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sophsoph1995

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2025

Toll!

Was man von hier aus sehen kann
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Selten hat mich ein Buch so tief berührt wie „Was man von hier aus sehen kann“. Mariana Leky erzählt mit einer einzigartigen Sanftheit von Verlust, Liebe und der stillen Magie des Alltags. Besonders die ...

Selten hat mich ein Buch so tief berührt wie „Was man von hier aus sehen kann“. Mariana Leky erzählt mit einer einzigartigen Sanftheit von Verlust, Liebe und der stillen Magie des Alltags. Besonders die Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrer Großmutter hat mich zutiefst bewegt – diese Mischung aus Lebensweisheit, Humor und leiser Zärtlichkeit bleibt lange im Herzen.

Während der Kinofilm schön anzusehen war, entfaltet das Buch eine viel größere Tiefe. Es lässt Raum für Gedanken, für Stille, für das Nachspüren der Gefühle zwischen den Zeilen. Lekys Sprache ist poetisch, warm und voller Menschlichkeit. Ein Buch, das tröstet, ohne kitschig zu sein, und das einen daran erinnert, wie wertvoll Nähe und Mitgefühl sind. Für mich eines dieser seltenen Werke, die man nie ganz vergisst.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Ich mag die Bücher von Alena Schröder sehr!

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
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Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid ist ein tiefgründiger Roman, der vier Generationen von Frauen einer Familie begleitet. Was mich besonders bewegt hat, ist die Darstellung von Familie ...

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid ist ein tiefgründiger Roman, der vier Generationen von Frauen einer Familie begleitet. Was mich besonders bewegt hat, ist die Darstellung von Familie als ein soziales Konstrukt, das sich über die Jahre verändert und weiterentwickelt. Die Beziehungen zwischen den Frauen sind komplex und von unterschiedlichen Erfahrungen geprägt. Der Roman zeigt, wie Liebe in verschiedenen Formen und zu verschiedenen Zeiten existiert. Sei es als mütterliche Fürsorge, als romantische Beziehung oder als selbstbestimmte Liebe zu sich selbst. Diese Vielfalt an Liebesformen hat mich zum Nachdenken angeregt und mir gezeigt, wie facettenreich menschliche Bindungen sein können.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Schön!

Bei euch ist es immer so unheimlich still
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Bei euch ist es immer so unheimlich still hat mich tief berührt. Die Geschichte von Silvia, die als junge Mutter nach Süden flieht, und ihrer Mutter Evelyn in den 1950ern ist leise, aber unglaublich eindrücklich. ...

Bei euch ist es immer so unheimlich still hat mich tief berührt. Die Geschichte von Silvia, die als junge Mutter nach Süden flieht, und ihrer Mutter Evelyn in den 1950ern ist leise, aber unglaublich eindrücklich. Ich habe mit beiden mitgefühlt, ihre Sorgen, Hoffnungen und die unausgesprochenen Konflikte gespürt.

Besonders gefallen hat mir, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind und wie die kleinen Momente, Gesten und Schweigen mehr erzählen als Worte. Schröders Sprache ist feinfühlig, ehrlich und voller Authentizität. Ich habe gefühlt, wie schwer das Schweigen wiegt und wie befreiend es ist, wenn es bricht.

Für mich ist dieses Buch ein besonderes Leseerlebnis über Familie, Muttersein, Herkunft und die leisen, tiefen Momente, die uns prägen. Ich empfehle es von Herzen.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Lieblingsbuch-Potenzial!

Americanah
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Americanah ist eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe, und jedes Mal berührt es mich auf eine ganz besondere Weise. Es ist ein Roman, der mit jedem Lesen noch an Tiefe gewinnt und mich ...

Americanah ist eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe, und jedes Mal berührt es mich auf eine ganz besondere Weise. Es ist ein Roman, der mit jedem Lesen noch an Tiefe gewinnt und mich immer wieder neu zum Nachdenken bringt.

Mich fasziniert, wie vielschichtig und feinfühlig Adichie erzählt. Ihre Figuren wirken so lebendig und echt, dass ich mich oft selbst in ihnen wiederfinde. Besonders Ifemelu hat mich tief beeindruckt – ihre Beobachtungen, ihr Humor, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit. Durch sie habe ich auf neue Weise verstanden, was es bedeutet, in dieser Welt Schwarz zu sein, wie Rassismus wirkt, oft leise, manchmal schmerzhaft und immer prägend.

Was mich an Americanah so bewegt, ist, dass es nicht nur eine Geschichte über Identität und Herkunft ist, sondern auch über Selbstfindung. Über das Gefühl, zwischen Welten zu stehen, noch nicht ganz angekommen zu sein und trotzdem den eigenen Weg zu suchen. Ich habe mich oft in dieser Zerrissenheit wiedergefunden, in diesem Wunsch, einen Ort zu finden, an dem man einfach man selbst sein darf.

Und dann ist da die Liebesgeschichte zwischen Ifemelu und Obinze, die für mich das Herz des Romans bildet. Sie ist zart, ehrlich, manchmal traurig, aber immer wahrhaftig. Diese Liebe verbindet all die großen Themen des Buches – Zugehörigkeit, Sehnsucht, Veränderung – und macht sie spürbar. Sie hat mich immer wieder daran erinnert, dass Verbundenheit auch über Zeit und Entfernung hinaus bestehen kann.

Jedes Mal, wenn ich Americanah lese, entdecke ich neue Facetten. Eine Nuance, einen Gedanken, der mich noch Tage später begleitet. Adichie schreibt mit so viel Wärme, Witz und Klarheit, dass ich mich beim Lesen gleichzeitig herausgefordert und verstanden fühle.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Herzergreifend und unvergesslich

Das Flüstern der Marsch
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Dieses Buch hat mich zutiefst berührt und mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt (auch wenn mir das Cover wirklich gar nicht gefällt). Katja Keweritsch erzählt die Geschichte von Mona und ihrer Familie ...

Dieses Buch hat mich zutiefst berührt und mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt (auch wenn mir das Cover wirklich gar nicht gefällt). Katja Keweritsch erzählt die Geschichte von Mona und ihrer Familie mit einer Intensität und Feinfühligkeit, die einem unter die Haut geht.

Die Atmosphäre der Marsch ist so lebendig beschrieben, dass ich das reetgedeckte Haus und die Weite des Dorfes förmlich vor mir sehen konnte. Während ich las, musste ich oft an meine eigene Großmutter denken, ihre Geschichten, ihre Erinnerungen und die stille Stärke, die sie ausstrahlte. Die Suche nach Oma Annemie und die Enthüllung der Familiengeheimnisse hat mich sehr bewegt und mir gezeigt, wie wertvoll diese Verbindungen über Generationen hinweg sind.

Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Charaktere dargestellt sind und wie die Autorin es schafft, Spannung, Emotion und Tiefgang miteinander zu verbinden. Die Geschichte regt zum Nachdenken an über Familie, Erinnerungen und das Schweigen, das oft zwischen den Generationen besteht.

Für alle, die Geschichten lieben, die Herz und Kopf gleichermaßen berühren und für jeden, der beim Lesen an seine eigenen Familiengeschichten denkt, ist „Das Flüstern der Marsch“ ein absolutes Muss. Dieses Buch bleibt lange im Herzen und regt zum Nachdenken an über die Vergangenheit, über die Familie und über die Menschen, die wir lieben.

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