hat das Buch definitiv nicht langweilig gemacht. An ein paar Stellen hätte die Szene aber auch etwas länger dauern können, um dem Ganzen noch mehr Ausdruck verleihen zu können.
Aber im Großen und Ganzen konnte mich die Handlung mit sich reißen. Auch wenn ich glaube, dass mir die Geschichte nicht all zu lange im Kopf bleiben wird, weil einfach so viel passiert ist.

FAZIT
In „Lodernde Schwingen“ steht mehr die Handlung im Vordergrund statt die Charaktere. Und wenn Charaktere im Vordergrund stehen, dann ist es meist Alina oder Alina und Der Dunkle. Mal hingegen rückt wieder mehr in den Hintergrund.
Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, auch wenn es kein Highlight für mich ist. Aber enttäuscht bin ich auch nicht. Jetzt freue ich mich auf die Krähen-Dilogie.

Veröffentlicht am 29.03.2021

War schön, aber kein Highlight

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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Ich fand Klappentext und Cover so ansprechend, so dass ich nicht drum herum kam „Flaming Clouds“ nicht zu lesen. Also habe ich das dann recht zeitnah nach dem Erscheinen getan und nicht bereut.
Der Schreibstil ...

Ich fand Klappentext und Cover so ansprechend, so dass ich nicht drum herum kam „Flaming Clouds“ nicht zu lesen. Also habe ich das dann recht zeitnah nach dem Erscheinen getan und nicht bereut.
Der Schreibstil ist etwas besonderer, eher poetisch. Aber nach einigen Seiten ist mir das schon gar nicht mehr richtig aufgefallen, weil ich so in der Geschichte drin war. Ich mochte den Schreibstil jedenfalls sehr gerne und fand ihn zur Abwechslung mal sehr erfrischend. Außerdem bin ich auch ziemlich flüssig durch die Seiten geflogen.

Nach dem Beenden des Buches ist mir dann aufgefallen, dass nicht so arg viel in dem Buch passiert ist. Was ich bei einem Liebesroman aber nicht so schlimm finde. Eher sollten die Protagonisten miteinander agieren.
Das haben sie gemacht, aber insgesamt hätten beide Protagonisten noch ein bisschen mehr Tiefe gebraucht. Denn so richtig kennengelernt habe ich sie nicht, habe ich das Gefühl.
Was aber beide Protagonisten waren, sie waren realistisch, sympathisch und ich konnte mich in beide gut hineinversetzen. Vor allem Nick war schon wie ein offenes Buch und man konnte ihm seine Gefühle und Gedanken vom Gesicht ablesen.

Das Setting fand ich von Beginn an total interessant. Auch das es teilweise über den Wolken gespielt hat, fand ich total interessant. Außerdem konnte ich über das Fliegen und den verschiedenen Berufen noch etwas Neues erfahren. An einen anderen Ort sind wir auch gemeinsam mit Olivia und Nick geflogen, was ich wirklich schön fand.
Das Ende war mir irgendwie ein bisschen zu plötzlich, ich hätte mir noch ein bisschen mehr gewünscht. Aber vielleicht wollte ich auch einfach noch Zeit mit den beiden verbringen.

Was mir allerdings gefehlt hat, sind die Gefühle. Ich konnte zwar merken, dass da zwischen Nick und Olivia etwas ist, aber die Liebe und Anziehungskraft konnte mich nicht erreichen. Die Beziehung zwischen den beiden hat mich nicht berührt, überrascht oder zu Tränen gerührt. Mein Herz konnte einfach nicht das fühlen, was die beiden gefühlt haben.

FAZIT
Ich habe „Flaming Clouds“ super gerne gelesen, auch wenn es für mich kein Highlight war. Dennoch habe ich mich bei den beiden sehr wohlgefühlt und die Zeit gerne mit ihnen verbracht. Jetzt bin ich auf die beiden Freundinnen von Olivia und deren Geschichten gespannt.