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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2021

Konnte mich nicht überzeugen

Something Pure
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Als erstes hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht und dann habe ich den Klappentext von „Something Pure“ gelesen. Dieser Klappentext verrät ehrlich gesagt nicht so viel und hört sich auch nicht ...

Als erstes hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht und dann habe ich den Klappentext von „Something Pure“ gelesen. Dieser Klappentext verrät ehrlich gesagt nicht so viel und hört sich auch nicht besonders spannend an, aber ich wollte ein Buch von Kylie Scott lesen. Den Schreibstil fand ich ganz angenehm und bin auch flüssig durch die Geschichte gekommen. Fand es auch gut, dass man nur aus Alice‘ Sicht gelesen hat.

Der Anfang der Geschichte hat mich dann aber doch ganz schön überrumpelt und ich hatte das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein. Na ja, nach ein paar Seiten, war ich dann ein bisschen mehr in der Geschichte drin. Aber so richtig mit sich reißen konnte mich die Handlung das ganze Buch über nicht.
Es ging ganz oft einfach nur um Sex und die ganzen Intrigen und Machtspiele innerhalb der Familie waren mir dann auch zu viel.

Das Kennenlernen von Beck und Alice war mir persönlich auch ein bisschen zu kurz. Wenn man bedenkt, dass Alice nach nur einer Woche „kennen“ zu Beck nach Denver zieht. Ich hätte mir ein bisschen mehr Zeit in dieser Phase gewünscht und weniger Intrigen und Machtspiele der Familie.
Das Gefühle zwischen den beiden konnte ich auch leider gar nicht spüren und so richtig warm geworden bin ich mit beiden auch nicht.
Eine Entwicklung der Persönlichkeit ist in einem Buch relativ schwer, aber Beck ist zurück in seiner „Welt“ wieder in alte Muster verfallen. Und Alice hat den Luxus und das Geld relativ schnell angenommen, auch wenn sie sich immer mal wieder dagegen gesträubt hat. Irgendwie hat sie bei den Machtspielen und Intrigen ein wenig mitgemacht.

FAZIT
Im Gesamten fand ich die Idee von „Something Pure“ total gut, aber die Umsetzung hat mir nicht zugesagt. Es ist eine süße Geschichte für zwischendurch, aber nicht tiefgründig.
Das wird aber nicht mein letztes Buch der Autorin sein, ich glaube das es noch weitere Bücher gibt, die mir gefallen werden.

Veröffentlicht am 19.07.2021

Süße Zwischendurchlektüre

Keeping Secrets
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Zu aller erst hat mich das Cover von „Keeping Secrets“ angesprochen und auch der Klappentext hat mich irgendwie neugierig gemacht, obwohl dort nichts außergewöhnliches steht.
Der Schreibstil war sehr angenehm ...

Zu aller erst hat mich das Cover von „Keeping Secrets“ angesprochen und auch der Klappentext hat mich irgendwie neugierig gemacht, obwohl dort nichts außergewöhnliches steht.
Der Schreibstil war sehr angenehm und lies mich flüssig die Geschichte lesen. Erzählt wird sie auch der zwei Sichten, nämlich von Tessa und Cole. Das mochte ich hier in diesem Buch gerne, weil es irgendwie gut zur Geschichte gepasst hat.

Die Protagonisten Tessa und Cole hätten noch ein bisschen mehr Tiefe vertragen können. Finde es aber ganz gut, dass dieses Mal nur eine Person ein wirklich schreckliches Erlebnis hatte und nicht beide. Natürlich hatte Cole auch so seine Probleme, die standen aber nicht so sehr im Vordergrund. Hinter Tessas Geheimnis finde ich schon ein bisschen vorhersehbar, da man als Leser immer wieder ein paar Einblicke in ihre Kindheit bekommt. Und das ganz große Geheimnis hatte ich auch schon hin und wieder im Hinterkopf gehabt.
Die Beziehung der beiden ging dann doch schon irgendwie ziemlich schnell voran, obwohl sie gar nicht so viel Zeit hatten um sich kennen zu lernen. Das fand ich sehr schade, denn so ging auch viel Nähe verloren, die ich nicht aufbauen konnte.

Das große Drama am Ende war schon vorprogrammiert und auch hier habe ich mir schon gedacht, dass es so kommen wird, wie es gekommen ist. Sehr schade, dass man so viel schon vorhersehen kann. Dadurch geht dann doch ein wenig das Interesse an der Geschichte verloren. Insgesamt plätscherte es auch in der Mitte nur so vor sich hin und gegen Ende ist dann alles auf einmal passiert, fand ich wirklich schade.

Ich kann „Keeping Secrets“ gut als Zwischendurchlektüre empfehlen. Man sollte aber nicht zu hohe Erwartungen haben, denn sonst wird man bestimmt enttäuscht. Und falls man sich durch Inhalte getriggert fühlt, unbedingt die Triggewarnung lesen. Dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und werde auch die zwei weiteren Bände lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2021

Konnte mich leider nicht packen

The Run. Die Prüfung der Götter
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Ich habe mich auf die Geschichte sehr gefreut, weil ich Bücher rund um Götter total gerne mag. Egal ob sie „echt“ sind oder eben ausgedacht. Daher wollte ich „The Run – Die Prüfung der Götter“ unbedingt ...

Ich habe mich auf die Geschichte sehr gefreut, weil ich Bücher rund um Götter total gerne mag. Egal ob sie „echt“ sind oder eben ausgedacht. Daher wollte ich „The Run – Die Prüfung der Götter“ unbedingt lesen.
Den Schreibstil mochte ich echt ganz gerne. Er war locker und perfekt für ein Jugendbuch. Außerdem konnte ich der Geschichte gut folgen und mir die Schauplätze auch recht gut bildlich vorstellen.

An der Stelle muss ich aber gestehen, dass mich die Geschichte nicht so begeistern konnte, wie ich es mir erhofft habe. Vieles ging mir einfach zu schnell, gerne hätte ich an manchen Orten etwas länger Zeit verbracht. Aber leider ging alles Schlag auf Schlag und kaum bin ich an diesem Ort angekommen, sind sie auch schon wieder weitergezogen. Also es war wirklich ein Run, das fand ich sehr schade.

Außerdem konnte ich zu Sari keine Verbindung aufbauen, sie war mir überhaupt nicht sympathisch. Viele ihrer Handlungen konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Sie war doch schon ziemlich naiv. Im Laufe der Geschichte hat sich das auch nicht geändert.
Auch Keeran war mir nicht sonderlich sympathisch, weil ich einfach nicht verstanden habe warum er plötzlich auftaucht. Am Ende konnte ich das mehr nachvollziehen. Was ich aber irgendwie ganz interessant fand, dass man nie wusste auf welcher Seite er jetzt steht, ich hatte aber so meine Vermutung gehabt.

FAZIT
Ich habe mich so über „The Run – Die Prüfung der Götter“ gefreut und wurde leider doch etwas enttäuscht. Mit den Charakteren bin ich einfach nicht warm geworden. Und die Handlung war mir einfach zu schnell, man wurde als Leser nur so durch die Geschichte gejagt.

Veröffentlicht am 01.07.2021

Sehr spannende Idee!

Aschehonig
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Der Klappentext von „Aschehonig“ hört sich so gut an und vor allem mal nach einer anderen Idee. Auch die Message von dem Buch finde ich auch ganz toll. Denn im Endeffekt sollten wir auf unsere Natur aufpassen ...

Der Klappentext von „Aschehonig“ hört sich so gut an und vor allem mal nach einer anderen Idee. Auch die Message von dem Buch finde ich auch ganz toll. Denn im Endeffekt sollten wir auf unsere Natur aufpassen und mit ein bisschen Vorsicht unterwegs sein. Aber kommen wir mal zu meiner Meinung zu der Geschichte.

Den Schreibstil fand ich angenehm, bin aber manchmal über Rechtschreibfehler gestolpert. Einige Sätze musste ich ein wiederholtes Mal lesen, da die Grammatik da nicht ganz stimmt. Aber sonst bin ich gut durch die Geschichte gekommen und konnte dieser auch gut folgen.
Wobei ich auch sagen muss, dass ich teilweise bis zu 60% des Buches keine Ahnung hatte, was genau das Ziel der vier Figuren ist. Weil einfach alles passiert, aber für mich auch nicht wirklich zusammen hing.

Besonders gut hat mir der Wald gefallen, ich konnte irgendwie voll nachvollziehen, wie sich der Wald fühlt. Ich glaube, das hört sich echt komisch an, wenn ich das so sage. Aber irgendwie kann ich verstehen, dass sich die Natur das zurück holt, was die Menschen ihr nehmen. Und das die Pflanzen dann auch nicht so nett zu den „Eindringlingen“ sind. Auch wenn die Beschreibungen des Waldes manchmal so super verworren geklungen haben, konnte ich mir die richtig gut vorstellen, weil ich mir aber auch vorgestellt habe, dass die Pflanzen so verworrene in einander sind.

Dann kommen wir mal zu den Charakteren, insgesamt sind es vier mit denen wir unterwegs sind. Wir lesen aus allen Perspektiven immer mal wieder, aber die Protagonistin ist Giselle. Ich fand es toll, dass alles so unterschiedlich sind vom Charakter her. Love Triangles mag ich manchmal gerne lesen, aber dieses Viereck war mir dann doch irgendwie zu viel. Habe da auch des öfteren mal den Überblick verloren.

FAZIT
Insgesamt habe ich „Aschehonig“ super gerne gelesen. Aber irgendwie war ich nach dem Ende des Buches total unzufrieden. Das Gefühl kann ich aber gar nicht so richtig beschreiben.

Veröffentlicht am 29.06.2021

Süße Geschichte!

Everything We Had
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Auf die Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich den Debütroman der Autorin schon sehr gerne gelesen habe. Jetzt war ich aber gespannt wie mir ihr neuester Roman „Everything we had“ gefällt. ...

Auf die Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich den Debütroman der Autorin schon sehr gerne gelesen habe. Jetzt war ich aber gespannt wie mir ihr neuester Roman „Everything we had“ gefällt. Ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, denn es hat mir gut gefallen. Ich habe mich während dem Lesen sehr wohl gefühlt. Auch wenn sich das komisch anhört, wenn ich daran zurück denke, was Kate passiert ist.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, da der Stil sehr locker ist. Außerdem haben die Kapitel eine gute Länge, perfekt für Kapitelleser. An dem Buch kann ich auch sonst nichts aussetzen, weil ich alles nachvollziehen konnte. Kates Verhalten und Reaktionen waren für mich verständlich, auch wenn ich zum Glück nicht das erlebst habe, was ihr passiert ist. Aber auch Aidans Reaktionen konnte ich verstehen.

Die Beziehung der beiden entwickelt sich langsam, was mir hier besonders gut gefällt. Vor allem wegen dem Hintergrund von Kates Erlebnis. Aidan habe ich als sehr einfühlsam und aufmerksam empfunden. In Kombination mochte ich die beiden Charaktere wirklich unfassbar gerne.

Die Handlung hat mir auch viel Spaß gemacht beim Lesen. Schon das Setting von Buchhandlung und Café fand ich wirklich toll und wurde so schön bildlich beschrieben. Auch wenn wir mal außerhalb des Ladens Zeit mit den Charakteren verbracht haben, mochte ich die Atmosphäre im Laden am liebsten.

FAZIT
Ich mochte „Everything we had“ super gerne. Es wurde kein 5-Sterne Buch weil mir einfach noch das gewisse Etwas gefehlt hat. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.