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Veröffentlicht am 02.12.2022

Ein modernes Piraten-Abenteuer mit vielen kniffligen Suchbildern

Das Geheimnis des letzten Piraten - Timmi Tobbsons drittes Rätselabenteuer
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Unsere Meinung:
Dies ist bereits der dritte Band um das Abenteuer rund um den Piratenschatz des Lotterlulu. Wir kannten die ersten beiden Bände zwar noch nicht, hatten aber überhaupt kein Problem, in die ...

Unsere Meinung:
Dies ist bereits der dritte Band um das Abenteuer rund um den Piratenschatz des Lotterlulu. Wir kannten die ersten beiden Bände zwar noch nicht, hatten aber überhaupt kein Problem, in die Handlung hineinzufinden, da Autor Jens I. Wagner zu Beginn eine kurze und sehr gelungene Zusammenfassung der Ereignisse wiedergibt.
Nach einem geheimnisvollen Prolog startet die Geschichte auf einer Yacht mitten in der Karibischen See, wo ein Forschungsteam zusammen mit den drei pfiffigen Kids Timmi, Lilli und Marvin das Wrack der „Belle“, dem größten Transportschiff des berüchtigten Piraten Lotterlulu, untersucht. Ruck-Zuck entdecken sie dabei ein bis dato wohl gehütetes Geheimnis und sind damit mittendrin in einem spannenden Abenteuer. Doch eine mysteriöse Geheimorganisation hat sich bereits an ihre Fersen geheftet…
Es geht also gleich spannend los, sodass mein Sohn (11) und ich gleich angefixt waren von diesem karibischen Abenteuer, das ein hohes Tempo aufweist und uns an viele, sehr atmosphärische und faszinierende Schauplätze geführt hat. Zwischen unseren Helden und den geheimnisumwitterten „Wächtern“ entspinnt sich ein Katz- & Maus-Spiel, das bis zum Schluss für viel Spannung, Gefahr und ordentlich Action sorgt. Am Ende der rund 30 kurzen Kapitel findet sich dann jedes Mal eine (manchmal auch mehrere) Rätselfrage(n). Meistens findet man die Antwort auf dem dazugehörigen (stets super gelungenen) Suchbild, aber auch der Text will aufmerksam verfolgt werden, da sich hier oft Hinweise verstecken. Auch der Einsatz von Lupe, Stift, Spiegel und ggf. kleiner Taschenlampe kann sehr hilfreich sein! Das ist mitunter ganz schön knifflig und an manchen Rätseln, die meist echt scharfe Augen voraussetzen, haben wir uns zunächst die Zähne ausgebissen. Das ist aber überhaupt kein Beinbruch, denn als „Erste Hilfe“ gibt es am Ende des Buches für jedes Rätsel einen passenden Hinweis. Und sollte man partout mal nicht auf die richtige Auflösung kommen, kann man einfach weiterlesen, denn alle Auflösungen gibt es immer zu Beginn des folgenden Kapitels. So ist möglichem Rätselfrust perfekt vorgebeugt!
So hat uns dieses Buch ein paar spannende, kurzweilige und sehr schöne Lesestunden beschert! Ich, als Erwachsener, habe mich darüber hinaus noch über die „Easter Eggs“ mit Monkey Island und Zack McKracken gefreut!

FAZIT:
Spannender & kurzweiliger Lesespaß mit vielen knackigen Rätseln und super Illustrationen – toll gemacht!

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Einfach & lecker – diese Rezepte eignen sich auch für Anfänger!

Alles selbst gemacht!
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„Selbstmachen geht Hand in Hand mit den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein und bedeutet meistens weniger Müll, weniger Zutaten und keine Zusatzstoffe“ (S. 10)

Meine Meinung:
Die 25jährige ...

„Selbstmachen geht Hand in Hand mit den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein und bedeutet meistens weniger Müll, weniger Zutaten und keine Zusatzstoffe“ (S. 10)

Meine Meinung:
Die 25jährige Südtirolerin und erfolgreiche Foodbloggerin Annalena Ganner möchte mit diesem Buch beweisen, dass viele als Convenienceprodukt gekaufte Lebensmittel ganz einfach selbst herzustellen sind. „Leckere Rezepte, die viel EINFACHER sind, als sie aussehen“ heißt das vollmundige Versprechen, und meiner Meinung nach wird es auch voll und ganz gehalten!

Dieses Kochbuch ist wirklich erstaunlich vielseitig und umfangreich: Neben Brot, Pasta, Aufstrichen & Dips, Snacks und Backwerk & Desserts gibt es auch Einiges „Aus aller Welt“ (wie z.B. Focaccia und Burger) und „Geschenke aus der Küche“ (Pralinen & vegane Chocolate-Chip-Cookies) zu entdecken. Rund 50 Rezepte finden sich hier, die von bekannten „Standards“ (wie Ciabatta, Eiernudelteig, Pizza & Co.) bis hin zu regionalen Spezialitäten (z.B. „Vinschger Paareln“ & „Peperoni-Zitronengras-Curry“) reichen und somit für viele Gelegenheiten nutzbar sind. Alle Rezepte sind gut erklärt und wirklich recht einfach nachzukochen und dürften damit auch Anfänger vor keine allzu großen Probleme stellen. Erste Erfolgserlebnisse in der Küche sind garantiert! Einige der Rezepte sind darüber hinaus auch noch wirklich schnell zubereitet, was mir für den Alltag sehr gut gefällt.

Für „Semi-Profis“ in der Küche dürften diese Rezepte hingegen schon fast zu „einfach“ sein, aber das ist halt auch nicht die Zielgruppe dieses Buches!

FAZIT:
Nachhaltiger, gesünder und meist auch viel leckerer – mit diesen Rezepten gelingt´s!

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Ein cooler und humorvoller Comic aus dem Minecraft-Universum

Tagebuch eines Noobs Kriegers – Der Comic Bd. 3 - Quer durch die Wüste
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Unsere Meinung:
„Minecraft“ ist ein absolutes Phänomen und unser 11jähriger Sohn liebt alles, was damit zu tun hat. „Quer durch die Wüste“ ist der dritte Band der Comic-Reihe, die sich wiederum auf die ...

Unsere Meinung:
„Minecraft“ ist ein absolutes Phänomen und unser 11jähriger Sohn liebt alles, was damit zu tun hat. „Quer durch die Wüste“ ist der dritte Band der Comic-Reihe, die sich wiederum auf die erfolgreiche, gleichnamige Comic-Buch-Reihe bezieht, die das Abenteuer des Dorfbewohners Minus erzählt. Man sollte hier also am Besten mit dem ersten Comic-Band (ISBN: 978-3741524776) anfangen!
Der dritte Band schreibt die abenteuerliche und humorvolle Reise von Möchtegern-Krieger Minus, dem sympathischen Zombie Blurp und der toughen Kriegerin Malwine weiter. Natürlich versucht Profikrieger Alberik weiterhin, die Pläne zu durchkreuzen – und lüftet dank hartnäckiger Nachfragen seiner Azubine Bagel das Geheimnis, warum er unbedingt und stets einen Helm tragen muss…
Besonders gut gefallen haben meinem Sohn neben dem „echten“ Minecraft-Feeling insbesondere die coolen Illustrationen von Jez & Odone. So hat er diesen Comic ruck-zuck verschlungen und freut sich auf den nächsten Band!

FAZIT:
Für kleine Minecraft-Fans genau das Richtige – aber bitte mit Band 1 der Comics anfangen!

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Eine sympathische Gaunerkomödie in traumhafter Kulisse

Die Unverbesserlichen – Der große Coup des Monsieur Lipaire (Die Unverbesserlichen 1)
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„Das Leben ist zu kurz und zu schön, um sich darüber Sorgen zu machen.“ (S. 68)

Meine Meinung:
Nach mehreren Enttäuschungen im Leben – beruflich wie privat – hat sich Ex-Apotheker Wilhelm Liebherr alias ...

„Das Leben ist zu kurz und zu schön, um sich darüber Sorgen zu machen.“ (S. 68)

Meine Meinung:
Nach mehreren Enttäuschungen im Leben – beruflich wie privat – hat sich Ex-Apotheker Wilhelm Liebherr alias Guillaume Lipaire im beschaulichen Port Grimaud an der Côte d'Azur niedergelassen und schlägt sich dort als Lebemann mit so allerhand kleineren und größeren Gaunereien durch. Als er sich dabei eines Tages unverhofft mit der Leiche eines Unbekannten konfrontiert sieht und auch noch auf den geheimnisvollen Hinweis auf einen „Tresor d´Or“ stößt, ist er sich sicher: Hier wartet ein Schatz darauf, von ihm gefunden zu werden!

Schnell ist man mittendrin in dieser charmanten Gaunerkomödie und dem quirligen, berühmten Örtchen, dessen findige Einwohner es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Touristen mit allerhand Nepp und Schlepp das locker sitzende Geld aus der Tasche zu ziehen. Zu Beginn erinnert der Plot sehr an die großartige Komödie „Immer Ärger mit Harry“ von Alfred Hitchcock, bis sich die Story mehr auf die Schatzsuche fokussiert, die für meinen Geschmack etwas ausgeklügelter hätte sein dürfen. Überhaupt ist die Geschichte an sich zwar durchaus solide, aber nicht wirklich pfiffig. Das mögen sich auch die beiden Autoren gedacht haben, da sie sich mitunter selbst auf die Schippe nehmen („In einem vernünftig konzipierten Krimi könnte man das so nicht erzählen, das wäre viel zu unglaubwürdig!“ S. 272). Dafür ist die Geschichte gespickt mit viel Humor und Lokalkolorit, was eine tolle und sehr unterhaltsame Atmosphäre schafft. Natürlich dürfen bei diesem Schauplatz auf kleine Reminiszenzen an den wunderbaren Louis de Funès nicht fehlen („Nein! Doch. Oh!“ – S. 45), der im Commissaire Marcel ein kleines Pendant gefunden hat.

Die Stärke dieses Buches ist damit nicht die Storyline, sondern es sind vielmehr die wunderbaren Charaktere und das malerische Setting, das „Die Unverbesserlichen“ lesenswert macht. Von so einem bunten Haufen liebenswerter Figuren habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Neben Lipaire glänzen der treu-verliebte Karim, die adipöse und extrem findige Alltags- & Handyladenmanagerin Delphine, der ehemalige Fremdenlegionär und Hühne mit Fistelstimme & Blumen-Fetisch Paul, die alternde Lebedame mit den unzähligen frivolen Geschichten Lizzy und last but not least die pfiffige und hobbydealende Bürgermeistertochter Jacky. Dieses Grüppchen kann man – allen Gaunereien zum Trotz – einfach nur gernhaben! Ihnen gegenüber macht sich die skrupellose und höchst hochnäsige Familie Vicomte sehr gut als Antagonisten.

Am Ende beschert dieses Buch nach einem schon fast „Ocean´s Eleven“-artigen Finale, einige höchst unterhaltsame Lesestunden, die Lust auf mehr machen. Gut, dass noch nicht alle Geheimnisse und Fragen in diesem Band beantwortet wurden… 😉

FAZIT:
Auch wenn die Storyline einen besonderen Pfiff vermissen lässt, bescheren die wunderbaren Charaktere und das tolle Setting unterhaltsame Lesestunden!

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Veröffentlicht am 08.11.2022

Im Netz der Witwe – ein ausgeklügelter Spionage-Thriller mit etwas schleppendem Beginn

EAST. Welt ohne Seele
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„Er war gezwungen, sich selbst zu zerstören. Stück für Stück, Gedanke um Gedanke, Schmerz um Schmerz. Erst wenn er unterwegs alles verloren hatte, würde er nackt dastehen und wissen, wohin er gekommen ...

„Er war gezwungen, sich selbst zu zerstören. Stück für Stück, Gedanke um Gedanke, Schmerz um Schmerz. Erst wenn er unterwegs alles verloren hatte, würde er nackt dastehen und wissen, wohin er gekommen war.“ (S. 72)

Meine Meinung:
Der dänische Bestseller-Autor Jens Henrik Jensen dürfte sicherlich Vielen schon durch seine OXEN-Reihe bekannt sein. Mit „EAST“ wurde nun sein Debutroman aus dem Jahre 1997 erstmals auf Deutsch veröffentlicht.
Ein russischer Major und seine Frau werden durch ein Bombenattentat in Moskau getötet, während zeitgleich ein unbekannter Mann am helllichten Tag in einer Bar erschossen wird. Auch wenn es der CIA-Führungsebene nicht gefällt, ist der Alkoholiker und ausgemusterte Agent Jan Jordi Kazanski augenscheinlich der beste Mann, um die Hintergründe dieser Taten aufzudecken. Und so entsendet man ihn auf eine tödliche Mission nach Krakau…
Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten mit diesem Buch hatte, ebenso wie mit seinem Protagonisten Kazanski. Über die ersten zwei Drittel des Buches bin ich mit ihm überhaupt nicht warm geworden. Er war mir überhaupt nicht sympathisch, seine Entscheidungen oftmals wenig nachvollziehbar und seine – warum auch immer – anscheinend magnetische Wirkung auf Frauen ein Rätsel.
Auch die Geschichte hat mich zunächst wenig gefesselt, dafür mehr verwirrt. Regelrecht verworren ging es stellenweise zu, wenn man als Leser genauso den Anschluss von Szene zu Szene verliert wie der sturzbetrunkene Protagonist selbst. Das mag vielleicht bewusstes Stilmittel sein, mir hat es aber nicht gefallen. Über weite Strecken des Buches bleibt der Plot rätselhaft und irritierend. Auch wenn regelmäßige Anschläge für gewisse Spannungsspitzen gesorgt haben, habe ich doch den intensiven „Thrill“ vermisst, den ein Top-Thriller ausmacht.
Erst im letzten Drittel hat sich das Blatt gewendet, Puzzlestückchen setzten sich – quälend langsam – zusammen und ich bekam mehr Nähe zu den Protagonisten. Dafür ist es Jens Henrik Jensen gelungen, für mehr als eine faustdicke Überraschung zu sorgen. So fügt sich am Ende vieles, aber nicht alles, zusammen und es verbleibt der Eindruck, eine intelligent erdachte Geschichte gelesen zu haben, die doch noch einiges an Luft nach oben besitzt. So merkt man diesem Buch an, dass es ein Erstlingswerk ist, und dass der Autor inzwischen durchaus gereift ist.
Was mir allerdings gut gefallen hat, ist die Einbettung realer Fakten aus der Welt der Spionage (wie der Querverweis auf die beiden Doppelagenten Aldrich Ames und Harold J. Nicholson) sowie eine interessante wie beängstigende „Theorie“ aus der Wissenschaft.
Insgesamt vergebe ich schwache drei-vier Sterne.

FAZIT:
Eine intelligente Story, streckenweise verwirrend erzählt und mit eher unnahbaren Charakteren.

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