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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2021

Mal eine andere Protagonistin

Kissing Lessons
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Auf „Kissing Lessons“ war ich schon eine ganze Zeit lang neugierig, da mich die Protagonistin interessiert hat. Außerdem habe ich bis dato noch kein Buch mit einem Protagonisten gelesen, der Autist ist. ...

Auf „Kissing Lessons“ war ich schon eine ganze Zeit lang neugierig, da mich die Protagonistin interessiert hat. Außerdem habe ich bis dato noch kein Buch mit einem Protagonisten gelesen, der Autist ist. Dementsprechend war ich sehr neugierig, wie mir die Geschichte gefallen wird und was die Autorin daraus gemacht hat. Im Laufe des Lesens habe ich dann auch herausgefunden, dass die Autorin ebenfalls Autist ist.

Den Schreibstil mochte ich sehr gerne, ich konnte der Geschichte richtig gut folgen. Außerdem konnte ich mich auch relativ gut in Stella hineinversetzen und auch in Michael. Das Knistern zwischen den beiden konnte ich dann auch recht schnell spüren und auch die Emotionen und Gefühle sind bei mir wunderbar angekommen.

Stella fand ich interessant und ich wollte herausfinden, warum sie sich unbedingt einen Escort sucht, um Küssen zu lernen. Das konnte ich auch herausfinden, aber irgendwie war es mir nicht Erklärung genug. Was ich aber gerne mochte, Stella war eine starke Protagonistin. Sie hat sich etwas in den Kopf gesetzt? Dann hat sie sich auch daran festgebissen und wollte das auch unbedingt erreichen.

Michael war sehr verständnisvoll, auch wenn ich anfangs nicht wirklich verstanden habe, warum er so genau wusste, wie er mit Stella umgehen muss. Auch wenn er schon einen Autisten kennt, sind diese dann doch unterschiedlich und das er auf Anhieb alles richtig machte, fand ich etwas unlogisch. Due Zweifel, die Michael hatte, konnte ich tatsächlich auch irgendwie nachvollziehen.

Was mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, war die Kommunikation bzw. die fehlende Kommunikation zwischen den beiden. Sie haben sich nie richtig ausgesprochen und sind einfach davon ausgegangen, dass sie wüssten was der jeweils andere dachte. Dadurch wäre das Problem erst gar nicht entstanden, auch wenn ich es trotzdem auch mochte.

Veröffentlicht am 15.01.2021

Hat mich leider enttäuscht

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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Für Jennifer L. Armentrout Fans ist „Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit“ erschienen. Und auch ich war auf die Geschichte sehr gespannt, denn das was ich bisher von ihr gelesen habe, hat ...

Für Jennifer L. Armentrout Fans ist „Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit“ erschienen. Und auch ich war auf die Geschichte sehr gespannt, denn das was ich bisher von ihr gelesen habe, hat mir immer gut gefallen.
Dementsprechend hatte ich schon irgendwie Erwartungen an das Buch, aber zum Glück nicht zu hohe, denn ich vermute, sonst wäre ich sehr enttäuscht gewesen.

Der Schreibstil war wieder wie gewohnt von Jennifer L. Armentrout. Flüssig zu lesen und ich bin auch gut in die Geschichte gekommen. Allerdings konnte ich die Emotionen der Protagonisten nicht wahrnehmen. Dadurch konnte ich auch keine richtige Verbindungen zu ihnen aufbauen und es war mir manchmal schon fast egal, was mit ihnen passiert. Vor allem mit Ember.

Somit kommen wir auch schon zu den Charakteren. Ember fand ich einerseits sehr stark, weil sie in jungen Jahren so verantwortungsbewusst ist. Denn schließlich hat sie sich ganz alleine um ihre kleine Schwester gekümmert. Andererseits fand ich sie manchmal auch absolut nervig, vor allem hat sie manchmal unmöglich gehandelt und ich konnte es gar nicht nachvollziehen. Generell hatte ich das Gefühl, sie hat in fast allem das schlechte gesehen.

Über Hayden erfährt man erst so nach und nach, warum er sich in der Situation befindet, in der er ist. Ich mochte ich schon ziemlich gern von Anfang an, aber manchmal hat er mich auch mit seinem Verhalten genervt. Als Leser bemerkt man relativ schnell, wie er für Ember empfindet.

Die anderen Charaktere sind eher in den Hintergrund gerückt. Wobei ich Parker z.B. super interessant finde. Schade, ich denke mit einer Fortsetzung hätte man insgesamt noch mehr aus allen Personen mehr rausholen können und diesen Tiefe geben können. Leider sind mir nämlich alle ziemlich blass geblieben.

Die Idee von „Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit“ fand ich richtig interessant. Dennoch hat die Handlung definitiv noch mehr Potenzial. Denn wenn ich darüber nachdenke ich nicht all zu viel passiert. Außer das Hayden und Ember immer wieder gestritten und sich versöhnt haben, Ember alle beschuldigt hat und ihr merkwürdige Dinge passiert sind. Die letzten 25-35% fand ich dann schon etwas spannender, weil dort einfach mehr passierte. Aber trotzdem war für mich von Beginn an schon klar, wie das Buch ausgehen wird und wer der „Bösewicht“ ist. Insgesamt ging mir das Ende dann auch viel zu schnell.

Veröffentlicht am 15.01.2021

Eine sehr humorvolle Geschichte!

Park Avenue Player
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Als Vi Keeland & Penelope Ward Fan war für mich ziemlich schnell klar, dass ich „Park Avenue Player“ lesen muss. Der Klappentext hört sich nach einem typischen Buch des Autorinnen-Duos an.
Was ich immer ...

Als Vi Keeland & Penelope Ward Fan war für mich ziemlich schnell klar, dass ich „Park Avenue Player“ lesen muss. Der Klappentext hört sich nach einem typischen Buch des Autorinnen-Duos an.
Was ich immer wieder sehr erstaunlich finde, man merkt nicht das zwei Personen an einem Buch schreiben. Denn der Schreibstil ist so toll und wirklich so angenehm zu lesen. Es ist sehr locker geschrieben und besticht wieder durch viel Humor.

Die Charaktere sind wieder grandios und und vor allem Hailey hat es mir sehr angetan. Elodie und Hollis spielen ein sehr knisterndes Spiel, was mir sehr viel Spaß gemacht hat zu lesen. Generell hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, auch dann wenn sie immer wieder diskutiert haben, wer nun Schuld am Unfall hat.
Und Hailey ist für ihr Alter einfach unglaublich klug. Erstaunlich ist auch, wie viel sie von dem mitbekommt, was Elodie und Hollis anbelangt.

An Handlung ist nicht all zu viel aufregendes passiert, allerdings gegen Ende passiert so einiges. Und auf diesen Seiten ist es dann auch nochmal ordentlich emotional geworden, womit ich nicht gerechnet habe.
Diese Wendung hat für mich das Buch auch auf jeden Fall noch einmal besser gemacht und bleibt mir wohl auch noch länger im Gedächtnis.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.12.2020

Eine ruhige aber schöne Geschichte!

Love is Bold – Du gibst mir Mut
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Weil ich den ersten Band so gern mochte, war für mich klar, dass ich auch „Love is Bold – Du gibst mir Mut“ lesen möchte. Um ehrlich zu sein, wusste ich noch nicht einmal, wer die Protagonisten sein werden, ...

Weil ich den ersten Band so gern mochte, war für mich klar, dass ich auch „Love is Bold – Du gibst mir Mut“ lesen möchte. Um ehrlich zu sein, wusste ich noch nicht einmal, wer die Protagonisten sein werden, auch wenn ich eine leise Vorahnung hatte. Und als ich dann wusste um wen es geht, habe ich mich nur noch mehr gefreut auf die Geschichte der beiden.

Der zweite Band ist etwas ruhiger als der erste Teil, dennoch passt es unfassbar gut zu den Charakteren und er Geschichte der beiden. In diesem Band erfährt man außerdem viel über die Vergangenheit der beiden, weil das einfach unheimlich wichtig ist. Nur so kann man verstehen, wieso sie an dem Punkt stehen, wo sie sich gerade befinden.

Bonnie wie auch Jasper haben so ihr Päckchen mit sich zu tragen. Das eine etwas größer als das andere, aber beide sehr ausschlaggebend für die Geschichte.
Außerdem hat Kathinka Engel sehr interessante Charaktere geschaffen. Der männliche Protagonist ist nicht der Sportlertyp, mit einem super muskulösen Körper. Dennoch macht er sich auch Gedanken um sein Aussehen, spannend finde ich die Message dahinter, die die Autorin darin verpackt hat. Denn genau über die Gedanken werden gesprochen und klar ist, jeder ist schön, ob mit oder ohne Brustbehaarung. Das nur mal so als Beispiel.

Und eins ist mir auch noch aufgefallen: Es gibt kein großes Geheimnis. Natürlich haben sie noch nicht über alles miteinander gesprochen, aber zu gegebener Zeit kommt alles an die Oberfläche. Es gibt Probleme, aber auch diese waren irgendwie nachvollziehbar für mich, auch wenn ich nie in dieser Situation war.
Dieser zweite Band war für mich emotionaler als der Erste. Was vermutlich aber auch einfach ein bisschen an der Thematik lag. Man muss allerdings relativ lang warten, bis die beiden sich annähern. Einerseits fand ich das gut, weil es irgendwie auch zur Vergangenheit gepasst hat, aber andererseits wollte ich auch das Knistern zwischen den beiden so richtig spüren.

FAZIT
Für mich ist „Love is Bold – Du gibst mir Mut“ eine wunderschöne Geschichte. Die vor allem durch das Emotionale besonders ist, außerdem beschäftigt es sich mit wichtigen Themen. Nun bin ich gespannt auf den dritten und abschließenden Teil der Reihe.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Ich hatte viel Spaß beim Lesen!

Don't LOVE me
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Beginnen will ich bei „Don’t love me“ von Lena Kiefer mit dem Cover. Ehrlich gesagt sagt mir das Cover überhaupt nicht zu, aber es kommt tatsächlich auch auf das Innere an. Und das konnte mich definitiv ...

Beginnen will ich bei „Don’t love me“ von Lena Kiefer mit dem Cover. Ehrlich gesagt sagt mir das Cover überhaupt nicht zu, aber es kommt tatsächlich auch auf das Innere an. Und das konnte mich definitiv überzeugen, aber daran habe ich auch nicht gezweifelt. Denn ich mochte die Liebesgeschichte in „Ophelia Scale“ schon sehr gerne.

Den Schreibstil mochte ich wieder gerne. Auch in dem Buch bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lyall und Kenzie, was ich hier sehr spannend finde. Denn manchmal erfährt man Moment aus der einen Sicht und ein wenig später aus der anderen Sicht. Das finde ich wirklich clever gemacht und man erfährt dann auch noch neue Sachen.

Beide Charaktere haben Sachen in ihrer Vergangenheit erlebt, die während der Geschichte immer weiter aufgedeckt werden.
Manche Dinge bleiben allerdings bis zum Ende ungeklärt, oder man weiß nur ein paar Einzelheiten und immer noch nicht das große Ganze.
Kenzie wie auch Lyall waren mir sympathisch. Letzterer manchmal auch eher etwas unsympathisch, weil er ab und zu ziemlich blöde Dinge macht.

Lena Kiefer hat hier wieder mit Klischées ganz toll gespielt. Denn es sind die typischen Dinge die einen Charakter ausmachen, wie zum Beispiel, dass Lyall der reiche Hotelerbe ist. Bedenken sollte man allerdings, dass er gar nicht dieser sein möchte. Aber mehr verrate ich dazu nicht.

Die Handlung der Geschichte finde ich interessant, wenn auch ein bisschen kurzweilig. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, wie er so typisch für die Autorin ist. Aber er ist auch nicht so fies, eher lässt er mich unzufrieden zurück.