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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2019

Absolutes Jahreshighlight!

Invincible - Ich geb dich niemals auf
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Oft denke ich mir, dass es unfassbar schwierig ist, eine schlechte Rezension zu schreiben. Doch was ist, wenn einem die Worte fehlen, um zu beschreiben, wie sehr man sich in eine Geschichte und deren Charaktere ...

Oft denke ich mir, dass es unfassbar schwierig ist, eine schlechte Rezension zu schreiben. Doch was ist, wenn einem die Worte fehlen, um zu beschreiben, wie sehr man sich in eine Geschichte und deren Charaktere verliebt hat?
So geht es mir jetzt gerade, also darf mir bitte niemand böse sein, wenn das hier nicht meine beste Rezension wird.

Ich habe viel von "Invincible" erwartet, da ich Stuart Reardon sehr gern habe und seine Arbeit seit der RARE 2017 in Berlin auf Instagram verfolge.
Wie gesagt, ich habe viel davon erwartet. Wahnsinnig viel. Und dennoch wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen.
Meine Liebe zu den Protagonisten Nick Renshaw und Anna Scott hat sich langsam eingeschlichen, ich habe sie nicht kommen sehen und doch war sie dann irgendwann da. Bereits die ersten Seiten beginnen dramatisch, was sich dann auch durch das komplette Buch zieht.
Selten habe ich bei einem "Sportbuch" so mitgefiebert, wie es hier der Fall war. Stuart und Jane haben die Szenen während der Rugbyspiele mehr als glaubwürdig verfasst und mir kam es vor, als hätte ich selbst im Stadion gesessen. Wie bereits der Inhaltsangabe zu entnehmen, verletzt sich Nick während eines Spiels und es ist nicht gewiss, ob er seine Karriere als Profi Rugbyspieler jemals fortsetzen kann. Es kam mir vor, als hätte ich mich selbst so schmerzhaft verletzt, dass ich mit Tränen in den Augen an meinen Fingernägeln geknibbelt habe, obwohl dies normalerweise nicht zu meinen Gewohnheiten gehört.
Nick steht also vor dem Nichts, alles, woraud er bislang gesetzt hat, ist weg. Er verliert sein Hobby, seinen Job und auch noch seine Verlobte Molly, die übrigens auf meiner Liste für die meistgehassten Personen gelandet ist.
Doch dann trifft er auf die Sportpsychologin Anna Scott, die ihm dabei hilft seine Angst über das Versagen zu bekämpfen und ihm wieder neuen Mut gibt.

Invincible ist voll mit Dramen, ein Drama folgt dem Nächsten und doch hatte ich nie das Gefühl, es sei "too much". Ich würde hier gerne ein bis zwei Dinge kritisieren, jedoch finde ich einfach nichts. Die Geschichte rund um Nick und Anna zeigt einem die bittere Wahrheit, denn so läuft das Leben nunmal. Einem wird gezeigt, wie schrecklich das Leben sein kann und wie einfach es ist, den Ruf einer anderen Person mit einer einzigen Lüge zu ruinieren und der Person alles zu nehmen, wofür diese so hart gekämpft hat.
Ich habe geliebt, gehasst, geweint und gelacht und weiß ganz genau, dass so schnell keine andere Geschichte "Invincible" das Wasser reichen kann.

Stuart Reardon und Jane Harvey-Berrick ist mit "Invincible" etwas ganz ganz Großartiges gelungen und ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass diese Geschichte die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient hat.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Manchmal schmeckt aufgewärmt halt doch gut ...

The One Right Man
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„The One Right Man“ hat es geschafft, mich aus einer einmonatigen Leseflaute zu ziehen. Allein diese Aussage sollte reichen, um auszudrücken, wie großartig diese Geschichte ist und ich kann es nicht erwarten, ...

„The One Right Man“ hat es geschafft, mich aus einer einmonatigen Leseflaute zu ziehen. Allein diese Aussage sollte reichen, um auszudrücken, wie großartig diese Geschichte ist und ich kann es nicht erwarten, das Buch dazu bald im Regal stehen zu haben.
Die Geschichte rund um Chelsea und Dean kann es locker mit dem ersten Band aufnehmen. Ich denke, jeder von uns hat diesen einen bestimmten Ex, der einem selbst nach der Trennung irgendwie unter die Haut geht. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass es nicht so wäre. Leider muss ich gestehen, dass die Geschichte bzw der unfassbar süße Dean mein Hirn dazu getriggert hat, gaaaanz tief im Hintergedanken an meinen Ex zu denken. Ob ich wollte oder nicht, ich hatte keine Chance. Aber im Gegensatz zu meinem Ex (und vermutlich vielen weiteren Exen) hat Dean es wirklich, eine zweite Chance zu bekommen. Er hat an sich selbst gearbeitet und kämpft hart um die Frau, die vor Jahren sein Herz gestohlen hat.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf Band 3, die Geschichte von Hannah und dem Silberfuchs. Immer wieder hat man Einblicke auf die Beiden erhalten, doch ich habe absolut keine Ahnung, wie diese Beiden zusammenfinden könnten.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Absolute Leseempfehlung!

Mister West
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"Mister West" ist mehr, soviel mehr.
Der Einstieg in die Geschichte von Rachel ist ganz typisch im Stil von Vi Keeland, nämlich peinlich. Absolut oberpeinlich und zum fremdschämen. Du merkst direkt auf ...

"Mister West" ist mehr, soviel mehr.
Der Einstieg in die Geschichte von Rachel ist ganz typisch im Stil von Vi Keeland, nämlich peinlich. Absolut oberpeinlich und zum fremdschämen. Du merkst direkt auf den ersten Seiten beim Lesen, wie sich deine Lippen zu einem breiten, hässlichen Grinsen verziehen, weil Rachel so dermaßen ins Klo greift, als sie einen Typen in einer Bar anschnauzt, den sie für den hinterlistigen Ex ihrer besten Freundin hält, nur um dann kurze Zeit später zu merken, dass er dies nicht ist.
Und als wenn dies nicht schon peinlich genug wäre, entpuppt er sich auch noch darauf als ihr neuer Professor, Caine West.
In jeder Rezension über Vi Keeland's Geschichten schreibe ich sowas wie "Dies hier ist mein absoluter Liebling", "nein dieser hier", "nein, doch der hier!", aber ich lag falsch. So unfassbar falsch!
Die Folgebände müssten schon eine ganz schöne Schippe drauflegen, um "Mister West" noch zu übertreffen. Denn es geht hierbei nicht nur harmonisch zu. Dir wird beim Lesen das Herz gebrochen und du denkst, dramatischer könnte es nicht mehr werden, kann es aber. Ob Rachel und Caine es schaffen, alle Hürden zu überwinden? Ist ihre Liebe stark genug?
Überzeugt euch selbst und kauft dieses absolut großartige Buch!

Veröffentlicht am 06.08.2019

Und jedes Mal frage ich mich neu: Welcher ist mein liebster "The Ivy Years" Band?

The Ivy Years - Wenn wir vertrauen
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Sarina Bowen ist in meinen Augen die Königin der Liebesgeschichten.
Nie, wirklich nie schafft es eine andere Autorin, mein Herz auf diese ganz besondere Art und Weise zum Hüpfen zu bringen. Legt man mir ...

Sarina Bowen ist in meinen Augen die Königin der Liebesgeschichten.
Nie, wirklich nie schafft es eine andere Autorin, mein Herz auf diese ganz besondere Art und Weise zum Hüpfen zu bringen. Legt man mir ein Buch ohne Cover vor und sagt, ich soll einfach nur die Geschichte lesen, ich würde Sarina unter 100 anderen erkennen.
Ich liebe diese Frau und ihre absolut ergreifenden Stories!

Die Geschichte von Bella beginnt wie jede Andere und ist doch so viel mehr. Sie zeigt, wie groß die Unterschiede zwischen Mann und Frau selbst im 21. Jahrhundert sind. Wenn ein Mann vielen unterschiedlichen Frauen das Bett teilt, wird ihm auf die Schulter geklopft, Frauen hingegen werden mit schlimmen Worten beschimpft. Wenn nicht sogar Schlimmeres, so wie es bei Bella der Fall ist.
Gerätst du an den Falschen, hast du Pech gehabt und musst darum kämpfen, nicht mit gesenktem Kopf durch die Straßen gehen zu müssen.
Doch mit Rafe an ihrer Seite gelingt ihr auch dies. Es ist super erfrischend, dass sich diese Geschichte aufgrund einer einzigen Sache so drastisch von allen Anderen in diesem Genre unterscheidet. Und das ist der Grund, dass hier vertauschte Rollen sind. Denn Rafe ist der absolute Good Guy. Ein Traum. Ich hätte gern sofort einen Rafe zum mitnehmen, braucht auch nicht eingepackt werden.

Nach jedem Band der "The Ivy Years" Reihe frage ich mich, welcher schließlich mein Liebster ist und auch diesmal geht es mir nicht anders, da einfach alle auf ihre ganz eigene Art wundervoll sind. Es geht einfach nicht, ich kann mich nicht entscheiden. Niemals. Dafür liebe ich alle viel zu sehr und auch Bella und Rafe ist es gelungen, sich einen Platz in meinem Herzen und meinen Jahreshighlights zu sichern.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Hot, Hotter, Hunter!

Best Man
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Jedes Mal, wenn ich denke, ich könnte mich nicht mehr in eine Geschichte verlieben, sitzt irgendwo Vi Keeland und haut sich vor Lachen auf den Oberschenkel.
"Best Man" hat mit meinen Emptionen gespielt. ...

Jedes Mal, wenn ich denke, ich könnte mich nicht mehr in eine Geschichte verlieben, sitzt irgendwo Vi Keeland und haut sich vor Lachen auf den Oberschenkel.
"Best Man" hat mit meinen Emptionen gespielt. Ich habe gelacht, geweint, habe mich gefreut und war wütend. Alles in einem, was in meinen Augen ein absolut perfektes Buch ausmacht.

Nat ist der Typ Frau, den wir us alle als Vorbild nehmen sollten. Sie ist stark, eine Kämpferin und lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn sie bis zum Hals in Mist steckt.
Nachdem ihr Mann sie nicht nur emotional übers Ohr gehauen hat und aufgrund von finanziellen Geschichten im Gefängnis gelandet ist, hat er ihr nicht nur einen Haufen Schulden hinterlassen, sondern auch ihre fünfzehnjährige Stieftochter.
Gemeinsam mit Hunter, der erst mehr nervig als alles andere war, bekämpft sie ihre Dämonen und tut alles dafür, um sich und ihrer Stieftochter ein gutes Leben zu ermöglichen. Die Lovestory zwischen Nat und Hunter ist da ja fast zweitrangig. Fast.
Denn ich sage euch. Ich hätte auch gernen einen Hunter. Zum so essen, braucht nicht eingepackt werden ...