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Veröffentlicht am 03.09.2019

Emotional, tiefgründig und berührend!,

Alles okay
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Selten hat mich ein Buch so berührt wie dieses. Und selten ist es mir so schwer gefallen meine Gefühle zu einem Roman in Worte zu fassen. Alles Okay ist ein Buch über so viele Gefühle: über Einsamkeit, ...

Selten hat mich ein Buch so berührt wie dieses. Und selten ist es mir so schwer gefallen meine Gefühle zu einem Roman in Worte zu fassen. Alles Okay ist ein Buch über so viele Gefühle: über Einsamkeit, Verlust und Trauer, aber auch über Hoffnung, Freundschaft, Familie und Liebe.

Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.

Die Geschichte ist sehr ruhig und hat keine actiongeladene Handlung. Es geht mehr um die kleinen Dinge, um Marins Einsamkeit und Trauer, aber auch um ihren Weg zurück ins Leben. Immer wieder erfährt der Leser durch Rückblenden und Erzählungen von den Ereignissen in diesem letzten Sommer, bevor alles anders wurde. Durch die zwei Zeitebenen lernt man auch die „alte“ Marin kennen, die ganz anders ist, als die Marin der Gegenwart. Beide Zeitebenen hatten aber ihren eigenen Charme und ich könnte jetzt gar nicht sagen, welche Zeitebene mir besser gefallen hat.
Dadurch, dass Marins Gefühle so tiefgründig beschrieben wurden konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und auch die Liebesgeschichte wirkte hier nicht wie ein Lückenfüller. Sie wurde zwar als wichtiger Teil ihrer Vergangenheit betrachtet aber nicht unnötig groß aufgebauscht nur um aus dem Buch noch eine Lovestory zu machen.

Durch das ganze Buch ziehen sich Marins Einsamkeit und die Last, die seit dem Tod ihres Großvaters auf ihr liegen. Unterstrichen wird die melancholische Atmosphäre noch durch den Schneesturm der herrscht, während die beiden Mädchen ihre Tage zusammen verbringen. Alles Okay ist kein Buch, dass man einfach mal so am Strand liest, sondern eines für einen Wintertag im Bett, bei dem man sich ganz auf die Geschichte einlässt. Durch die emotionale, traurige Atmosphäre ist das Buch aber auch nicht unbedingt für jeden etwas. Es ist ein Buch auf das man sich Einlassen muss, dass einen zum Nachdenken anregt und eine Gefühlsachterbahn durchleben lässt.

Hinzu kommt der Schreibstil, der einfach perfekt war. Poetisch, Emotional und einfach nur wunderschön. Hinzu kamen viele Anspielungen auf Literatur und Kunst, die das Ganze noch abgerundet haben.

Insgesamt lässt mich das Buch einfach völlig überwältigt zurück. Es steckten einfach so viele Gefühle in diesen 200 Seiten und meine Erwartungen an das Buch wurden mehr als übertroffen. Alles Okay ist definitiv eines meiner Jahreshighlights und bekommt natürlich 5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Toller Psychothriller mit Mystery-Anteil!

Kalte Wasser
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Kalte Wasser ist das Debüt, der britischen Schriftstellerin Melanie Golding. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lauren und Harper erzählt. Viele der Kapitel beginnen zudem mit Ausschnitten ...

Kalte Wasser ist das Debüt, der britischen Schriftstellerin Melanie Golding. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lauren und Harper erzählt. Viele der Kapitel beginnen zudem mit Ausschnitten aus Märchen und Sagen, die von Wechselbälgern erzählen, was die Geschichte noch gut ergänzt hat.

Ich persönlich würde den Roman als eine Kombination aus Mystery- und Psychothriller einordnen, denn der Leser rätselt durchgehend ob Lauren sich alles nur einbildet, wie es ihr die Polizei und ihr Ehemann einreden wollen oder ob doch etwas an den Geschehnissen wahr ist, während es zusätzlich noch übernatürliche Anteile gibt.

Die ersten Kapitel handeln von der Geburt der Kinder und den darauffolgenden Tagen im Krankenhaus. Das Krankenhaus wirkt trist, niemand scheint sich darum zu kümmern, wie es Lauren geht und sie bekommt kaum Unterstützung, während sie selbst noch damit hadert liebevolle Gefühle für die Kinder zu entwickeln. Als sich dann die seltsamen Ereignisse häufen konnte ich zwar Laurens Ängste als Mutter nachvollziehen, mich jedoch während des ganzen Buches nicht wirklich in sie hineinversetzen. Trotzdem waren die Schwierigkeiten, die sie nach der Geburt mit den Kindern, aber auch mit ihrem Ehemann hat wirklich gut dargestellt.

Laurens Ehemann Patrick war mir von Anfang an unsympathisch. Er ist egoistisch, kümmert sich nicht um seine Frau und die Kinder, folgt einem altertümlichen Geschlechterbild und stellt seine Frau durchgehend als nicht zurechnungsfähig dar.

Wirklich sympathisch war mir beim Lesen daher nur die Polizistin Jo, der der Fall aus persönlichen Gründen sehr nahegeht. Obwohl ihr Chef sich weigert die Ermittlungen aufzunehmen beginnt sie mit Hilfe der Journalistin Amy, zu der sie eine ganz besondere Beziehung hat, zu recherchieren und ist dadurch die Einzige, die Lauren Glauben schenkt. Bei Jo fand ich es nur schade, dass ihr Privatleben hier so kurz kam. Ihre Beziehung zu Amy kam mir daher ein wenig wie ein Lückenfüller vor, man hätte diese entweder gleich weglassen können oder ausführlicher beschreiben müssen.

Das Buch konnte mich schnell fesseln, es entwickelt sich zunächst sehr langsam und die ersten paar Kapitel waren noch etwas schleppend, doch als es mit den „Psychospielchen“ losging wollte ich unbedingt weiterlesen und erfahren, ob doch etwas Wahres an den Ereignissen dran ist. Die Spannung hat sich über das ganze Buch gehalten und endet am Ende in einem interessanten Showdown, der jedoch noch einiges offenlässt, sodass sich der Leser vieles selbst zusammenreimen muss. Der Schreibstil war wirklich flüssig und die Atmosphäre beklemmend gut beschrieben, sodass ich mir die Orte super vorstellen konnte. Für mich persönlich besaß das Buch jedoch leider zu viel Mystik und zu viel Übernatürliches, da ich mir nach dem Lesen des Klappentextes zunächst einen reinen Psychothriller vorgestellt habe.

Von mir bekommt „Kalte Wasser“ daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans von Psychothrillern, die kein Problem mit Übernatürlichem haben. Ich kann jedoch nur jeder werdenden Mutter davon abraten dieses Buch zu lesen, denn sowohl die düstere Beschreibung von Geburt und Krankenhausaufenthalt, als auch die anschließenden Ereignisse würden meiner Meinung nach bei jeder Mutter Paranoia hervorrufen.

Veröffentlicht am 23.08.2019

Unglaublich guter Thriller mit historischem Hintergrund

Westwall
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Westwall ist das Thrillerdebüt des deutschen Drehbuchautoren Benedikt Gollhardt. Das Buch ist mir schon durch das schöne Cover aufgefallen, richtig begeistert hat mich aber die Karte am Anfang des Buches. ...

Westwall ist das Thrillerdebüt des deutschen Drehbuchautoren Benedikt Gollhardt. Das Buch ist mir schon durch das schöne Cover aufgefallen, richtig begeistert hat mich aber die Karte am Anfang des Buches. Bei Fantasyromanen ist es ja mittlerweile normal eine Karte einzufügen, aber bei Thrillern habe ich das noch nie gesehen. Schon vor dem Lesen habe ich dadurch etwas Neues gelernt, denn über den Westwall und dessen Verlauf wusste ich vorher noch nicht viel.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einige Wochen nach dem Beginn des eigentlichen Thrillers spielt und mich schon extrem neugierig stimmte. Man könnte sogar sagen, dass es bereits im Prolog einen kleinen Plottwist gab und das habe ich noch nicht häufig erlebt.

Der Großteil des Buches ist aus Julias Sicht geschrieben, Zwischendurch sind aber auch Passagen aus der Sicht von Anderen geschrieben, so lernt der Leser zum Beispiel Julias Ausbilder Roosen, ihren Vater Wolfgang, Nick und weitere Protagonisten näher kennen.
Die Polizeischülerin Julia ist sehr ehrgeizig, kümmert sich aber auch liebevoll um ihren Vater, der nach einem Unfall zum Pflegefall geworden ist. Leider kam sie mir an manchen Stellen etwas zu naiv vor und es hat mich ein wenig genervt, dass sie nie auf die Ratschläge von anderen hört. Ihr Vater Wolfgang hat sein Leben lang versucht seine Tochter zu beschützen und ist dafür mit ihr in eine abgelegene Kommune gezogen. Nun plagen ihn jedoch große Ängste, denn er hat seiner Tochter nie das Geheimnis anvertraut, dass der Grund für ihre isolierte Kindheit war und fürchtet, dass die Vergangenheit die beiden nun einholen wird.

Die vielen einzelnen Erzählstränge und der flüssige Schreibstil sorgten schon früh dafür, dass mich das Buch fesseln konnte, auch wenn es ein bisschen gedauert hat sich an die rasch wechselnden Handlungsstränge zu gewöhnen.
Gegen Mitte des Buches wurden bereits viele der „Geheimnisse“ gelüftet, doch in der zweiten Hälfte des Buches wurde die Spannung trotzdem noch mehr gesteigert, bis das Buch in einem gelungenen Showdown am Westwall endet.

Rechtsextremismus ist ein hochaktuelles Thema, dass Gollhardt auf interessante Weise mit der deutschen Geschichte verknüpft hat. Auch die Anfälligkeit von Kindern und Jugendlichen für politische Ideologien wurde gut in das Buch eingebracht und gehörte für mich zu einem der spannendsten Aspekte. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Anhang mit vielen geschichtlichen Hintergründen zum Westwall.

Insgesamt konnte mich das Buch wirklich fesseln, sodass ich definitiv auch das nächste Buch von Benedikt Gollhardt lesen würde. Die Handlung war durchweg temporeich und die Umgebung rund um den Westwall klasse beschrieben.

Ich gebe diesem gelungenen Debüt 4.5 Sterne und kann es jedem Thrillerfan empfehlen, insbesondere denen, die gerne geschichtliche Hintergründe in Büchern haben.

Veröffentlicht am 23.08.2019

Guter Schreibstil, mir persönlich fehlte jedoch die Spannung

Lieblingskind
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Lieblingskind ist der zweite Thriller von C. J. Tudor und der Erste den ich von der Autorin gelesen habe.

Der Klappentext und das etwas gruselige Cover haben mich total angesprochen, weshalb ich das ...

Lieblingskind ist der zweite Thriller von C. J. Tudor und der Erste den ich von der Autorin gelesen habe.

Der Klappentext und das etwas gruselige Cover haben mich total angesprochen, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte und mit recht hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin.

Der Protagonist Joe nimmt zu Beginn des Buches eine Stelle als Lehrer in dem Ort in dem er aufgewachsen ist an. Er zieht jedoch nicht zurück, weil ihm seine Heimat so gut gefällt, sondern um endlich zu erfahren, was vor 25 Jahren mit seiner kleinen Schwester Annie passiert ist. Joes Vergangenheit hat ihn stark geprägt, er ist ziemlich kaputt und versucht seine Sorgen und Schmerzen mit Alkohol zu ertränken. Zudem lügt und betrügt er was das Zeug hält um seine Ziele zu erreichen. Dennoch ist Joe ein Charakter, den ich trotz all seiner Fehler gut leiden konnte. Lediglich der Handlungsstrang rund um seine Spielsucht hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, da hat einfach das gewisse Etwas gefehlt.

Der Prolog mit den zwei Toten war spannend und hat sofort viele Fragen in meinem Kopf entstehen lassen. Danach wurde das Buch aber zunächst erstmal deutlich ruhiger, wobei mir in der ersten Hälfte des Buches definitiv der Grusel- und Spannungsfaktor fehlte. Durch den flüssigen Schreibstil ging dieser Abschnitt schnell vorüber, aber auch im zweiten Teil wurde das Buch nicht so spannend wie ich es mir erhofft hatte, auch wenn mich die Plottwists überraschen konnten.

Der Großteil des Buches spielt in der Gegenwart, in vielen kleinen Rückblenden erfährt man aber auch einiges über Joes Kindheit und die Dinge, die mit Annie passiert sind. Die Nebenfiguren blieben leider aber alle sehr blass und austauschbar und auch Annies Verhalten nach ihrer Rückkehr kam etwas zu kurz, dafür, dass der Klappentext es so scheinen lässt als würde der Fokus des Buches darauf liegen.

Die Art und Weise, wie Tudor das heruntergekommene Dorf und das Dorfleben beschrieben hat war wiederum klasse. Ich konnte mich direkt in die deprimierende Atmosphäre hineinversetzen und das war ein großes Plus in diesem Buch.

Das Ende konnte mich schließlich leider auch nicht überzeugen. Mir war alles etwas zu wirr und abgedreht, ich hätte mir dann doch eher eine logischere Erklärung für alles gewünscht.

Insgesamt hat mir der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen, es fehlte aber einfach an Spannung und viele der Charaktere blieben viel zu blass. Obwohl mich das Ende überrascht hat, konnten meine Erwartungen an das Buch leider nicht erreicht werden, sodass ich ihm nur 3.75 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 23.08.2019

Unglaublich emotionale Geschichte

Bus 57
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Bus 57 beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine Dokumentation über das Leben der beiden Beteiligten, sowie die eigentliche Tat und den darauffolgenden Gerichtsprozess. Die Autorin hat dafür den ...

Bus 57 beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine Dokumentation über das Leben der beiden Beteiligten, sowie die eigentliche Tat und den darauffolgenden Gerichtsprozess. Die Autorin hat dafür den Prozess verfolgt und Interviews mit den Beteiligten und ihren Freunden und Verwandten geführt um ein möglichst Komplexes Bild über die beiden Jugendlichen zu ermöglichen.

Im ersten Abschnitt des Buches lernt man Sasha kennen. Sier (Im englischen „they“ (Das Pronomen für die deutsche Übersetzung wurde aber mit Sasha abgeklärt)) identifiziert sich als agender, also weder als Mann noch als Frau und hat deshalb auch ein anderes Pronomen für sich angenommen. Der Leser erfährt vieles über siere Kindheit und das Coming-Out. Unterstützt wird dies durch viele allgemeine Informationen über Geschlechter, Sexualität und Romantik, die manchmal etwas wissenschaftlich wirkten, das Buch aber gut ergänzt haben und zum Teil sehr lehrreich waren, auch wenn ich die meisten Informationen und Begriffe schon kannte. Sasha geht auf eine Privatschule, in der viel Wert auf Akzeptanz gelegt wird und die Tatsache, dass sier sich als agender identifiziert wird von den meisten Menschen in sierer näheren Umgebung als keine große Sache angesehen.

Im zweiten Abschnitt lernt der Leser Richard kennen, der in einer deutlich ärmeren Umgebung aufgewachsen ist als Sasha. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Punkt, dass die Autorin die Situation und die beiden Beteiligten nicht einfach in schwarz und weiß dargestellt hat, sondern auch aufzeigt, wie es dazu kam, dass Richard das Verbrechen begangen hat. Richard hat es nicht immer leicht im Leben gehabt, ist aber eigentlich ein fröhlicher Junge, der hofft später mal etwas im Leben zu erreichen. Das Verbrechen meint er eigentlich nicht böse, sondern nur als Witz, doch sorgen seine unüberlegten Aussagen dafür, dass sein Verbrechen als Hassverbrechen eingestuft wird. Richards Buchabschnitt wird durch viele Statistiken zu afroamerikanischen Jugendlichen, Gangs, Schulabbrechern und der Behandlung durch das Justizsystem unterstützt.

In den letzten beiden Teilen werden dann schließlich das Feuer und die anschließende Gerichtsverhandlung behandelt. Dabei merkt man wie viel Unterstützung Sasha von der LGBTQ+-Community, aber auch von den anderen Menschen in sierer Umgebung erhält.
Richard wird währenddessen als Erwachsener angeklagt und die unterschiedliche Behandlung von Weißen und Afroamerikanern im amerikanischen Justizsystem wird verdeutlicht.

Für mich war das Buch einfach mal etwas Anderes. Es ist kein wirklicher Roman, mit einer total spannenden, flüssigen Handlung, sondern geht mehr um die Analyse der beiden Persönlichkeiten und die Frage danach ob man Richard wirklich so hart für seine Tat bestrafen müsste. Es regt definitiv zum Nachdenken an und die vielen Informationen über Gender, Sexualität, Gangs und das Justizsystem ergänzen das Buch gut. Die Geschichte hat mich wirklich berührt, vermittelt aber auch Hoffnung, indem es zeigt, dass Menschen, die „anders“ sind als andere immer mehr Akzeptanz und Unterstützung erfahren.
Lediglich der letzte Abschnitt rund um die Gerichtsverhandlung war mir persönlich etwas zu lang gehalten, weshalb ich dem Buch nur 4.5 Sterne gebe.