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Veröffentlicht am 12.02.2025

Liebe und Leid liegen nah beieinander

Our Infinite Fates
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"Our infinite fates" ist sehr viel mehr als nur ein Fantasybuch: es ist eine Geschichte über das Sterben, die Wiedergeburt und vor allem: die Liebe. Das Buch ist zwar als Jugendbuch eingeordnet, ich empfehle ...

"Our infinite fates" ist sehr viel mehr als nur ein Fantasybuch: es ist eine Geschichte über das Sterben, die Wiedergeburt und vor allem: die Liebe. Das Buch ist zwar als Jugendbuch eingeordnet, ich empfehle es aber auch uneingeschränkt älteren Lesenden.

Zur Story:
Evelyn und Arden sind seit 1000 Jahren gefangenen in einem schmerzhaften Kreislauf aus Liebe, gegenseitigem Töten und Wiedergeburt.
Die Story springt zwischen der Gegenwart in Wales 2022 und den früheren Leben der beiden. Dabei bewegen sich die Zeitsprünge immer weiter zurück in die Vergangenheit und zum Ursprung des Fluches. Können die beiden Liebenden in der Gegenwart den Grund des Fluchs aufdecken und ihn brechen?

Meinung:
Laura Steven hat mit diesem Buch ein wunderbar tiefsinniges und teilweise sehr lyrisches Buch geschaffen. Ich habe wirklich von Anfang bis Ende mit Evelyn und Arden und ihrem Zwiespalt aus Liebe und Hass mitgefiebert.
Zu Beginn musste ich mich ein wenig an die genderneutrale Verwendung von they/them/their im deutschen Text gewöhnen, aber ansonsten hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Bei jeder Wiedergeburt hat die Autorin eine andere Liebesgeschichte geschaffen und sie wunderbar in örtlichen und zeitlichen Kontext eingewebt.

Für mich die größte Überraschung des noch jungen Jahres, deswegen eine große Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Wirklich toll!

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Ich habe die Autorin Ali Hazelwood erst im letzten Jahr entdeckt und mich gleich mal quer durch alle ihre Bücher gelesen. Natürlich ähneln sich die Stories auf die ein oder andere Weise, aber das ist an ...

Ich habe die Autorin Ali Hazelwood erst im letzten Jahr entdeckt und mich gleich mal quer durch alle ihre Bücher gelesen. Natürlich ähneln sich die Stories auf die ein oder andere Weise, aber das ist an sich auch nichts Schlechtes.

Die Autorin ist wirklich die Queen der STEM-Romanzen! Sie überzeugt mich immer wieder mit ihrem lockeren Schreibstil, den starken Frauenfiguren und den prickelnden Stories.

Ich bin selbst Biologin und finde, dass die in den Büchern dargestellte Wissenschaftswelt Nahe an die Realität herankommt. Besonders toll finde ich die Kritik der Autorin an patriarchalischen Strukturen in der Wissenschaft und am Promotionssystem der USA. Die Rolle von Frauen in der Wissenschaft ist natürlich auch immer Thema.

Fans von Fake Dating und Enemies to Lovers werden große Freude an diesem Buch haben! Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin nur so durch die Seiten geflogen. Olive und Adam sind zwei tolle Protagonisten, in die man sich richtig reinfühlen kann.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Vielversprechender Auftakt mit Luft nach oben

The Stars are Dying
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"The Stars are dying" vereint Elemente verschiedenster Fantasybücher und liest sich wie eine Mischung aus Trial of the Sun Queen, The Serpent and the Wings of the Night und Das Reich der sieben Höfe. Fans ...

"The Stars are dying" vereint Elemente verschiedenster Fantasybücher und liest sich wie eine Mischung aus Trial of the Sun Queen, The Serpent and the Wings of the Night und Das Reich der sieben Höfe. Fans dieser Autorinnen sowie von Slow Burn Romantasy mit moralisch grauen Charakteren können hier auf ihre Kosten kommen.

Zur Story:
Gemeinsam mit Astraea, die an Gedächtnisverlust leidet, erfährt man nach und nach mehr über das Magiesystem und die Legenden in den fünf Königreichen. Am Anfang ist das noch ganz übersichtlich, wird dann aber zunehmend komplexer. Zum Schluss ist es mir dann doch schwer gefallen, dem Mix aus Vampiren, Fae und Celestials zu folgen.
Gleich zu Beginn der Story trifft Astraea auf Nyte. Die beiden sind wie zwei Seiten einer Medaille: er ist dunkel wie die Nacht, sie silberhell wie Sternenlicht. Doch beide scheinen eine geheimnisvolle Vergangenheit zu haben. Das ganze wird eingebettet in den alle 100 Jahre stattfindenden Libertatem Wettkampf.

Fazit: In der ersten Hälfte war das Buch sehr vielversprechend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, hat dann aber im Verlauf etwas abgebaut. Storyidee und Schreibstil haben mir durchaus gefallen, die Umsetzung hatte aber Luft nach oben. Man kann leider schon frühzeitig erahnen, wohin die Story sich entwickelt.
Nichtsdestotrotz werde ich auf jeden Fall in die anderen Romane der Autorin und den zweiten Teil der Nytefall-Reihe reinlesen!

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Vielversprechender Auftakt mit Luft nach oben

The Stars are Dying
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"The Stars are dying" vereint Elemente verschiedenster Fantasybücher und liest sich wie eine Mischung aus Trial of the Sun Queen, The Serpent and the Wings of the Night und Das Reich der sieben Höfe. Fans ...

"The Stars are dying" vereint Elemente verschiedenster Fantasybücher und liest sich wie eine Mischung aus Trial of the Sun Queen, The Serpent and the Wings of the Night und Das Reich der sieben Höfe. Fans dieser Autorinnen sowie von Slow Burn Romantasy mit moralisch grauen Charakteren können hier auf ihre Kosten kommen.

Zur Story:
Gemeinsam mit Astraea, die an Gedächtnisverlust leidet, erfährt man nach und nach mehr über das Magiesystem und die Legenden in den fünf Königreichen. Am Anfang ist das noch ganz übersichtlich, wird dann aber zunehmend komplexer. Zum Schluss ist es mir dann doch schwer gefallen, dem Mix aus Vampiren, Fae und Celestials zu folgen.
Gleich zu Beginn der Story trifft Astraea auf Nyte. Die beiden sind wie zwei Seiten einer Medaille: er ist dunkel wie die Nacht, sie silberhell wie Sternenlicht. Doch beide scheinen eine geheimnisvolle Vergangenheit zu haben. Das ganze wird eingebettet in den alle 100 Jahre stattfindenden Libertatem Wettkampf.

Fazit: In der ersten Hälfte war das Buch sehr vielversprechend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, hat dann aber im Verlauf etwas abgebaut. Storyidee und Schreibstil haben mir durchaus gefallen, die Umsetzung hatte aber Luft nach oben. Man kann leider schon frühzeitig erahnen, wohin die Story sich entwickelt.
Nichtsdestotrotz werde ich auf jeden Fall in die anderen Romane der Autorin und den zweiten Teil der Nytefall-Reihe reinlesen!

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Turbulente Schatzsuche in Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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"What the river knows" liest sich hauptsächlich wie ein historischer Roman, der eine archäologische Schatzsuche in Ägypten zur Zeit des 19. Jahrhunders beschreibt. Ergänzt wird die realistische Beschreibung ...

"What the river knows" liest sich hauptsächlich wie ein historischer Roman, der eine archäologische Schatzsuche in Ägypten zur Zeit des 19. Jahrhunders beschreibt. Ergänzt wird die realistische Beschreibung von Land, Leuten und Zeitalter aber durch das Auftauchen von magischen Gegenständen.

Diese Fantasyelemente standen mir irgendwie zu sehr im Kontrast zum sonstigen Realismus. Als geübte Fantasy-Leserin fehlte mir eine Einführung in das Magiesystem, d.h. eine Erläuterung woher die Magie kommt und was es damit auf sich hat.

Ansonsten hat mich die Story und die Dynamik zwischen den Hauptfiguren With und Inez sehr an den zwanzig Jahre alten Film "Die Mumie" erinnert. So ganz bin ich mit diesen beiden Personen nicht warm geworden und ich habe lange gebraucht, um überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Die Mischung aus Historienroman, Fantasy, Krimielementen und Liebesgeschichte war mir wahrscheinlich einfach zu turbulent.

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