Existieren Geister?
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Inhaltsangabe: Nach dem Tod ihres Vaters erbt Maggie Holt ein altes Haus. Es hat ihn und ihre ganze Familie 25 Jahre zuvor berühmt gemacht. Drei Wochen nach dem Einzug flohen sie mitten in der Nacht, ohne irgendetwas von ihren Habseligkeiten mitzunehmen, und betraten das Haus danach nie wieder. Was in jener Nacht geschah, beschrieb Maggies Vater Ewan später in einem Buch, das zu einem Millionen-Bestseller wurde. Maggie selbst hat keinerlei Erinnerungen an die Ereignisse von damals. Jetzt will sie das Haus von Grund auf renovieren und anschließend verkaufen. Aber kaum ist sie dort, geschehen unerklärliche und zutiefst unheimliche Dinge … und als Maggie sich immer tiefer in das Geheimnis des Hauses verstrickt, greift das Böse auch nach ihr.
Cover: Das Cover passt wirklich gut und vermittelt schon so eine düstere Grundstimmung.
Sprecher: Irina Salkow (Sprecherin Maggie Holt) hat eine angenehme ruhige Stimme. Sie passte zur Figur von Maggie, auch wenn sie sehr bedacht und mit wenig Emotionen vorgelesen hat. Maggie's Sicht spielt in der Gegegnwart.
Kris Köhler (Sprecher Maggies Vater) hat dagegen etwas mehr Emotionen zugelassen und hat sehr gut zu der Figur von Maggie's Vater gepasst. Die Sichtweise des Vaters spielt in der Vergangenheit.
Beide Sprecher haben super zur Stimmung der Story gepasst und haben mich richtig in die Geschichte um Baneberry Hall eintauchen lassen.
Im Wechsel werden Gegenwart und Vergangenheit geschildert. Gut gesetze Cliffhänger und genügend Brotkrummen um zum weiterhören anzuregen.
Sichtweise/Story: Die Geschichte beginnt langsam und baut sich mit der Zeit weiter auf. Aus kleinen puzzlestückchen setzt sich immer weiter eine packende Geschichte um verfluchte Häuser, Geister und die feine Wahrnehmung eines Kindes zusammen. Bis zum Ende hatte ich keine Ahnung was mich da erwartet und wie es alles ausgehen könnte...
Riley Sager hat es geschafft, das die Geschichte um Baneberry Hall einen regelrechten Sog ausübt und in Kombination mit den Sprechern, konnte ich kaum aufhören zu lauschen.
Auch wenn der Erzählbogen und die Spannung nur langsam ansteigen, reizt einen einfach die Frage: Gibt es Geister wirklich? Und was ist in der Nacht der Flucht passiert? Dafür wird man mit einem überraschendem Ende belohnt, das einen richtig mitreißt.
Fazit: Ein Thriller mit Gruselfaktor und einer interessanten Geschichte um Spuckhäuser...