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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Toller Schreibstil und interessante Geschichte

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte
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Brooke muss zusehen, wie ihre Mitschülerin und beste Freundin Sarah auf dem Halloween-Ball ihrer Schule zusammenbricht und in den Armen ihres Freundes Chase stirbt. War es ein Unfall oder wie die Polizei ...

Brooke muss zusehen, wie ihre Mitschülerin und beste Freundin Sarah auf dem Halloween-Ball ihrer Schule zusammenbricht und in den Armen ihres Freundes Chase stirbt. War es ein Unfall oder wie die Polizei angibt ein Mord? Klar ist, dass es fünf Leute auf dem Ball mit einem Motiv gibt. Jam, der Sportstar, Brooke, Sarahs beste Freundin und Chase' große Liebe, Chase, Sarahs Freund und Brookes große Liebe, Devin ihr Stiefbruder und Piper, Sarahs Erzfeindin.

In meinen Augen wurde "Prettx Dead" von Stefanie Hasse richtig gut geschrieben und spannend gehalten. Das Ende hat mich völlig überrascht, was ein Fortschritt zu "Secret Game" war. Besonders gefielen mir die vielen Geheimnisse, die nach und nach aufgelöst werden. Ich persöhnlich konnte nicht anders als die ganze Zeit mitzufiebern. Auch die Liebesgeschichte hat mir super gefallen. Es war ein wenig Drama dabei, was für mich aber in eine jede Liebesgeschichte dazu gehört.

Zudem wirkten die Charaktere in meinen Augen sehr authentisch. Jeder von ihnen weist Probleme auf, die denke ich auch viele Jugendliche haben, unabhängig ihrer sozialen Herkunft. Außerdem gefällt mir die Tatsache, dass nicht jede Person dieser noblen Schule automatisch reich ist, wie zum Beispiel Brooke und Jermaine, weshalb man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Zum Schluss gab es einen Punkt, bei dem es mir ein bisschen zu leicht ging, aber das ist auch Kritik auf dem höchsten Niveau.

Insgesamt hat mir das Buch aber richtig gut gefallen. Empfehlen würde ich es jedem, der Jugendthriller und Krimis liebt sowie das Aufdecken von Geheimnissen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2021

Spannung pur und klasse Ende!

ONE OF US IS LYING
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Fünf Schüler der Bayview High werden am Nachmittag zum Nachsitzen geschickt. Jeder von ihnen hatte, trotz eines Verbotes, ein Handy im Unterricht dabei. Jedoch war keines davon ihr eigenes. Als dann der ...

Fünf Schüler der Bayview High werden am Nachmittag zum Nachsitzen geschickt. Jeder von ihnen hatte, trotz eines Verbotes, ein Handy im Unterricht dabei. Jedoch war keines davon ihr eigenes. Als dann der Schüler Simon zusammenbricht und daraufhin starb, stehen die vier unter Mordverdacht. Sie alle verbergen ein Geheimnis und jeder hatte Angst, Simon könnte es herausgefunden haben und auf seiner Gossip-App veröffentlichen.

Also, was mir sehr gut gefallen hat waren die Charakterentwicklungen, die sich aus den vier anfänglichen Stereotypen ergaben. Zudem war der Inhalt sehr schlüssig und hat auch immer wieder gut Spannung aufgebaut. Auch sehr schön fand ich, dass alle Sichten der vier gezeigt wurden. Dazu ist gefiel mir, dass die Sichtweisen in der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben wurden, da so die Gefühle der Charaktere und ihre Gedanken nochmal deutlicher wurden. Zum Inhalt fehlt zuletzt noch, dass das Ende perfekt auf den Inhalt und den Weg der Charaktere abgestimmt wurde und zählt deshalb auch vermutlich zu einen meiner Lieblingsenden.

Die Charaktere mochte ich alle ebenfalls sehr. Sie alle stellen zunächst jeweils einen Stereotypen dar, aber die Entwicklung die sie durchmachen ist unglaublich gut gelungen.

Außerdem fand ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Er ist nicht sehr komplex, aber das war letztendlich neben der Spannung auch der Grund, warum man so gut durch das Buch kommt.

Empfehlen kann ich es jedem, der gerne Jugendbücher und Jugendthriller liest oder Lust hat sie zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Ein Buch zum Weinen und zum Lächeln

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Das Buch hat zwei Teile, die sich einmal auf die Vorgeschichte und einmal auf das Hauptgeschehen beziehen. Die Vorgeschichte erzählt, wie Greyson und Eleanor sich kennengelernt haben. Eleanor repräsentiert ...

Das Buch hat zwei Teile, die sich einmal auf die Vorgeschichte und einmal auf das Hauptgeschehen beziehen. Die Vorgeschichte erzählt, wie Greyson und Eleanor sich kennengelernt haben. Eleanor repräsentiert dabei doch sehr das Mauerblümchenklischee. Ihre Mutter hat Krebs mit kaum einer Überlebenschance diagnostiziert bekommen, was sie in häufiger Traurigkeit fallen lässt. Doch Greyson ist für sie da, an ihn kann sie sich festhalten. Doch irgendwann trennen sich ihre Wege, bis sie den Job als Nanny von Greysons Kindern annimmt. Doch jetzt kämpft Greyson mit einem Schicksal, welcher seine Art grundlegend verändert hat.

Man erkennt früh, dass beide Teile sehr von Trauer geprägt sind, aber es gibt auch Momente zum Freuen und gerade diese Abwechslung finde ich sehr gut gelungen. Ich konnte jede dieser Emotionen fühlen. Zudem wurden viele meiner Zweifel zum Inhalt, die ich zwischendurch hatte, zum Ende hin logisch erklärt. Dennoch ging mir dass Ende ein wenig zu schnell, was vielleicht auch an so mancherlei Zeitsprünge lag, aber ich hätte mir da noch ein bisschen mehr Sensibilität gewünscht.

Außerdem fand ich die Charaktere sehr schön ausgearbeitet. Zwar erfüllt Eleanor doch sehr das Klischee, aber sie ist auch ein sehr loyaler Mensch. Nur mehr Sensibilität ihrerseits hätte ich mir zu Beginn des zweiten Teils gewünscht. Greyson wirkte aber auf mich sehr authentisch und vor allem er war echt. Auch er erfüllte das Klischee von einem Mauerblümchen und dem beliebten Jungen, aber er war auch nie jemand gewesen, dem seine Beliebtheit wirklich wichtig war.
Karla und Lorelai mochte ich auch gerne, denn auch sie beide zeigen gut, wie verschieden jeder mit Trauer umgeht.

Insgesamt würde ich das Buch aber jedem weiterempfehlen, der im New Adult Bereich liest und kein Problem mit zu viel trauriger Stimmung hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Ein Buch über Hoffnung und Kampf

Between Your Words
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Thea erleidet einen schweren Autounfall, welcher sie zum zweitschlimmsten Amnesiefall in der Geschischte der Medizin macht. Alle fünf Minuten setzt ein Neustart ein, nachdem sie all ihre Erinnerungen wieder ...

Thea erleidet einen schweren Autounfall, welcher sie zum zweitschlimmsten Amnesiefall in der Geschischte der Medizin macht. Alle fünf Minuten setzt ein Neustart ein, nachdem sie all ihre Erinnerungen wieder verloren hat. Ihr Leben verbringt sie in einer Klinik für Gehirnverletzungen. Dort findet Jim einen neuen Job und erkennt schnell, dass Theas Kunst ihr Ausdruck von Kommunikation ist. Während jeder andere ihren Fall bereits abgeschrieben haben, fängt Jim an, für sie zu kämpfen.

Zunächst möchte ich den Inhalt ganz besonders loben. Ich hatte beim Lesen doch sehr das Gefühl, dass es nicht vergleichbar mit vielen anderen Büchern des New-Adult Genres ist. Die Idee mit der Amnesie wurde bestimmt schonmal aufgegriffen (ich kenne zwar keines, kann es mir aber vorstellen), aber ein Liebesroman dieser Art fällt doch aus den altbekannten Mustern von Missverständnissen, Geheimnisse, Probleme mit einem selbst und Good Girl- Bad Boy. Dafür werden Probleme anderer Art aufgegriffen. Außerdem fand ich den Inhalt sehr abwechslungsreich, man hat sich immer vorwärts bewegt. Zudem zeigt das Buch, wie wichtig es ist, anderen Menschen zuzuhören und auch wenn diese nichts sagen, anderweitig zeigen, was in ihnen vorgeht.

Die Charaktere gefielen mir auch sehr. Künstlerische Persönlichkeiten gefallen mir meistens sehr, vor allem im New-Adult Bereich, denn es hat immer irgendetwas Poetisches und damit häufig auch etwas Romantisches und Emotionales. Außerdem strahlen die Charaktere dann häufig viel Ruhe aus, als würde all der Stress um einen herum verfliegen. Mir fällt es daher besonders leicht, mich in die Personen hineinzuversetzen und in ihr Inneres zu schauen.
Außerdem wirken Jim und Thea passend für einander geschaffen, sodass man die Geschichte sehr gut nachvollziehen kann.

Der Schreibstil war zudem sehr flüssig und sehr leicht zu folgen.

Insgesamt hat mich das Buch kein bisschen enttäuscht und es darf schon zu meinen Jahreshighlights 2021 gezählt werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Einer schöner Roman über eine Mutter-Tochter-Beziehung

All das Ungesagte zwischen uns
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Inhalt

Morgan hat bereits sehr jung ihr Kind bekommen. Von ihrer Schwester und dem Vater des Kindes wird sie beim Aufziehen immer gut unterstützt. Doch dann kommt es zu einem Unfall, welcher viele Fragen ...

Inhalt

Morgan hat bereits sehr jung ihr Kind bekommen. Von ihrer Schwester und dem Vater des Kindes wird sie beim Aufziehen immer gut unterstützt. Doch dann kommt es zu einem Unfall, welcher viele Fragen aufwirft und die sowieso schon nicht leichte Beziehung zwischen Morgan und ihrer Tochter Clara erschwert. Während Clara die Nähe zu einem Jungen sucht, von dem ihre Mutter sie fernhalten möchte, entfernen die beiden sich gleichzeitig immer mehr voneinander.

Meine Meinung

Der Inhalt war sehr abwechslungsreich. Ich mochte den Perspektivenwechsel von Morgan zu ihrer Tochter Clara sehr, denn hier steht nicht nur Claras Liebesleben im Vordergrund, sondern auch das von Morgan sowie die Beziehung der beiden zueinander. Ich denke zwar, dass der Titel sowie auch der Klappentext schon eine Menge erzählen und auch generell vieles vorhersehbar ist, fand das aber bei einem Liebesroman nicht ganz so unnormal und die Lust weiter zu lesen wurde mir dadurch auch nicht genommen. Durch all das Vorgefallene und die Probleme von Morgan und Clara miteinander hat das Buch auch definitiv eine Tiefe bekommen und Emotionen haben sich bei mir auch gezeigt. Und das Ende fand ich sehr schön geschrieben und die Idee einfach berührend.
Außerdem gefiel mir Clara als eine der Protagonisten sehr gut. Ich konnte definitiv nicht alle ihre Handlungen nachvollziehen, aber das hat ihren Charakter einfach realistischer gemacht. Sie war nicht perfekt, sie macht Fehler, aber sie kann sich diese im Nachhinein auch eingestehen. Das ist für mich eigentlich in der Entwicklung immer am wichtigsten. Zudem konnte man bei ihr eine eigene Persönlichkeit festmachen. Ihr eine Identität zu geben fiel mir daher besonders leicht.
Morgan dagegen hätte noch ein bisschen mehr Persönlichkeit bekommen können. Ihr Charakter als Teenager fand ich ein bisschen tiefgründiger und das merkte man auch in ihren Gesprächen. Als Erwachsene hat sie die Rolle der Helikoptermutter angenommen. Ihre Taten konnte ich nachvollziehen und die Hintergründe fand ich auch sehr bewegend und gut dargestellt, jedoch hätte ich mir zum Ende hin noch etwas mehr Tiefe in ihrem Charakter gewünscht.
Zuletzt ist der Schreibstil sehr flüssig gewesen, weshalb es einem sehr leichtfiel, durch das Buch zu kommen. Das Buch ist dadurch auch sehr gut für stressige Tage, an denen einem die Konzentration etwas schwerer fällt, geeignet.
Letztendlich würde ich es jedem Colleen Hoover Fan und allen, die gerne im Romance-Bereich lesen, weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere