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Veröffentlicht am 14.11.2020

Eine emotionale und spannende Liebesgeschichte!

Don't LOVE me
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Worum geht es?
In diesem Buch geht es um Lyall und Kenzie. Kenzie kommt aufgrund ihres Design-Praktikums in die schottischen Highland, wovon sie nur mäßig begeistert ist. Dort trifft sie auf Lyall, dem ...

Worum geht es?
In diesem Buch geht es um Lyall und Kenzie. Kenzie kommt aufgrund ihres Design-Praktikums in die schottischen Highland, wovon sie nur mäßig begeistert ist. Dort trifft sie auf Lyall, dem Hotelerben des Henderson-Hotelimperium, mit dem Kenzie in ihrem Praktikum zusammenarbeiten muss. Lyall ist in Kilmore, aufgrund seiner Vergangenheit, nicht gerne gesehen. Doch er muss einen Sommer dortbleiben, damit er sich weiterhin am Stammsitz seiner Familie bewähren zu können. Als die beiden aufeinandertreffen, merken sie schnell, dass es eine tiefe Verbindung zwischen Ihnen gibt, gegen die sie nicht ankämpfen können, auch wenn sie es eigentlich müssten. Doch was passiert, wenn Kenzie Lyalls Vergangenheit kennenlernt? Wird ihre Liebe das überstehen?

Die Handlung
Die Geschichte von Lyall und Kenzie hat mir sehr gut gefallen. Sie hat mich berührt und war gleichzeitig sehr spannend. Ich fand es sehr gut, dass nicht nur die beiden und ihre Liebesgeschichte im Vordergrund standen, sondern auch Lyalls Vergangenheit und Familiensituation. In diesem Zusammenhang kann ich nur eines sagen: das Buch bestand aus vielen Intrigen. Lyall muss sich, damit er weiterhin Erbe der Henderson-Hotels bleibt, einige Bedingungen in Kilmore halten. Kenzie erschwert dies und jeder in diesem kleinen schottischen Dörfchen möchte Lyall am liebsten verbannen, was zu viel Verrat und Spionage führt. Meiner Meinung nach war dies in keinster Weise überzogen oder unrealistisch. Vor allem in solchen reichen Familien mit einem großen Namen, kommt sowas bestimmt öfter vor. Mit Lyall und Kenzie habe ich dementsprechend sehr mitgefiebert. Die beiden mussten ihre Beziehung sehr geheim halten, was ich sehr gerne lese. Es gibt einer Geschichte die gewisse Spannung. Doch das war nicht das Einzige, was mich mitfiebern ließ. Das Geheimnis von Lyall wurde erst ziemlich spät aufgedeckt, was auch zu einem sehr fiesen Cliffhänger führte. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte von Lyall und Kenzie weitergeht, denn in der Trilogie geht es ausschließlich um die Geschichte von den beiden, was ich sehr gut finde!

Charaktere
Lyall und Kenzie waren zwei wundervolle Protagonisten, so authentisch und echt.
Lyall war am Anfang der Geschichte sehr geheimnisvoll und wirkte arrogant. Doch je mehr man ihn kennenlernte, desto mehr konnte man hinter seine Fassade gucken und hat gemerkt, dass auch er eine emotionale und verletzliche Seite hat.
Mit Kenzie konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ich konnte sie in jeglicher Hinsicht verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehen, auch wenn sie mir das Herz gebrochen haben.
Man hat von dem Moment an, als die beiden sich das erste Mal getroffen haben, gemerkt, dass zwischen den beiden eine Verbindung ist. Meiner Meinung nach passen sie sehr gut zusammen.
Die Nebencharaktere wurden perfekt von der Autorin konzipiert. Es gab nicht nur Charaktere, die man sympathisch, sondern auch unsympathisch fand. Sowas gehört, meiner Meinung nach zu einer guten Geschichte dazu und führt dazu, dass sie nicht eintönig wird.

Setting
Die Geschichte spielt in den schottischen Highlands, in Kilmore. Das Setting wurde während der Geschichte deutlich und ich habe es sehr gemocht. Die Natur der schottischen Highlands wurde sogar an der ein oder anderen Stelle näher beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich könnte mir die ganze Umgebung sehr gut vorstellen und es wurde sehr detailreich von der Autorin beschrieben. Das Buch hatte für mich durch weg eine Wohlfühl-Atmosphäre.

Schreibstil
„Don´t Love Me” war mein erstes Buch von Lena Kiefer und ich war sehr überrascht. Es war ein sehr leichter und flüssiger Schreibstil, was mir ermöglichte, nur so durch die Seiten zu fliegen. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass Lena Kiefer sich dazu entschieden hat, aus beiden Sichten der Protagonisten zu schreiben, was ihr sehr gut gelungen ist. Man hat sofort gemerkt, aus welcher Sicht gerade geschrieben wurde, auch ohne den Namen über dem Kapitel zu lesen.

Cover/Titel
Das Cover gefällt mir sehr gut und hebt sich von anderen Covern sehr stark ab. Für mich war es sogar mein erstes gelbes Buch, und trotzdem mag ich es. Der Titel passt sehr gut zu der Geschichte, denn, wie bereits erwähnt, ist die Liebe zwischen Lyall und Kenzie verboten, sie dürfen sich einfach nicht lieben. Aus diesem Grund finde ich, dass der Titel sehr gut für das Buch ausgewählt wurde.

Fazit
Die Geschichte von Lyall und Kenzie war eine emotionale Achterbahnfahrt für mich. Sie war spannend und hat mich gleichzeitig auf mehreren Ebenen berührt. Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen und sie werden immer einen Platz in meinem Herzen haben. Nach diesem fiesen Cliffhänger bin ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit Lyall und Kenzie weiter geht. Ich hoffe sehr, dass es für die beiden ein Happy End gibt. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung von mir, vor allem wenn ihr etwas mehr lesen wollt, als eine reine Liebesgeschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Ein gelungener Roman mit viel Humor!

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
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Worum geht es?
In diesem Buch geht es um den Gründer des Buchclubs, Braden Mack und um Liv, die Schwägerin von Gavin, dem männlichen Protagonisten aus dem ersten Band der „The Secret Book Club“-Reihe. ...

Worum geht es?
In diesem Buch geht es um den Gründer des Buchclubs, Braden Mack und um Liv, die Schwägerin von Gavin, dem männlichen Protagonisten aus dem ersten Band der „The Secret Book Club“-Reihe. Mack hat sich bereits in Liv verliebt, doch sie zieht immer wieder ihre Mauern hoch und lässt ihn abblitzen. Doch dann verliert Liv ihren Job und möchte ihren Ex-Chef nun bloßstellen. Denn dieser wurde von Liv bei der sexuellen Belästigung einer Kollegin erwischt. Liv bittet Mack um Hilfe, denn er als erfolgreicher Geschäftsmann kann Livs Ex-Chef ruinieren. Gleichzeitig sieht Mack diese Mission als Chance, Liv davon zu überzeugen, dass er nicht nur ein oberflächlicher Playboy ist, sondern hinter seiner Fassade viel mehr steckt.

Die Handlung
Die Geschichte von Liv und Mack hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach konnte man, während der gesamten Handlung, die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten gut nachvollziehen. Durch ihre gemeinsame Mission, sich an Livs Ex-Chef zu rächen, hat die beiden immer mehr zusammengeschweißt und sie konnten sich durch die viele gemeinsame Zeit besser kennen lernen. Für mich war die Handlung auch an keiner einzigen Stelle unrealistisch oder unschlüssig. Ich finde es auch sehr gut, dass ein Tabu-Thema in dem Buch thematisiert wurde. Mit sexueller Belästigung ist nicht zu spaßen, wird jedoch von den Betroffenen meist verschwiegen, so wie es in diesem Buch auch der Fall war. Bei der Handlung ist mir auch aufgefallen, dass die Liebesgeschichte von Liv und Mack nicht oft so offensichtlich im Mittelpunkt stand, sondern eher die Mission rund um den Ex-Chef. Doch liest man etwas zwischen den Zeilen bemerkt man, wie die beiden sich näherkommen. Der ganze Umgang zwischen den beiden und wie sie miteinander sprechen, ändert sich im Verlauf des Buches immer mehr.
Was natürlich auch nicht zu kurz gekommen ist, ist der Buchclub. Jedoch wurde dieser diesmal ein bisschen anders integriert. Es wurden in diesem Buch keine Textstellen aus klassischen Romanen zitiert. Hier ging es mehr um die kleinen geheimen Treffen des Clubs, wenn Mack mal einen Rat brauchte.

Charaktere
Die beiden Protagonisten lernt man bereits im ersten Band der Reihe kennen. Mack als Mitglied des Buchclubs und Liv, die Schwester von Gavins Ehefrau Thea. Im Gegensatz zu Mack, war mir Liv im ersten Band, und auch noch am Anfang dieses Buches, sehr unsympathisch und ich fand sie teilweise echt nervig. Sie musste sich immer als nervige Schwester aufspielen, die immer alles besser wusste. Doch zum Glück änderte sich das schnell, da man, trotz der Erzählerperspektive, gut Livs Gefühle und Gedanken nachvollziehen konnte. Man lernte sie schnell besser kennen und konnte teilweise auch ihr Verhalten aus dem ersten Band nachvollziehen.
Mack ist für mich, von Anfang an, ein toller Charakter gewesen. Irgendwie war er mir sofort sympathisch und habe mich sehr darauf gefreut, dass man ihn in diesem Buch besser kennenlernen durfte.
Mein allerliebster Lieblingsnebencharakter war, ist und bleibt der Russe. Er bringt in die Geschichte so viel Humor hinein, ich könnte jedes Mal heulen vor Lachen, wenn er erwähnt wurde. Ich konnte mir auch seinen Akzent so gut im Kopf vorstellen, wenn er eine Sprechpassage hatte. Ich finde es so genial, dass er auch Teil des Buchclubs ist.

Das Cover/Der Titel
Das Cover ist in dem gleichen Stil gestaltet, wie der erste band, lediglich die farbliche Gestaltung wurde geändert. Die hellblaue Gestaltung sieht im Regal übrigens sehr schön neben dem rosafarbenen Teil aus, nur so nebenbei hehe. Mir gefällt die schlichte Gestaltung des Covers sehr gut, es muss nicht immer aufwendig und detailreich gestaltet sein. Was mir besonders bei der Reihe gefällt: Die Cover sind leicht metallisch glänzend gestaltet. Sowas macht das Buch für mich nochmal zu etwas ganz Besonderem.
Der Haupttitel wurde bei dem Teil nicht geändert, sondern nur der Untertitel. Dieser wurde, meiner Meinung nach, sehr gut an die Handlung auch an den Klappentext, der auf dem Buch gedruckt ist, angepasst. „Die Liebesroman-Mission“ beschreibt sehr gut die Geschichte. Da es in dem Buch, wie oben bereits erwähnt, darum geht, es dem Ex-Chef von Liv heimzuzahlen.

Schreibstil
Der Schreibstil von Lyssa Kay Adams gefällt mir sehr sehr gut. Auch wenn sie sich dazu entschieden hat, die Geschichte aus der Er-Perspektive zu schreiben, konnte man sich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Eigentlich komme ich mit dieser Erzählperspektive gar nicht zurecht, doch „The Secret Book Club“ hat mir gezeigt, dass diese gewählte Perspektive doch gar nicht so schlecht ist. Außerdem hat die Autorin sich dazu entschieden aus beiden Perspektiven zu schreiben, das bedeutet, man konnte Passagen lesen, in denen Livs Sichtweise und andere Passagen, in denen Macks Sichtweise im Vordergrund stand, lesen. Das hat mir auch sehr gut gefallen, denn so konnte man sich in beide Protagonisten hineinversetzen, und nicht nur in einen.

Fazit
Der zweite Band der „The Secret Book Club“ - Reihe hat mir, genau wie der erste Band, sehr gut gefallen. Die Idee hinter dieser Buchreihe ist so unglaublich lustig und innovativ, dass ich mich bereits jetzt schon sehr auf den nächsten Teil freue. Ich empfehle das Buch und die Reihe jedem, der gerne mal etwas komplett anderes lesen möchte, als einen herkömmlichen Roman. In diesem Buch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um den, meiner Meinung nach humorvoll verpackten, Aspekt, dass Männer sich in einem geheimen Buchclub versammeln, um sich gegenseitig bei ihren Beziehungsproblemen zu helfen. Eine absolute Leseempfehlung und, meiner Meinung nach, ein Muss für alle Liebhaber von Romanen und Liebesgeschichten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Eine sehr emotionale und tiefgründige Geschichte

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Greyson und Eleanor, die sich bereits als Teenager kennenlernen. Schon damals hatten die beiden Gefühle füreinander. Eleanor, die nerdige Außenseiterin und Grey ...

Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Greyson und Eleanor, die sich bereits als Teenager kennenlernen. Schon damals hatten die beiden Gefühle füreinander. Eleanor, die nerdige Außenseiterin und Grey der gutaussehende Mädchenliebling. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, dennoch waren sie glücklich miteinander… bis Eleanor wegziehen muss.
16 Jahre später treffen die beiden zufällig wieder aufeinander: Ellie wird die neue Nanny von Greys Kindern. Doch Grey ist nicht mehr der alte. Aus dem gefühlvollen und romantischen Jungen ist ein eiskalter und unnahbarer Mann geworden. Doch Ellie gibt nicht auf, denn sie sieht immer noch, dass der junge Grey, von damals, tief vergraben noch lebte.

Die Handlung

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen: 2003 und 2019. In der ersten Zeitebene schien (fast) alles perfekt: Ellie und Grey haben sich kennengelernt, waren glücklich doch dann zerbrach die Welt von Ellie und somit auch die Beziehung zu Greyson. Bereits auf den ersten Seiten war das Buch so emotional, dass bei mir schon die ersten Tränen liefen. Was ich an dieser Stelle auch sehr gut fand, war, dass die Veröffentlichung von „Harry Potter und der Orden des Phönix“ miteinbezogen wurde. Irgendwie konnte ich mich dadurch noch mehr mit Eleanor identifizieren, denn ich kenne das Warten auf Neuerscheinungen viel zu gut.
Dann kam der Zeitsprung in das Jahr 2019 und Ellie war immer noch die selbe, doch Grey hat sich komplett geändert. Ich mochte das Aufeinandertreffen der beiden sehr gut umgesetzt und man hat auch gemerkt: Grey hat sie nie vergessen. Dennoch hatten die beiden Startschwierigkeiten, was der Handlung jedoch mehr Authentizität gab. Keiner verhält sich gegenüber einer Person „normal“, wenn er sie 16 Jahre nicht gesehen hatte.
Die Annäherung der beiden wurde von der Autorin, meiner Meinung nach, perfekt dargestellt. Es war ein langsamer Prozess und das war auch wichtig für beide Charaktere.
Während des Buches gab es viele Momente der Verzweiflung, Wut und Trauer, was das Buch emotional und tiefgründig machte. Es war nie langweilig und es sind auch die ein oder anderen Dinge passiert, die ich nicht vorhersehen konnte.

Charaktere

Eleanor und Greyson waren zwei wunderbare Charaktere, die, vor allem 2019 eine Sache gemeinsam hatten, die sie verbunden hat.
Eleanor hat sich, meiner Meinung nach, kaum verändert während des Buches, was ich allerdings überhaupt nicht schlimm finde. Sie ist sich und ihrer Persönlichkeit treu geblieben, was wahrscheinlich auch dazu geführt hat, dass Greyson sie überhaupt näher an sich rangelassen hat. Sie war sein sicherer Hafen, als er ihn brauchte.
Greyson hingegen hat sich, wie bereits erwähnt, komplett verändert. Er war am Anfang liebevoll, romantisch und emotional und wurde zu einem distanzierten eiskalten Mann. Doch manchmal braucht es nicht viel, um wieder so werden, wie man wirklich ist.
Die Kinder von Greyson, die in dem Buch ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, mochte ich auch total gerne. Auch sie müssen mit der neuen unbekannten Situation umgehen, nicht nur Grey hat damit Probleme. Die beiden Mädchen waren mir zu keiner Zeit unsympathisch oder nervig, sondern einfach nur authentisch.

Das Cover/Der Titel

Cover gefällt mir sehr gut, vor allem aufgrund der Details, denn Eleanor liebt Libellen. Deshalb finde ich es total schön, dass diese auch auf dem Cover zu finden sind. Ich mag Cover sowieso am meisten, wenn sie relativ schlicht gehalten sind und der Titel im Mittelpunkt steht.
Der Titel passt meiner Meinung nach perfekt zu der Handlung. Denn die Ruhe bedeutet für mich die schöne und glückliche Zeit 2003 und dann kam der Sturm im Jahr 2019. Die Metapher des Titels wurde sogar im Buch verwendet.

Schreibstil

Brittainy C. Cherry schreibt unglaublich tolle Bücher und dieses gehört auch dazu. Sie hat so einen unglaublich emotionalen und tiefgründigen Schreibstil und hat sich mit „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ wieder einmal selbst übertroffen. Außerdem konnte ich das Buch flüssig lesen und hatte keine Probleme. Hätte der Tag mehr Stunden, hätte ich das Buch wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen. In diesem Zusammenhang mochte ich es sehr gerne, dass B. C. Cherry aus der Sicht von beiden Protagonisten geschrieben hat. Somit konnte ich Handlungen, Gedanken und Gefühle beider Charaktere besser nachvollziehen.

Fazit

„Wie die Ruhe vor dem Sturm“ war ein wunderschönes Buch und ich wurde nicht enttäuscht, denn ich habe mich schon sehr lange darauf gefreut. Ich lese sehr gerne emotionale und tiefgründige Geschichten und dieses Buch war so eine. Die Charaktere, sowie der Schreibstil haben mir unglaublich gut gefallen. Das Buch war an keiner Stelle unrealistisch.
Alles in allem empfehle ich jedem das Buch, der ebenfalls gerne emotionale Geschichten und Liebesgeschichten liest. Dieses Buch wird euch nicht enttäuschen. Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2020

Eine wunderschöne und emotionale Geschichte!

Love is Loud – Ich höre nur dich
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Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Franziska, die für ein freiwilliges soziales Jahr nach New Orleans kommt, und Lincoln, einem Straßenmusiker. In New Orleans muss sich Franziska um den alten Griesgram ...

Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Franziska, die für ein freiwilliges soziales Jahr nach New Orleans kommt, und Lincoln, einem Straßenmusiker. In New Orleans muss sich Franziska um den alten Griesgram Hugo kümmern. Er hilft ihr, das Leben wie ein Abenteuer zu genießen und neue Dinge auszuprobieren. Franziska fühlt sich sofort wohl in New Orleans, der bunten und lauten Stadt und als sie dann auf Lincoln ist sie endgültig verliebt in ihr neues Leben und ihr neues Ich. Jedoch bleibt Franziska nur für ein Jahr… können sich die beiden trotzdem aufeinander einlassen?

Die Handlung

Die Geschichte zwischen Lincoln und Franziska hat mich wahnsinnig berührt und gleichzeitig gefesselt. Das Buch zeigt mal wieder, dass die Liebe keine Grenzen hat, auch wenn beide aus zwei total unterschiedlichen Kulturen kommen. Für mich war es an keiner einzigen Stelle langweilig. Vor allem der Charakter Hugo hat die Geschichte ein wenig Humor gebracht. Es war also eine gute Abwechslung von Emotionen, Tiefgründigkeit und Humor.
Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass wir sowohl von Lincolns, als auch von Franziska viel über ihr Leben und ihre Vergangenheit erfahren haben, d.h. es ging nicht immer nur um die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr schnell mit den beiden Charakteren angefreundet und sie sofort gemocht, nein geliebt!
Währenddessen erfährt man auch viel über die Gastfamilie von Franziska und über die Freunde von Lincoln.
Was mir auch sehr gut gefallen hat: die musikalische Thematik. In diesem Zusammenhang wurde auch stark die aktuelle Situation von Lincoln thematisiert, worauf ich in dieser Rezension aber nicht eingehen werde, da es sonst spoilern könnte.
Für mich war die Handlung in keiner Hinsicht vorhersehbar, es gab für mich viele überraschende Momente, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Charaktere und Setting

Kathinka Engel hat hier wundervolle Charaktere geschaffen und ich habe sie alle geliebt. Mein liebster Charakter ist definitiv Hugo. Er nimmt das Leben mit soviel Leichtigkeit und trotzdem ist er so ein tiefgründiger Charakter. Hugo hat der Geschichte so viel Humor gegeben, mir hat das sehr gut gefallen.
Frenzy ist für mich ein sehr starker Charakter, welcher die größte Entwicklung gemacht hat. Sie war am Anfang die schüchterne Franziska aus Deutschland, dir ihr Leben exakt durchgeplant hat. Doch dann kam sie nach New Orleans und sie wurde immer mutiger und auch selbstbewusster. Sie hat immer wieder ihre eigenen Grenzen überschritten und Neues ausprobiert.
Lincoln war ein so toller Charakter, in ihn muss man sich einfach verlieben. Er war nicht der typische Bad Boy, sondern ein geheimnisvoller Junge, der genau wusste, was er sagt und auch mit seinen Gefühlen meist offen umgegangen ist. Trotzdem verbirgt er ein Geheimnis, was das Verhältnis zwischen ihm und Frenzy zerstören könnte. Aufgrund dessen, was er verbirgt, hat er eine wirklich tolle Lebenseinstellung: Lebe den Tag, als wäre es dein letzter. Er plant seine Zukunft nicht, er macht das, worauf er Lust hat.

Die Stadt New Orleans wurde perfekt für diese Geschichte ausgewählt. Es ist eine Stadt voller Musik und symbolisiert für mich, vor allem in diesem Buch, Mut und Neuanfänge. Die Stadt passt perfekt zu Lincoln und auch zu Frenzy, so wie sie sich am Ende der Geschichte entwickelt hat.

Das Cover/ Der Titel

Das Cover hat mich total überrascht, als ich es das erste Mal in den Händen gehalten habe. Dass das Cover schön wird, wusste ich, aber das reflektierende Material machte das Buch zu etwas besonderem. Außerdem gefällt mir, die, an sich, einfache Gestaltung. Der Titel steht im Vordergrund und wird durch die Gestaltung perfekt betont.

Der Titel ist, meiner Meinung nach, sehr gut gewählt. Liebe wird auch durch Musik vermittelt, vor allem in diesem Buch. Durch Musik wird die Liebe laut ausgesprochen, somit bedeutet das: LOVE IS LOUD.

Schreibstil

Ich habe bereits ein Buch von Kathinka Engel gelesen und wusste deshalb, wie der Schreibstil von der Autorin ist. Er ist einfach nur wundervoll, wahnsinnig detailliert und emotional. Manche Sätze, die sie geschrieben hat, haben mich sehr berührt und haben teilweise auch eine tiefsinnige Bedeutung gehabt, was mir besonders gut gefallen hat. Ich fand es auch sehr gut, dass Katinka Engel aus der Sicht von beiden Protagonisten geschrieben hat. So konnte ich in beide Gefühls- und Gedankenwelten eintauchen und das Verhalten und Entscheidungen von der jeweiligen Person besser nachvollziehen.

Fazit

„Love is loud“ ist für mich ein Buch, was mir noch lange im Kopf bleiben wird, genauso wie Lincoln und Franziska. Kathinka Engel hat nicht nur eine tolle Geschichte erschaffen, sondern auch wundervolle Charaktere. Es ist ein absolutes Herzensbuch von mir geworden und ich freue mich schon sehr auf „Love is bold“, dem zweiten band der Reihe, in dem es um Bonnie und Jasper geht. Dieses Buch empfehle ich jedem, der eine super süße und emotionale Geschichte lesen möchte, in der aber auch die Musik eine wichtige Rolle spielt. Dieses Buch hat wirklich Potenzial, eines meiner Jahreshighlights zu werden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2020

Berührend, tiefgründig und voller Poesie

Never Doubt
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Worum geht es?

In dem Buch „Never Doubt“ geht es um Willow und Isaac, die sich kennen lernen, als Willow, mit ihren Eltern nach Harmony zieht. Sie sieht es als einen Neuanfang und möchte sich neu ausprobieren, ...

Worum geht es?

In dem Buch „Never Doubt“ geht es um Willow und Isaac, die sich kennen lernen, als Willow, mit ihren Eltern nach Harmony zieht. Sie sieht es als einen Neuanfang und möchte sich neu ausprobieren, am Theater. Isaac kannte sie zwar schon von der neuen Schule. So richtig lernen sie sich erst kennen, als die beiden von dem Regisseur des städtischen Theaters als die beiden Hauptrollen Ophelia und Hamlet ausgewählt werden. Mit Hilfe von Shakespeares Worten versuchen beide, ihre Vergangenheit und Gegenwart zu verarbeiten und kommen sich dabei immer näher. Jedoch haben Willow und Isaac ganz andere Pläne für ihre Zukunft…

Die Handlung

Dieses Buch war wirklich etwas Besonderes. Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Emma Scott gefreut und es hat mich keineswegs enttäuscht. Das Buch handelt, wie oben bereits erwähnt von den beiden Protagonisten Willow und Isaac. Die Geschichte von den beiden war sehr besonders. Ich fand es so unglaublich toll, wie die beiden sich kennengelernt haben und sie sich, obwohl sie im Theater die Worte eines anderen benutzt haben, sofort verstanden haben. Willow, sowie auch Isaac hatten es nie wirklich leicht gehabt, vor allem mit ihren Eltern. Auch wenn man bereits am Anfang über die beiden Geschichten von Willow und Isaac bescheid wusste, wurde das Buch dennoch nicht langweilig oder eintönig. Der Spannungsbogen bildete wohl eher das Theaterstück: zuerst die vielen Proben und zum Schluss die Premiere. Doch auch nach passierte noch so viel mehr. Die größte Frage war für mich: was wird aus den beiden, wenn das Stück aufgeführt wurde? Das Buch bestand also aus so vielen verschiedenen Handlungssträngen, die ein großes Ganzes bildeten.

Charaktere und Setting

In Harmony habe ich mich sehr wohlgefühlt, auch wenn es hin und wieder als sehr alt und etwas heruntergekommen beschrieben wurde. Das hatte für mich etwas nostalgisches, vor allem das alte städtische Theater. Für mich war Harmony eine kulturelle Stadt, was natürlich zur Handlung gepasst hat.
Die beiden Protagonisten Willow und Isaac haben mich auch mehr als überzeugt. Willow ist für mich ein sehr starker Charakter, genau wie Isaac. Willow hat leider etwas sehr Schlimmes erlebt, was viel zu vielen Frauen passiert. Doch sie hat es geschafft, eine Methode zu finden, wie sie es verarbeiten kann: im Theater. Isaac hingegen belastet seine Familiensituation am meisten. Er hat damals sehr viele Schwierigkeiten gehabt, welche er außerdem mit der Schauspielerei lösen konnte. Willow und Isaac sind so unterschiedlich und trotzdem haben sie so viele Gemeinsamkeiten. Die beiden haben von Anfang eine einzigartige Beziehung zueinander gehabt und das hat man auch gemerkt.
Am meisten gehasst habe ich am Anfang die Eltern von Willow und konnte sie keineswegs nachvollziehen. Sie waren so rechthaberisch und konnten, so meine Meinung, ihre Tochter einfach null verstehen. Meist haben sie nur an sich und ihr wohl gedacht. Zum Glück hat sich das aber am Ende des Buches geändert. Weshalb müsst ihr selbst lesen!

Das Cover / Der Titel

Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Ich liebe Blautöne. Außerdem mag ich eher schlichte Cover, ohne viel „Schnick-Schnack“. Der Titel „Never Doubt“ passt sehr gut zu der Handlung, vor allem zu der Geschichte und Beziehung von Willow und Isaac. Es gab viele Stellen im Buch, an denen große Zweifel aufgetreten sind. Doch die beiden Charaktere haben sich immer wieder gesagt, dass sie nicht zweifeln dürfen, an nichts. Weder an ihren Entscheidungen, noch an ihrer Liebe.

Schreibstil

Der Schreibstil von Emma Scott ist etwas sehr Besonderes. Als ich das Buch gelesen habe, war ich in einer komplett anderen Welt (in Harmony) und habe alles um mich herum ausgeblendet. Emma Scott schreibt sehr emotional und detailliert. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere waren so echt und mir kamen teilweise, allein durch ihre geschriebenen Worte, Tränen in die Augen. Das Leid, vor allem von Willow, hat mich so berührt, als wäre es mein eigenes Leid. Aus diesem Grund fehlt mir persönlich dem Buch eine Triggerwahrnung. Selbst bei mir hat es ein mulmiges Gefühl ausgelöst und die Geschichte hat mich emotional sehr ausgewühlt. Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, wie es denen geht, die sowas schon einmal erleben mussten.

Fazit

„Never Doubt“ war ein lang ersehntes Buch bei mir und es hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte von Willow und Isaac war nicht nur emotional und tiefgründig, sondern auch einzigartig. Emma Scott hat es geschafft, mit Hilfe von den Worten aus Shakespears Hamlet die Geschichte von den Beiden zu formen und sie halfen Willow und Isaac, ihre Schicksale zu verarbeiten. Das Theater- und Schauspielthema fand ich auch super interessant und war etwas komplett anderes, als nur eine New-Adult/College Geschichte. Das Buch wird für mich noch lange eine besondere Bedeutung haben, einfach aus dem Grund, weil es wirklich außergewöhnlich und mehr als emotional war. Ich kann auch jetzt schon mit ruhigem Gewissen sagen, dass es zu meinen Jahreshighlights zählen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere