Cover-Bild Die Assistentin
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 24.08.2022
  • ISBN: 9783442316236
Alexandra Andrews

Die Assistentin

Psychothriller
Regina Rawlinson (Übersetzer)

Florence Darrow, angestellt bei einem großen New Yorker Verlag, würde alles darum geben, mit ihren eigenen Texten Erfolg zu haben. Als sie von der geheimnisumwitterten Bestsellerautorin Maud Dixon als Assistentin engagiert wird, scheint sie ihrem Traum ein großes Stück näher gekommen zu sein. Die eher schüchterne Florence bewundert die ebenso zielstrebige wie mondäne Frau, die ihre wahre Identität geheimhält. Florence darf die Krimiautorin sogar auf eine Recherchereise nach Marokko begleiten und betritt eine faszinierende, exotische Welt. Gemeinsam erkunden die beiden Frauen die Märkte von Marrakesch und speisen in exquisiten Restaurants. Bis zu jenem verhängnisvollen Abend, an dem Maud Dixon plötzlich verschwindet – und Florence einen teuflischen Plan fasst …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2023

Ein bizarrer Thriller der mich überzeugte

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Florence Darrow ist bei einem großen Verlag in New York angestellt. Sie wird von der Bestsellerautorin Maud Dixon als Assistentin engagiert und darf sie zu Recherchearbeiten auf eine Marokkoreise begleiten. ...

Florence Darrow ist bei einem großen Verlag in New York angestellt. Sie wird von der Bestsellerautorin Maud Dixon als Assistentin engagiert und darf sie zu Recherchearbeiten auf eine Marokkoreise begleiten. Dann erwacht Florence nach einem Autounfall im Krankenhaus aber von Maud Dixon fehlt jede Spur. Florence nimmt ihre Identität an...

Der Schreibstil ist leicht, sehr bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Thriller hinein.Die Spannung steigert sich sehr langsam um dann quasi rapide nach oben zu schnellen.

Fazit: Dieser Thriller umfasst vier Teile die in 50 kürzeren Kapiteln unterteilt sind. Die Handlung spielt sich unter anderem in Marokko ab. Das Flair dieses Landes hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut eingefangen. Es spielen nicht allzu viele Charaktere mit und so war der Thriller für mich persönlich sehr übersichtlich. Zu Beginn und in dem ersten zwei Teilen liest sich die Story eher wie ein Roman und ich bekam viel über das bisherige und jetzige Leben von Florence zu lesen. Sie ist eher eine Außenseiterin und sie wurde mir mit der Zeit fast schon unsympathisch. Genauso ging es mir auch bei Maud Dixon. Als die zwei Frauen aufeinander treffen steigert ganz langsam die Spannung. Der Leser merkt förmlich dass etwas mit den zwei Frauen nicht stimmt. Das Buch ist meiner Ansicht nach eher ruhig geschrieben trotzdem zog es mich in seinen Bann. Ab dem vierten Kapitel und der Hälfte des Buches wurde die Atmosphäre dann dichter. Ich schätze dieses Buch bis zur Hälfte als Roman ein. Bis dahin war für mich die Story auf seine fast schon unspektakuläre Art trotzdem fesselnd obwohl sie rein gar nicht's mit einem Psychothriller zu tun hat. Nach der Hälfte des Buches, da steckt dann der Clou dahinter, wird die Geschichte von Kapitel zu Kapitel komplexer und aufregender. Da erkannte ich auch wie sich die zwei Hälften zusammen setzen. Nur wenn man den Anfang oder die erste Hälfte liest erkennt man erst das gesamte Ausmaß der Story. Dieser Thriller ist mal etwas anderes. Es ist ein feiner Psychothriller der es zum Schluss in sich hat. Er ist ausgeklügelt bis ins letzte Detail und vergebe daher gerne fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 22.11.2022

Gelungenes Debüt

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Florence Darrow sieht in dem Job der Assistentin ihre große Chance auch irgendwann als Schriftstellerin durchstarten zu können, als sie den Job bei der mysteriösen und geheimnisvollen Bestsellerautorin ...

Florence Darrow sieht in dem Job der Assistentin ihre große Chance auch irgendwann als Schriftstellerin durchstarten zu können, als sie den Job bei der mysteriösen und geheimnisvollen Bestsellerautorin Maux Dixon angeboten bekommt. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf und hinter der Rolle als persönliche Assistentin scheint deutlich mehr zu stecken, als Florence zunächst erwarten ließ. Das Cover und der Titel sind passend zum Plot gestaltet und mit der Darstellung der geheimnisvollen Frau dürfte wohl Maux Dixon dargestellt sein. In ihrer Sonnenbrille spiegelt sich eine flüchtende Florence, die irgendwann in eine Lüge reinrutscht, aus der sie nur schwer zu entkommen mag und sich immer weiter in Verdächtigungen verstrickt. Beim Lesen dieses Psychothrillers hatte ich durchweg das Gefühl von lauter kühlen und unnahbaren Protagonisten umgeben zu sein. Keiner der Beiden war mir sympathisch, doch dies passte ausgezeichnet zu dem Plot. Die Damen hatten stets ein distanziertes Verhältnis zueinander und man merkte gleich, dass hier die Geschichte noch einen ganz anderen Verlauf bekommen sollte, als zunächst gedacht. Die Autorin hatte mit ihrem Schreibstil einen durchweg spannenden und fesselnden Pageturner zu Papier gebracht und ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen. So hatte ich das Buch auch recht schnell durch und so die eine oder ander Vorstellung wie die Geschichte wohl enden könnte, doch dann kamen wieder unerwartete Momente und meine Vermutung war dahin. Der Plot lebt von Lügen, Täuschungen und Verstrickungen. Alleine die Vorstellung in das Leben eines anderen zu schlüpfen ist schon makaber…. Ein gelungenes Debüt der Autorin und ich bin gespannt was es hier noch zu lesen geben wird…

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Veröffentlicht am 22.12.2022

Ein gelungenes Thrillerdebüt

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Nein, so hatte Florence sich ihre „Karriere“ nicht vorgestellt. Eigentlich wollte sie in New York als Autorin groß rauskommen, also so richtig groß. Und der Einstiegsjob als Lektoratsassistentin bei einem ...

Nein, so hatte Florence sich ihre „Karriere“ nicht vorgestellt. Eigentlich wollte sie in New York als Autorin groß rauskommen, also so richtig groß. Und der Einstiegsjob als Lektoratsassistentin bei einem renommierten Verlag schien zumindest nicht der schlechteste Einstieg zu sein: erst berühmte Autor*innen betreuen und anschließend – bald, ganz bald – mit ihrem Erstlingsroman selbst in die Riege der Literaturstars aufsteigen.
Stattdessen ist ihr Berufsalltag denkbar öde und unbefriedigend, die poetische Kreativität stockt und irgendwie scheinen alle um sie herum so viel weltläufiger, belesener, gebildeter als sie selbst zu sein.
Gerade als Florence meint, den Tiefpunkt erreicht zu haben, erhält sie ein unverhofftes Angebot: Sie soll als persönliche Assistentin die geheimnisumwitterte Autorin Maud Dixon unterstützen. Außer deren Lektorin hat kein Mensch sie je zu Gesicht bekommen, niemand weiß, wie sie aussieht, wo sie lebt und welche Person sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Für Florence ist klar: Das ist ihre große Chance!
Als Maud, deren Leben so anders ist als ihr eigenes – so stilvoll! So erstrebenswert! –, sie auch noch auffordert, sie auf eine Recherchereise nach Marokko zu begleiten, wähnt Florence sich im Paradies auf Erden. Doch dann erwacht Florence mit Erinnerungslücken an die vergangene Nacht allein im Krankenhaus, von Maud keine Spur. Zurück in ihrer Unterkunft, findet sie Mauds angefangenes Manuskript. Und das stellt alles, was sie zuvor mit Maud erlebt zu haben glaubt, in einem völlig anderen – und vor allem gefährlichen – Licht dar. Und in Florence reift ein ungeheuerlicher Plan, wie sie ihr eigenes Leben radikal zu ihrem Vorteil ändern kann …
Ich kann es nicht anders sagen: Mit „Die Assistentin“ (aus dem Amerikanischen von Regina Rawlinson) hat Alexandra Andrews ein fulminantes Thrillerdebüt vorgelegt. Mit Florence und Maud entwirft die Autorin zwei weibliche Hauptfiguren, die sich auf bemerkenswerte Weise der genretypischen klaren Klassifizierung in Protagonistin und Antagonistin entziehen. (Mal ehrlich: Je besser man die beiden kennenlernt, umso weniger würde man mit ihnen zu tun haben wollen.) Ebenso genreuntypisch und deswegen unbedingt erwähnenswert sind der ausnehmend fesselnde Schreibstil und die stellenweise beinahe philosophische Tiefe, mit der sich die Autorin der jeweiligen Identität, deren Formung und Entwicklung, der beiden unterschiedlichen (?) Frauen widmet.

Dazu faszinierende Schauplätze, überraschende Wendungen und eine verblüffende Auflösung – mehr kann man von einem gelungenen Psychothriller kaum erwarten. Große Leseempfehlung vor allem (aber nicht nur) für buchbegeisterte Thrillerfans.

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Veröffentlicht am 08.12.2022

Fesselnd

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Die ersten 90 Seiten haben sich für mich etwas gezogen und auch was in diesen 90 Seiten passiert war für mich überflüssig und hätte gerne weggelassen bzw. gekürzt werden.
In den ersten zwei Teilen passieren ...


Die ersten 90 Seiten haben sich für mich etwas gezogen und auch was in diesen 90 Seiten passiert war für mich überflüssig und hätte gerne weggelassen bzw. gekürzt werden.
In den ersten zwei Teilen passieren schon Dinge, bei denen mir die Alarmglocken schrillen.
Helen scheint herrschsüchtig und nicht tierlieb zu sein (was für mich ein Zeichen ist, dass sie eine Psychopathin ist.)
Aber auch Florence ist mir nicht sympathisch.
Toll fand ich aber den Twist am Ende, aber für mich war eigentlich klar was Sache ist.
Dennoch hat es sich sehr gut lesen lassen.
Von mir gibt es 4 von 5 ⭐️.

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Veröffentlicht am 22.11.2022

Fesselnder Psychothriller, über die Verlagswelt und den Traum einer angehenden Schriftstellerin.

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Beschreibung

Eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden ist Florence Darrows größter Traum, doch bisher gibt ihre Arbeit in einem großen New Yorker Verlag kein Trittbrett für die große Karriere her. ...

Beschreibung

Eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden ist Florence Darrows größter Traum, doch bisher gibt ihre Arbeit in einem großen New Yorker Verlag kein Trittbrett für die große Karriere her. Als Florence arbeitslos wird, ist das Glück endlich auf ihrer Seite, denn sie bekommt eine Stelle als Assistentin der von ihr bewunderten Bestsellerautorin Maud Dixon, die ein zurückgezogenes Landleben hinter ihrem geheimen Pseudonym führt und mindestens genauso eigensinnig wie polarisierend ist. Als Florence eingeladen wird, die Autorin auf ihrer Recherchereise nach Marokko zu begleiten, eröffnet sich ihr eine faszinierende Welt, bis Florence bei einem schweren Autounfall verletzt wird und Maud Dixon spurlos verschwindet.

Meine Meinung

Alexandra Andrews Debütroman »Die Assistentin« verspricht viel Spannung und eine interessante Story mit exotischen Vibes. Somit hat sich dieser Psychothriller als Urlaubslektüre qualifiziert.

Die Geschichte beginnt ziemlich gemächlich und wird aus der Perspektive von Florence Darrow, einer Frau mit dem Traum eine berühmte Schriftstellerin zu werden, erzählt. Bald wird klar, dass Florence für ihr bisheriges Versagen überall die Schuld sucht, nur nicht bei sich selbst. Durch einen Zwischenfall zwischen Arbeit, Affäre und Erpressung verliert Florence auch noch ihre Arbeit in einem großen New Yorker Verlag. Das Schicksal eröffnet ihr schließlich, in Form einer Assistentinnenstelle bei der berühmten Schriftstellerin Maud Dixon, einen Weg, um ihren Traum wahr werden zu lassen.

Zwischen der schüchternen Florence und der extrovertierten Maud entsteht ein freundschaftliches Band, wobei Maud mit ihrer selbstbewussten und überschwänglichen Art für Florence vom Vorbild zur Mentorin wird. Zwischen den Zeilen spürt man förmlich, wie sehr sich Florence das Leben von Maud wünscht und eine Verkettung verschiedener Umstände führen im weit entfernten Marokko schließlich zu ihrer großen Chance.

Nach einem feuchtfröhlichen Abend erwacht Florence im Krankenhaus. Sie hat einen schweren Autounfall überlebt und Maud, die mit im Auto saß, ist spurlos verschwunden. Die äußere Ähnlichkeit zwischen den Freundinnen macht es Florence leicht, in das Leben von Maud zu schlüpfen. Da ahnt Florence noch nicht, welch durchtriebenes Spiel ihre Arbeitgeberin und Freundin mit ihr spielt.

Auch wenn die Geschichte eine gewisse Anlaufzeit benötigt, lohnt sich das Durchhalten, denn dann wird man mit einem spannungsgeladenen Handlungsverlauf gespickt mit überraschenden Wendungen und jeder Menge Nervenkitzel. Die Assistentin mausert sich so zum guten Schluss doch noch zu einem aufreibenden Psychothriller, der für fesselnde Lesestunden sorgt. Eine klare Leseempfehlung!

Fazit

Fesselnder Psychothriller, über die Verlagswelt und den Traum einer angehenden Schriftstellerin.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.10.2022