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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2020

Unterhaltsam, aber mit einigen Schwächen

Don't LOVE me
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3.5

Ich bin ziemlich unentschlossen wie ich "Don't love me" bewerten soll. Generell hat es mir ganz gut gefallen, aber so richtig begeistern konnte es mich auch nicht.

Der Einstieg hat mir gefallen, ...

3.5

Ich bin ziemlich unentschlossen wie ich "Don't love me" bewerten soll. Generell hat es mir ganz gut gefallen, aber so richtig begeistern konnte es mich auch nicht.

Der Einstieg hat mir gefallen, denn man lernt Kenzie und ihre etwas verrückte Familien kennen, ebenso Lyall mit seiner einflussreichen Familie im Hotelgewerbe. Die beiden begegnen sich als Kenzie zu einem Praktikum in die schottischen Highlands reist und dort einen Auftrag in dem Hotel seiner Familie begleitet.

Das Setting war für mich ein Highlight, denn erstes geht Schottland immer und auch die Familie von Lyall bietet mit seinen Skandalen und Machenenschaften ein interessantes Setting. Die Landschaft wird wirklich toll beschrieben und man hat die Highlands genau vor Augen.

Nun komme ich zu dem, was mich nicht so richtig überzeugen konnte und das sind zum einen leider die Charaktere und ihre Beziehung zueinander. Kenzie und Lyall waren sympathisch, aber insgesamt zu wenig greifbar für mich und manches ist mir an ihnen einfach zu blass geblieben. Das Geheimnis rund um Lyalls Vergangenheit war zwar spannend, aber die Auflösung war mir dann doch ein wenig zu unspektakulär, außer es steckt noch deutlich mehr dahinter als es bisher den Anschein macht. Kenzie fand ich mit ihren Reaktionen manchmal ein wenig anstrengend und zu extrem.
Auch die Anziehung zwischen den beiden war für mich leider zu schwach und man konnte die Gefühle einfach nicht spüren.

Die Geschichte der beiden ist noch nicht beendet, aber für mich endet das Buch mit keinem Cliffhanger, was ich bereits in anderen Rezensionen gelesen habe. Einerseits interessiert es mich schon wie es mit Kenzie und Lyall weitergeht, aber andererseits befürchte ich unnötige Dramen, die die Geschichte am Laufen halten wird. Ich bin daher noch unentschlossen, ob ich die Reihe weiterlesen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Fesselnde Fortsetzung

Der Glanz der neuen Zeit
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"Der Glanz der neuen Zeit" ist eine Forstsetzung, auf die ich mich schon sehr lange gefreut habe, denn der Auftakt der "Speicherstadt-Saga" hat mir im letzten Jahr sehr gut gefallen und ich war sehr gespannt ...

"Der Glanz der neuen Zeit" ist eine Forstsetzung, auf die ich mich schon sehr lange gefreut habe, denn der Auftakt der "Speicherstadt-Saga" hat mir im letzten Jahr sehr gut gefallen und ich war sehr gespannt wie es mit Mina und ihrem Kaffeekontor weitergeht.

Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte reingekommen und habe Minas private und geschäftliche Entwicklung sehr gerne verfolgt. Ich fand es spannend wie sie immer neue Tiefschläge meistert und wie sie sich als Frau in der Geschäftswelt in den 1920er Jahren behaupten muss. Viele ihrer Erlebnisse haben mich wirklich wütend gemacht, auch wenn es für die meisten Frauen in der damaligen Zeit normal war.

Ich mochte die Entwicklung von Mina als Charakter. Sie ist eine sehr starke Frau, die aber auch immer wieder ihre schwachen Momente hatte. Auch die anderen Charaktere konnte mich überzeugen und ich habe mit ihnen mitgefiebert.

Das Setting im Kaffeekontor fand ich wieder sehr gelungen und interessant. Die Welt des Kaffees wird wieder sehr lebhaft beschrieben und man riecht förmlich den frisch gemahlenen Kaffee. Auf die Fortsetzung bin ich schon jetzt wieder sehr gespannt und freue mich auf ein Wiedersehen mit Mina und ihrem Kontor.

Veröffentlicht am 07.11.2020

Viel Snowboarding, wenig Spannung

Frostgrab
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"Frostgrab" klang für mich nach einem sehr spannenden Thriller und ich habe die Geschichte voller Spannung erwartet.

Der Beginn ist zunächst ein wenig ruhig und man lernt die Clique kennen, die sich nach ...

"Frostgrab" klang für mich nach einem sehr spannenden Thriller und ich habe die Geschichte voller Spannung erwartet.

Der Beginn ist zunächst ein wenig ruhig und man lernt die Clique kennen, die sich nach 10 Jahren in den französischen Bergen wiedertrifft. Die Geschichte springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so dass man Einblicke in die Geschehnisse in beiden Zeiten bekommt. Für meinen Geschmack waren die Rückblicke in die Vergangenheit ein wenig zu ausführlich und ich hatte die häufigen Perspektivwechsel nicht unbedingt gebraucht. Zudem dreht sich hier sehr viel um das Snowboarden und ich konnte mit den vielen Fachbegriffen nicht wirklich etwas anfangen. Dies hat mich die Spannung und auch mein Interesse an der Geschichte deutlich ausgebremst.

Spannung kam für mich leider sehr selten auf und ich hatte nach dem Klappentext, der deutlich zu viel vorweg nimmt, komplett andere Erwartungen an die Geschichte. Somit bleibt "Frostgrab" leider eine eher durchschnittliche Geschichte und hat für mich leider nur wenig mit einem Thriller zu tun.

Veröffentlicht am 07.11.2020

Teenie Version der Truman Show

Love Show
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"Love Show" hat mich mich seinem Klappentext sehr neugierig gemacht und mich mit seiner Geschichte sehr an den Film "Die Truman Show" erinnert, so dass ich sehr gespannt war.

Der Einstieg war interessant, ...

"Love Show" hat mich mich seinem Klappentext sehr neugierig gemacht und mich mit seiner Geschichte sehr an den Film "Die Truman Show" erinnert, so dass ich sehr gespannt war.

Der Einstieg war interessant, man lernt Ray bei ihrem Leben auf der Insel Aroha kennen, und dass sie der Star einer großen TV-Show ist. Das Buch war unterhaltsam zu lesen, auch wenn es oftmals wie eine Teenie Version der Truman Show wirkt.

Leider war die Einblicke in die Show selbst sehr oberflächlich, auch wenn die Perspektive oftmals ins Studio wechselt, gibt es nur sehr wenige Details über die Show selbst und wie sie funktioniert. Hier fehlte das world-building leider zu großen Teilen.

Die Charaktere sind für mich insgesamt sehr blass und oberflächlich geblieben, insbesondere Ray und dabei ist es das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist. Ich habe zu den Charakteren keinen richtigen Zugang gefunden und konnte dementsprechend nicht so richtig mitfiebern. Ray wirkte auf mich oft deutlich jünger als ihre 17 Jahre und ihre Entscheidungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar.

Wie gesagt ist die Geschichte unterhaltsam zu lesen und es gibt auch die eine oder andere unerwartete Wendung, aber das Ende war dann leider ziemlich schlecht. Es wirkte als ob die Autorin die Geschichte schnellstmöglich zu Ende bringen wollte und für meinen Geschmack wirkten die Ereignisse ein wenig zu weit hergeholt und zu offen.

Veröffentlicht am 05.11.2020

Nette Geschichte für die Weihnachtszeit

Weihnachten in der kleinen Bücherei
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Weihnachtsbücher wecken immer wieder meine Neugierde, so auch "Weihnachten in der kleinen Bücherei". Mit einer Bücherei bekommt man einen Buchwurm natürlich auch immer.

Die Geschichte rund um Corinna, ...

Weihnachtsbücher wecken immer wieder meine Neugierde, so auch "Weihnachten in der kleinen Bücherei". Mit einer Bücherei bekommt man einen Buchwurm natürlich auch immer.

Die Geschichte rund um Corinna, ihre Tochter Annika und ihre Tante Martha war interessant und unterhaltsam. Ich muss aber auch sagen, dass mir irgendwas gefehlt hat, um mich richtig mitzureißen. Zudem waren mir einige Dinge rund um die Vergangenheit von Martha ein wenig zu übertrieben und auch die Liebesgeschichte hat sich ein wenig zu schnell entwickelt für meinen Geschmack.

Das weihnachtliche Setting kam sehr gut rüber und die Autorin hat eine sehr schöne und stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen. Die Bücherei war oftmals eher ein Setting am Rande, was ich ein wenig schade fand und ich habe in der Richtung vermutlich einfach ein wenig mehr erwartet.

Das Buch war angenehm und flüssig zu lesen, aber dennoch sind mir ab und an Formulierungen und manche Worte ein wenig negativ aufgefallen, die mich dann aus dem Lesefluss gebracht haben.