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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Not my darling

Not your Darling
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Die 50er-Jahre finde ich ja sehr spannend und insbesondere die Entwicklung des Films in dieser Zeit klang nach einem vielversprechenden Thema.

Der Einstieg fiel mir leicht – der Text liest sich flüssig ...

Die 50er-Jahre finde ich ja sehr spannend und insbesondere die Entwicklung des Films in dieser Zeit klang nach einem vielversprechenden Thema.

Der Einstieg fiel mir leicht – der Text liest sich flüssig und ohne große Schwierigkeiten. Allerdings wirkte der Stil bereits zu Beginn recht schlicht, fast wie eine frühe Version vor dem letzten Feinschliff.

Dieses Gefühl verstärkte sich leider im weiteren Verlauf sowohl bei der Geschichte als auch bei den Charakteren.

Die Figuren blieben für mich unnahbar, sehr eindimensional und vorhersehbar – leider oft klischeehaft gezeichnet. Wirklich ins Herz schließen konnte ich niemanden.

Die Handlung begann spannend und war anfangs unvorhersehbar, sodass ich neugierig war, wohin sie führen würde. Doch mir fehlte die Tiefe. Die Geschichte wirkte zunehmend oberflächlich und gehetzt. Es schien, als wolle sie immer mehr Themen aufgreifen, als ursprünglich erwartet, doch genau das ließ sie für mich noch blasser erscheinen.

Der Plottwist bzw. die Auflösung war zwar überraschend, löste bei mir jedoch kaum etwas aus. Ja, es war unerwartet – aber leider nicht genug, um das Buch für mich zu retten.

Die behandelten Themen, insbesondere der Umgang mit Frauen in dieser Zeit, die gesellschaftlichen Erwartungen und das Verschweigen unbequemer Wahrheiten, hätten viel Potenzial gehabt. Doch dieses wurde aus meiner Sicht nicht ausreichend genutzt.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Tolles Debüt

Josephines Albtraum
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber ich war mir ein wenig unsicher, ob die Geschichte nicht zu gruselig für mich sein könnte. Trotzdem habe ich es gewagt – und wurde positiv überrascht!

Absolut ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber ich war mir ein wenig unsicher, ob die Geschichte nicht zu gruselig für mich sein könnte. Trotzdem habe ich es gewagt – und wurde positiv überrascht!

Absolut spannend und abwechslungsreich, dabei gar nicht so gruselig. Also wirklich auch für Angsthasen wie mich geeignet.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, ohne Stolpersteine oder unnötig komplizierte Sätze. Schon ab der ersten Seite hat mich das Buch gepackt, und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit den Tagebucheinträgen nach den Kapiteln. Das brachte Abwechslung und hat mich immer wieder zum Spekulieren angeregt.

Die Charaktere sind unterhaltsam und gut ausgearbeitet – mit Ecken, Kanten und Charakter. Ich mochte sie alle und fand das Zusammenspiel zwischen ihnen besonders gelungen.

Die Story entwickelt sich rasant und hält einige unvorhersehbare Wendungen bereit. Alles ist stimmig und einfach richtig gut gemacht.

Ich kann das Buch absolut empfehlen!

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Joar

Iron Flame – Flammengeküsst
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Etwas spät zur Party, aber gut – jetzt habe ich den zweiten Teil auch gelesen.
Kleiner Disclaimer: Leichter Spoiler!

Wo fange ich an? First things first: die Drachen. Ohne sie wäre es einfach nur halb ...

Etwas spät zur Party, aber gut – jetzt habe ich den zweiten Teil auch gelesen.
Kleiner Disclaimer: Leichter Spoiler!

Wo fange ich an? First things first: die Drachen. Ohne sie wäre es einfach nur halb so unterhaltsam. Tairns trockene Kommentare und Andarnas Teenie-Gehabe lockern die Geschichte auf und sind für mich das absolute Highlight.

Zur Story: Es ist ein ständiges Hin und Her – kann sie ihm vertrauen? Will sie ihm vertrauen? Aber er ist doch so heiß … Ja, ich konnte Violets Zwiespalt nachvollziehen, aber über diese Länge hinweg war es mir dann doch etwas zu viel.

Generell ist das Buch verdammt lang. Nicht unbedingt zäh, aber vieles hätte man straffen können. Teilweise wirkt es, als sei hier schon Vorarbeit für eine Verfilmung geleistet worden – von atmosphärischen Beschreibungen bis hin zu den Dialogen. Klar, das erzeugt auch schöne Bilder im Kopf, aber andere Autor*innen bekommen das mit weniger Worten und mehr handwerklichem Feinschliff hin.

Die Story selbst? Wenig überraschend. Selbst der Cliffhanger am Ende konnte mich nicht packen – es war nur die Frage, ob es sie oder ihn trifft.

Mit den Charakteren werde ich immer noch nicht richtig warm. Sie bleiben für mich zu oberflächlich, und über die Nebenfiguren müssen wir gar nicht erst reden. Alle sind "okay", aber es fehlt einfach an Tiefe. Weniger 🌶️ und Anziehungskraft, dafür mehr Charakterentwicklung – das wäre mein Wunsch gewesen.

Fazit: Ich verstehe den Hype, aber für mich springt der Funke nicht gänzlich über. Es ist leichte, unterhaltsame Lektüre mit einigen Schwächen. Ich werde weiterlesen, empfehlen kann ich es auch – aber nur mit Vorbehalt.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Wie ein Fiebertraum

Bunny
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Ganz klar, das Cover hat mich sofort angesprochen. Dark Academia mit einer rein weiblichen Gruppe? Klingt perfekt! Ein bisschen abgedreht? Damit komme ich klar.

Oder auch nicht. Der Einstieg fiel mir ...

Ganz klar, das Cover hat mich sofort angesprochen. Dark Academia mit einer rein weiblichen Gruppe? Klingt perfekt! Ein bisschen abgedreht? Damit komme ich klar.

Oder auch nicht. Der Einstieg fiel mir schwer – ich stolperte über Sätze, Namen und unklare Zusammenhänge. Oft legt sich so etwas mit der Zeit, doch hier gelang es mir nicht richtig.

Die Story blieb für mich durchweg verwirrend und surreal. Ich fand einfach keinen richtigen Zugang, war aber dennoch neugierig auf diese Frauengruppe und ihr Geheimnis. Die Auflösung war mir dann allerdings einen Tick zu viel – ich fühlte mich wie in einem Fiebertraum.

Auch die Charaktere blieben für mich zu schwammig, sehr oberflächlich und nicht wirklich sympathisch. Dadurch fiel es mir noch schwerer, ins Buch einzutauchen.

Der Spaß ging mir irgendwann verloren, und nach gut der Hälfte habe ich mich – nach einigen Zeilensprüngen – entschieden, es abzubrechen.

Vielleicht war einfach nicht der richtige Zeitpunkt für mich und die Bunnys. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich dem Buch aber noch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

War nicht mein Geschmack

Unbedingt lesen, wenn ...
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Ratgeber über mentale Stresssituationen enthalten meist einige hilfreiche Informationen, daher sag ich nie Nein dazu.

Die Leseprobe hatte mich positiv angesprochen, insbesondere der Aufbau des Buches. ...

Ratgeber über mentale Stresssituationen enthalten meist einige hilfreiche Informationen, daher sag ich nie Nein dazu.

Die Leseprobe hatte mich positiv angesprochen, insbesondere der Aufbau des Buches. Jedes Kapitel beginnt mit einem Brief, in dem eine Situation geschildert und erste Tipps gegeben werden. Anschließend folgen konkrete Methoden, um mit der jeweiligen Herausforderung umzugehen. Den Abschluss bildet eine kurze Zusammenfassung.

Der Leser wird direkt angesprochen – und das auf eine gelungene Weise. Dadurch liest sich das Buch flüssig und ansprechend.

Trotzdem war es nicht das richtige Buch für mich, und ich habe es letztlich abgebrochen. Die Inhalte wirkten auf mich stellenweise zu oberflächlich, und die Ratschläge haben mich nicht wirklich erreicht. Andere Sachbücher sind da tiefer eingestiegen und haben mich mehr angesprochen.

Ein interessantes Konzept, das für andere sicherlich genau das Richtige sein kann – für mich persönlich aber nicht passend. Geschmackssache!

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