Nicht ganz schlecht, aber…
Where's MollyWarum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir gefielen die anderen Bücher der Autorin sehr gut, da musste ich natürlich auch Where's Molly lesen.
Cover:
Das Cover passt sehr gut zum Setting. Das Düstere ...
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir gefielen die anderen Bücher der Autorin sehr gut, da musste ich natürlich auch Where's Molly lesen.
Cover:
Das Cover passt sehr gut zum Setting. Das Düstere mit dem Totenkopf zeigt direkt, dass es keine Liebesgeschichte ist.
Inhalt:
Molly lebt in den Bergen Montanas, nachdem sie ihren Entführern entkommen konnte. Sie besitzt einen Hof und Schweine, die nachts etwas untypische Nahrung erhalten.
Handlung und Thematik:
Generell eine tolle Kurzgeschichte als Hunting Adeline Spin-Off. Und ja, ich würde es als Kurzgeschichte bezeichnen, denn 50 Seiten sind die Leseprobe zu Hunting Adeline. Die Handlung wird auch nicht wirklich tief, sondern kratzt gefühlt nur an der Oberfläche. Man erfährt nicht wirklich Details von Molly als sie im Haus im Wald war, dafür viele von davor und danach. Dennoch ist das Buch wie auch die anderen Teile nichts für Zartbesaitete, die Triggerwarnungen sollte man beachten.
Charaktere:
Sowohl in Molly als auch in Cage konnte man sich dank der Ich-Perspektivenwechsel gut hineinversetzen. Molly lernen wir als Frau mit einer harten Vergangenheit kennen. Doch sie kämpft sich durch und hat dabei die Gerechtigkeit im Blick. Cage mochte ich ebenso auf Anhieb, genauso wie er mit Molly umging. Man trifft auch Charaktere aus dem Katz-und-Maus-Duett wieder.
Schreibstil:
Eigentlich mochte ich H.D. Carltons Schreibstil in den anderen Büchern sehr gerne, hier konnte er mich allerdings nicht überzeugen. Ich schiebe es auf die Übersetzung, denn es fehlen teilweise Buchstaben und sogar ganze Wörter. Sätze ergeben manchmal keinen Sinn. Leider nahmen die Zeitsprünge immer wieder die Spannung raus. Das Setting an sich und die bildlichen Beschreibungen waren toll. Die Charaktere passten sehr gut, allerdings war mir die Handlung oft zu oberflächlich und zu schnell abgehandelt. Es wirkte manchmal wie ein Skript zu einem Buch bzw. wie eine Kurzgeschichte. Besonders gestört hat mich, dass 50 Seiten des Buches eine Leseprobe zu Hunting Adeline ist... Das hätte man sich wirklich sparen können...
Persönliche Gesamtbewertung:
Nette Story, aber man sollte nicht zu viel erwarten. Eher wie eine Kurzgeschichte bei der die Übersetzung geschlampt hat.