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Veröffentlicht am 10.12.2023

Mit Charme und Witz durch Greg’s marode Schule

Gregs Tagebuch 18 - Kein Plan von nix
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ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 || 𝔾𝕣𝕖𝕘’𝕤 𝕋𝕒𝕘𝕖𝕓𝕦𝕔𝕙

•Klappentext:
Eigentlich fand Greg Schule immer ziemlich doof. Hausaufgaben machen? Für Mathetests büffeln? Schulbücher lesen? Null Bock! Als seine Schule bei einem landesweiten ...



ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 || 𝔾𝕣𝕖𝕘’𝕤 𝕋𝕒𝕘𝕖𝕓𝕦𝕔𝕙

•Klappentext:
Eigentlich fand Greg Schule immer ziemlich doof. Hausaufgaben machen? Für Mathetests büffeln? Schulbücher lesen? Null Bock! Als seine Schule bei einem landesweiten Test so schlecht abschneidet, dass sie geschlossen werden soll, ist Greg daher nicht allzu traurig.
Doch dann erfährt er, dass er nicht auf dieselbe Schule kommen soll wie sein bester Freund Rupert. Und das findet Greg gar nicht toll. Kann er das Ruder noch rumreißen und die Schließung verhindern? Oder muss Greg wirklich auf einer völlig neuen Schule noch mal von vorne anfangen? Keine Frage: Ein Plan muss her!

•Persönliche Meinung:
Nach 18 Bänden scheint immer noch kein Ende in Sicht dieser Reihe und ich frage mich immer wieder, wie man auf solche Ideen kommt.
Greg begleitet mich schon seit meiner Kindheit und selbst im Alter von 23 kann ich mich immer noch nicht von diesen Büchern lösen. Ich finde es immer schön, dass der Autor Themen für seinen Comic-Roman nimmt, die präsent im Leben von Kindern sind. Im 18 Teil wird sehr detailliert beschrieben, wie marode und altbacken die Schule von Greg eigentlich ist. Mit einer Prise Charme und Witz gelingt es dem Autor auf ein recht problematisches Thema einzugehen, was gefühlt alle Kinder betrifft.
Der Zeichenstil ist, wie all die Jahre davor derselbe, was mir sehr gut gefällt. Auch dass der Schreibstil etwas moderner ist und sich der heutigen Sprache angepasst hat, fällt hier positiv ins Gewicht.
Was mir aber nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Teil, wo Greg die Schule wechseln musste, nur kurz am Ende beschrieben worden ist und diese damit auch schnell ihr Ende gefunden hat. Dabei wird dieser Teil ja groß im Klappentext erwähnt. Es wäre schön gewesen, wenn dieser einfach präsenter und länger gewesen wäre.
Dennoch ist es ein gelungenes Buch, welches mir besser gefallen hat als der Band davor.

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Veröffentlicht am 01.09.2023

Entweder man liebt es oder hasst es

Cleopatra und Frankenstein
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Inhalt:
Ein Silvesterabend in New York: Cleo, Mitte zwanzig, britische Kunststudentin, Bohémienne a.k.a. ewig pleite, trifft Frank, Mitte vierzig, Amerikaner, Inhaber einer Werbeagentur und ungleich gesettleter, ...

Inhalt:
Ein Silvesterabend in New York: Cleo, Mitte zwanzig, britische Kunststudentin, Bohémienne a.k.a. ewig pleite, trifft Frank, Mitte vierzig, Amerikaner, Inhaber einer Werbeagentur und ungleich gesettleter, im Aufzug einer Partylocation. Es ist die vielbeschworene Liebe auf den ersten Blick. Hals über Kopf stürzen Cleo und Frank sich in eine amour fou, mit der sie selbst kaum Schritt halten können - geschweige denn die, die ihnen nahestehen.


Persönliche Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich dieses Buch in meinem Briefkasten fand und es als Rezensionsexemplar lesen durfte. Die ersten Seiten haben mich so neugierig gemacht und auch das Cover hat mich optisch irgendwie angesprochen und Lust auf mehr gemacht.

Nachdem ich jetzt aber das komplette Buch gelesen habe, muss ich ehrlich gestehen, dass ich mich als Privatperson etwas darüber geärgert hätte, so viel Geld dafür ausgegeben zu haben (25€ für die Hardcover Version). Es fällt mir unfassbar schwer wiederzugeben, was jetzt genau in diesem Buch passiert, denn es passiert so viel und gleichzeitig an manchen Stellen dann nichts. Das könnte vielleicht daran liegen, dass dieses Buch nicht nur von den Protagonisten Frank und Cleo handelt, sondern auch von unfassbar vielen Nebencharakteren. Irgendwie wird man auch mit keinem der Charaktere so richtig warm. Am Anfang mochte ich Cleo und ihre direkte Art aber gegen Ende wurden mir alle unsympathisch.

Was mich auch sehr gestört hat, war, dass es keine direkte Triggerwarnung gab, denn in diesem Buch spielen Sucht (Drogen und Alkohol), Depressionen und toxische Beziehungen eine enorm große Rolle. Teilweise werden diese Punkte sogar extrem verharmlost.

Kommen wir aber zu etwas Positivem. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, teilweise eben, weil es so ehrlich geschrieben wurde, so als würde dieses Buch nicht zwingend gefallen wollen. Es erzähl einfach eine Geschichte. Auch das Ende hat mir gefallen, denn es war kein Klischee Happy End.

Man kann sagen, dass dieses Buch keine leichte Lektüre für zwischendurch ist und es zählt auch nicht zu meinen Highlights. Ich würde auch nicht sagen, dass es eine komplette Verschwendung von Zeit war oder Ähnliches. Es war einfach nur Okay.

Dieses Buch ist, glaube ich, auch ein gutes Beispiel für entweder man liebt es oder hasst es.

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