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Veröffentlicht am 11.08.2020

Rezension Food for Future

Food for Future
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Rezension Food for Future

Da ich versuche mich etwas nachhaltiger zu orientieren, fand ich dieses Buch ungeheuer spannend.
In Food for Future geht es darum, wie man etwas umweltfreundlicher und nachhaltiger ...

Rezension Food for Future

Da ich versuche mich etwas nachhaltiger zu orientieren, fand ich dieses Buch ungeheuer spannend.
In Food for Future geht es darum, wie man etwas umweltfreundlicher und nachhaltiger mit Essen umgeht. Die meisten Rezepte sind ohne Fleisch oder dafür mit Wild. Es klingt alles sehr lecker und ich habe einige neue Rezepte für mich entdeckt. Einziges Manko für mich ist allerdings, dass die Resteverwertungs-Rezepte für mich oft nicht außergewöhnlich waren.
𝘞𝘢𝘴 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘮𝘢𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘢𝘭𝘵𝘦𝘮 𝘉𝘳𝘰𝘵 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯? 𝘊𝘳𝘰𝘶𝘵𝘰𝘯𝘴!
Da ich den Teil besonders spannend fand, kam der für mich persönlich etwas zu kurz.
Insgesamt finde ich das Buch aber echt gut und sehr hochwertig gemacht. Besonders die Fotos sind sehr ästhetisch und appetitlich aber gleichzeitig nicht unrealistisch!
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Wenn ihr in das Thema einsteigt, definitiv eine Empfehlung! Besonders toll für „Anfänger“ auf dem Gebiet finde ich die Listen (zB welches Gemüse wann Saison hat). Ich liebe Listen halt einfach #listentrulla
Das Buch bekommt 4/5 Sterne.
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Das erste Rezept das ich ausprobiert habe, war übrigens die Veggie Bowl. Ein Rezept das ich so nie selbst gemacht hätte (hab meinen Papa entscheiden lassen) aber definitiv wieder machen werde. Sehr Lecker!

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 19.07.2020

Rezension Träum nicht von Liebe

Träum nicht von Liebe
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Träum nicht von Liebe von Annie Laine ist ein sehr schönes Buch für den Sommer (oder im Winter, wenn man mal Sommerstimmung braucht). Es geht viel ums Surfen, was einfach perfekt für diese Jahreszeit ...



Träum nicht von Liebe von Annie Laine ist ein sehr schönes Buch für den Sommer (oder im Winter, wenn man mal Sommerstimmung braucht). Es geht viel ums Surfen, was einfach perfekt für diese Jahreszeit ist. Leider fand ich das Buch nicht so stark wie den 1. Band „Frag nicht nach Liebe“. Das Cover passt wundervoll zum Ersten und ich fand es auch toll, dass die Figuren aus dem vorherigen Band wieder auftauchen, dennoch hätte ich mir irgendwie ein kleines bisschen mehr erhofft.
Der Schreibstil von Annie ist dafür super angenehm und das Buch definitiv trotzdem lesenswert. Allein schon für Maya! Sie ist eine tolle Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen MUSS!

Fazit:
Schönes Sommerbuch mit toller Protagonistin, aber Band 1 war besser. 3,5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2020

Rezension Homecoming Kiss

Homecoming Kiss
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Homecoming Kiss hat mich als Geschichte sofort mitgenommen und ins Herz geschlossen. Es ist einfach ein Feel-Good Buch mit tollen Charakteren. Obwohl ich sonst echt kein Fan von blonden Typen bin (egal ...



Homecoming Kiss hat mich als Geschichte sofort mitgenommen und ins Herz geschlossen. Es ist einfach ein Feel-Good Buch mit tollen Charakteren. Obwohl ich sonst echt kein Fan von blonden Typen bin (egal ob in Büchern oder im Reallife), hat Henry mein Herz im Sturm erobert. Er ist unglaublich süß und seine Freundschaft zu Nora einfach herzerwärmend. Auch der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und sehr flüssig. Mein einziges Manko ist allerdings, dass das Buch etwas zu kurz ist. Nicht nur, weil ich alle Figuren im Buch sehr gerne mochte, sondern auch, weil es der Geschichte etwas mehr Raum zur Entfaltung geboten hätte. Dennoch würde ich die Geschichte jedem ans Herz legen, der ein gutes Jugendbuch sucht. Vor allem jedem, der eins mit hübschen Cover und viel (Gefühl) dahinter.

Fazit
Wer auf der Suche nach einem süßen Jugendbuch ist, liegt hier genau richtig. Etwas kurz, aber definitiv lesenswert. 4,5/5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2020

Rezension New Beginnings

New Beginnings
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Rezension New Beginnings

New Beginnings war ein Buch an das ich mit gemischten Gefühlen herangegangen bin. Ich wollte es einerseits unbedingt lesen, weil ich selber als Au Pair im Ausland war und fand, ...

Rezension New Beginnings

New Beginnings war ein Buch an das ich mit gemischten Gefühlen herangegangen bin. Ich wollte es einerseits unbedingt lesen, weil ich selber als Au Pair im Ausland war und fand, dass man da viel zu selten drüber liest. Andererseits habe ich aber schon befürchtet, dass das Buch eher kitschig wird, als realistisch.

Au Pair Dasein:
Leider haben sich meine Befürchtungen bestätigt. Das Au Pair Dasein wurde überhaupt nicht realistisch dargestellt. Genaugenommen wurde es fast gar nicht dargestellt. Es gab eine Szene in der Lena den kleinen Liam kennenlernt und recht liebevoll mit ihm umgeht. Das wars. Dafür hatte sie viel Zeit für ausgiebige Skiausflüge, Saufgelage und Shoppingtrips (und das obwohl sie sich ständig beschwert was für tote Hose in dieser Stadt herrscht). Zwischendurch passt sogar die Mutter eines Freundes auf das Kind auf, weil sie Wichtigeres zu tun hat. Dabei ist das doch die einzige Aufgabe eines Au-Pairs. An ihr altes Leben daheim denkt Lena überhaupt nicht, außer um sich zu beschweren, dass Colorado nicht so hip und cool wie Berlin ist und wie doof ihre Eltern doch sind. Natürlich weiß ich, dass nicht jeder von Heimweh geplagt ist, aber insgesamt schien mir das schon sehr unrealistisch. Jeder denkt doch ein wenig an das, was er zurückgelassen hat.
Überhaupt fand ich ein paar Dinge sehr unrealistisch. Obwohl Lena erst 20 ist und damit in dem USA überhaupt nicht mal in eine Bar reinkommen sollte, stört es absolut niemanden, dass sie sich ständig betrinkt, nicht mal ihre Gastfamilie.
Auch sonst macht sie nichts, was ein typisches Au Pair machen würde. Obwohl ein zweites Au Pair ständig erwähnt wird, trifft sie sich nicht einmal mit ihr um sich auszutauschen oder Ähnliches. Collegekurse belegt sie auch keine, die sind als Au Pair in den USA allerdings Pflicht. Leider wurde das Au-Pair Dasein nur als Vorwand verwendet um die Geschichte in den USA spielen zu lassen. Wer sich ein paar Infos oder Erfahrungen, nett in eine Geschichte verpackt erhofft, sollte ein anderes Buch lesen. Wer sich nur eine einfache Geschichte ohne viel Drama erhofft, kann dieses Buch problemlos lesen.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, weil der so angenehm war. An mancher Stelle hat sich die Autorin etwas wiederholt, aber das merkt man kaum. Allerdings sind mir auch ein paar kleine Logiklöcher aufgefallen, die mich beim Lesen etwas irritiert haben.

Setting und Story:
Das Setting in den Rocky Mountains hat mir gut gefallen. Endlich mal ein Buch das nicht in einem Gut-Wetter-Staat der USA spielt und ich hab sogar richtig Lust auf Skifahren bekommen, obwohl ich sonst lieber Sommergeschichten lese. Das war tatsächlich mal was Anderes und gibt einen Pluspunkt.
Die Story fand ich leider in keiner Weise besonders. Lilly Lucas zeigt kaum originelle Ideen und die Liebesgeschichte ist sehr 08/15. Junge trifft Mädchen und obwohl er ein völliger Griesgram ist, ändert er sich für sie und wird zum Traumtyp. Irgendwie. Dennoch kommt irgendwas dazwischen und die Welt geht für das Mädchen unter (allerdings hat Lena auch hier keine Spur von Heimweh). Die ganze Situation wird erst auf den letzen zehn Seiten aufgelöst und lässt mich ein wenig unbefriedigt zurück. Ein paar Fragen sind noch offen geblieben auf die ich gerne noch eine Antwort bekommen hätte.

Charaktere:
Bei Lena hatte ich etwas gemischte Gefühle. Einerseits konnte ich sie und ihre Unsicherheit in der neuen Situation völlig nachvollziehen, andererseits war sie mir trotzdem etwas unsympathisch. Sie hat sich über zu viele Dinge beschwert und sich einige dumme Aktionen geleistet. Auf ihre Motivation und Begeisterung, die sie dem golden Leaf entgegen gebracht hat war ich aber schon neidisch. Sie war so unglaublich begeistert, dass man selbst am Liebsten mit angepackt hätte. Wenn sie diese Begeisterung nur mal ihrem Job als Au Pair entgegen gebracht hätte!
Ryan war mal wieder dieser typische Bad Boy, der super gut aussieht, obwohl er nur Junk-Food in sich reinstopft. Lena gegenüber verhält er sich öfter ziemlich daneben, lässt sie ohne Auto stehen und trotzdem verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Liebe macht wohl tatsächlich blind. Aber dann könnte sie seinen Ach so tollen Körper ja nicht mehr bewundern...
Izzy fand ich dafür super. Sie ist die Art Freundin die jedes Mädchen braucht. ich freue mich schon sehr darauf im zweiten Band mehr über sie zu erfahren, denn leider sieht man sie immer nur aus Lenas Sicht. Die sich auch Izzy gegenüber ziemlich daneben benimmt. Izzy kümmert sich um sie, als sie betrunken ist und zum Dank macht sich Lena an Will ran. Deshalb muss ich an dieser Stelle nochmal betonen, was für eine großartige Person Izzy ist. Sie lässt sich von sowas nicht unterkriegen und ist eine wahre Freundin.
Will ist auch so ein Charakter bei dem ich gespaltener Meinung bin. Dass er der Sheriff ist, ist nur wichtig, um zu betonen, dass er mit seiner Uniform jede rumkriegt. Bei ihm ist auch nur das Aussehen wichtig, seine Charakterzüge bleiben völlig flach. Das Einzige was man wohl über ihn sagen kann, ist dass er Ryan gegenüber ein guter Freund ist.
Auch Lenas Gastfamilie bleibt sehr flach. Dass sie mit ihrem Gastkind Liam wenig zu tun hat, habe ich ja schon erwähnt. Aber auch ihre Gasteltern waren nur Randfiguren. Amy stand mit ihrer Schwangerschaft noch ein bisschen mehr im Geschehen, aber ihr Gastvater ist für die Story völlig irrelevant. Er ist allerdings Ryans Bruder und somit der einzige Grund, warum Ryan in diesem Haus wohnt.
Ihre Familie daheim wird im Gegenzug auch nur ein paar Mal erwähnt, telefonieren oder skypen tut Lena in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal mit ihnen, weder als sie bei ihrer neuen Familie ankommmt, noch an Sylvester. Man erfährt mehr über Lenas Exfreund, als über die Familie.

Lieblingszitat:
„Du hast nicht alles verloren, Ryan. [...] Du bist nur gefallen und nicht wieder aufgestanden.“ (Lena, S. 106/107)

Fazit:
Ich hatte mich auf eine schöne leichte Au Pair Geschichte gefreut, aber leider eine recht unorginelle und unrealistische Geschichte voller Klischees bekommen. trotzdem finde ich das dieses Buch Potential hat und angenehm zu lesen war. Ich werde dem zweiten Band definitiv noch eine Chance geben, schon allein weil er von Izzy handelt.
Das Buch erhält 3/5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2020

Rezension der Store

Der Store
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Inhalt

ich wollte „der Store“ unbedingt lesen, da ich Dystopien sehr gerne mag und neugierig war, wie der Autor dieses Thema angeht. Die Parallelen zwischen Amazon und der Cloud in diesem Buch sind deutlich ...

Inhalt

ich wollte „der Store“ unbedingt lesen, da ich Dystopien sehr gerne mag und neugierig war, wie der Autor dieses Thema angeht. Die Parallelen zwischen Amazon und der Cloud in diesem Buch sind deutlich zu erkennen. Es war erschreckend zu sehen, wie viel Macht die Cloud hat und wie schlimm es wäre/ist, wenn ein Wirtschaftsunternehmen in der Politik mitmischen darf. Inhaltlich möchte ich nicht zu viel Spoilern, dennoch fand ich den informativen und den erzählenden Teil sehr ausgewogen. Die Storyline war spannend aufgebaut, hatte allerdings ein paar Längen, wodurch die Spannung etwas verloren gegangen ist.

Schreibstil

Rob Hart hat sich ein sehr detailliertes System zu Aufbau und Funktionsweise der Cloud entwickelt. Man merkt, dass sehr viel Recherche und Überlegungen in dieses Buch eingeflossen sind, dennoch wurde man selten von zu vielen Details erdrückt oder gelangweilt. Auch die drei verschiedenen Sichtweisen waren weniger überfordernd, sondern eher aufschlussreich.
Die Eintönigkeit des Arbeitsalltag zum Beispiel war sehr anschaulich dargestellt.

Charaktere

Den Wechsel zwischen den drei Charakterperspektiven fand ich sehr spannend. Ich mochte Zinnia überraschend gerne, sie hat hart gearbeitet für das was sie will. Aber Zinnia ist nicht nur eine Kämpferin, sie hat auch Gefühle, was sie sehr menschlich gemacht hat. Ich mochte sie tatsächlich noch ein Ticken lieber als Paxton, der vermutlich der Liebling der meisten Leser ist. Ihn mochte ich auch gerne, aber er war gelegentlich etwas zu weich für meinen Geschmack. Gibson war ebenfalls ein spannender Charakter, allerdings ist er etwas flach geblieben.

Cover

Das Cover ist schön, schlicht und passt gut zum Inhalt. Der Barcode mit den Händen zeigt schön, wie Menschen in den Augen von Online-Großhändlern zu Ware werden und der rote Buchschnitt rundet das ganze noch einmal ab. Er ist definitiv der Hingucker.


Fazit

Das Buch hatte zwar an mancher Stelle seine Längen, aber ist dennoch sehr lesenswert. Es öffnet einem ein wenig die Augen und bietet gleichzeitig Unterhaltung. Genau das was ich von einer Dystopie erwarte.
Das Buch erhält 4 von 5 Sternen von mir

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere