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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2025

Hat man alles schon 1000x gelesen. Langweilig und nichts Besonderes.

Bring my heart home - Falcon Heights
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Eine eher nur durchschnittliche und leider sehr langweilige Romance ohne große Besonderheiten, wie man sie schon tausende Male gelesen hat. Sicherlich hat die Hauptprotagonistin Serena ein schweres Trauma ...

Eine eher nur durchschnittliche und leider sehr langweilige Romance ohne große Besonderheiten, wie man sie schon tausende Male gelesen hat. Sicherlich hat die Hauptprotagonistin Serena ein schweres Trauma zu verarbeiten, aber die ganze Geschichte drum herum ist mir zu banal.

Mit den Charakteren bin ich auch leider nicht richtig warm geworden. Der Love-Interest Ben hatte nun wirklich keinerlei Ecken und Kanten, sodass er beliebig austauschbar gewesen wäre. Ob die beiden eine Beziehung eingehen war mir dementsprechend auch egal, da es nichts zum Mitfiebern gab. Keine Cliffhanger, keine Dramen, keine Intrigen.

Serena arbeitet in einem Aquarium und betreut dort die Haie. Eines Tages wird sie während eines Tauchgangs unsanft von Ben, dem neuen Futtermittelvertreter, aus dem Becken gezogen, da er fälschlicherweise dachte, Serena wäre in Gefahr. So lernen die beiden sich kennen.

Und was passiert noch? Bens Familie betreibt eine Weizenfarm und gerät wegen eines dubiosen Geschäftspartners in finanzielle Schwierigkeiten. Außerdem muss er sich noch um die Reklamation einer verdorbenen Futtermittellieferung kümmern. Spannend, oder?

Zwischendurch wird Serena beim Besuch ihrer Eltern mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit konfrontiert und stellt fest, dass sie viel zu kaputt ist, um sich auf Ben einlassen zu können. Aber die Anziehungskraft ist einfach zu stark.

Das wars. Es ist also ziemlich zum Augenrollen, einfach keine gute Geschichte und irgendwie altbacken. Es ist auch weder sonderlich romantisch noch spicy. Eine Romance vom Fließband, die man sofort wieder vergisst, so leid es mir tut.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Spannendes Kammerspiel, wirklich gut.

Don't Let Her Stay
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Dieser kurzweilige und spannende Psychothriller hat mir durchaus gut gefallen, auch wenn mich sowohl die Auflösung als auch die Plottwists als erfahrene Leserin nicht überrascht haben. So in der Art hatte ...

Dieser kurzweilige und spannende Psychothriller hat mir durchaus gut gefallen, auch wenn mich sowohl die Auflösung als auch die Plottwists als erfahrene Leserin nicht überrascht haben. So in der Art hatte ich es sogar vorausgesehen, was aber der Qualität der Geschichte natürlich keinen Abbruch tut.

Der Roman war wirklich gut geschrieben und die Autorin hat es geschafft, eine so fiese Protagonistin zu kreieren, dass man regelrechte Wutanfälle beim Lesen bekommen und ihr die Pest an den Hals gewünscht hat. Wir befinden uns zudem die ganze Zeit nur an einem Ort, nämlich in einem Haus, was ich ja immer sehr feiere, da ich Kammerspiele liebe. Es herrschte somit eine dem Szenario angemessen beklemmende Atmosphäre.

Um was geht es? Joanne und Richard führen eine wunderbare Ehe, sind gerade erst Eltern der kleinen Evie geworden und leben in einem riesigen, abgelegenen Luxusanwesen auf dem Land. Eines Tages kündigt sich Chloe, Richards Tochter aus erster Ehe, an und möchte ihre Halbschwester kennenlernen.

Für Joanne wird der Besuch, der eigentlich nur vorübergehend sein sollte, nach und nach zum Albtraum. Chloe schikaniert und erpresst Joanne, während sie gleichzeitig Richard manipuliert und die Eheleute gekonnt gegeneinander ausspielt.

Als Joanne völlig isoliert da bzw. vor den Trümmern ihrer Beziehung steht und die Angst, Chloe könnte Evie etwas tun, immer größer wird, bleibt nur noch eine Möglichkeit: Flucht. Aber Joanne merkt schnell, dass es nicht so einfach wird, das Anwesen zu verlassen.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Kurzweilig, aber nicht sonderlich spannend und teilweise vorhersehbar.

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Im Grunde fing dieser sehr kurzweilige Thriller mit nur 300 Seiten sehr vielversprechend an, hat mich zum Ende hin aber nicht mehr abholen können, weil das Verhalten einer der Hauptprotagonistinnen überhaupt ...

Im Grunde fing dieser sehr kurzweilige Thriller mit nur 300 Seiten sehr vielversprechend an, hat mich zum Ende hin aber nicht mehr abholen können, weil das Verhalten einer der Hauptprotagonistinnen überhaupt keinen Sinn gemacht hat. Wenn ich doch schon ein schlechtes Bauchgefühl habe und hinter das Geheimnis einer bestimmten Person gekommen bin, warum tue ich dann noch das, was diese sagt und begebe mich in erneute Gefahr?

Ansonsten war die Idee ganz gut, hätte aber noch ein bisschen krasser, eindringlicher oder morbider ausgeführt werden können. Von daher ist der Roman ganz OK, hat aber handwerklich noch Luft nach oben. Und ganz ehrlich: was oder wer der Grund sein könnte, dass die beiden Freundinnen ganz alleine einen Ausflug machen wollen, war mir jedenfalls sofort klar.

Julia und Nicki sind beste Freundinnen, hatten aber zuletzt nicht mehr viel Kontakt, da Nicki sich aus unbekannten Gründen immer mehr zurückgezogen hat. Als Wiedergutmachung schlägt sie eine Wandertour in Schweden vor. Nur die beiden, um sich wieder anzunähern und gleichzeitig Julias Junggesellenabschied zu feiern.

Aber obwohl es Nickis Idee war, benimmt sie sich immer seltsamer, was Julia nicht nachvollziehen kann. Eines Morgens wacht Julia auf und kann Nicki nicht mehr finden. Wo ist sie hin? Und was steht in dem kleinen schwarzen Buch, das Nicki zurückgelassen hat?

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Etwas schwächer als der 1. Band, aber dennoch sehr gelungen und spannend.

Vergessene Sterne (Die Lichter unter London 2)
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Den 2. Band der „Lichter unter London“ Reihe fand ich etwas schwächer als den 1., aber immer noch sehr kreativ, unterhaltsam, kurzweilig und besonders. Wieder begegnen wir gruseligen Insekten und einem ...

Den 2. Band der „Lichter unter London“ Reihe fand ich etwas schwächer als den 1., aber immer noch sehr kreativ, unterhaltsam, kurzweilig und besonders. Wieder begegnen wir gruseligen Insekten und einem neuen tierischen Freund, der die Gruppe auf dem Weg in die unterste Tiefenschicht begleitet.

Wir tauchen noch mehr in Blaise‘ Familiengeschichte ein und es kommt zu unerwarteten Begegnungen. Die Mudlarks tun alles, um die gesamte Unterwelt inkl. Sternenkristalle an sich zu reißen und Maeve versucht nicht nur dies zu verhindern, sondern auch endlich den Fluch des Wächters loszuwerden.

Angekommen im Seventh Drop kann die Geschichte für meinen Geschmack die Qualität des Ideenreichtums nicht mehr so richtig aufrechterhalten, weil ich die zu bestreitende Aufgabe relativ unspektakulär und deshalb irgendwie ein bisschen unbefriedigend finde. Ich hätte etwas Großes bzw. irgendeinen besonderen Paukenschlag erwartet. Alles in allem konnte ich aber dennoch ganz gut damit leben.

Die Gendersprache mit dey/demm und deren war wieder unfassbar störend und dieser ganze innere Konflikt, bloß nicht als Frau bezeichnet werden zu wollen, irgendwann einfach nur noch nervig. Aber davon abgesehen ist die Reihe trotzdem empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Eine gute, spannende Dark Romance mit ernsten Themen und sexy Spice-Szenen.

My Evil Boss
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Endlich mal wieder eine Dark Romance, die nicht komplett hirnverbrannt und nur zum Augenrollen ist. Diesen Roman konnte man echt gut lesen bzw. hören, weil es einen interessanten Plot und durchaus ernste ...

Endlich mal wieder eine Dark Romance, die nicht komplett hirnverbrannt und nur zum Augenrollen ist. Diesen Roman konnte man echt gut lesen bzw. hören, weil es einen interessanten Plot und durchaus ernste Themen gibt. An einer Stelle hat das Verhalten der Hauptprotagonistin allerdings überhaupt keinen Sinn ergeben.

Aurora wusste bereits, dass Ayden ohne mit der Wimper zu zucken Menschen tötet und plötzlich ist ihr diese eine bestimmte Erkenntnis dann doch zu viel und sie nimmt Reißaus. Sorry, nein. Auch dass sie sich dann wie eine einfache Diebin verhält und ihre beste Freundin in große Gefahr bringt, hat nicht zu ihr gepasst. Das war für mich nicht stimmig und sehr naiv, zu glauben, sie würde damit durchkommen.

Ayden Curse als Charakter hat mir gut gefallen. Sehr kompromisslos und dominant, aber so beschrieben, dass es authentisch und glaubhaft ist. Warum er gewisse Dinge tut sind nachvollziehbar und von der Thematik her schon krass. Die Spicy-Szenen sind äußerst hot und gut geschrieben, aber nicht zu viel, sodass es nur noch darum geht.

Dies war mein 1. Roman von Sara Rivers alias Sarah Stankewitz und ich werde noch mehr ihrer Dark Romance Bücher lesen/hören, da der Schreibstil echt gut und kurzweilig ist.

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