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Veröffentlicht am 10.09.2020

Eine wunderschöne und emotionale Geschichte!

Love is Loud – Ich höre nur dich
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Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Franziska, die für ein freiwilliges soziales Jahr nach New Orleans kommt, und Lincoln, einem Straßenmusiker. In New Orleans muss sich Franziska um den alten Griesgram ...

Worum geht es?

In diesem Buch geht es um Franziska, die für ein freiwilliges soziales Jahr nach New Orleans kommt, und Lincoln, einem Straßenmusiker. In New Orleans muss sich Franziska um den alten Griesgram Hugo kümmern. Er hilft ihr, das Leben wie ein Abenteuer zu genießen und neue Dinge auszuprobieren. Franziska fühlt sich sofort wohl in New Orleans, der bunten und lauten Stadt und als sie dann auf Lincoln ist sie endgültig verliebt in ihr neues Leben und ihr neues Ich. Jedoch bleibt Franziska nur für ein Jahr… können sich die beiden trotzdem aufeinander einlassen?

Die Handlung

Die Geschichte zwischen Lincoln und Franziska hat mich wahnsinnig berührt und gleichzeitig gefesselt. Das Buch zeigt mal wieder, dass die Liebe keine Grenzen hat, auch wenn beide aus zwei total unterschiedlichen Kulturen kommen. Für mich war es an keiner einzigen Stelle langweilig. Vor allem der Charakter Hugo hat die Geschichte ein wenig Humor gebracht. Es war also eine gute Abwechslung von Emotionen, Tiefgründigkeit und Humor.
Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass wir sowohl von Lincolns, als auch von Franziska viel über ihr Leben und ihre Vergangenheit erfahren haben, d.h. es ging nicht immer nur um die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr schnell mit den beiden Charakteren angefreundet und sie sofort gemocht, nein geliebt!
Währenddessen erfährt man auch viel über die Gastfamilie von Franziska und über die Freunde von Lincoln.
Was mir auch sehr gut gefallen hat: die musikalische Thematik. In diesem Zusammenhang wurde auch stark die aktuelle Situation von Lincoln thematisiert, worauf ich in dieser Rezension aber nicht eingehen werde, da es sonst spoilern könnte.
Für mich war die Handlung in keiner Hinsicht vorhersehbar, es gab für mich viele überraschende Momente, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Charaktere und Setting

Kathinka Engel hat hier wundervolle Charaktere geschaffen und ich habe sie alle geliebt. Mein liebster Charakter ist definitiv Hugo. Er nimmt das Leben mit soviel Leichtigkeit und trotzdem ist er so ein tiefgründiger Charakter. Hugo hat der Geschichte so viel Humor gegeben, mir hat das sehr gut gefallen.
Frenzy ist für mich ein sehr starker Charakter, welcher die größte Entwicklung gemacht hat. Sie war am Anfang die schüchterne Franziska aus Deutschland, dir ihr Leben exakt durchgeplant hat. Doch dann kam sie nach New Orleans und sie wurde immer mutiger und auch selbstbewusster. Sie hat immer wieder ihre eigenen Grenzen überschritten und Neues ausprobiert.
Lincoln war ein so toller Charakter, in ihn muss man sich einfach verlieben. Er war nicht der typische Bad Boy, sondern ein geheimnisvoller Junge, der genau wusste, was er sagt und auch mit seinen Gefühlen meist offen umgegangen ist. Trotzdem verbirgt er ein Geheimnis, was das Verhältnis zwischen ihm und Frenzy zerstören könnte. Aufgrund dessen, was er verbirgt, hat er eine wirklich tolle Lebenseinstellung: Lebe den Tag, als wäre es dein letzter. Er plant seine Zukunft nicht, er macht das, worauf er Lust hat.

Die Stadt New Orleans wurde perfekt für diese Geschichte ausgewählt. Es ist eine Stadt voller Musik und symbolisiert für mich, vor allem in diesem Buch, Mut und Neuanfänge. Die Stadt passt perfekt zu Lincoln und auch zu Frenzy, so wie sie sich am Ende der Geschichte entwickelt hat.

Das Cover/ Der Titel

Das Cover hat mich total überrascht, als ich es das erste Mal in den Händen gehalten habe. Dass das Cover schön wird, wusste ich, aber das reflektierende Material machte das Buch zu etwas besonderem. Außerdem gefällt mir, die, an sich, einfache Gestaltung. Der Titel steht im Vordergrund und wird durch die Gestaltung perfekt betont.

Der Titel ist, meiner Meinung nach, sehr gut gewählt. Liebe wird auch durch Musik vermittelt, vor allem in diesem Buch. Durch Musik wird die Liebe laut ausgesprochen, somit bedeutet das: LOVE IS LOUD.

Schreibstil

Ich habe bereits ein Buch von Kathinka Engel gelesen und wusste deshalb, wie der Schreibstil von der Autorin ist. Er ist einfach nur wundervoll, wahnsinnig detailliert und emotional. Manche Sätze, die sie geschrieben hat, haben mich sehr berührt und haben teilweise auch eine tiefsinnige Bedeutung gehabt, was mir besonders gut gefallen hat. Ich fand es auch sehr gut, dass Katinka Engel aus der Sicht von beiden Protagonisten geschrieben hat. So konnte ich in beide Gefühls- und Gedankenwelten eintauchen und das Verhalten und Entscheidungen von der jeweiligen Person besser nachvollziehen.

Fazit

„Love is loud“ ist für mich ein Buch, was mir noch lange im Kopf bleiben wird, genauso wie Lincoln und Franziska. Kathinka Engel hat nicht nur eine tolle Geschichte erschaffen, sondern auch wundervolle Charaktere. Es ist ein absolutes Herzensbuch von mir geworden und ich freue mich schon sehr auf „Love is bold“, dem zweiten band der Reihe, in dem es um Bonnie und Jasper geht. Dieses Buch empfehle ich jedem, der eine super süße und emotionale Geschichte lesen möchte, in der aber auch die Musik eine wichtige Rolle spielt. Dieses Buch hat wirklich Potenzial, eines meiner Jahreshighlights zu werden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2020

Berührend, tiefgründig und voller Poesie

Never Doubt
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Worum geht es?

In dem Buch „Never Doubt“ geht es um Willow und Isaac, die sich kennen lernen, als Willow, mit ihren Eltern nach Harmony zieht. Sie sieht es als einen Neuanfang und möchte sich neu ausprobieren, ...

Worum geht es?

In dem Buch „Never Doubt“ geht es um Willow und Isaac, die sich kennen lernen, als Willow, mit ihren Eltern nach Harmony zieht. Sie sieht es als einen Neuanfang und möchte sich neu ausprobieren, am Theater. Isaac kannte sie zwar schon von der neuen Schule. So richtig lernen sie sich erst kennen, als die beiden von dem Regisseur des städtischen Theaters als die beiden Hauptrollen Ophelia und Hamlet ausgewählt werden. Mit Hilfe von Shakespeares Worten versuchen beide, ihre Vergangenheit und Gegenwart zu verarbeiten und kommen sich dabei immer näher. Jedoch haben Willow und Isaac ganz andere Pläne für ihre Zukunft…

Die Handlung

Dieses Buch war wirklich etwas Besonderes. Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Emma Scott gefreut und es hat mich keineswegs enttäuscht. Das Buch handelt, wie oben bereits erwähnt von den beiden Protagonisten Willow und Isaac. Die Geschichte von den beiden war sehr besonders. Ich fand es so unglaublich toll, wie die beiden sich kennengelernt haben und sie sich, obwohl sie im Theater die Worte eines anderen benutzt haben, sofort verstanden haben. Willow, sowie auch Isaac hatten es nie wirklich leicht gehabt, vor allem mit ihren Eltern. Auch wenn man bereits am Anfang über die beiden Geschichten von Willow und Isaac bescheid wusste, wurde das Buch dennoch nicht langweilig oder eintönig. Der Spannungsbogen bildete wohl eher das Theaterstück: zuerst die vielen Proben und zum Schluss die Premiere. Doch auch nach passierte noch so viel mehr. Die größte Frage war für mich: was wird aus den beiden, wenn das Stück aufgeführt wurde? Das Buch bestand also aus so vielen verschiedenen Handlungssträngen, die ein großes Ganzes bildeten.

Charaktere und Setting

In Harmony habe ich mich sehr wohlgefühlt, auch wenn es hin und wieder als sehr alt und etwas heruntergekommen beschrieben wurde. Das hatte für mich etwas nostalgisches, vor allem das alte städtische Theater. Für mich war Harmony eine kulturelle Stadt, was natürlich zur Handlung gepasst hat.
Die beiden Protagonisten Willow und Isaac haben mich auch mehr als überzeugt. Willow ist für mich ein sehr starker Charakter, genau wie Isaac. Willow hat leider etwas sehr Schlimmes erlebt, was viel zu vielen Frauen passiert. Doch sie hat es geschafft, eine Methode zu finden, wie sie es verarbeiten kann: im Theater. Isaac hingegen belastet seine Familiensituation am meisten. Er hat damals sehr viele Schwierigkeiten gehabt, welche er außerdem mit der Schauspielerei lösen konnte. Willow und Isaac sind so unterschiedlich und trotzdem haben sie so viele Gemeinsamkeiten. Die beiden haben von Anfang eine einzigartige Beziehung zueinander gehabt und das hat man auch gemerkt.
Am meisten gehasst habe ich am Anfang die Eltern von Willow und konnte sie keineswegs nachvollziehen. Sie waren so rechthaberisch und konnten, so meine Meinung, ihre Tochter einfach null verstehen. Meist haben sie nur an sich und ihr wohl gedacht. Zum Glück hat sich das aber am Ende des Buches geändert. Weshalb müsst ihr selbst lesen!

Das Cover / Der Titel

Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Ich liebe Blautöne. Außerdem mag ich eher schlichte Cover, ohne viel „Schnick-Schnack“. Der Titel „Never Doubt“ passt sehr gut zu der Handlung, vor allem zu der Geschichte und Beziehung von Willow und Isaac. Es gab viele Stellen im Buch, an denen große Zweifel aufgetreten sind. Doch die beiden Charaktere haben sich immer wieder gesagt, dass sie nicht zweifeln dürfen, an nichts. Weder an ihren Entscheidungen, noch an ihrer Liebe.

Schreibstil

Der Schreibstil von Emma Scott ist etwas sehr Besonderes. Als ich das Buch gelesen habe, war ich in einer komplett anderen Welt (in Harmony) und habe alles um mich herum ausgeblendet. Emma Scott schreibt sehr emotional und detailliert. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere waren so echt und mir kamen teilweise, allein durch ihre geschriebenen Worte, Tränen in die Augen. Das Leid, vor allem von Willow, hat mich so berührt, als wäre es mein eigenes Leid. Aus diesem Grund fehlt mir persönlich dem Buch eine Triggerwahrnung. Selbst bei mir hat es ein mulmiges Gefühl ausgelöst und die Geschichte hat mich emotional sehr ausgewühlt. Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, wie es denen geht, die sowas schon einmal erleben mussten.

Fazit

„Never Doubt“ war ein lang ersehntes Buch bei mir und es hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte von Willow und Isaac war nicht nur emotional und tiefgründig, sondern auch einzigartig. Emma Scott hat es geschafft, mit Hilfe von den Worten aus Shakespears Hamlet die Geschichte von den Beiden zu formen und sie halfen Willow und Isaac, ihre Schicksale zu verarbeiten. Das Theater- und Schauspielthema fand ich auch super interessant und war etwas komplett anderes, als nur eine New-Adult/College Geschichte. Das Buch wird für mich noch lange eine besondere Bedeutung haben, einfach aus dem Grund, weil es wirklich außergewöhnlich und mehr als emotional war. Ich kann auch jetzt schon mit ruhigem Gewissen sagen, dass es zu meinen Jahreshighlights zählen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.08.2020

Eine Liebesgeschichte mit spannenden Momenten

Burning Bridges
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Worum geht es?
„Burning Bridges“ ist der Auftakt der Fletcher-University-Reihe und handelt von den beiden Protagonisten Ella und Ches. Ella studiert an der Fletcher University, als sie Ches kennenlernt. ...

Worum geht es?
„Burning Bridges“ ist der Auftakt der Fletcher-University-Reihe und handelt von den beiden Protagonisten Ella und Ches. Ella studiert an der Fletcher University, als sie Ches kennenlernt. Sie merkt sofort, dass Ches ein Geheimnis mit sich trägt. Immer und immer wieder laufen die beiden sich über den Weg, bis Ella hinter das Geheimnis von Ches kommt. Jedoch kann Ches das, was er tut, nicht so einfach aufgeben, denn das würde seinen Untergang bedeuten. Nur so ist er vor seiner Vergangenheit sicher. Ella versucht jedoch alles, um ihn zu retten. Dabei setzt sie nicht nur ihr, sondern auch Ches´ Leben auf´s Spiel…

Die Handlung
Die Geschichte von Ella und Ches ist etwas ganz Besonderes und hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Ich dachte, bevor ich das Buch gelesen habe, dass es eine 0815 New Adult Geschichte wird. Doch das war es ganz und gar nicht. Am Anfang war die Handlung noch sehr harmlos doch nach und nach entwickelte sich immer mehr Spannung, in dem Ella der Enthüllung von Ches´ Geheimnisses immer näher kam. Als man jedoch von Ches´ Geschichte erfahren hatte, war das Buch trotzdem noch nicht langweilig, denn Ella möchte Ches unbedingt retten. Dieser Prozess war, für mich, das spannendste im ganzen Buch. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und saß teilweise total fassungslos vor den Seiten. Die Handlung war keineswegs unrealistisch. Das, was Ches durchmacht, machen einige durch und sowas ist echt nicht einfach. Bis zur letzten Seite habe ich mit den beiden Protagonisten mitgefiebert und auf ein Happy End gewartet.

Charaktere und Setting
Ella und Ches, sowie auch die Nebencharaktere, waren mir sofort sympathisch und ich habe mich in Fletcher sehr wohlgefühlt. Ella war für mich am Anfang ein typsicher New Adult Charakter: schüchtern und Studentin. Nach dem sie jedoch Ches begegnet ist, hat sie sich immer mehr zu einer selbstbewussten und mutigen jungen Frau entwickelt, was ich wirklich sehr mochte. Ches war ein sehr geheimnisvoller und verschlossener Charakter. Auch er hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Er wurde offener, mutiger und hat angefangen, das zu hinterfragen, was er macht.

Das Cover/ Der Titel
Das Cover sieht echt sehr schön aus, vor allem mit dem leichten 3D-Effekt und Schimmer. Jedoch hat es nicht zu 100 % meinen Geschmack getroffen. Braune Cover gefallen mir nicht so sehr, da mag ich lieber Cove in leichten Pastell-Tönen. Zum Titel passt es jedoch sehr gut. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Titel nicht unbedingt zu der Geschichte selbst zuordnen kann. Ich konnte keine Zusammenhänge zwischen Handlung und dem Titel finden.

Schreibstil
Der Schreibstil von der lieben Tami Fischer hat mir erstaunlich gut gefallen. Er war sehr flüssig und überhaupt nicht oberflächlich. Die Situationen wurden sehr detailliert beschrieben und auch die emotionalen Passagen haben mich, aufgrund ihrer Worte, sehr berührt. Ich konnte alles sehr gut nachvollziehen und hatte keine Verständnisprobleme.

Fazit
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich der Debütroman von Tami Fischer sehr überzeugt hat. Es war für mich eine gute Abwechslung von gefühlvollen und spannenden Momenten, die das Buch zu etwas Einzigartigen machten. Es war definitiv keine übliche New Adult Geschichte, was ich wirklich gut fand. Ich bin sehr gespannt auf „Sinking Ships“, den zweiten Teil der Fletcher-University-Reihe, denn ich liebe es, wenn die Folgebände andere Protagonisten haben, aber dennoch das Setting gleichbleibt. Ich empfehle das Buch wirklichen jedem, der mal etwas anderes als die üblichen College-Liebes-Geschichten lesen möchte, aber dennoch im New-Adult-Genre bleiben möchte. Jedoch bekommt das Buch einen kleinen Abzug, aufgrund des Covers. Ansonsten ein wirklich tolles Buch mit einer schönen Geschichte und tollen Charakteren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Eine perfekte Geschichte für den Sommer!

Für eine Nacht sind wir unendlich
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Titel: Für eine Nacht sind wie unendlich

Autorin: Lea Coplin

Erscheinungsdatum: 24.07.2020

Verlag: dtv

Seitenanzahl: 304

In diesem Buch geht es um Liv und Jonah, die sich in England auf einem Festival ...

Titel: Für eine Nacht sind wie unendlich

Autorin: Lea Coplin

Erscheinungsdatum: 24.07.2020

Verlag: dtv

Seitenanzahl: 304

In diesem Buch geht es um Liv und Jonah, die sich in England auf einem Festival kennenlernen. Jedoch wissen beide: sie haben nur eine Nacht. Liv stellt vorher klar fest, dass nichts zwischen ihnen laufen wird. Sie werden die Nacht als Freunde verbringen, dann am nächsten Morgen geht es für Jonah und seine Freunde zurück nach Deutschland. Doch dann fängt es trotzdem an zu knistern und beide können ihre Gefühle nicht mehr verstecken. Doch was passiert, wenn der Morgen anbricht, und beide wieder getrennte Wege gehen müssen?

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Geschichte so packen würde, aber sie hat es getan. Vor allem das Setting der Geschichte hat so gut gepasst und ist für mich ein perfektes Sommerbuch. Es hat keine große tiefgründige Handlung, passend also für einen Tag am Strand, einfach nur zum Abschalten.
Lea Coplin hat zwei wunderbare Charaktere geschaffen. Liv und Jonah waren mir von Anfang an sympathisch. Ich mochte es auch wirklich sehr, dass Jonah nicht der typische Bad Boy am Anfang war, sondern mit kleinen Gesten Liv sofort gezeigt hat, dass er sie mag. Manche würden sagen, dass Liv naiv war. Aber meiner Meinung nach, genießt sie einfach ihr Leben. Dass beide sich nicht voneinander trenne wollen und der Abschied schwer sein wird, haben beide von Anfang an gewusst. Aber wie sagt man so schön? Gegen die eigenen Gefühle kann man nichts machen.
Dieses Buch war mein erstes von Lea Coplin und ich muss sagen, dass ich mehr als begeistert bin. Ihr Schreibstil war unglaublich toll und ich habe beim Lesen total die Zeit vergessen.
Was ich besonders toll fand, war die zweisprachigen Dialoge, die nicht immer ins Deutsche übersetzt wurden. Trotzdem habe ich immer verstanden, was gesagt wurde, da es sehr einfaches Englisch war, ohne schwere Vokabeln. Für die, die Schwierigkeiten mit Englisch haben, werden diese Dialoge auch nachvollziehen können.
Die Gefühle von beiden Protagonisten konnte man sehr gut nachvollziehen, da abwechselnd aus der Perspektive von Liv und Jonah geschrieben wurde.
Bevor ich die Geschichte gelesen habe, war ich etwas skeptisch um Bezug darauf, dass man sich innerhalb von nicht mal 24 Stunden verlieben kann. Doch dieses Buch zeigt: es passiert. Liv und Jonah hatten tiefgründige und sehr emotionale Gespräche und sie haben sich nach und nach immer mehr von sich anvertraut. Die beiden hatten von Anfang an eine Verbindung und haben in den jeweils anderen einen Seelenverwandten gefunden.
Ich muss ehrlich sein, ich hatte richtig Angst vor dem Ende. Alles war so perfekt zwischen den beiden und dann kam der Abschied. Was Jonah aber noch am Ende für Liv getan hat, fand ich einfach nur süß. Das Ende des Buches war trotzdem gemein. Ich hoffe sehr, dass Lea Coplin noch einen zweiten Teil zu Liv und Jonah veröffentlicht. Mich würde so gerne interessieren, ob sie den Kontakt halten oder sich sogar nochmal wiedersehen, denn sie wohnen beide in Deutschland, also ist das gar nicht so unwahrscheinlich.
Das Buch empfehle ich jeden von euch, wenn ihr eine leichte und trotzdem emotionale Geschichte sucht, die ihr einfach mal zwischendurch lesen wollt. Es lohnt sich!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2020

Für mich das schwächste Buch von John Green

Will & Will
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Titel: Will & Will

Autorin: John Green und David Levithan

Erscheinungsdatum: 09.09.2013

Verlag: cbt

Seitenanzahl: 384

"Will & Will" handelt von zwei Jungen, die nicht nur denselben Vor- und Nachnamen ...

Titel: Will & Will

Autorin: John Green und David Levithan

Erscheinungsdatum: 09.09.2013

Verlag: cbt

Seitenanzahl: 384

"Will & Will" handelt von zwei Jungen, die nicht nur denselben Vor- und Nachnamen tragen, sondern auch gleichalt sind und beide in Chicago wohnen. Als die beiden das erste Mal aufeinandertreffen, merken sie schnell, dass sie das gleiche Problem haben: die Liebe.

Für mich ist es echt schwierig, meine Gefühle zu dem Buch aufzuschreiben. Bisher habe ich jedes Buch von John Green gemocht und habe mich deshalb sehr auf dieses Buch gefreut. Jedoch wurde ich leider enttäuscht.
Der Erzählstil war einfach nicht meins. Alle zwei Kapitel wurde die Formatierung geändert, d.h. im Kapitel 1 war noch alles normal, mit Groß- und Kleinschreibung, wörtlicher Rede etc. Dies war dann die Sicht von einem der beiden Will Graysons im zweiten Kapitel, also als die Sicht des anderen Will Grayson beschrieben wurde, war die Formatierung komplett anders. Alles wurde klein geschrieben und die wörtliche Rede eher in der Form von einem Interview geschrieben. Diese Formatierung ließ sich, meiner Meinung nach, extrem schwer lesen und man musste sich teilweise ganz schön konzentrieren beim Lesen.
Dazu kommt noch, dass ich während des ganzen Buches der Handlung gar nicht folgen konnte. Ich habe zwar etwas gelesen, aber irgendwie blieb nichts in meinem Kopf hängen. Keine Ahnung an was das gelegen hat.
Am Anfang des Buches ist auch irgendwie nichts Spannendes passiert, außer, dass beide Wills sich immer wieder über alles beklagen. Mir war die ganze Stimmung am Anfang zu depressiv.
Nach ca. 150 Seiten passierte dann zwar endlich was, aber die Handlung konnte mich einfach nicht mitnehmen.
Auch die beiden Charaktere Will und Will waren mir irgendwie nicht sympathisch. Ich bin mit den beiden absolut nicht warm geworden.
Ich bin auch komischerweise nicht mit dem Erzählstil des Buches klar gekommen. Wie ich schon gesagt habe, ist beim Lesen nichts hängen geblieben und ich brauchte für das Buch vergleichsweise sehr lange, um es komplett zu lesen.
An sich war die Geschichte ja ganz süß, aber einfach nicht meins. Die wesentlichen Sachen haben mir schon gefallen, aber das war es auch schon.
Der einzige Charakter der mir ansatzweise sympathisch war, war Tiny. Er war ganz lustig drauf und auch sehr selbstbewusst.
Was mir auch aufgefallen ist, dass es irgendwie gar nicht so richtig klar war, dass es eine LGBTQ-Geschichte war. Es war alles sehr durcheinander und mir ist erst am Ende bewusst geworden, welcher Will jetzt in wen verliebt ist.
Alles in allem ist dieses Buch, meiner Meinung nach, das schwächste Buch von John Green. Es war nicht ganz schlecht, aber eben auch nicht gut, es war ganz solide.

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