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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2020

Trotz der ganzen Tragik eher schön und erheiternd

Pandatage
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Meine Meinung:
Ein wundervolles Buch, aus dem man selbst sehr viel mitnehmen kann. Der Schreibstil ist einnehmend und mitreißend. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Die Geschichte ist trotz der ...

Meine Meinung:
Ein wundervolles Buch, aus dem man selbst sehr viel mitnehmen kann. Der Schreibstil ist einnehmend und mitreißend. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Die Geschichte ist trotz der ganzen Tragik nicht zu schwer und immer wieder aufheiternd. Dazu trägt unter anderem auch Ivan bei, der einfach ein Herz von einem Mann ist und mich irgendwie an einen Charakter aus „Haus des Geldes“ erinnert. Die Freunde, die Danny auf seinem Weg findet sind alle irgendwie anders und besonders, aber umso liebenswerter, auch wenn sie das selbst vermutlich nicht so sagen würden. Auch Will begegnet einigen liebenswerten Menschen, wie zum Beispiel Mr Coleman und lernt, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Es ist unglaublich schön zu lesen, wie Vater und Sohn, die sich nie so richtig verbunden gefühlt haben, wieder ein wenig annähern.

Das Cover passt sehr gut zum Buch und ist trotz des eher schlichten, pastellfarbenen Hintergrundes ein Eyecatcher. Ein wirklich sehr schönes Buch, welches ich sehr gern weiterempfehle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Ein Juwel unter den Liebesromanen mit einem besonderen Touch

Denn Geister vergessen nie
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Meine Meinung:
Diese Geschichte gehört für mich persönlich zu den Juwelen, die man manchmal unerwartet unter den Liebesromanen findet. Gerade durch die Nebengeschichte von Mian und seinem Bruder Jano bekommt ...

Meine Meinung:
Diese Geschichte gehört für mich persönlich zu den Juwelen, die man manchmal unerwartet unter den Liebesromanen findet. Gerade durch die Nebengeschichte von Mian und seinem Bruder Jano bekommt das Buch diesen kleinen Touch Besonderheit, der mich daran fesselt. Es ist nicht wirklich Science Fiction oder Fantasy, es ist eher etwas Spirituelles und gar nicht so krass realitätsfern, aber ich will nicht zu viel verraten.
Die Handlung war für mich durchgehend interessant und mitreißend. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Man konnte sich gut in die Charaktere hinein versetzen. Die Handlungen der Protagonisten sind realitätsnah und nachvollziehbar. Es wurde Wert darauf gelegt, dass man für jeden Verständnis aufbringen kann, da man einen Einblick in die Gefühlswert der Menschen erhält. Die Liebesgeschichte war mir nicht zu kitschig und auch Amys seelisches Leid, welches von einem erlittenen Schicksalsschlag her rührt, fand ich gut dosiert. Es gab einige Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Charakteren und auch Rückblicke in Mians und Janos Kindheit. Ansonsten durchläuft das Buch die komplette Gefühlspalette. Ich habe gelacht, geweint, mich aufgeregt und mitgefiebert.

Das Cover ist farblich und grafisch schön gestaltet. Auch wenn das Motiv eher 08/15 ist, passt es zum Buch, welches definitiv nicht 08/15 ist. Ein wundervoller Roman, den ich jederzeit wieder lesen würde und gern weiterempfehle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2020

Überraschend anders, aber nicht weniger spannend

Das Gedächtnis von Babel
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Am Anfang des Buches gibt es wieder einen 1,5-seitigen Rückblick auf den vorigen Teil. Darauf folgt eine Karte der Windrosen und ihrer Verbindungen und eine Auflistung der 20 Archen mit ihren Familiengeistern ...

Am Anfang des Buches gibt es wieder einen 1,5-seitigen Rückblick auf den vorigen Teil. Darauf folgt eine Karte der Windrosen und ihrer Verbindungen und eine Auflistung der 20 Archen mit ihren Familiengeistern und -kräften. Die eigentliche Geschichte ist inhaltlich in zwei Teile gegliedert und am Ende gibt es wieder ein Inhaltsverzeichnis.

Der Schreibstil der ersten beiden Bände wurde beibehalten. Er ist an die Zeit und Welt des Buches angepasst und passt hier deshalb auch hervorragend rein. Die Beschreibungen sind allesamt faszinierend, bildhaft und trotzdem noch gut verständlich. Die Geschichte schließt diesmal nicht direkt an den zweiten Band an. Es liegt ca. 1 Jahr dazwischen. Die Gründe dafür erfährt man natürlich im Buch. Der Band ist in sich abgeschlossen, hat aber trotzdem mal wieder einen Cliffhanger.

Trotzdem war „Das Gedächtnis von Babel“ irgendwie anders. Die Figuren aus den vorigen Bänden kommen nur sehr sporadisch vor und Ophelia wird von der Autorin quasi komplett allein in eine andere Welt „geschmissen“. Es hatte schon fast was von einer Alternate Universe Story. Teilweise war es sehr dramatisch und ohne Lichtblicke. Es gab aber auch positives und insgesamt wurde wieder die gesamte Gefühlspalette bedient. Mitten im Buch war ich nicht ganz so begeistert, aber nachdem ich den Band beendet hatte, fand ich ihn richtig gut. Dadurch, dass die einzelnen Bände so verschieden sind, lassen sie sich auch sehr schwer vergleichen, daher habe ich gar keinen Favoriten. Jeder ist auf seine Weise toll.

Das Cover ist an das Design des 1. und 2. Bandes angepasst, jedoch ist das, was im ersten Teil blau bzw. im 2. Teil gelb/gold war, hier grün. Ich finde es passend und ansprechend gestaltet.

Ich bin sehr gespannt und in freudiger Erwartung auf den vierten Teil der Saga.

Der 4. Band - „Im Sturm der Echos“ (rotes Cover) - erscheint am 18. Mai 2020.

Fazit:
Der 3. Band „Das Gedächtnis von Babel“ ist überraschend anders, aber nicht weniger spannend. Wieder mal eine gelungene Reise durch diese unglaublich vielfältige Fantasywelt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2019

So viel mehr als eine Liebesgeschichte

Die schönste und die traurigste aller Nächte
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Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Geschichten, in denen Zeitreisen thematisiert werden und wurde damit auch noch nie enttäuscht. "Die schönste und die traurigste aller Nächte" bildet da keine ...

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Geschichten, in denen Zeitreisen thematisiert werden und wurde damit auch noch nie enttäuscht. "Die schönste und die traurigste aller Nächte" bildet da keine Ausnahme. Dieses Buch ist einfach wundervoll. Es bietet die ganze Bandbreite an Emotionen auf, beinhaltet eine wundervolle Liebesgeschichte, ist aber auch sehr spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. „Die schönste und die traurigste aller Nächte“ ist die erste deutsche Übersetzung des Autors und ich bin jetzt schon ein Fan. Bei richtig guten Büchern fallen mir Rezensionen immer sehr schwer, da ich einfach überhaupt nichts auszusetzen habe. Ich könnte zeilenweise vom Buch schwärmen, aber ich möchte die Erwartungen auch nicht hochschrauben. Mir hat dieses Buch jedenfalls sehr gut gefallen und ich kann es voll und ganz weiterempfehlen.

Fazit:
Eine Liebesgeschichte, die so viel mehr ist als das, weil dieses Buch die ganze Bandbreite an Emotionen aufbietet. Und vor allem ein Buch über Zeitreisen, Brasilien, Italien und Wein.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Ein Mahnmal für den Umgang mit Menschen - brutal, inspirierend & großartig

Die Arena: Grausame Spiele
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Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich etwas zur Liebesgeschichte in dem Buch sagen, weil ich da mittlerweile so viel Negatives drüber gelesen habe. Ich denke, dass ich da nicht spoiler, da das ja schon ...

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich etwas zur Liebesgeschichte in dem Buch sagen, weil ich da mittlerweile so viel Negatives drüber gelesen habe. Ich denke, dass ich da nicht spoiler, da das ja schon im Klappentext verraten wird. Viele sagen, dass ihnen die Gefühle zwischen Hoshiko und Ben zu schnell entstanden sind. Ich möchte den Leuten ihre persönliche Meinung nicht absprechen und das ist natürlich immer auch ein individuelles Empfinden. Trotzdem sollte man aber nicht vergessen, dass Hoshiko trotz ihrer oftmals sehr erwachsenen Vernunft noch ein Teenager ist und in ihrem Leben wohl noch nie verliebt war. Die erste Liebe ist meist ein Hals-über-Kopf-Ding und wenn es einen dann erwischt, wirft man eben auch mal seine eigenen Moralvorstellungen über Bord.

„Die Arena“ ist irgendwie auch ein politisches Buch, weil den Spiegel vorhält, wenn es um den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen anderer Herkunft oder um die Kluft zwischen Armen und Reichen geht. Die Pures und die Dregs. Stehst du auf und setzt dich ein oder guckst du nur zu, als ob es dich nicht betrifft? Die Handlung spielt in der Zukunft und ist daher auch ein Mahnmal, welches zum Nachdenken anregt. Als Jugendbuch würde ich „Die Arena“ eher nicht bezeichnen, auch wenn man gerade Jugendlichen aufzeigen sollte, welche Auswirkungen Rassismus usw. haben, aber einige Szenen sind doch ziemlich krass.

Ich habe mich sehr schnell in das Buch eingefunden und einige der Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Handlung ist durchgehend interessant und teilweise sehr spannend. Mein eigener Gerechtigkeitssinn wurde auf jeden Fall getriggert und ich habe wohl auch deshalb sehr mit den Protagonisten mitgefiebert. Ein großartiges Buch, welches ich gern weiterempfehle. Der 2. Teil, den ich definitiv ebenfalls lesen werde, erscheint am 19. November.

Fazit:
Ein spannender Roman über den Zirkus, eine gesellschaftlich verbotene Liebe und Rassismus. Brutal, inspirierend und großartig.