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Veröffentlicht am 20.09.2021

Großartige "Peter Pan"-Adaption

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Nimmerland ist ein Ort zum träumen, zum Spaß haben, zum niemals erwachsen werden. Ein Ort zum frei und sorglos sein. Das zumindest ist die Version die Peter Pan uns erzählt. Er ist der Gute, das dachte ...

Nimmerland ist ein Ort zum träumen, zum Spaß haben, zum niemals erwachsen werden. Ein Ort zum frei und sorglos sein. Das zumindest ist die Version die Peter Pan uns erzählt. Er ist der Gute, das dachte auch Jamie, Peters erster und deshalb ganz besonderer Freund, viel zu lange.

Aus der Sicht von Captain Hook wird eine ganz andere Seite von Peter Pan offenbart, welche für ihn Nimmerland zum Albtraum machte.

Am Anfang war ich noch ein klein wenig skeptisch. Da fehlte es mir noch an Handlung und war mir deshalb nicht sicher, in welche Richtung das ganze geht, aber spätestens ab Seite 100 war ich total überzeugt. Ab da hat die Handlung auch viel mehr an Spannung dazugewonnen und auch den Stil konnte man sich gut gewöhnen. Man muss dabei bedenken, dass die Charaktere Kinder sind und der Stil hat sich dem gut angepasst, was aber erstmal eine Umstellung war. Dennoch passte dieser einfach perfekt zum Stil des Originalbuches von J.M. Barrie, sodass ich definitiv auch sprachlich das Gefühl hatte, dass beide Bücher im gleichen Universum spielen.

Die Charaktere finde ich auch total gut gestaltet. Die Informationen, die man über sie bekommt, lassen sich auch in ihren Handlungen wiederspiegeln, genauso wie ihre Entwicklungen. Außerdem sind sie alle so verschieden, ich hatte große Lust, sie kennenzulernen.

Was für mich persönlich dieses Buch sehr gelungen gemacht hat, ist die Tatsache, dass man gemerkt hat, dass die Autorin sich mit dem Original auseinandergesetzt hat, oder zumindest Aspekte, die man auch der eigentlichen Geschichte kritisch entnehmen kann, sich hier wiederfinden lassen, sodass sie einfach nicht komplett aus dem Kontext gerissen wirkten.

Also für mich eine ganz klare Empfehlung für jeden, der gerne auch Märchenadaptionen und Klassiker liest, aber auch sonst, wer sich gerne da mal ausprobieren möchte.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Toller Plot, aber man hätte die Protagonistin noch ausreifen können

Burning Bridges
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Ella wurde gerade erst von ihrem Freund abserviert, als sie draußen von mehreren Männern belästigt wird. Zu Hilfe eilt ihr Ches, dessen Aussehen sie bei ihrem ersten Treffen nicht ganz ausmachen konnte. ...

Ella wurde gerade erst von ihrem Freund abserviert, als sie draußen von mehreren Männern belästigt wird. Zu Hilfe eilt ihr Ches, dessen Aussehen sie bei ihrem ersten Treffen nicht ganz ausmachen konnte. Trotzdem erkennt sie ihn am nächsten Tag wieder und lädt ihn zu sich zum Frühstück ein. Doch während Ches versucht sie immer mehr auf Abstand zu bringen, folgt Ella ihm sogar bis in einem Club, welcher nicht das zu seinen scheint, was sie anfänglich erwartet. Ches hat ein Geheimnis und das bringt Ella immer mehr in Gefahr.

Die Geschichte im Allgemeinen gefiel mir eigentlich sehr gut, wozu das Setting auch eine ganze Menge beiträgt. Man wird durch eine Welt mit zwei Seiten begleitet, was sehr abwechslungsreich gestaltet wurde. Auch möchte man die ganze Zeit mehr erfahren, was mit der Hauptgrund war, warum ich das Buch unbedingt zueende lesen musste. Zudem wurde die Handlung immer wieder sehr spannend beschrieben, sodass einem eigentlich nie langweilig wird.

Leider mochte ich Ella als Protagonistin nicht wirklich. Sie reagiert meist sehr bockig und irgendwie kindisch und vor allem anfänglich denkt sie einfach nie über die Folgen ihres Handeln nach. Stattdessen hatte ich mehr das Gefühl, dass sie eigene Fehler nicht gerne eingesteht. Dennoch finde ich, dass es sich zum Ende hin schon gebessert hat, weshalb ich die Entwicklung positiv anmerken werde. Auch positiv ist die Art und Weise, wie sie sich um die Personen kümmert, die ihr wichtig sind. Ches dagegen mochte ich total gerne. Er ist ein doch sehr vielseitiger Charakter, loyal und selbstlos und der sehr viele Seiten vom Leben kennt. Warum Ella ihn so anzüglich findet, kann ich definitiv nachvollziehen.

Insgesamt finde ich die Idee des Settings und die Geschichte dazu sehr gelungen, dennoch konnte mich das Buch durch die Protagonistin nicht ganz so sehr begeistern wie wenn jemand anderes an ihrer Stelle gestanden hätte.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Tolle Story und großartige Charaktere

Sinking Ships
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Seid ihrer späten Kindheit plagt Carla den selben Albtraum, sie ertrinkt, was im wirklichen Leben ihre größte Angst darstellt. Nach außen hin lässt sie sich aber nichts anmerken, genauso wie sie sonst ...

Seid ihrer späten Kindheit plagt Carla den selben Albtraum, sie ertrinkt, was im wirklichen Leben ihre größte Angst darstellt. Nach außen hin lässt sie sich aber nichts anmerken, genauso wie sie sonst keinem etwas über ihr Leben erzählt. Bis sie dann in einen Pool gestoßen wird, aus dem Mitchell, ein leidenschaftlicher Schwimmer, sie retten muss. Die beiden hassen sich, zumindest erzählen sie dass jedem, doch er hat schon längst Gefühle für sie entwickelt. Sie beschließen einen Deal, er hilft ihr, sich ihrer Angst zu stellen. Und so langsam droht ihre Fassade zu bröckeln.

Ich bin immer noch ein riesiger Fan vom Setting. Fletcher fühlt sich für mich ein Stück weit wie Heimat an, was durch die Freundesgruppe einfach nur verstärkt wird. Gerade in „Sinking Ships“ lernt man Orte kennen, die irgendwann schon ein fester Bestand sind, sodass man einfach schon eine Vorstellung von manchen Teilen der Stadt bekommt.

Außerdem fand ich auch den Plot wieder ganz toll. Es beschäftigt sich wieder mit einem ernsterem Thema, nämlich Ängste, und meiner Meinung nach wurde es auch realistisch und nachvollziehbar gestaltet. Aber auch die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten, welche ein wenig den Touch von Enemies to Lovers hat, wirkte nicht zu anstrengend oder überzogen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass hauptsächlich sehr viele kleine Ereignisse beschrieben wurden, was das Ende jedoch wieder richtig gut ausgleichen konnte.

Mein Highlight im Buch waren aber definitiv die Charaktere. Sie haben beide sehr interessante Hintergrundgeschichten, man erfährt dann schrittweise mehr über sie. Zudem ist Mitch einfach eine Person, die man sehr schnell mögen kann, und auch Carla lernt man zu verstehen.

Zuletzt war der Schreibstil auch wieder sehr angenehm, man kann es also auch lesen, wenn man gerade sehr im Stress ist.

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Veröffentlicht am 19.02.2021

Toller Schreibstil und interessante Geschichte

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte
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Brooke muss zusehen, wie ihre Mitschülerin und beste Freundin Sarah auf dem Halloween-Ball ihrer Schule zusammenbricht und in den Armen ihres Freundes Chase stirbt. War es ein Unfall oder wie die Polizei ...

Brooke muss zusehen, wie ihre Mitschülerin und beste Freundin Sarah auf dem Halloween-Ball ihrer Schule zusammenbricht und in den Armen ihres Freundes Chase stirbt. War es ein Unfall oder wie die Polizei angibt ein Mord? Klar ist, dass es fünf Leute auf dem Ball mit einem Motiv gibt. Jam, der Sportstar, Brooke, Sarahs beste Freundin und Chase' große Liebe, Chase, Sarahs Freund und Brookes große Liebe, Devin ihr Stiefbruder und Piper, Sarahs Erzfeindin.

In meinen Augen wurde "Prettx Dead" von Stefanie Hasse richtig gut geschrieben und spannend gehalten. Das Ende hat mich völlig überrascht, was ein Fortschritt zu "Secret Game" war. Besonders gefielen mir die vielen Geheimnisse, die nach und nach aufgelöst werden. Ich persöhnlich konnte nicht anders als die ganze Zeit mitzufiebern. Auch die Liebesgeschichte hat mir super gefallen. Es war ein wenig Drama dabei, was für mich aber in eine jede Liebesgeschichte dazu gehört.

Zudem wirkten die Charaktere in meinen Augen sehr authentisch. Jeder von ihnen weist Probleme auf, die denke ich auch viele Jugendliche haben, unabhängig ihrer sozialen Herkunft. Außerdem gefällt mir die Tatsache, dass nicht jede Person dieser noblen Schule automatisch reich ist, wie zum Beispiel Brooke und Jermaine, weshalb man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Zum Schluss gab es einen Punkt, bei dem es mir ein bisschen zu leicht ging, aber das ist auch Kritik auf dem höchsten Niveau.

Insgesamt hat mir das Buch aber richtig gut gefallen. Empfehlen würde ich es jedem, der Jugendthriller und Krimis liebt sowie das Aufdecken von Geheimnissen.

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Veröffentlicht am 19.02.2021

Spannung pur und klasse Ende!

ONE OF US IS LYING
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Fünf Schüler der Bayview High werden am Nachmittag zum Nachsitzen geschickt. Jeder von ihnen hatte, trotz eines Verbotes, ein Handy im Unterricht dabei. Jedoch war keines davon ihr eigenes. Als dann der ...

Fünf Schüler der Bayview High werden am Nachmittag zum Nachsitzen geschickt. Jeder von ihnen hatte, trotz eines Verbotes, ein Handy im Unterricht dabei. Jedoch war keines davon ihr eigenes. Als dann der Schüler Simon zusammenbricht und daraufhin starb, stehen die vier unter Mordverdacht. Sie alle verbergen ein Geheimnis und jeder hatte Angst, Simon könnte es herausgefunden haben und auf seiner Gossip-App veröffentlichen.

Also, was mir sehr gut gefallen hat waren die Charakterentwicklungen, die sich aus den vier anfänglichen Stereotypen ergaben. Zudem war der Inhalt sehr schlüssig und hat auch immer wieder gut Spannung aufgebaut. Auch sehr schön fand ich, dass alle Sichten der vier gezeigt wurden. Dazu ist gefiel mir, dass die Sichtweisen in der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben wurden, da so die Gefühle der Charaktere und ihre Gedanken nochmal deutlicher wurden. Zum Inhalt fehlt zuletzt noch, dass das Ende perfekt auf den Inhalt und den Weg der Charaktere abgestimmt wurde und zählt deshalb auch vermutlich zu einen meiner Lieblingsenden.

Die Charaktere mochte ich alle ebenfalls sehr. Sie alle stellen zunächst jeweils einen Stereotypen dar, aber die Entwicklung die sie durchmachen ist unglaublich gut gelungen.

Außerdem fand ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Er ist nicht sehr komplex, aber das war letztendlich neben der Spannung auch der Grund, warum man so gut durch das Buch kommt.

Empfehlen kann ich es jedem, der gerne Jugendbücher und Jugendthriller liest oder Lust hat sie zu lesen.

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