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Veröffentlicht am 19.02.2025

Banal, infantil, unsexy und unspektakulär. Das ist echt nur was für ganz junge Leserinnen.

Warum willst du jetzt schon gehen?
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Ganz ehrlich - ich weiß zwar, dass ich keinesfalls die Zielgruppe bin, aber dieses Buch ist einfach überflüssig. Da steht absolut nichts drin, was man als reifere Frau nicht eh schon weiß und auch nichts, ...

Ganz ehrlich - ich weiß zwar, dass ich keinesfalls die Zielgruppe bin, aber dieses Buch ist einfach überflüssig. Da steht absolut nichts drin, was man als reifere Frau nicht eh schon weiß und auch nichts, an das sich ein junges, unerfahrenes, naives Mädchen halten würde, das unsterblich verliebt ist.

Ich finde es auch etwas übertrieben, einen Teenager als Red Flag zu bezeichnen, da ein solches Verhalten - leider - nun mal normal ist, wenn man noch so jung ist. Ich nehme es Helena auch nicht wirklich ab, nachdem sie Art so dermaßen auf einen Thron gehoben hat, ihn nach dem Vorfall relativ einfach und wortlos loszulassen.

Natürlich zeigt der Roman auf, wie sehr man sich verändern kann und gewisse Anzeichen einfach nicht wahrhaben will, sobald man jemanden liebt. Das passiert in jeder Altersklasse. Aber es ist nun mal menschlich, keiner ist davor gefeit und dieses Buch wird auch nichts dazu beitragen, dass sowas immer wieder passiert. Sorry.

Der Plot ist einfach zu banal und etwas, das man schon zig tausend Mal gelesen hat, sodass man sich am Ende nur schulterzuckend fragt: „Und jetzt?! War ja ne nette Geschichte, und nu?“ Ich fand sie auch zu keiner Zeit spannend, eher einschläfernd, und bin der Überzeugung, dass das was für 14-16 jährige Mädels ist, die noch nie einen Freund hatten.

Auch das Konstrukt, dass Helena an ihrem eigenen Buch von einem Mädchen schreibt, das einen Rockstar liebt und genau dieses Szenario Helena dann in der Realität erlebt, ließ mich eher mit den Augenrollen. Auch das sehr deutsche Setting auf einer Insel im Schlossinternat Sankt Zander, ist einfach „unsexy“ und unspektakulär.

Vielleicht lese ich jedoch noch THAT GIRL und/oder die Jetzt-Trilogie. Nur weil dieses Buch nichts für mich war, muss das ja nicht für alle anderen Geschichten der Autorin gelten.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

D. C. Odesza hat es einfach drauf ... GENIAL

DARK Moon GLOW
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Tja, was soll ich sagen: Auch dieses Buch habe ich an nur 2 Tagen durchgesuchtet. Die Autorin hat es einfach drauf, eine Sogwirkung entstehen zu lassen, sodass man immer wissen möchte, wie es weiter geht. ...

Tja, was soll ich sagen: Auch dieses Buch habe ich an nur 2 Tagen durchgesuchtet. Die Autorin hat es einfach drauf, eine Sogwirkung entstehen zu lassen, sodass man immer wissen möchte, wie es weiter geht. Ich bin schon sehr neugierig, welche Steigerungen sie sich in den Folgebänden ausgedacht hat, um die Handlung so richtig eskalieren zu lassen.

In diesem 2. Band gibt es gefühlt weniger, dafür aber kontroverseren Spice, was natürlich zum Dark Romance Genre einfach dazu gehört. Es wird mehr Wert auf die Story gelegt, die an Dynamik zunimmt. Der Stalker wird immer übergriffiger, gefährlicher, kommt Muriel immer näher und trachtet nun auch ihren 4 Beschützern nach dem Leben, wodurch sie in einen Gewissenskonflikt gerät. Zudem sitzt ihr ihr Manager Dario im Nacken, der Mizzie dazu drängt, endlich wieder Videos zu produzieren.

Ich habe zwar schon eine Ahnung, wer der Stalker sein könnte, sicher bin ich mir aber absolut nicht und ich traue es D. C. Odesza durchaus zu, ihre Leser auf viele falsche Fährten zu locken. Teil 3 steht bereits in meinem Bücherregal und wird aufgrund des Cliffhangers in Band 2 SOFORT gelesen.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Sehr gute Fantasy, tolles Worldbuilding, spannende Handlung und sexy Protagonisten.

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
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Ja, das war ein wirklich gutes Fantasy Buch, aber den krassen Hype kann ich trotzdem nicht so richtig nachvollziehen. Dafür gab es m. E. viel zu wenig Spice, zu viele blöde Sprüche wie „Bei Xes Titten“, ...

Ja, das war ein wirklich gutes Fantasy Buch, aber den krassen Hype kann ich trotzdem nicht so richtig nachvollziehen. Dafür gab es m. E. viel zu wenig Spice, zu viele blöde Sprüche wie „Bei Xes Titten“, eine etwas zu aufmüpfige bzw. „nervige“ Hauptprotagonistin und so richtig spannend wurde es auch erst auf den letzten 100 Seiten.

Oraya wird als Kind vom amtierenden Vampirkönig Vincent adoptiert, nachdem ihre Familie bei einem Überfall getötet wurde. Fortan wird sie von ihrem Ziehvater auf ein großes Turnier, das Kejari, vorbereitet, in dem es um Leben und Tod geht. Es gibt nur einen Gewinner, dem die Göttin des Todes, Nyaxia, einen Wunsch erfüllen wird. Es ist Orayas einzige Chance, endlich anerkannt und nicht mehr in Gefahr zu leben, unter all den blutdurstigen Untoten.

Auch der gutaussehende Vampir Raihn nimmt am Kejari teil und verfolgt dabei eigentlich ganz eigene Interessen. Als er jedoch Oraya begegnet, beschließt er, mit ihr ein Team zu bilden, um die schwierigen Prüfungen gemeinsam zu meistern und in die nächste Runden zu kommen. Während der Kämpfe und Trainingseinheiten kommen sich die beiden immer näher. Oraya ahnt nicht, dass sowohl Vincent als auch Raihn ein Geheimnis vor ihr verbergen.

Das ganze Wettkampfszenario ist spannend und kreativ ausgearbeitet. Das Worldbuilding mit den Göttern, Menschen, Kriegern und Vampiren, sowie die Brutalität haben mir sehr gut gefallen. Leider kam wie gesagt die Romantik etwas zu kurz, obwohl Raihn so ein toller Charakter ist. Oraya war mir teilweise zu kratzbürstig.

Das Ende des Buchs war richtig krass und unerwartet und allein deshalb werde ich natürlich auch den 2. Teil lesen, von dem ich mir vorstellen könnte, dass er noch besser als der erste wird.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Trotz der Seitenanzahl, wird es einfach nie langweilig. Spannende, rasante Unterhaltung.

Tränenfluch
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Puh - auch der 2. Band der Sacramento-Reihe war mit 800 Seiten wieder eine Mammutaufgabe, die sich aber gelohnt hat. Karen Rose schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man die Protagonisten einfach permanent ...

Puh - auch der 2. Band der Sacramento-Reihe war mit 800 Seiten wieder eine Mammutaufgabe, die sich aber gelohnt hat. Karen Rose schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man die Protagonisten einfach permanent begleiten will, wodurch es nie langweilig wird.

In TRÄNENFLUCH geht es einerseits um die Liebesgeschichte, die sich gerade zwischen Rafe und Mercy anbahnt und andererseits um die Zerschlagung der Eden-Sekte und diese endlich aufzuspüren. Jedoch werden diese Bemühungen von dem sadistischen Ephraim Burton, Mercys Ehemann, ständig vereitelt.

Er findet durch die TV-Berichterstattung heraus, dass seine Ehefrau noch lebt und geht buchstäblich über sehr viele Leichen, um sie wieder in die Finger zu bekommen. Alle schweben in höchster Gefahr. Vor allem die Familien und Freunde von Gideon und Mercy.

Während Mercy ihrem Bruder in all dem Trubel noch etwas Wichtiges beichten muss, gelingt einem weiteren Eden-Mitglied die Flucht, was die Welt der Geschwister erneut ins Wanken bringt.

In diesem Thriller gibt es sehr viele Tote und die gewohnte, kaltblütige Brutalität des Antagonisten. Nebenbei legt die Autorin aber wieder sehr viel Wert auf den Zusammenhalt innerhalb der Familienbande, Traumaaufarbeitung und die Romanze zwischen den Hauptprotagonisten. Dazu nimmt sie sich viel Zeit und führt auch neue Persönlichkeiten in die Story ein. Auch Tierliebhaber kommen nicht zu kurz, denn dieses Mal spielen Katzen eine wichtige Rolle.

Alles in allem ein zwar ausschweifender, aber trotz des ernsten Plots durchaus ein Wohlfühlroman, in dem immer Etwas passiert und einem jeder Charakter ans Herz wächst. Ich freue mich auf den 3. und letzten Band dieser Reihe, den ich gleich hinterherschieben werde.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Ganz gut, aber mit Sicherheit nicht so genial wie "Gone Girl" !

Das letzte Haus in der Needless Street
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Auf dieses Buch war ich äußerst gespannt. Stephen King schrieb, seit „Gone Girl“ hätte er sowas Aufregendes nicht mehr gelesen. Insofern wusste ich ja, dass es einen krassen Twist geben wird und nichts ...

Auf dieses Buch war ich äußerst gespannt. Stephen King schrieb, seit „Gone Girl“ hätte er sowas Aufregendes nicht mehr gelesen. Insofern wusste ich ja, dass es einen krassen Twist geben wird und nichts so ist, wie es scheint. Und genau das liebe ich ja in Büchern und Filmen.

Im letzten Drittel des Romans dämmerte es mir so langsam, was hier eigentlich los ist und die Idee war schon echt cool. Lediglich die Umsetzung bzw. der Spannungsbogen konnte mich irgendwie nicht so richtig fesseln, obwohl das Ende durchaus krass war. Der Schreibstil, die Atmosphäre und die Perspektivwechsel der Autorin waren aber echt etwas Besonderes und sehr gut.

Zur Story: Der Einsiedler Ted lebt in der Needless Street und verschanzt sich dort, nachdem er vor Jahren mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens namens Lulu in Zusammenhang gebracht wurde. Man konnte ihm zwar nie etwas nachweisen, aber als immer wieder seine Fenster eingeschlagen werden, verbarrikadiert er diese mit Spanplatten und verlässt möglichst nicht das Haus.

Nachts geht er dann gerne mal in den Wald und und tagsüber ab und zu zu einem gewissen „Käfermann“. Gesellschaft leistet ihm Zuhause seine schwarze Katze Olivia, die mit uns als Leser spricht, was einzigartig in diesem Buch ist.

Dee, die große Schwester des vermissten Mädchens, mietet das Haus von Ted gegenüber und fängt an, ihn zu beobachten. Sie ist sich sicher, dass er der Mörder ist und vielleicht sogar Lulu gefangen hält. Sie greift im Laufe der Zeit zu immer drastischeren Mitteln, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

DAS LETZTE HAUS IN DER NEEDLESS STREET soll übrigens verfilmt werden und in diesem speziellen Fall könnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, dass der Film besser als das Buch sein könnte, insofern es intelligent umgesetzt wird. Aber definitiv werde ich auch noch die anderen Romane von Catriona Ward lesen.

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