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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2021

Unglaublich tolles Setting und sehr emotional!

New Dreams
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Worum geht es?

Nach einem Streit mit ihrer Mutter, kommt Elara nach Green Valley, um kurzfristig bei ihrer Großmutter zu wohnen. Nachdem sie jedoch einen kleinen Zwischenfall mit ihrem Auto hatte, lernt ...

Worum geht es?

Nach einem Streit mit ihrer Mutter, kommt Elara nach Green Valley, um kurzfristig bei ihrer Großmutter zu wohnen. Nachdem sie jedoch einen kleinen Zwischenfall mit ihrem Auto hatte, lernt sie Noah kennen, der ihr hilft und sein Auto reparieren will. Doch Noah ist alles andere als durchschaubar. Mal zeigt er seinen Charme und seine Zuneigung und ein anderes Mal ist er abweisend und undankbar. Elara ist zwiegespalten, bis sie herausfindet, dass Noahs Ex-Freundin wegen ihm im Koma liegt. Kann sich Noah je verzeihen und sich auf eine neue Liebe einlassen?

Meine Meinung

Wieder zurück nach Green Valley zu kommen war wie nach Hause kommen. Das Setting in dem Buch war einfach nur traumhaft schön, wie auch schon in den anderen beiden Bänden zuvor. Das gefällt mir an der Reihe am meisten gefällt.
Die Geschichte von Elara und Noah hat mir auch sehr gut gefallen. Die beiden habe ich sofort ins Herz geschlossen und Noah ist absolutes Bookboyfriend-Material! 😍 Ich konnte mich durch den tollen und flüssigen Schreibstil der Autorin total gut in die Charaktere hineinversetzen. Es wurde an einigen Stellen sehr emotional, was mir auch total gut gefallen hat! Irgendwie war dieser Band auch etwas tiefgründiger und hatte eine vielfältigere Handlung. Es gab einige Informationen zu Noahs und Elaras Leben , teilweise ging es auch um ihre Vergangenheiten, die nicht ganz so einfach waren.
Deshalb ist „New Dreams“ mein liebster Teil der Reihe (bisher)! Dieser Band war etwas ganz besonderes. Ich mochte vor allem die Camping-Vibes im Buch. Hach was sag ich eigentlich.. ich hab einfach alles geliebt 😂💗 Die Green-Valley-Reihe ist einfach meine absolute Wohlfühlreihe und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Wunderschönes Buch mit tollen Charakteren

It was always love
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Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Noah und Aubree, die sich zufällig kennenlernen, nachdem Aubree vor einem Ereignis zu ihrer besten Freundin Ivy flieht. Noah ist impulsiv und dennoch kommen sich ...

Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Noah und Aubree, die sich zufällig kennenlernen, nachdem Aubree vor einem Ereignis zu ihrer besten Freundin Ivy flieht. Noah ist impulsiv und dennoch kommen sich die beiden immer näher, obwohl Aubree im Moment alles andere als eine Beziehung möchte. Doch sie bringt bei Noah Seiten zum Vorschein, die selbst er vergessen hatte..

Meine Meinung

Das Ende einer Reihe, ein wirklich schönes Ende. Als ich angefangen habe zu lesen, war es wie nach Hause kommen. Die Geschichte von Aubree und Noah war wirklich besonders. Sie war spannend und sehr emotional, aber hatte auch sehr viel Humor.
Beide waren unglaublich tolle Charaktere. Ich fand es auch wirklich schön, Ivy und Asher wieder zu sehen. Ich mochte die beiden nämlich so so gerne.
Es haben mich jedoch ein paar klitzekleine Dinge gestört. Noahs Ausdrucksweise war nach einer Weile ein bisschen nervig. Gefühlt hat er nur das Wort „Fuck“ in seinem Wortschatz gehabt. Aber irgendwie gehörte es auch zu ihm und machte ihn eben zu dem, was er ist. Außerdem hat mir die Auflösung am Ende nicht so gefallen, ich hatte mir tatsächlich etwas anderes vorgestellt.
Aber was ich an dem Buch, und auch an Band 1 sehr mag, ist der Schreibstil von Nikola Hotel. Er ist super flüssig und ermöglicht einem, nur so durch die Seiten zu fliegen!
Insgesamt hat mir Band 1, also „It was always you“ tatsächlich etwas besser gefallen. Die Reihe kann ich euch trotzdem nur ans Herz legen ❤️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Meine absolute Herzensreihe!

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Worum geht es?
Es geht wieder zurück nach Prythian zu den Faes. Feyre hat herausgefunden, dass nicht Tamlin, sondern Rhys ihr Seelengefährte ist. Doch um mehr Informationen über den bevorstehenden Krieg ...

Worum geht es?
Es geht wieder zurück nach Prythian zu den Faes. Feyre hat herausgefunden, dass nicht Tamlin, sondern Rhys ihr Seelengefährte ist. Doch um mehr Informationen über den bevorstehenden Krieg mit Hybern herauszufinden, kehrt sie an den Frühlingshof zu Tamlin zurück. Doch wie lange hält sie dieses Spiel aus, bevor alles ans Licht kommt. Kann der Krieg mit Hybern verhindert werden?

Die Handlung
Das Buch hat mich direkt auf der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Nach einem Cliffhänger am Ende von Band 2 wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die Geschichte ging nahtlos weiter. Auch dieser Band war, wie die anderen Bände der Reihe, unglaublich spannend und mitreißend und gleichzeitig gab es einige romantischen Elemente, vor allem zwischen Rhys und Feyre. Die Handlung an sich war schlüssig und baute auf die anderen Bände sehr stark auf. Deshalb empfehle ich, die drei Bände zeitnah hintereinander zu lesen. Was mir auch sehr gut gefallen ist, ist, dass es auch ruhigere Passagen im Buch gab, die aber keineswegs langweilig oder uninteressant waren. Es gab im Buch sogar einige Stellen, an denen ich schmunzeln musste.
Was „Das Reich der sieben Höfe“ besonders und einzigartig macht, sind die überraschenden Wendungen. Ich konnte bzw. wollte nicht glauben, was dort geschrieben stand.
Teilweise konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, vor allem auf den letzten 200 Seiten. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles ausgeht. Andererseits wollte ich nicht, dass das Buch zu Ende geht, weil ich diese Welt unglaublich lieben gelernt habe. Deshalb bin ich froh, dass Sarah J. Maas noch weitere Zusatzbände erschaffen hat.
Die letzten Seiten waren sehr emotional für mich. Ich habe geweint, gehofft, gelacht, war überrascht.. alles war dabei und das ist für mich der Grund, weshalb ich das Buch und die gesamte Reihe als absolutes Meisterwerk bezeichnen.

Charaktere
Ich war sehr froh, dass die Charaktere aus den vorherigen Teilen hier wieder aufgegriffen wurden. Feyre und Rhysand sind meine absoluten Lieblingscharaktere. Man merkt, dass sie sich nicht nur aufgrund ihrer besonderen Verbindung lieben, sondern auch ohne. Auch Azriel, Mor und Cassian mag ich unglaublich gerne und bin froh, dass auch ihre Geschichte ein bisschen erzählt wurde.
Was mit in diesem Teil besonders gut gefallen ist, dass Feyres Schwestern Nesta und Elain mit im Vordergrund standen. Auch sie sind jetzt ein Teil der Welt der Fae und gehörten für mich sofort dazu.
Die anderen übernatürlichen Wesen, wie z. B. Bryaxis oder der Knochenschnitzer, sind in dem Buch wieder unglaublich gut durchdacht und umgesetzt wurden. Auch sie waren ein Teil der Geschichte. Ich glaube, dass Sarah J. Maas keine Charaktere erschafft, die nicht bedeutsam für die Handlung sind und genau das gehört für mich zu einem guten Fantasyroman dazu.
Cover
Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es symbolisiert bereits den teilweise düsteren Inhalt und befördert einen direkt in die Welt von Prythian. Von allen drei Teilen gefällt mir dieses Cover am meisten.

Setting
Die Welt der sieben Höfe ist sehr vielfältig und ist im Buch sehr detailreich beschrieben. Ich konnte mir die verschiedenen Settings, z. B. die verschiedene Höfe, sehr gut vorstellen. Auch hier wurden die Handlungsorte bewusst ausgewählt und bekamen eine große Bedeutung für die Geschichte.
Mein Lieblingsort ist und bleibt Velaris. Eine Stadt voller Frieden, Liebe und Spaß. Velaris ist einer der bedeutsamsten Orte des Buches und von hoher Bedeutung für die Protagonisten.

Schreibstil
Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist besonders und einzigartig. Auf der einen Seite sehr komplex und auf der anderen sehr verständlich. Ich würde den Schreibstil der Autorin auf jeden Fall wiedererkennen.
Mir hat es gefallen, dass hauptsächlich aus der Sicht von Feyre geschrieben wurde, nur am Anfang und am Ende wurden auch ein paar Kapitel aus der Sicht von Rhysand beschrieben. Ich konnte mich so gut in Feyre hineinversetzen und wurde somit ein Teil der Handlung. Das was Feyre gefühlt hat, habe ich genauso gefühlt, ob es Liebe, Glück oder Schmerz war.
Sarah J. Maas hat ein großes Talent dafür, die richtige Worte zu finden.

Fazit
Dieses Buch war für mich ein gelungener Abschluss einer wundervollen Reihe. Offene Fragen aus den vorherigen Reihen wurden beantwortet und dennoch hat Sarah J. Maas so viel offengelassen, um den erschienenen Zusatzband zu schreiben.
Die Reihe und die Charaktere werden für mich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben. Sarah J. Maas gehört ab sofort zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen.
Ich lege euch die Reihe sehr ans Herz, vor allem wenn ihr ein großer Fan von Romantasy seid. Aber macht euch auf viel Spannung und Herzschmerz gefasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Tiefgründige Themen mit viel Emotionen!

Bad At Love
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Worum geht es?
In diesem Buch geht es um Azalée, die aufgrund des Todes ihrer Mutter, wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren. Doch das fällt ihr mehr als schwer, denn als sie ihr altes Zuhause betritt, ...

Worum geht es?
In diesem Buch geht es um Azalée, die aufgrund des Todes ihrer Mutter, wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren. Doch das fällt ihr mehr als schwer, denn als sie ihr altes Zuhause betritt, kommen sofort die schrecklichen Erinnerungen hoch. Außerdem lernt sie schnell ihren Nachbarn Eden kennen. Er ist geheimnisvoll und genau das, was Azalée im Moment nicht gebrauchen kann. Doch so sehr sie sich gegen ihre Gefühle für ihn sträubt, irgendwann muss sie sich eingestehen, dass sie nicht mehr aufhören kann, an Eden zu denken.

Die Handlung
Diese Geschichte war nicht nur wahnsinnig berührend, sondern auch tiefgründig und thematisiert wirklich wichtige Themen, die dazu geführt haben, dass im Buch eine Triggerwahrnung zu Beginn der Geschichte geht. ACHTUNG SPOILER: Das Buch behandelt Themen, wie Feminismus, Mobbing mit entsprechenden Folgen, Suizid, Gewalt und sexueller Missbrauch. Dies sind, meiner Meinung nach, alles unglaublich wichtige Themen, über die unsere Gesellschaft unbedingt aufgeklärt werden muss. „Bad at Love“ gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Opfer. Die Themen wurden sehr gut in die Handlung eingebaut und umgesetzt, z. B. durch den Podcast von Azalée über Feminismus und Azalées Vergangenheit und Gegenwart. SPOILER ENDE
Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt. Während des Buches gab es immer wieder spannende Momente und neue unerwartete Informationen. In diesem Zusammenhang finde ich, dass vor allem das Ende sehr spannend und aufregend gestaltet wurde. Für mich war bis zum Schluss nicht klar, ob es ein gutes oder trauriges Ende geben wird.
Die Beziehung von Azalée und Eden hat sich in einem wunderschönen Tempo entwickelt. Es gab viele Momente der Verzweiflung, aber auch von Liebe und Zuneigung. Man hat genau gemerkt, dass Azalée noch nicht ganz bereit dazu ist, eine Beziehung einzugehen, was aber auch vollkommen verständlich war.
Alles in allem war die Handlung, meiner Meinung nach, eine gute Mischung aus Spannung, Liebe, Emotionalität, Tiefgründigkeit, aber auch Humor. Es gab einige Stellen, an denen der Humor von manchen Charakteren die Stimmung im Buch aufgelockert und gehoben hat. Ich musste an der einen oder anderen Stelle schmunzeln. Es gab aber auch einige Stellen im Buch, an denen auch Tränen gelaufen sind.

Charaktere
Morgane Moncomble hat Charaktere erschaffen, die echt, emotional und vielseitig sind. Azalée ist eine unglaublich starke, mutige, aber auch verletzliche Protagonistin. Sie versteckt sich vor anderen und hat Probleme sich gegenüber anderen zu öffnen. Kann man es ihr verübeln? Nein, vor allem, wenn man ihre persönliche Geschichte kennt. Ich fühlte mich ihr unglaublich nah und konnte nachvollziehen, wie sie sich fühlt. Am Anfang der Geschichte wusste ich noch nicht so richtig, was ich mit ihr als Charakter anfangen soll. Sie war sehr verschlossen und hat selbst in ihren Gedanken, die im Buch beschrieben sind, ihre Vergangenheit nicht reingelassen. Aber im Gegensatz zu Eden hat sie während der Handlung eine gewaltige Veränderung durchlebt. Immer mehr konnte sie ihrem Umfeld vertrauen, insbesondere Eden. Aus einem nach außen scheinendem emotionslosem und starkem Mädchen, wurde eine selbstsicherer, verletzliche, mutige Frau, die es geschafft hat, sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und sich dieser zu stellen.
Eden ist ein totaler Good-Boy, der auch eine komplizierte Vergangenheit hat. Jedoch wurde sich hauptsächlich auf die Geschichte von Azalée konzentriert. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass es mir zu wenig um Eden ging, denn im Gegenteil. Denn auch Eden war ein wunderbarer und authentischer Charakter. Auch mit ihm habe ich mitgefühlt, denn es geht an dieser Stelle viel um familiäre Unstimmigkeiten und seiner Vergangenheit, die ihn an manchen Stellen wieder einholt.
Meiner Meinung nach spürt man von Anfang an, dass Eden und Azalée eine besondere Verbindung haben, gegen der es sich nicht lohnt, anzukämpfen. Sie sind einfach für einander geschaffen. Beide helfen sich gegenseitig, mit ihren Problemen fertig zu werden. Ich glaube auch, dass Eden genau die Person war, die Azalée gebraucht hat, um wieder zu sich selbst zu finden.
Auch die Nebencharaktere wurden sehr gut konstruiert. Mir hat es sehr gut gefallen, dass auch alte Freund von Azalée miteinbezogen wurden. Ich mochte sie sehr gerne. Über den ein oder anderen Charakter hätte ich auch sehr gern mehr erfahren.

Cover/Titel
Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es ist schlicht gestaltet, in einem schönen Rosa und Lila. Der Titel „Bad at Love“ steht auf dem Cover im Mittelpunkt und wurde lediglich durch die Hintergrundgestaltung untermalt.
„Bad at Love“ passt nicht nur gut zur Handlung, sondern auch zu unserer Hauptprotagonistin Azalée. Wie schon erwähnt, hatte sich einige schwierige Ereignisse in ihrer Vergangenheit erleben müssen, die es ihr nicht leicht machen, anderen zu vertrauen. Doch Vertrauen ist in einer Beziehung ein wichtiger Baustein. Sie hat selbst behauptet, dass sie schlecht in Sachen Liebe ist. Das hat sich, zum Glück, im Laufe der Handlung geändert.

Setting
Das Setting hat sehr gut zur Geschichte gepasst. Die Umgebung wurde sehr detailliert beschrieben, was es mir sehr erleichtert hat, mir den aktuellen Standort der Charaktere gut vorzustellen. In diesem Buch gab es einige wenige Orte, die für die Handlung sehr prägend waren, z. B die beiden Häuser von Azalée und Eden. Manche Handlungsorte hatten eher eine geringere Bedeutung. Trotz dessen gefiel mir die Beschreibung sehr gut, auch wenn in diesem Buch das Setting eher eine untergeordnete Stellung hatte.

Schreibstil
„Bad at Love“ war mein erstes Buch von der Autorin und ich kann euch sagen, dass es nicht mein Letztes von Morgane Moncomble sein wird. Sie hat mich mit ihrem Schreibstil sehr berührt. Manche Formulierungen gingen mir sehr ans Herz und haben mich zum weinen gebracht. Die Autorin ein großes Talent, die richtigen Worte zu finden und damit das Geschriebene echt wirken zu lassen. Sie hat authentische Charaktere geschaffen, die so echt wirkten, als wurden sie wirklich existieren. Ihr Schreibstil war emotional, unglaublich berührend, tiefgründig und an den richtigen Stellen humorvoll. Ich bin verliebt in ihren Schreibstil und möchte unbedingt noch mehr Bücher von Morgane Moncomble lesen!

Fazit
„Bad at Love“ ist ein Buch, was mich auch eine besondere Art und Weise berührt hat. So verletzlich und tiefgründig war lange keine Geschichte, die ich gelesen habe. Auch der Schreibstil von der Autorin ist sehr außergewöhnlich und sehr emotional. Das Buch hat mir oft das Herz gebrochen. Es war voller Herzschmerz und Liebe gleichzeitig. Es ist eine große Leseempfehlung von mir, vor allem für die, die gerne emotionale Geschichten lesen. Achtet aber bitte auch auf die Triggerwahrnung und nehmt diese ernst. Azalée und Eden werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben und einen Ehrenplatz in meinem herzen haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2021

Herzschmerz und Emotionen

Breakaway
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Worum geht es?

In „Breakaway“ geht es um Lia, die aufgrund vergangener Ereignisse aus ihrer Heimat flieht und mit dem Bus nach Berlin fährt. Sie braucht eine Auszeit und erhofft sich durch diesen kleinen ...

Worum geht es?

In „Breakaway“ geht es um Lia, die aufgrund vergangener Ereignisse aus ihrer Heimat flieht und mit dem Bus nach Berlin fährt. Sie braucht eine Auszeit und erhofft sich durch diesen kleinen Neuanfang sich selbst zu finden und das, was geschehen ist, zu verarbeiten. Doch in Berlin trifft sie schnell auf Noah und seine Freunde. Doch nicht nur Lia hat ihr Päckchen zu tragen, sondern auch Noah. Trotz dessen kommen sich die beiden immer näher und erleben viele schöne Dinge miteinander. Doch wie lange kann Lia ihr Geheimnis vor der Person schützen, die ihre Mauer zu einstürzen bringt?

Die Handlung

Die Geschichte von Noah und Lia hat mich unglaublich berührt. Beide Protagonisten haben eine schwierige Vergangenheit, mit der sie heute noch zu kämpfen haben. Über Noah erfährt man sehr schnell mehr über sich und seine, nicht ganz so einfache, Familie. Über Lia bleibt sehr lange vieles unbekannt. Das wiederum hat einen sehr angenehmen Spannungsfaktor erzeugt, der sich durch das gesamte Buch zog. Somit wurde es für mich nie langweilig, ich wollte Antworten auf meine offenen Fragen. Einige wurden etwas früher, andere erst ganz zum Schluss, aufgelöst.
Was mir an dem Buch auch sehr gefallen hat ist, dass nicht nur die Geschichte von Lia und Noah ging, sondern auch um die Nebencharaktere, z. B. um Noahs Schwester Kyra und seinem Bruder Elias. Auch dieser Punkt brachte Abwechslung in die Geschichte rein, was mir unglaublich gut gefallen hat.
Die Geschichte war an keiner Stelle langatmig und eintönig. Selbst die Kapitel hatten vereinzelt Cliffhänger, was mir erschwert hat, das Buch aus den Händen zu legen. Das Buch war wirklich sehr emotional, sie hat mich sehr berührt. Aber es gab auch einzelne Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Das Buch hatte trotz seiner tiefgründigen Themen ein paar humorvolle Stellen, was die Stimmung an den richtigen Stellen gehoben hat.

Charaktere

Lia ist in meinen Augen eine unglaublich mutige und starke Protagonistin. Ganz allein fährt sie, nur mit den wichtigsten Sachen nach Berlin und versucht, alles hinter sich zu lassen. Ich habe mit ihr gefühlt, konnte ihren Schmerz nachvollziehen. Dennoch habe ich sie sehr bewundert. Lia war mir sofort sympathisch, obwohl man von ihr kaum etwas wusste. Trotzdem habe ich gemerkt, dass sie ein unglaublich toller und herzensguter Mensch ist.
Über Noah wusste man schon schnell viel mehr, als über Lia. Doch auch er hat sich ab und zu verschlossen. Trotz dessen hat er Lia sofort vertraut, auch wenn die beiden sich noch nicht lange kannten. Ich glaube, dass Noah eine wirklich gute Menschenkenntnis hat. Ich fand ihn so so toll, vor allem wie er sich um Lia gekümmert und ihr die Gegend gezeigt hat.
Über einige Nebencharktere würde ich tatsächlich gerne mehr erfahren. Vor allem die Geschwister Kyra und Elias interessieren mich sehr, weshalb ich sehr froh darüber bin, dass die nächsten beiden Bände der Reihe von den beiden handeln. Phoung, die erste richtige Bekanntschaft von Lia, war meine liebste Nebencharakterin. Sie ist so unglaublich echt und liebevoll. Jeder braucht eine Phoung als beste Freundin!
Die Charaktere, die die Autorin geschaffen hat, waren alle so authentisch und wirklich gut konzipiert. Es gab nicht nur Charaktere, die man sympathisch findet, sondern eben auch Charaktere, die man am liebsten gegen die Wand klatschen könnte.

Setting

Das Setting von diesem Buch war besonders. Nicht wie in anderen New Adult Büchern, spielt die Geschichte in Berlin. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Vor allem wenn man bereits in Berlin war, kann man sich die Handlung viel besser vorstellen. Dadurch, dass es in Deutschland spielt, wurde die ganze Handlung begreifbarer, als in anderen NA Büchern.
Die Autorin hat das Setting, vor allem die prägnanten Schauplätze, so gut beschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und wurde somit ein Teil der Geschichte.

Der Schreibstil

Anabelle Stehl ist eine unglaublich tolle Autorin und gehört jetzt schon zu meinen liebsten Autorinnen. Ihr Schreibstil war sehr emotional und hat mich gleichzeitig zum Lachen gebracht. Sie hat eine wunderschöne Ausdrucksweise, die mich sehr berührt hat. Anabelle Stehl hat mir sooft das Herz gebrochen, wieder zusammengeflickt und mich oft geschockt. Viele unerwartete Wendungen, die unglaublich gut eingesetzt wurden. Auch die Thematiken im Buch hat sie sehr gut umgesetzt.

Cover/Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Zusammenspiel von Blau, Lila und Pink ist wunderschön. Die Gestaltung ist zwar schlicht, aber der kommt damit Schriftzug sehr gut zur Geltung. Der Titel „Breakaway“ passt sehr gut zur Handlung. Lia bricht aus ihrer Vergangenheit und ihrem altem Ich aus und fährt einfach so nach Berlin, um alles hinter sich zu lassen. Der Titel wurde perfekt gewählt.

Fazit

„Breakaway“ gehört mit zu meinen Jahreshighlights. Die Geschichte hat mich berührt, war sehr emotional, hat mit meinem Herzen gespielt und hatte unglaublich viel Tiefgang. Anabelle Stehl hat eine wunderschöne Geschichte erschaffen, mit tollen Charakteren, die mir immer noch im Kopf geblieben sind. Ich kann das Buch nur empfehlen, wenn ihr eine Geschichte lesen möchtet, mit viel Herzschmerz, wunderschönen Momenten und spannenden Geheimnissen.
Ich freue mich schon sehr auf die nachfolgenden Bände und darauf, mehr über die Nebencharaktere zu erfahren, wieder zurück nach Berlin zu kommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere