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Veröffentlicht am 31.05.2021

Veränderung für die große Liebe

Something Pure
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Die Tage konnte ich das Buch “Something Pure” beenden. Ich muss sagen, es hat mir wirklich gefallen. Der Schreibstil der Autorin war echt toll. Ich glaube, es war mein erstes Buch von ihr (bin aber ehrlich ...

Die Tage konnte ich das Buch “Something Pure” beenden. Ich muss sagen, es hat mir wirklich gefallen. Der Schreibstil der Autorin war echt toll. Ich glaube, es war mein erstes Buch von ihr (bin aber ehrlich nicht sicher)! Man konnte das Buch durchweg einfach lesen, ohne zu stolpern und gar verwirrt zurückgelassen zu werden.
Am Anfang dachte ich, irgendwas ist hier komisch. Man wurde so direkt in die Geschichte hineingeworfen. Fand ich in dem Moment einfach seltsam. Doch schnell konnte ich in das Buch hineinfinden und fand die Chemie zwischen Alice und Beck sofort toll. Man die Zuneigung und Anziehung zwischen den beiden einfach sofort gespürt. Es stand für mich nie zur Debatte, ob das alles nur halbherzig ist. Daher konnte ich auch Alice verstehen, dass sie Beck direkt hinterher gereist ist, um bei ihm zu sein.
In welches Leben sie da hingeworfen wurde, war nicht wirklich bekannt und auch für mich eine Überraschung, wenn man es auch vielleicht ahnte. Beck hat eine sehr gemeine Familie, wenn ich es mal nett ausdrücke. Die Großmutter sprengt wirklich alles. Wahnsinn! Alice musste durch einige brennende Reifen springen, um auch nur Ansatzweise akzeptiert zu werden. Da war es natürlich gerade von Vorteil, aus welchem Leben sie stammte. Doch Beck half ihr, sich einzufinden. Nach und nach schienen Becks Geschwister sich mit Alice zu arrangieren bzw. auch anzufreunden. Dies half ihr sichtlich, sich dort wohler zu fühlen und sich an das neue Leben zu gewöhnen. Immerhin hatte sie sich komplett von ihrem bisherigen Leben getrennt.
Das am Ende die Großmutter Alice Welt zum einstürzen bringt, wunderte mich nicht. sie brachte bei einem Gespräch so einigen Intrigen auf den Tisch, die gegen Alice gesponnen wurden und nicht gerade hilfreich waren. Ihre Welt stürzte zusammen und sie verlor sogar das Vertrauen in Beck! Was ich absolut verstehe konnte. Hätte ich tatsächlich bis zu diesem Zeitpunkt von ihm auch nicht erwartet.
Es war durch das gesamte Buch zu erkennen, dass sich Alice schon sehr verändert hat. Ich fand aber dennoch, dass sie sehr an ihren eigenen Werten festhielt. Auch Beck legte eine Entwicklung an den Tag. Er versuchte für Alice ein besserer Mensch zu werden. Wenn auch mit dem ein oder anderen Weg, den er dabei einschlug.
Ich fand das Buch wirklich toll. Es hat mir Spaß gemacht es zu lesen. Und wie wunderschön ist dieses Cover? Einfach ein Traum und war Liebe auf den ersten Blick.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2021

Vorsicht vor einer toxischen Beziehung - stehe für dich ein!

Lean on Me
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Mich hatte der Klappentext überzeugt, als ich las, dass es um einen Eishockeyspieler geht. Da wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Und ich fand, ich wurde nicht enttäuscht.
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Der Einstieg in das Buch ...

Mich hatte der Klappentext überzeugt, als ich las, dass es um einen Eishockeyspieler geht. Da wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Und ich fand, ich wurde nicht enttäuscht.
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Der Einstieg in das Buch war sehr amüsant. Lilah hatte so einen richtig chaotischen Morgen. Kaffee auf dem Autodach stehen lassen, Schlüssel fallen unter das Auto und direkt davor ist eine Pfütze, also direkt mal alle Klamotten nass. Sehr amüsant. Doch dann nahm alles eine nicht so lustige Wendung. Ein geliebter Mensch wird krank und dann taucht ihr Ex auf, der sie vor 8 Jahren hat sitzen lassen. Da nahm das Drama seinen Lauf.
Ethan stand einfach wieder da. Für ihn war sofort klar, dass er Lilah wieder zurückhaben will. Er wusste, dass er vor 8 Jahren einen großen Fehler gemacht hat. Lilah hingegen, wollte von ihm erstmal nichts wissen und versuchte ihm aus dem Weg zu gehen.
Mit der Zeit allerdings fingen sie an sich wieder zu treffen, wenn auch bedingt ihre Schwester ihre Finger im Spiel hatte. Die Gefühle zueinander kamen schnell auf beiden Seiten wieder. Doch die Entwicklung machte mir tatsächlich sehr zu schaffen. Lilah began alles, was ihr eigenes Leben betraf, nach Ethan auszurichten. Verzichtete auch Schlaf, weil er Sex wollte und keine Rücksicht nahm, dass sie am nächsten Tag früh zur Arbeit musste. Er wollte sie sehen, sie ließ das Lernen sein. Er wollte sie mit auf ein Auswärtsspiel nehmen, sie ging mit und lernte nicht - Prüfung versiebt. So ging das eine ganze Zeit lang und ich hatte schon die Befürchtung, dass Lilah aus dieser, doch toxischen Beziehung, nicht mehr raus kommt. Ethan hat ihr zwar eine menge Geschenke gemacht, sie jedoch immer wieder zu Dingen überredet, die sie nicht wollte und keine Rücksicht auf ihre Gefühle oder anderes genommen. Als dann Ethans Vater auch noch mit einer Wahrheit herausrückte, mit der keiner gerechnet hatte, war das Drama quasi vorprogrammiert. Ethan und Lilah liebten sich, das konnte man sehen und fühlen. Alle Gefühle die in diesem Buch übermittelt wurden, sind bei mir angekommen. Umso schlimmer fand ich Lilahs Empfinden, das Unwohlsein.
Doch dann redete sie mit Ethan. Stand für sich ein. Kämpfte für sich und ihr Wohlsein. Das beeindruckte mich. Wie oft, schafft es Frau nicht, für sich einzustehen und alles hinzunehmen, was der Mann gerne hätte? Man möchte ihn ja nicht vergraulen oder missmutig stimmen etc. Lilah kämpfte und es lohnte sich. Die Zeit des Abstands tat beiden unglaublich gut und verstärkte das Band zueinander.
Als Ethan nach der Saison und bei der Überlegung welchen neuen Vertrag er annimmt, auch an Lilah dachte und nicht nur an das Geld oder was er wollte, war klar, er hat es kapiert.
Er war mir eigentlich fast das ganze Buch über unsympathisch. Auch wenn er nicht mit Absicht Lilah so “unterbutterte”. Das geschah mehr oder minder unterbewusst. Dennoch konnte ich zum ihm keinen Draht finden und leidete mit Lilah mit.
Sie fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Halt als Kind einiges durchgemacht, was sie im Laufe des Buches auch noch einholte. Sie überstand eine Menge und fand zu sich selbst. Das war unglaublich beeindruckend und verstärkte meine Sympathie.
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Alles in allem kann ich sagen, dass mich das Buch wirklich überzeugt hat. Hier und da war es vielleicht ein wenig “nicht den Vorstellungen entsprechend”. Dennoch eine wirklich schöne Geschichte die sich für Zwischendurch anbietet.
Das Cover ist hier vielleicht nicht der ober Hingucker, aber dennoch ansprechend. Besonders die Farben finde ich sehr schön. Die Autorin hat alles super übermitteln können, man konnte jedes Gefühl spüren und ich hatte eigentlich immer den Drang zu wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil war sehr angenehm und einfach. Die Kapitel eher länger, was nicht weiter störend war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Schwammig und nicht überzeugend

Keeping Secrets
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Ich fand die Idee hinter diesem Buch aufregend. Eine weibliche Protagonistin, die hier der Star ist, und ein “Normalo” die zueinander finden. Oft kennt man dieses Szenario ja nur andersherum. Ich war total ...

Ich fand die Idee hinter diesem Buch aufregend. Eine weibliche Protagonistin, die hier der Star ist, und ein “Normalo” die zueinander finden. Oft kennt man dieses Szenario ja nur andersherum. Ich war total gespannt darauf, wie die Autorin dies umgesetzt haben mag.
Doch leider muss ich sagen, dass es mich nicht gecatched hat. Den Einstieg in das Buch fand ich noch sehr gelungen. Warum hat Tessa solche Angst nach Fearfax zu gehen? Der Zusammenprall mit Cole. Alles wurde spannend und geheimnisvoll eingeleitet. Doch dann fand ich es noch nur ziehend wie Kaugummi. Es passierte so lange gefühlt gar nichts. Tessa und Cole gingen sich aus dem Weg oder Zofften sich. Es war immer dieselbe Leier. Mir fehlte hier die Spannung. Bis die zwei sich dann doch, erstmal freundschaftlich, angenähert haben, hat sehr lange gedauert. Langsam konnte Tessa Vertrauen zu Cole finden. Dennoch fand ich auch Tessas Art etwas anstrengend. Ja, sie hat definitiv etwas schlimmes erlebt. Aber, es war einfach anstrengend. Ihr Verhalten, immer zwei Schritte vor und dann wieder fünf zurück. Gerade dachte man, jetzt hat sie es endlich kapiert und vertraut sich jemandem an, bzw. schafft endlich vertrauen zu anderen, und dann bekommt sie wieder eine Panikattacke und alles fängt wieder von vorne an. Es war für mich einfach nicht komplett nachvollziehbar. Ich fand dieses hin und her sehr anstrengend.
Cole als Protagonist war die gesamte Zeit über sehr schwammig. Seine Art war nicht immer sehr nett, unabhängig davon, dass er und Tessa sich am Anfang gar nicht leiden konnten. Für mich war er nicht greifbar. Fühlte sich fremd an und nicht echt. Da war irgendwas, was einfach nicht passte.
Das Buch zog sich für mich sehr in die Länge. Mir fehlte hier dann einfach etwas. Mehr von den beiden. Mehr. Tessa hätte viel eher mit jemandem Reden müssen. Cole hätte hier auch viel eher zu sich selbst finden können und seiner Familie die Meinung zu sagen. Sein Verhalten war oft für mich widersprüchlich.
Das Ende fand ich ganz schön. Dass beide endlich zueinander finden und einander Vertrauen. Aber auch die Zeit zwischen dem großen Knall und der Zusammenkunft, war endlos lang. Ich fragte mich oft: Wann kommen beide endlich aus ihrem Loch? Wenn Tessa wusste, dass Cole es nicht war, ja Mensch, dann los und für die Liebe kämpfen und sich nicht noch ewige Wochen verkriechen. An den Problemen lässt sich dann immer noch arbeiten.
Es war für mich leider kein großes Lesevergnügen. Hier fehlte mir einfach dann doch viel.
Der Schreibstil der Autorin war super. Es hat sich flüssig gelesen und war sehr bildlich. Man konnte sich die Gegend sehr gut vorstellen.
Das Cover war ein direkter Augenschmaus. Ich hatte mich direkt in dieses verliebt und deswegen, und wegen des Klappentextes, direkt anzufragen. Es war direkte Coverliebe!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2021

Viel Liebe, Humor und Eishockey!

Chicago Saints / Breaking the Ice
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Für mich ist Eishockey die schönste Sportart, neben Tennis natürlich, die es gibt. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich das Buch von Kim Valentine lesen durfte.
Der Einstieg in die Geschichte ...

Für mich ist Eishockey die schönste Sportart, neben Tennis natürlich, die es gibt. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich das Buch von Kim Valentine lesen durfte.
Der Einstieg in die Geschichte fand ich super. Es fiel mir total leicht und war von Anfang an direkt eine angenehme Stimmung die übertragen wurde. Man fühlte sich so richtig wohl!
Beide Protagonisten waren mir ebenso auf Anhieb sympathisch. Katie hatte so einige Päckchen zu packen. Ihr Leben war bisher nicht sehr leicht. Der Bruder, der aus der Reihe tanzte, der Vater, der sich verdünnisierte, mehrere Jobs und dann noch die Nachbarschaft, die sie immer wieder penetriert. Die Geheimnisse, die sich in der Nachbarschaft rumtreiben, wow. Als dies alles ans Licht kam - da fehlten mir die Worte! Katie meisterte das alles super und kam irgendwie zurecht.
Fynn - ja, was soll man zu ihm sagen. Eishockeyspieler!!! Da geht mein Herz auf. Und dann war er auch einfach so unglaublich Nett, Hilfsbereit und Zuverlässig. Auch wenn er nur durch eine Wette mit Katie in Kontakt trat, war von Beginn an eine Schwingung zwischen den beiden zu spüren.
Egal, in welcher Situation Katie auch steckte, Fynn war zur Stelle und immer wieder auch sein Team. Diese Mannschaft steht zusammen, sind Freunde und machen vieles Gemeinsam.
Das Buch las sich einfach so dahin. Es floss ohne Probleme. Man fühlte sich zu keinem Zeitpunkte unwohl oder dachte: Wann ist es endlich vorbei? Der Schreibstil war super angenehmen, detailreich und einfach. Keine verwinkelten Sätze, die das Lesen unnötig erschwerten. Es war ein sehr schönes Buch. Vielleicht ist hier mein Eishockey Herz zu groß, denn ich hätte mir ein bisschen mehr Eishockey in der Geschichte gewünscht. Aber das liegt vermutlich an mir ;).
Ich kann euch das Buch als eine Zwischendurch-Lektüre sehr empfehlen! Es ist leichte Kost, mit Humor und viel Liebe! Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
Das Cover finde ich ebenfalls sehr nett anzusehen ;). Dies förderte meinen ersten Klick bei NetgalleyDE und es anzufragen. Den ersten Band dazu habe ich im übrigen nicht gelesen. Dies war aber nicht essentiell wichtig um dem zweiten Band zu folgen. An der ein oder anderen stelle hätte man dadurch zwar besser verstanden, wie es Fynns Schwester ergangen war, aber man konnte dem Buch prima folgen.
Danke, dass ich das Buch lesen durfte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2021

Wenn mit einem Tabu-Thema aufgeräumt wird!

Hiding Hurricanes
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n den 3. Band bin ich sehr schwer reingekommen. Anders als die ersten beiden Bücher, welche mich sofort in ihre Fänge genommen haben, hatte ich hier einfach Probleme.
Ich kann gar nicht genau sagen, woran ...

n den 3. Band bin ich sehr schwer reingekommen. Anders als die ersten beiden Bücher, welche mich sofort in ihre Fänge genommen haben, hatte ich hier einfach Probleme.
Ich kann gar nicht genau sagen, woran dies gelegen hat. Beide Protas mochte ich, besonders Creed. Ihn fand ich schon seit dem ersten Band sehr sympathisch. Lenny war sehr unnahbar. Man lernte sie nun aber kennen, all ihre Geheimnisse und Besonderheiten.
Ich fand sehr gut, dass in diesem Buch ein Tabu-Thema behandelt wurde, bzw. ein Thema, dass für Vorurteile sorgt und mit einem Haufen davon versehen ist.
Beide streiten immer wieder die Gefühle, die sie füreinander hegen, ab. Wahnsinn wie stur zwei Menschen sein können. Dabei konnte ich Lenny gut verstehen, dass sie ihren Job geheim halten wollte. Es hätte einiges an Schlamassel vermieden werden können, wäre sie ehrlich gewesen. Dies sagt uns mal wieder: Lügen haben kurze Beine! bzw. Mit der Wahrheit fährt man einfach besser!
Dennoch fand ich es sehr schön, wie die beiden sich dann doch endlich angenähert haben, auch wenn hier die ein oder andere Stelle war, wo ich beide einfach nur schütteln wollte. Die Harmonie zwischen den beiden ist einfach toll. Sie verstehen sich blind. Vielleicht der Vorteil, wenn man sich in den besten Freund verliebt. Beide sind seit sie sich kennen ineinander verliebt. Keiner hat je ein Wort gesagt, beide waren in all den Jahren nie so richtig glücklich. Die Clique um die beiden, haben nur auf den Tag gewartet, bis die beiden endlich zueinander finden. Sie sticheln immer wieder und ziehen die beiden damit auf. Ob das vielleicht schlussendlich der letzt Schubs war - wer weiß!
Doch sie haben sich verdient und gefunden.
Der Schreibstil war wieder sehr schön und es ließ sich super lesen. Alles war wieder detailreich und herrlich. Einige Szenen brachten mich zum schmunzeln, andere zum Fluchen und wieder andere den Tränen nahe. Eine Achterbahn der Gefühl, wie bereits bei den anderen Teilen.
Dennoch gebe ich hier nur 4/5 ⭐, da ich einfach nicht gut reingekommen bin und die Geschichte mich nicht so fesseln konnte, wie die beiden Bände davor.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere