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Veröffentlicht am 15.10.2019

Wunderschönes Buch

Ein Himmel aus Gold
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Willkommen in den Goldenen Zwanzigern!

Das leerstehende herrschaftliche Cardew-Haus übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die siebzehnjährige Lou aus. Immer wieder schleicht sie sich in die alte ...

Willkommen in den Goldenen Zwanzigern!

Das leerstehende herrschaftliche Cardew-Haus übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die siebzehnjährige Lou aus. Immer wieder schleicht sie sich in die alte Bibliothek darin und liest - bis sie eines Tages von den Besitzern überrascht wird. Die reichen Geschwister Robert und Caitlin finden Gefallen an ihr und laden sie zu ihren rauschenden Festen ein. So betritt Lou eine ihr bislang fremde Welt voll Glamour und Cocktailpartys. Und immer mehr verfällt sie Roberts Charme. Doch kann der reiche Cardew-Spross wirklich Gefühle für sie hegen?

Meinung:
Als erstes ist mir natürlich dieses wunderschöne Cover aufgefallen und ich war etwas überrascht, dass dies ein historisches Young-Adult Buch ist. An sich mag ich dieses historische Genre so gar nicht, in meinem Kopf hat sich aus irgendeinem Grund festgestzt, das hier verstaubte Charaktere mit langatmigen Umschreibungen beheimatet sind. Trotzdem wurde ich von diesem Buch irgendwie magisch angezogen und jetzt bin ich doch sehr enttäuscht, dass dieses Buch kein mehrere hundert Seiten langer Wälzer ist, denn ich hätte ewig weiterlesen können. Es gab keine langatmigen Stellen, und die Charaktere sind alles andere als verstaubt. Das Buch hat mir von der ersten Seite an wahnsinnig gut gefallen.

Der Schreibstil von Laura Wood war keineswegs verstaubt, sondern sehr flüssig und wunderschön beschreibend. Da die Geschichte aus der Sicht von Lou geschrieben ist, hat man tatsächlich das Gefühl, man sieht selbst durch ihre Augen all die Dinge die so neu und großartig für sie sind.

Lou lebt als zweitälteste mit ihren fünf Geschwistern und ihren Eltern auf einer Farm in der kleinen Küstenstadt Penlyn. Ihre große Schwester und engste Bezugsperson Alice lebt das scheinbar perfekte Leben. Sie heiratet ihre große Liebe und findet ihr Glück darin sich niederzulassen. Bisher hat Lou immer im Schatten ihrer Schwester gestanden und ist ihr immer gefolgt, weil es einfach selbstverständlich für sie war. Doch jetzt, wo Alice aus dem Elternhaus ausgezogen ist, weiß Lou nicht genau wer sie selbst ist. Sie denkt, das von ihr erwartet wird als nächstes zu heiraten und häuslich zu werden, doch sie hat immer das Gefühl mehr zu wollen, kann aber selbst nicht so genau sagen was dieses „mehr“ eigentlich ist.

Da in ihrem Elternhaus immer sehr viel los ist, hat sie sich das alte verlassene Anwesen der Cardews als ihren ruhigen Zufluchtsort ausgesucht. Sie schleicht sich manchmal in dieses Haus, um Äpfel von den Bäumen zu essen, Bücher aus der Bibliothek zu lesen und eigene Geschichten in ihre Notizbücher zu schreiben. Als die Cardew-Geschwister eines Sommers zurückkommen, wird Lou aus ihrem bescheidenen Leben gerissen und in die Welt des Champagners, der eleganten Kleider und der glamourösen Partys entführt, die jenseits ihrer wildesten Träume liegen.

Fazit:
Ich weiß nicht, wie Laura Wood es gemacht hat, aber sie schafft es, ein Buch zu schreiben, in dem nicht wirklich viel passiert ist und doch gleichzeitig so viel passiert ist. Es ist eine sehr entspannte ruhige Geschichte, die ohne dramatische Wendungen auskommt, aber dafür mit interessanten Charakteren und wunderbaren Romanzen gefüllt ist. Ein so schönes Buch, dass ich jederzeit weiterempfehlen und immer wieder lesen würde.

Veröffentlicht am 11.10.2019

Nichts für schwache Nerven!

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Inhalt:

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 ...

Inhalt:

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...

Meinung:

Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach perfekt zu dem Titel des Buches gewählt und es ist interessant genug um das Buch in die Hand zu nehmen um sich den Klappentext durchzulesen. Arno Strobel hat natürlich schon einige Bücher geschrieben, aber für mich war es das erste von ihm, aber nach dieser Geschichte war es garantiert nicht das Letzte. Der Schreibstil war durchweg sehr flüssig mit einem, für mich sehr guten Tempo. Es war durchweg so spannend, dass ich wirklich Schwierigkeiten hatte, das Buch auch nur für ein paar Minuten aus der Hand zu legen. Hatte ich es kurz abgelegt, kreisten meine Gedanken trotzdem weiter um dieses Buch, denn man rätselt durchgehend wer denn eigentlich der Täter ist. Es gibt so viele Spuren und Hinweise, die sich im nächsten Moment allerdings wieder in Luft auflösen und man wieder über jemand anderen als vermeintlichen Täter nachdenkt. Ich muss sagen, ich hatte bis zum Schluss einen ganz anderen Verdacht und war dadurch über die Auflösung am Ende doch sehr überrascht.

Der Prolog geht sehr spannend los. Danach findet man sich in einer komplett anderen Umgebung wieder. Man lernt die 11 Charaktere kennen, die eine Reise antreten, auf der sie die nächsten Tage ohne Handy verbringen wollen. Dazu wurde von der Reiseleitung ein riesiges, altes Hotel, welches momentan teilrenoviert ist ausgesucht. In diesem Hotel treffen sie noch auf die beiden Hausmeister des Gebäudes. Am ersten Abend tauscht sich die Gruppe aus, wie sich die ersten Stunden ohne Kontakt mit der Außenwelt für sie anfühlen und sie lernen besser kennen. Am nächsten Morgen ist jedoch ein Teilnehmer spurlos verschwunden. Da das Hotel mittlerweile eingeschneit ist, macht sich die Gruppe innerhalb des Gebäudes auf die Suche und stößt nach einiger Zeit auf den sehr übel zugerichteten Vermissten, welcher auch kurze Zeit später seinen Verletzungen erliegt. Den verbliebenen Personen ist schnell klar, dass durch den Schneesturm niemand in das Hotel hereingekommen sein kann und das somit der Täter unter ihnen sein muss. Ab da beginnen sie sich, gegenseitig zu verdächtigen, zu beschuldigen und niemand will dem Anderen mehr vertrauen und die Reise wird zu einem echten Albtraum.

Beim Lesen hatte ich teilweise das Gefühl mich mit in diesem Hotel zu befinden so anschaulich und real war alles beschrieben. Interessant war es auch mitzuerleben, wie sich die Personen in dieser furchtbaren Situation verhalten. Das Ende und die Auflösung des Thrillers hätten allerdings für meinen Geschmack ein paar Seiten mehr gebraucht, irgendwie ging mir das zu einfach und zu schnell. Trotzdem passt es und macht Sinn.

Fazit:

Wer einen spannenden und gut durchdachten Psychothriller sucht, der nicht vorhersehbar ist und einen durchweg zum miträtseln treibt sollte das Buch unbedingt lesen. Die Geschichte ist aber definitiv nichts für schwache Nerven.

Veröffentlicht am 08.10.2019

Follow me back

Follow Me Back
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Inhalt:

Bist du ein Hater oder ein Fan? Tessa Hart fürchtet sich davor, ihr Zimmer zu verlassen. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Twitter-Account @TessaHeartsEric, auf dem sie sich mit anderen ...

Inhalt:

Bist du ein Hater oder ein Fan? Tessa Hart fürchtet sich davor, ihr Zimmer zu verlassen. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Twitter-Account @TessaHeartsEric, auf dem sie sich mit anderen Fans über ihre Liebe zu dem Popstar Eric Thorn austauscht. Was sie nicht ahnt: Der Sänger ist eine der Personen, mit denen sie sich regelmäßig Privatnachrichten schreibt! Eric weiß, dass er Tessa die Wahrheit sagen muss, zumal die junge Frau mit jedem Tag tiefere Gefühle in ihm weckt. Doch als die beiden sich für ihr erstes Treffen verabreden, nimmt plötzlich alles eine gefährliche Wendung ...

Meinung:
Leider hatte ich bei diesem Buch so meine Schwierigkeiten überhaupt mit der Geschichte und den Charakteren warm zu werden. Der Klappentext klang so interessant und ich hatte mich sehr auf Tessa und Eric gefreut. Doch leider bekam ich so keine richtige Verbindung zu den Charakteren und ihrer Geschichte. Dabei ist die Story an sich teilweise doch sehr spannend und gar nicht schlecht. Es gab Teile in dem Buch, die ich sehr mochte und auch Teile mit denen ich so gar nichts anfangen konnte. Tweets und DMs sind im gesamten Buch zu finden, und Polizeiberichte erscheinen von Zeit zu Zeit als zwischenspielartige Kapitel, aber der größte Teil des Romans ist eine klassische Erzählung aus der Sicht von Eric und Tessa.
Tessa hat ein traumatischen Erlebnis hinter sich und kann ihr Zimmer nicht mehr verlassen. Seitdem dreht sich ihr komplettes Leben um den Rockstar Eric Thorn und ihren Twitter-Account. Die einzigen Menschen, die sie seit ihrem Trauma gesehen hat sind ihre Therapeutin, ihre Mutter und ihr Freund. Dabei ist ihr Freund ein herablassender seltsamer Typ. Ihre Mutter hat selbst einen medizinischen Beruf, wird aber wütend, wenn Tessas Behandlung nicht die Fortschritte macht, die sie sich vorstellt. Die Gespräche mit ihrer Therapeutin wirkten irgendwie auch vollkommen sinnlos.
Eric Thorn ist ein sehr junger, bekannter Sänger, der von seiner Plattenfirma allerdings eher als Sexsymbol vermarktet wird. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Rolle, kommt aber nicht gegen sein Management an. Eric mag seinen Ruhm nicht, er hat das Gefühl, keine Kontrolle über sein Leben und seine Karriere zu haben, er fühlt sich als bloßes Marketinginstrument, sein Körper und sein hübsches Gesicht sind wichtiger als seine Musik und sein Talent.
Tessa und Eric lernen sich über die Direktnachrichten-Funktion auf Twitter kennen, wo Eric unter einem falschen Namen einen Account hat und nicht verrät wer er ist. Als Leser können wir ihren Nachrichtenaustausch ausspionieren und beobachten, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Ich fand es sowohl süß als auch traurig. Zwischendrin wird man mit polizeilichen Verhörprotokollen, die zeitlich in der Zukunft liegen unterbrochen, etwas verwirrt und auch auf die falsche Spur geführt.
Es gibt einen recht spannenden Teil, der auch aufdeckt, was wirklich mit Tessa passiert ist. Doch danach kommt das Ende des Buches, welches sich irgendwie ganz falsch anfühlt und für mich nicht so richtig zu dem restlichen Buch passen will. Dennoch lässt uns die Schriftstellerin mit einem sehr gemeinen Cliffhanger zurück, der einen sehr neugierig auf den nächsten Teil macht. Vielleicht wird die Geschichte durch den zweiten Teil dann auch runder, zumindest ist das meine große Hoffnung.

Fazit:
Auch wenn mich das Buch nicht ganz überzeugt hat, bin ich doch gespannt auf den zweiten Teil.

Veröffentlicht am 08.10.2019

Humorvolle, romantische Liebesgeschichte

Never Too Close
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Inhalt:

Der erste Roman von Morgane Moncomble - der New-Adult-Sensation aus Frankreich! Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...
Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind ...

Inhalt:

Der erste Roman von Morgane Moncomble - der New-Adult-Sensation aus Frankreich! Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...
Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch - zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

Meinung:

Dieses wunderschöne Farbspiel auf dem Cover hatte mich dazu verleitet den Klappentext zu lesen und ich habe mich wahnsinnig auf die Geschichte von Loan und Violette gefreut. Es ist kein besonderes Cover, aber da ich die Farben sehr gerne mag, hat es mich sehr angesprochen. Schon beim Kennenlernen von Violette und Loan hatte ich die Beiden sehr ins Herz geschlossen. Sie wirken einfach so unglaublich sympathisch und realistisch. Nachdem die beiden am Silvesterabend im Aufzug stecken geblieben sind, sind aus dem beiden beste Freunde geworden. Als sich Loan von seiner Freundin Lucie trennt, zieht er in die kleine Wohnung von Violette und ihrer Freundin Zoe. Violette lernt irgendwann Clement kennen und mag ihn wirklich sehr, möchte vor ihm aber nicht als vollkommen unerfahren dastehen und bittet daraufhin ihren besten Freund Loan darum, ihr erstes Mal mit ihm verbringen zu dürfen. Nachdem er eingewilligt hat, wird die Freundschaft der beiden jedoch sehr kompliziert.
Ganz zu Beginn des Buches hatte ich so meine Probleme richtig in die Geschichte reinzukommen, denn ich hatte permanent das Gefühl, dass dieses Buch sehr vorhersehbar ist und es nichts wirklich neues bietet. Doch ich hatte besonders Violette mit ihrer quirligen, tollpatschigen und süßen Art schon von der ersten Seiten an sehr ins Herz geschlossen, so das ich unbedingt ihre Geschichte kennenlernen wollte. Loan ist dagegen eher der Fels in der Brandung, ein sehr ruhiger, hilfsbereiter und durch und durch netter Typ. Er ist einfach ein richtig toller Charakter, den man einfach mögen muss. Das Zusammenspiel der beiden und der Humor in dem kompletten Buch macht so viel Spaß zu lesen. An sich ist die Geschichte sehr flüssig und locker leicht geschrieben, also genau das richtige um eine Pause einzulegen und in eine schöne Liebesgeschichte einzutauchen. Was mich etwas störte ist die angebliche Beziehung zu Clement. Violette und er haben sich nur ein paar mal gesehen und schon spricht sie von einer Beziehung und kann sich vorstellen, weiter zu gehen, deshalb auch die sehr ungewöhnliche Bitte an ihren besten Freund. Als Leser kann man leider nichts gutes an Clement finden, weshalb es sehr schwierig ist, Violettes Gefühle und Beweggründe nachzuvollziehen. Das Buch verläuft an sich eher in ruhigem Fahrwasser, gegen Ende tritt dann allerdings etwas mehr Drama auf, als notwendig.

Da mir auch Zoe und Jason als Nebencharaktere in dem Buch sehr gefallen haben, freue ich mich schon auf die Geschichte der Beiden im nächsten Teil.

Fazit:
Trotz ein paar kleiner Fehler ist es doch eine sehr schöne, humorvolle und romantische Liebesgeschichte mit unglaublich sympathischen Charakteren.

Veröffentlicht am 30.09.2019

Sehr gelungener Psychothriller

Ihr letztes Date
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Inhalt:
Entsetzt schaut Alison in den Spiegel. Sie erkennt ihr eigenes Gesicht nicht mehr – ebenso wenig die ihrer Familie und Freunde. Wer war der Mann, dem sie in der Nacht zuvor begegnet ist und was ...

Inhalt:
Entsetzt schaut Alison in den Spiegel. Sie erkennt ihr eigenes Gesicht nicht mehr – ebenso wenig die ihrer Familie und Freunde. Wer war der Mann, dem sie in der Nacht zuvor begegnet ist und was hat er mit ihr gemacht? Woher hat sie ihre Kopfverletzung?
Ein Albtraum voller Angst beginnt, aus dem es kein Erwachen gibt, denn der Täter ist noch längst nicht fertig mit ihr. Auf der Suche nach Antworten stolpert die junge Frau orientierungslos durch eine Welt, die nicht mehr ihre ist. Und sie weiß, dass der Stalker sie ständig im Visier hat, aber sie ihn nicht erkennen würde …

Meinung:
Ali hat sich vor kurzem von ihrem Ehemann Matt getrennt und ist bei ihrer Freundin Chrissy eingezogen. Nach einiger Überzeugungsarbeit ihrer Freunde vereinbart sie ein Blind-Date mit einem Mann, den sie beim Online-Dating kennengelernt hat. Als sie am nächsten Tag erwacht kann sie sich an nichts erinnern, was in der Nacht zuvor passiert ist. Sie ist voll mit Blut und als sie sich ins Bad schleppt erkennt sie sich selbst nicht mehr im Spiegel. Nach einigen Untersuchungen im Krankenhaus steht fest, dass Ali durch eine Kopfverletzung an Gesichtsblindheit leidet. Sie kann von niemandem mehr das Gesicht erkennen, auch nicht ihr eigenes. Sie möchte herausfinden was mit ihr passiert ist, doch niemand scheint ihr helfen zu können, zu erfahren was in dieser Nacht passiert ist. Im Laufe der nächsten Tage geschehen sehr erschreckende Dinge und da Ali niemanden erkennen kann, ist sie in ständiger Angst beobachtet und verfolgt zu werden, weiß aber einfach nicht von wem. Was ist passiert und was hat sie getan um dies zu verdienen?

Das Buch hat all meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Louise Jensen hat hier eine Krankheit genommen, die schon fast zu perfekt zu einem Psychothriller passt. Dadurch das dieses Buch aus der Sicht von Ali geschrieben ist, hat man auch sehr mit ihr gelitten. Ich habe wirklich Alis Angst, Verwirrung und Hilflosigkeit in dem ganzen Buch hautnah miterlebt. Da sie nur häppchenweise Informationen zu dem vergessenen Abend erlangt hat und doch immer wieder auf Lügen stößt, führte es dazu, das man selbst bei dem Versuch eine Auflösung zu finden immer wieder in einer Sackgasse landete. Es war fast nicht möglich, dieses Buch aus der Hand zu legen, weil jedes Kapitelende einen Cliffhanger hat und man gar nicht anders kann als immer weiter zu lesen. Trotz das man zwischendrin vielleicht auf den richtigen Täter gekommen ist, war das Ende durch die vielen Wendungen doch eher unvorhersehbar.

Fazit:
Eine sehr gut durchdachte Voraussetzung, viele Wendungen und durchgehende Spannung machen das Buch zu einem empfehlenswerten Psychothriller.