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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2018

Ein Auf und Ab

Das Morpheus-Gen
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Klappentext:
Für den New Yorker Anwalt David Berger gerät die Welt aus den Fugen: Seit Nächten kann er nicht schlafen, sondern bleibt rund um die Uhr wach. Kurz darauf werden seine Freundin und sein bester ...

Klappentext:
Für den New Yorker Anwalt David Berger gerät die Welt aus den Fugen: Seit Nächten kann er nicht schlafen, sondern bleibt rund um die Uhr wach. Kurz darauf werden seine Freundin und sein bester Freund ermordet, und für die Polizei steht fest, dass er der Täter ist. Unterstützung auf der Flucht erhält David von der Archäologin Nina, die aus unbekannten Gründen seine Nähe sucht. David wird bald klar: Das, was ihm bislang den Schlaf geraubt hat, kann ihn das Leben kosten. Er ahnt nicht, dass sich hinter seiner plötzlichen Schlaflosigkeit eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Menschheit verbirgt ...

Meine Meinung:
Anfangs fiel es mir wirklich schwer in das Buch hinein zu kommen. Mit der Zeit gefiel mir die Geschichte dann aber immer besser. Die Idee mit der Schlaflosigkeit war neu für mich, noch nie hatte ich einen Thriller mit so einer Story. Auf dieses Hoch folgte dann aber bald wieder ein tiefer Fall. Trotz der Neuheit der Geschichte konnte das Buch mich nicht fesseln. Viel zu oft musste ich mich zum lesen zwingen.
Leider wurde aus dem Potential, welches die Geschichte bot, nicht viel gemacht.

  • Cover
  • Geschichte
  • Spannungsbogen
  • Thema
  • Umsetzung
Veröffentlicht am 28.07.2017

Exorbitant lustig und gelungen

Kommando Schluckspecht
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Inhalt:
Hauptsache dat Bier schmeckt!
Dieses Motto von Bardame Jutta nehmen sich Tim Feldmann und seine Kumpels sehr zu Herzen und treffen sich am liebsten in Tims vor Kurzem gekaufter Kneipe, dem "Schluckspecht". ...

Inhalt:
Hauptsache dat Bier schmeckt!
Dieses Motto von Bardame Jutta nehmen sich Tim Feldmann und seine Kumpels sehr zu Herzen und treffen sich am liebsten in Tims vor Kurzem gekaufter Kneipe, dem "Schluckspecht". Von Gastronomie hat er allerdings keine Ahnung, und sein Geschäft ist eine wirtschaftliche Katastrophe. Plötzlich taucht noch ein weiteres Problem auf: Tims Freundin Lisa bekommt ein sensationelles Jobangebot in München und das, wo Tim doch keinesfalls sein geliebtes Bottrop, seine Kneipe und seine Freunde verlassen will. Aber wie soll er Lisa das beibringen? Verzweifelt schmiedet er einen ausgeklügelten Plan...

Meinung:
Tobias Keller reißt den Leser mit seiner witzigen und leichten Art zu schreiben sofort mit und lässt ihm keine Zeit um sich zu langweilen. Mit einer ordentlichen Portion Humor und ohne großes Vorgeplänkelt kommt er immer auf den Punkt und bereitet einem so ein Dauergrinsen.

Auch die Charaktere sind alle wunderbar stimmig und es ist alles vorhanden. Vom faulen Protagonisten, der außer Schlafen, fresse, saufen im Leben nicht sonderlich viel auf die Reihe bringt. Über die Liebevolle Bardame, die mit ihren Weisheiten einem zwar nicht wirklich hilft, dafür aber ein Lächen aufs Gesicht zaubert. Bis hin zum türkischen Rivalen, der sich dann doch als echt netter Kerl entpuppt. Achso und vergessen darf man natürlich die Freunde auch nicht. Die allesamt einen mehr oder weniger großen Schlag haben und genau deswegen so überaus sympathisch sind.

Die Story an sich klingt ja erstmal gar nicht so interessant und spektakulär. Aber Tobias Keller hat daraus einiges gemacht. Vom Kleinkrieg, den täglichen Porblemen und der großen Weltrettung ist alles dabei und somit wird es nie langweilig. Kleines Manko war für mich jedoch der Schluss. Etwas überzogen und für den Rest des Buches nicht passend.

Unterm Strich ein solides Buch, von dem man noch lange einen Muskelkater vom Lachen hat.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Manchmal ist es Liebe

Dirty Talk. Ivy & Brent
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Inhalt:
Er liebt sie, aber er darf es nicht. Sie will ihn, traut sich aber nicht ihn zu lieben. Brent Payton arbeitet hart und will am Abend seinen Spaß haben. Sein Ruf als Player eilt ihm stets voraus. ...

Inhalt:
Er liebt sie, aber er darf es nicht. Sie will ihn, traut sich aber nicht ihn zu lieben. Brent Payton arbeitet hart und will am Abend seinen Spaß haben. Sein Ruf als Player eilt ihm stets voraus. Dabei steckt hinter der Fassade des Draufgängers viel mehr. Nur dass das niemand sieht. Bis Ivy plötzlich in der Tür steht, mit ihren wallenden Haaren und großen braunen Augen. Und weil sie die Schwester seiner neuen Kollegin in der Autowerkstatt ist, darf zwischen den beiden eigentlich nichts laufen. Das führt natürlich dazu, dass Brent sie nur noch mehr will. Doch Ivy hat den Männern abgeschworen. Zu oft und zu lange bestimmte ein Mann ihr Leben - und das ihrer kleinen Tochter Violet. Damit ist jetzt Schluss, sie steht auf eigenen Beinen. So weit, so gut. Bis sie bei einem Besuch in der Werkstatt Brent trifft. Und plötzlich möchte sie all ihre Prinzipien über Board werfen...


Meinung:
Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.


Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Ivy und Brent, wer den Titel beachtet konnte dies Vorhersehen Doch auch Charaktere aus Teil 1 „Jenna und Cal“ vermisst man nicht.


Ivy selbst war mir von Anfang an sympathisch. Ab und an war sie zwar etwas nervig und ich hab ihre Gedankengänge manchmal nicht verstanden, aber sie ist ebenso ein verständnisvoller und liebevoller Mensch, sodass man sie einfach lieben muss. Auch Ivys Tochter ist zuckersüß. Mit ihrer kindlichen Art weckt sie etwas in Brent, dass selbst er nicht gefunden hat.


Brent fand ich schon im ersten Teil interessant und war deswegen umso begeisterter, dass wir hier endlich mehr von ihm erfahren. Er ist ein unglaublich vielseitiger Charakter, der sich im Buch einer Wandlung unterzieht, die mir wahnsinnig gut gefällt. Sein Hund Honeybear war ein weiteres Highlight. Allein schon der Name bringt einem zum Schmunzeln.
Dass Brent im Laufe des Buches für seine Träume einsteht und sich endlich traut etwas Soziales zu machen hat mich sehr beeindruckt. Auch der Umgang mit Ivy’s Tochter hat mich des Öfteren zum Lächeln gebracht.


Der Schreibstil ist auch im zweiten Teil wieder sehr schlicht und einfach gehalten, was das Buch aber keineswegs langweilig macht. Der einfache Schreibstil bewirkt lediglich, dass man die Geschichte flüssig und ohne große Verwirrungen genießen kann.
Durch den Wechsel zwischen Ivy und Brent kommt nochmals Schwung in die Sache und es wird nie langweilig.


Unterm Strich also ein Buch, dass zum Verschlingen einlädt.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Wenn die Liebe nicht vergeht

Dirty Thoughts. Jenna & Cal
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Inhalt:
Sie hat ihn verlassen, doch er hat nie aufgehört sie zu lieben... Mit allem hätte Cal gerechnet, aber nicht damit, dass Jenna nach über zehn Jahren plötzlich in seiner Autowerkstatt steht. In der ...

Inhalt:
Sie hat ihn verlassen, doch er hat nie aufgehört sie zu lieben... Mit allem hätte Cal gerechnet, aber nicht damit, dass Jenna nach über zehn Jahren plötzlich in seiner Autowerkstatt steht. In der Highschool waren die beiden ein Paar, doch dann ging Jenna weg. Verließ Cal, der sich um seine kleinen Brüder kümmerte und die Werkstatt seines Vaters am Leben hielt. Und jetzt ist sie wieder da, als selbstbewusste Frau frisch aus New York, um in der Firma ihres Vaters zu arbeiten. Und auch aus dem Jungen Cal ist ein tougher Mann geworden, der nicht nur über einer Motorhaube verdammt heiß aussieht, sondern eigentlich einen sehr weichen Kern hat. Von der Anziehung zwischen ihnen ist nichts verloren gegangen. Aber immer noch stehen die Ereignisse von damals zwischen ihnen. Doch dieses Mal lässt Jenna nicht zu, dass ihr Glück zerstört wird.


Meinung:
Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.


Die Geschichte der beiden könnte nicht komplizierter sein. Eine Jugendliche Flamme, die irgendwie nie wirklich verloschen ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass es zwischen Jenna und Cal relativ schnell wieder zu knistern begann.


Jenna fand ich gleich sympathisch. Ihre offene und direkte Art fand ich gleich super und hab sie sofort ins Herz geschlossen.
Auch mit Cal konnte ich mich bald anfreunden. Er war ja anfangs noch etwas der grummelige Bär, der seine Gefühle versteckt. Nach und nach ist er dann aber aufgetaut und dank Jenna fast schon ein Softie geworden.


Auch die restlichen Charaktere waren in sich stimmig. Der grummelige Jack, der eigentlich keiner Fliege was zu leide tun kann. Jennas ausgeflippte Freundin, die trotz ihrer geringen Körpergröße einen ganzen Laden alleine führt. Und zum Schluss Cals Halbbruder Asher, der überraschenderweise auftaucht und sein ganzes Leben auf den Kopf stellt.


Um das Gesamtbild abzurunden war dann auch noch der Schreibstil sehr angenehm. Er war flüssig und leicht verständlich, dabei aber nie einschläfernd oder langweilig.


Alles in allem ein sehr guter Einstieg, der eindeutig Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Das war wohl nichts...

Never before you - Jake & Carrie
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Inhalt:
Wenn du weißt, dass sie etwas vor dir verbirgt, und du sie trotzdem willst ... Jake muss weg aus Brooklyn. Weg von der Gang, die ihn immer tiefer in die Kriminalität zieht. Weg von der Frau, die ...

Inhalt:
Wenn du weißt, dass sie etwas vor dir verbirgt, und du sie trotzdem willst ... Jake muss weg aus Brooklyn. Weg von der Gang, die ihn immer tiefer in die Kriminalität zieht. Weg von der Frau, die er nicht vergessen kann. Auf der anderen Seite des Kontinents, in San Francisco, will er das Tattoo Studio seines verstorbenen Vaters wiederaufbauen und ein neues Kapitel beginnen. Die kesse und gut organisierte Carrie kommt ihm da gerade recht. Sie hilft ihm mit dem Papierkram, doch pünktlich zum Feierabend verschwindet sie still und heimlich. Aber wohin? Und warum erzählt sie nichts von sich? Obwohl ihn Frauen außerhalb des Schlafzimmers nicht interessieren, geht ihm die kleine Tänzerin nicht mehr aus dem Kopf - und mächtig unter die Haut ...

Meinung:
In dieser Liebesgeschichte geht es um Jake und Carrie. Beide haben schwierige Vergangenheiten hinter sich und so einiges durchgemacht. Zu der Zeit als Carrie aufgrund einer familiären Notsituation im Grunde dazu gezwungen ist, als Stripperin anzufangen lernt sie Jake kennen, einen jungen Tattookünstler, der gerade seinen Vater verloren hat und dessen altes Tattoostudio neu aufbauen musste. Da jedoch beide so einiges erlebt haben, fällt es ihnen schwer sich ihre gegenseitige Anziehung gegenüber einzugestehen.

So weit so gut. Dachte ich jedenfalls. Leider gab es dann doch so einige Punkte, die mich an der Geschichte gestört haben und mich zeitweise auch etwas aggressiv haben werden lassen.
Angefangen bei den Charakteren. Da hätten wir zum einen Jake. Er war mir ja von Anfang an unsympathisch. Schon zu Beginn wird er eher als ein mehr oder weniger großes A. dargestellt und gezeichnet. Was wohl auch so von der Autorin gewollt. Doch dieses ständige hin und her zwischen heiß und kalt war mir dann doch irgendwann zu viel. Was ihn auch noch überaus unattraktiv gestaltet, sind seine diversen Vorurteile. Zum einen Carries besten Freund Nolan gegenüber und auch Carrie selbst gegenüber. Er bringt im Laufe des Buches einfach viel zu viele arschige Kommentare. Auch wenn er zum Ende des Buches etwas „softer“ wurde und man mehr von ihm und seiner Vergangenheit erfahren hat, ist und bleibt er für mich ein absolutes No-Go.
Neben Jake gibt es dann auch noch Carrie. Sie fand ich am Anfang echt sympathisch und sie konnte mich auch überzeugen. Doch was soll ich sagen? Auch sie wurde mir im Laufe des Buches zunehmend unsympathischer. Sie war das ganze Buch über nicht nur ziemlich nutzlos, sondern verhielt sich auch ziemlich dumm und kindisch. Dabei ist vor allem ihr Verhalten gegenüber ihrer angeblich besten Freundin Liv hervorzuheben. Liv wird zwar von der Autorin nicht in einem sonderlich guten Licht dargestellt, was somit das Mitgefühl in Grenzen hält, aber trotzdem hat sie offensichtliches Interesse an Jake gezeigt und wurde von Carrie dreist hintergangen. Naja, wer solche Freunde hat… Ihr wisst schon.


Nun bleibt nur noch die Story. Wenn man über sämtliche Klischees hinwegsieht. Angefangen von den doch etwas einfallslosen Namen hinwegsieht und sich der tatsächlichen Story widmet fällt das Fazit leider auch nicht so sonderlich gut aus. Die Story ist doch ziemlich überladen und ab Mitte des Buches herrscht nur noch Drama, Drama und Chaos. Zumal Carrie sich hier wiedermal ziemlich nutzlos verhält und ihr Hirn wohl eher selten einsetzt und einschaltet. Die Story wirkte etwas gezwungen zwischen Liebe, Erotik, Drama und Aktion. Ehm ja, für ein Buch dann doch etwas zu viel.

Vom eigentlichen Tattoostudio von Jake bekommt man leider so gut wie gar nichts mit. Auch die Sache mit Phil wird zum Schluss nur noch kurz erwähnt und somit abgeschlossen. Auch die Vergangenheiten von Jake und Carrie waren für mich einfach nicht gut ausgearbeitet. Von diesen erfährt man erst ganz am Ende und auch viele kleine Storys sind nur Nebengeplänkel, das man sich hätte sparen können.

Die Idee der Story war wirklich sehr gut und man hätte wohl einiges daraus machen können. Leider war ich aber fast durchweg genervt oder einfach nicht überzeugt.

  • Cover
  • Erotik
  • Figuren
  • Gefühl
  • Musik