Profilbild von skymichaelis

skymichaelis

Lesejury Star
offline

skymichaelis ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit skymichaelis über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Tu deiner Haut und deinem Körper was Gutes!

Ayurveda hautnah
0

Das Cover zu "Ayurveda Hautnah" von Volker Mehl und Anke Pachauer ist schlicht und thematisch stimmig. Die hellen Farben und das strahlende Gelb passen perfekt zum Thema Glow für die Haut.

Da es zu den ...

Das Cover zu "Ayurveda Hautnah" von Volker Mehl und Anke Pachauer ist schlicht und thematisch stimmig. Die hellen Farben und das strahlende Gelb passen perfekt zum Thema Glow für die Haut.

Da es zu den Themen Gesundheit und Wohlbefinden zahlreiche Bücher gibt, bin ich mit einer recht neutralen Haltung an das Buch gegangen. Themen wie Ernährung und Hautpflege begeistern mich, doch in der Masse gibt es auch viele unbrauchbare Lektüre. Spoiler: Dieses Buch gehört nicht dazu!

Das Buch ist in 4 Hauptabschnitte unterteilt. Zunächst wird Grundwissen über das größte Organ des Menschen, die Haut, erläutert. Im zweiten Abschnitt wird es konkreter. Der Leser kann seinen Dosha-Typ (Hauttyp) bestimmen und erhält Wissen und erste Tipps, sowie praktische Mittel zur Hautpflege und zeitgleich zur allgemeinen körperlichen Gesundheit. Ayurveda hat den Ansatz nichts voneinander zu trennen, so wie es die westliche Medizin vorlebt.

Um die Haut (das Äußere) zu pflegen muss auch die Ernährung (gelangt ins Innere) stimmen. Womit es fließend zum dritten Teil übergeht. Die Erklärung des 4-Wochen-Glow-Up-Programms. Neben zahlreichen Möglichkeiten die Haut äußerlich zu pflegen, wird erklärt wie wichtig Ernährung ist und was man dabei zu beachten hat. Es wird auf Risiken bei falsch durchgeführten Fasten eingegangen (ein großer Pluspunkt dafür an der Stelle!) und erklärt wie man es für sich umsetzen kann.

Im letzten Abschnitt finden sich die Rezepte. Bisher habe ich davon noch nichts ausprobiert, aber da ich mich selbst schon jahrelang mit gesunder Ernährung beschäftige und auch gerne asiatisch koche, kann ich mir soweit alles gut vorstellen. Es wirkt gut umsetzbar und auch nicht sonderlich kompliziert zu besorgen. Neulinge werden wohl bei Zutaten wie Mandelmehl erstmal etwas erschrocken ins Regal schauen. Das ist nicht billig, aber auch nichts, was massig verwendet wird. Soweit ich es sonst überblicken konnte ist der Rest erschwinglich und auch nicht teurer als andere Lebensmittel. Zumindest, wenn sie erstmal im Vorrat sind und nur noch bei Bedarf aufgestockt werden.

Fazit: Ein professionell geschriebenes Buch zur Thematik. Kein Drumherum-Gerede, sondern handfestes Wissen. Freude am Ausprobieren wird direkt geweckt. Zudem ist es ein super Nachschlagewerk und übersichtlich gestaltet. Jeder, der sich für Hautpflege, Ernährung und Gesundheit interessiert, sollte einen Blick hinein werfen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2025

Die Magie der Farben

Magic Colours Cards - 32 Inspirationskarten mit Booklet
0

Ich liebe solche Karten und habe bereits einige Orakelkarten, Tarot etc. Bevor ich mir das Booklet näher anschaue, lasse ich solche Karten gerne erstmal auf mich wirken und mache mich intuitiv vertraut ...

Ich liebe solche Karten und habe bereits einige Orakelkarten, Tarot etc. Bevor ich mir das Booklet näher anschaue, lasse ich solche Karten gerne erstmal auf mich wirken und mache mich intuitiv vertraut damit. So habe ich auch hier begonnen und leichten Zugang gefunden.

Zunächst etwas zur allgemeinen Qualität. Die Stabilität der Karten ist sehr gut. Sie fühlen sich haptisch wunderbar an. Der Druck ist farblich intensiv, hohe Qualität von der Auflösung. Keine verpixelten Grafiken o.ä. Mein Highlight ist der Holoeffekt an den Kanten. Das lässt sie nicht nur hochwertig, sondern mystisch erstrahlen. Mir gefallen die schlichten grafischen Elemente. Sehr minimalistisch, nur leicht durchschimmernd. Die Farbe erzielt Wirkung, erst zweitrangig die Illustrationen. Dadurch lässt sich besonders gut frei assoziieren. Die Stichworte unter den Farbnamen bieten einen guten Rahmen, um erste Deutungen intuitiv vorzunehmen.

Das Booklet ist wie bei den meisten Decks ein kleines Taschenbuch. Auch dieses ist hochwertig gedruckt und durchgehend farbig illustriert. Besonders gefiel mir hier, dass zu jeder Karte kompaktes Hintergrundwissen vermittelt wird. Wer hier kein Neuland betritt, kann die Karten allerdings auch ohne das Booklet nutzen.

Das Set ist damit sowohl für Einsteiger, als auch Kenner geeignet. Für mich ist es eine tolle Ergänzung zu meinen bisherigen Sets. Sie schwingen stiller als manche meiner Karten, bei denen die Illustrationen dominieren. Letztlich ist es da aber klare Geschmackssache, was man da bevorzugt oder die Mischung mag.

Ich glaube ich werde sie demnächst eher als Ergänzung zu anderen Karten nehmen, statt alleinstehend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2025

Magische Süßigkeiten

Der Laden in der Mondlichtgasse
0

Der Klappentext und die Leseprobe haben mich sofort angesprochen: Ein magischer Süßigkeiten-Laden, geführt von einem Fuchsgeist – das klang nach einer liebevollen, cozy Geschichte voller Charme.

Im ...

Der Klappentext und die Leseprobe haben mich sofort angesprochen: Ein magischer Süßigkeiten-Laden, geführt von einem Fuchsgeist – das klang nach einer liebevollen, cozy Geschichte voller Charme.

Im weiteren Verlauf verlor sich mein anfänglicher Enthusiasmus jedoch. Die Figuren – allen voran Kogetsu, der Fuchsgeist – bleiben recht oberflächlich. Jede weiteren Charaktere von Selbstzweifeln geplagt, landen beim Laden, erhalten eine magische Süßigkeit, die ihr Problem löst, und erkennen anschließend, dass die Kraft zur Veränderung schon in ihnen selbst lag. Eine schöne Idee, aber nach dem dritten Mal wirkt das Muster repetitiv und schlicht.

Der Roman liest sich dadurch eher wie sechs Variationen derselben Geschichte als wie ein facettenreiches Ganzes. Für Leser*innen, die etwas sehr Leichtes, Tröstendes und Hoffnungsvolles suchen, könnte das genau richtig sein – für mich war es jedoch zu einfach gestrickt. Ich hätte mir mehr psychologische Tiefe, philosophische Gedanken und weniger schlichte Lebensweisheiten gewünscht.

Der Schreibstil ist zwar angenehm und flüssig, dennoch hatte ich oft das Gefühl, eher eine Sammlung von Entwürfen als eine durchdrungene, persönliche Erzählung zu lesen. Vielleicht passe ich schlicht nicht in die Zielgruppe. Ich mag Bücher, die zum Nachdenken anregen, Strukturen hinterfragen oder auch einmal provozieren. Einen tiefsinnigeren Unterton hätte ich auch bei cozy Fantasy aus Japan erwartet – provokativ nicht unbedingt, aber zumindest ein bisschen mehr Tiefe.

So bleibt am Ende ein netter, leichter Roman, der in seinem Plot weit mehr verspricht, als er in der Ausführung einlöst. Schade – aus der Grundidee hätte man etwas wirklich Besonderes machen können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2025

Viel zu entdecken

Das Haus mit der kleinen roten Tür
0

„Das Haus mit der kleinen roten Tür“ ist ein zauberhaftes, detailreiches Bilderbuch über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Die Geschichte handelt von Olivia, die eine Maus kennenlernt. ...

„Das Haus mit der kleinen roten Tür“ ist ein zauberhaftes, detailreiches Bilderbuch über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Die Geschichte handelt von Olivia, die eine Maus kennenlernt. Als deren Zuhause zerstört wird, hilft sie dem kleinen Wesen, ein neues Heim zu finden.

Die Illustrationen sind mit viel Liebe gestaltet und laden zum Entdecken ein. Hinter zahlreichen Klappen verbergen sich kleine Details, die Kindern Freude machen und auch beim mehrmaligen Anschauen Neues offenbaren. Der Zeichenstil wirkt handgemalt, ist farbenfroh, aber nie grell oder überladen. Gerade im Vergleich zu vielen modernen Bilderbüchern, die oft mit auffälligen Farben und Reizüberflutung arbeiten, überzeugt dieses Werk durch seine warme und ausgewogene Gestaltung.

Der Text ist bewusst kurzgehalten und eignet sich daher hervorragend zum Vorlesen, auch für Kinder mit kürzerer Aufmerksamkeitsspanne. Kleine sprachliche Feinheiten wie „Der Kamin seufzte, sagte aber nichts“ geben der Geschichte zusätzlich Charme.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Klappen bestehen aus relativ dünnem Papier, sodass sie bei jüngeren Kindern, die noch nicht so vorsichtig mit Büchern umgehen, leicht beschädigt werden könnten.

Insgesamt ist es jedoch ein wundervolles Bilderbuch, das mit seiner Mischung aus liebevollen Bildern, fantasievoller Erzählung und interaktiven Elementen Klein und Groß gleichermaßen begeistert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2025

Gutes Nachschlagewerk

Der Reizdarm-Doc
0

Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: Grundlagen zum Darm, das Reizdarmsyndrom und das Smile²-Programm.

Im ersten Teil hat mich besonders die persönliche Leidensgeschichte des Autors angesprochen, ...

Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: Grundlagen zum Darm, das Reizdarmsyndrom und das Smile²-Programm.

Im ersten Teil hat mich besonders die persönliche Leidensgeschichte des Autors angesprochen, da ich mich darin teilweise wiederfinden konnte – auch wenn meine eigenen Beschwerden erst Anfang 20 begannen. Vor allem die Problematik mit Weizen-Produkten und das Austesten von Auslass-Ernährungen sind mir sehr vertraut. Hilfreich fand ich die anschaulichen Erklärungen zu Verdauungsprozessen und zum Vagusnerv, ebenso die ausführliche Darstellung der Darmbakterien und ihren Funktionen. Neu war für mich der Hinweis, dass auch Rauchen die Darmflora beeinflussen kann. Man spürt deutlich, dass es dem Autor ein Anliegen ist, Betroffenen mit fundiertem Wissen zu helfen. Der Abschnitt ist sehr ausführlich und eignet sich auch zum späteren Nachschlagen.

Der zweite Abschnitt widmet sich dem Reizdarmsyndrom selbst. Hier werden typische Probleme von Betroffenen gut beschrieben, darunter auch die Erfahrung, von Ärzt*innen nicht ernst genommen zu werden. Diese Schilderungen haben mich stark an meine eigene Situation erinnert, in der lange Zeit kaum Untersuchungen durchgeführt wurden. Sehr gelungen sind die Download-Protokolle, die eine strukturierte Dokumentation ermöglichen. Insgesamt wirkt dieser Abschnitt wie das Buch, das ich mir damals gewünscht hätte – informativ, klar und praxisnah.

Der dritte Abschnitt stellt das Smile²-Programm vor. Der ganzheitliche Ansatz ist sinnvoll und verständlich erklärt, bietet jedoch vergleichsweise wenig konkrete Anleitungen für den Alltag. Ein begleitendes 14-Tage-Programm mit Rezepten, weitere Worksheets oder ein auf das Programm zugeschnittenes Tagebuch hätten den Praxistransfer erleichtert. Auch ein Glossar wichtiger Begriffe würde das Buch benutzerfreundlicher machen. So bleibt man am Ende ein Stück weit auf sich gestellt, auch wenn die Inhalte informativ und hilfreich sind.

Fazit:
„Der Reizdarm-Doc“ ist ein fundiertes, gut verständliches Buch, das vor allem in den ersten beiden Abschnitten überzeugt. Es vermittelt sowohl Wissen als auch das Gefühl, mit seinen Beschwerden ernst genommen zu werden. Der dritte Teil liefert wichtige Impulse, hätte aber noch praxisnäher gestaltet werden können. Insgesamt ein empfehlenswertes Werk für alle, die sich tiefer mit dem Thema Reizdarm auseinandersetzen möchten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere