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Veröffentlicht am 03.04.2020

Fühl dich wohl in deinem Zuhause

Fühl dich wohl in deinem Zuhause
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Inhalt:
Wie arrangiert man am besten die Möbel in den eigenen vier Wänden? Welche Farben lassen den stressigen Alltag draußen? Welche Formen harmonisieren miteinander? Die renommierte und weltweit erfolgreiche ...

Inhalt:
Wie arrangiert man am besten die Möbel in den eigenen vier Wänden? Welche Farben lassen den stressigen Alltag draußen? Welche Formen harmonisieren miteinander? Die renommierte und weltweit erfolgreiche Innendesignerin Frida Ramstedt zeigt, wie man ein Zuhause erschafft, in dem man sich hundertprozentig wohlfühlt. Mit leicht umsetzbaren Ratschlägen hilft sie dabei, einen eigenen Stil zu finden – ohne teure Möbel kaufen zu müssen. Dieses Buch ist eine Toolbox voller Ideen, das jedem die Werkzeuge in die Hand gibt, die man braucht, um die eigenen vier Wände in ein harmonisches und individuell gestaltetes Zuhause zu verwandeln, das man wirklich liebt.

Meinung:
Mich hat das Buch besonders interessiert, weil ich so gar kein Händchen fürs Einrichten habe. Wir fühlen uns wohl in den eigenen vier Wänden und dennoch habe ich immer das Gefühl, woanders sehen die gleichen Möbel wie wir sie im Haus haben einfach wesentlich besser aus. Warum das so ist, konnte ich mir bisher nicht wirklich erklären. Gerade Leute die sich mit der Inneneinrichtung beschäftigen haben da wirklich ein Auge für, aber oft kann man viele Tipps einfach als normaler Mensch gar nicht so umsetzten. Vieles in dem Buch ist sehr anschaulich beschrieben, vieles allerdings auch sehr technisch. Was es wiederum schwer macht alles direkt zu verstehen. Bei einigen Dingen kann man zwar erahnen was die Autorin meint, es wäre aber wesentlich schöner gewesen, es hätte richtige Fotos gegeben, um besser verstehen zu können wie kleine Veränderungen den Raum so verändern, wie sie es beschreibt. Es gibt einige Zeichnungen, aber ich denke mit Fotos hätte es einfach besser gewirkt und wäre verständlicher gewesen. Ich bin also geteilter Meinung über dieses Buch, werde aber mit Sicherheit so einiges einfach mal ausprobieren und vielleicht sind ein paar Tipps von Frida Ramstedt im eigenen Zuhause doch besser, als sie jetzt als Worte im Buch gewirkt haben und wir kommen mit kleinen Änderungen zu viel mehr Wohlfühlatmosphäre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 03.04.2020

Nur einen Herzschlag entfernt

Nur einen Herzschlag entfernt
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Inhalt:
Als der Debutroman des mysteriösen Autors J. Colby zur literarischen Sensation des Jahres wird, ist die junge Unidozentin Emiline neugierig, was hinter dem Hype steckt. Doch dann entdeckt sie, ...

Inhalt:
Als der Debutroman des mysteriösen Autors J. Colby zur literarischen Sensation des Jahres wird, ist die junge Unidozentin Emiline neugierig, was hinter dem Hype steckt. Doch dann entdeckt sie, dass das Buch ihre eigene unglückliche Kindheit erzählt. Was bedeutet, Jackson muss Jase sein, ihr einst bester Freund und erste große Liebe, den sie seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Zutiefst verletzt von dem Verrat macht sie sich auf die Suche, um ihn zur Rede zur stellen. Bald muss sie sich fragen, ob sie tatsächlich erfahren will, was damals geschah ...

Meinung:
Dies ist eins der Bücher, wo man gar nicht so genau weiß, wie man mit einer Bewertung anfangen soll. Ich habe „Dieser eine Augenblick“ von der Autorin vor kurzem gelesen und da ich so begeistert von dem Buch war, war für mich klar, dass ich ihr nächstes Buch auf jeden Fall lesen werde. Natürlich in der Hoffnung erneut eine so tolle und berührende Geschichte vorzufinden. Ich muss sagen, ich habe eine noch viel bessere bekommen. An sich sogar gleich zwei, denn in diesem Buch geht es in der Hälfte der Geschichte um die Geschichte in einem Buch. In dieser Form habe ich das bisher noch nicht gelesen. Der Schreibstil von Renee Carlino hat mir auch diese Mal extrem gut gefallen. Sie hat einen sehr flüssigen aber extrem fesselnden Schreibstil, dem ich mich kaum entziehen kann. Die komplette Geschichte ist sehr schön und ergreifend, aber auch unglaublich emotional. Bei manchen Textstellen ist es extrem schwierig diese zu verdauen, weil sie so intensiv, traurig und sehr aufwühlend sind.

Emiline ist eine sehr verschlossene junge Frau, die in einer eher bescheidenen Beziehung feststeckt, noch mit einer Mitbewohnerin in einer WG lebt und auch beruflich noch nicht so richtig angekommen ist. Von ihrer Mitbewohnerin bekommt Emiline ein Buch empfohlen, welches sie gerade gelesen hat und das sie sehr begeistert hat. Es ist ein Bestsellerroman von einem neuen noch recht unbekanntem Autor. Als Emiline anfängt dieses Buch zu lesen, bemerkt sie sehr schnell, dass dieses Buch ihre eigene Geschichte erzählt. Es geht in diesem Buch um ihre furchtbare Kindheit. Man erfährt Stück für Stück wie ihr Leben ausgesehen hat und wie schrecklich und hoffnungslos vieles war. Emiline hatte nur einen Freund zu dieser Zeit und genau dieser muss auch dieses Buch veröffentlicht haben. Sie weiß also sehr schnell, wer dieser Autor ist und ist wahnsinnig sauer und auch enttäuscht darüber, dass er ein Buch über diese Zeit veröffentlicht hat. Emiline hat ihre Kindheit nie so richtig verarbeiten können und möchte nicht, dass andere wissen was sie alles durchmachen musste und doch liest plötzlich die halbe Welt von den Dingen, die sie nichtmals ihrem Freund erzählen kann. Außer Leid und Schmerz hatte sie zu dieser Zeit nur eines in ihrem Leben und das was der Junge von nebenan. Genau dieser muss also auch der Schriftsteller des Romans sein. Den Autor des Buches, welcher gleichzeitig ihre erste große Liebe war möchte sie unbedingt zur Rede stellen. Gleichzeitig hat sie aber auch wahnsinnige Angst vor dieser Begegnung.
Es ist sehr ergreifend, wie man miterlebt, wie Emiline sich Stück für Stück beginnt mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten. Sie muss sich mit ihrer ersten großen Liebe und deren plötzlichem Ende und mit ihrer grausamen und wirklich furchtbaren Kindheit beschäftigen. Dabei hatte sie beides bisher so gut verdrängt und viele Jahre versucht an beides nicht mehr zu denken. Mit jeder Seite der Geschichte und der Verarbeitung dieser Dinge merkt man aber deutlich, wie Emiline immer stärker und selbstbewusster wird und nach und nach förmlich aufblüht.
Beim Lesen möchte man unbedingt wissen, wann und wie die beiden Geschichten enden und was sowohl mit Emiline als auch mit Jase wohl passieren wird. Deshalb fesselt einen das Buch auch so sehr. Doch teilweise hätte ich Emiline gerne geschüttelt, denn trotz das ihr jeder sagt, sie soll unbedingt das Buch zu Ende lesen, tut sie es nicht. Es dauert ewig und es vergeht so unglaublich viel Zeit, bis sie es schafft. Genau das ist auch der einzige Kritikpunkt, der mich an dem Buch gestört hat.

Fazit:

Eine enorm berührende außergewöhnliche Geschichte die man ganz sicher nicht so schnell wieder vergisst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2020

Toller Abschluss der Dilogie

Der Ruf der Rache
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Inhalt:
Endlich müssen sich Kazi und Jase nicht mehr verstecken. Sie fühlen sich stärker als jemals zuvor, bereit für ein neues Leben. Doch auf dem Weg nach Hause geraten sie in einen Hinterhalt und werden ...

Inhalt:
Endlich müssen sich Kazi und Jase nicht mehr verstecken. Sie fühlen sich stärker als jemals zuvor, bereit für ein neues Leben. Doch auf dem Weg nach Hause geraten sie in einen Hinterhalt und werden auseinandergerissen. Während sie nicht wissen, ob der andere noch lebt, müssen sie kluge Entscheidungen treffen: Wer ist Feind, wer Verbündeter? Vom Tod bedroht, setzen sie alles daran, ihre Freiheit zurückzuerlangen - um endlich ihre Liebe leben zu können.

Meinung:
Dies ist der zweite Band von Mary E. Pearsons Chroniken der Hoffnung Reihe und gleichzeitig ist es auch der Abschluss dieser Spin-Off Reihe. Da es schon eine Weile her war, dass ich den ersten Teil gelesen habe, habe ich „Der Klang der Täuschung“ nochmals direkt vorher gelesen. Das war auch gut so, denn es gab so einige Details, die ich in der Zeit vergessen hatte und dadurch wäre hätte ich sicher ein paar Dinge nicht ganz verstanden. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt sehr gut, ich mag ihre Art sehr, durch ihren Stil schafft sie es, einen richtig an ihre Bücher zu fesseln und mit den Protagonisten sich in komplett anderen Welten zu verlieren. Ich liebe die Welt, die sie erschaffen hat und bin traurig, diese nun zu verlassen. In diesem Buch ist die Handlung etwas ruhiger und nicht so actionreich wie im ersten Band. Es ist also etwas ruhiger, aber noch immer sehr brilliant in seiner Handlung. Jase und Kazi waren ein richtig tolles Paar, und ich fand sie beide unglaublich faszinierend.Ihre Beziehung in diesem Buch war sehr gut gemacht und ihre Dynamik war auf den Punkt gebracht. Es gab so einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben und für mich nicht unbedingt vorhersehbar waren. Das mag ich sehr in solchen Büchern.
Kazi war im ersten Buch eine beeindruckende Figur, aber wir können in diesem Buch noch mehr von ihrer Stärke und ihren Überlebensfähigkeiten sehen. Als Waisenkind, das noch nie eine Familie hatte, war es wunderbar zu sehen, wie sie sich in jemanden verwandelte, der sich um Jases Familie kümmert. Und die Überzeugung, die es braucht, um weiterzumachen, wenn man von Feinden umgeben ist und man nicht weiß, ob die Freunde noch leben, ist in dem Buch sehr gut beschrieben worden.
Jase hingegen entwickelt sich weiter, indem er niemandem außer seiner Blutsfamilie vertraut und an Kazi glaubt, auch wenn es manches Mal anders aussieht. Es war auch interessant zu sehen, wie er Bindungen mit anderen knüpfte und lernte, mit ihnen zusammenzuarbeiten, weil er von jedem seiner Familienmitglieder isoliert ist. Obwohl sowohl Kazi als auch Jase für den größten Teil der Geschichte getrennt sind, ist ihre Liebe das was alles zusammenhält und sie mit der Hoffnung auf ein besseres Morgen am Leben erhält.
Auch wenn ich traurig bin, dass die Reihe nun zu Ende ist, hat mir der Schluss recht gut gefallen. Es war alles sehr schlüssig und für mich bleiben keine Fragen offen.

Fazit:
Sehr guter Abschluss dieser Dilogie, bei der es sich absolut lohnt dranzubleiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2020

Black Forest High 2

Black Forest High 2
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Inhalt:
Seven erwacht in einem Siliziumglaskasten in einem Geheimraum des Internats. In der Schule ist man überzeugt, dass sie besessen ist, was die Schulleitung nicht davon abhält, Seven weiter als Ersatz ...

Inhalt:
Seven erwacht in einem Siliziumglaskasten in einem Geheimraum des Internats. In der Schule ist man überzeugt, dass sie besessen ist, was die Schulleitung nicht davon abhält, Seven weiter als Ersatz für die tote Auserwählte zu benutzen. Nur Parker glaubt, dass die Wahrheit tiefer verborgen liegt. So tief wie seine Gefühle für Seven, die allerdings seinen Zwillingsbruder Crowe vorzieht. Gemeinsam gelingt es den Zwillingen, Seven zu befreien und mit ihr zu fliehen. Doch damit bringen sie nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr ...

Meinug:
Dies ist der zweite Teil der Reihe um Seven und die Black Forest High von Nina MacKay. Auf diesen zweiten Band hatte ich mich sehr gefreut, denn der erste endete mit einem ganz schön fiesen Cliffhanger. Man kam also einfach nicht drumherum auf die Veröffentlichung hinzufiebern, wenn einem der erste Band gefallen hat. Es geht auch sofort nahtlos weiter. Was ich allerdings etwas schwierig fand. Denn nach der langen Zeit ist es schwierig sich an alle Protas und alles drumherum zu erinnern. Nach ein paar Seiten kommt die Erinnerung aber wieder zurück und dann macht der zweite Band auch richtig Spaß. Ich mag den Schreibstil von Nina MacKay sehr, denn sie hat eine gute Art sehr detailreich, aber auch sehr bildhaft zu schreiben, deshalb kann man sich ein sehr gutes Bild machen, wie es auf der Black Forest High aussehen könnte und auch wie die Geister und Menschen aussehen. Die Dialoge waren wieder erfrischend witzig und die Geschichte an sich sehr locker flüssig zu lesen. Einige Wendungen in dem Buch haben mich sehr überrascht, ich hatte so manches nicht in der Form kommen sehen und das hat mir sehr gefallen. Weil es der zweite Band ist, möchte ich allerdings nichts weiter zum Inhalt verraten, um nicht zu spoilern. Jetzt gilt es erstmal geduldig auf den nächsten Band zu warten und zu hoffen, dass es nicht zu lange dauert um wieder in die Welt der Geister abtauchen zu dürfen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2020

The Belles 2

The Belles 2: Königreich der Dornen
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Inhalt:
Camelia, die Favoritin der Belles, ist auf der Flucht. Schnellstmöglich muss sie die kranke Prinzessin Charlotte finden, die spurlos verschwunden ist. Sie soll zur neuen Königin werden und ihre ...

Inhalt:
Camelia, die Favoritin der Belles, ist auf der Flucht. Schnellstmöglich muss sie die kranke Prinzessin Charlotte finden, die spurlos verschwunden ist. Sie soll zur neuen Königin werden und ihre teuflische Schwester Sophia ablösen. Doch Sophia weiß um Camelias Plan und hetzt ihre Soldaten auf die flüchtige Belle. Der treue Rémy weicht Camelia nicht von der Seite, aber da ist auch immer noch Auguste, der ihr einfach nicht aus dem Kopf will - obwohl er ihr das Herz gebrochen hat. Doch Camelia darf nicht der Vergangenheit nachtrauern, denn ihre Feinde lauern überall, sogar an Orten, an denen sie sie am wenigsten erwartet …

Meinung:
Dies ist der zweite Band der Reihe von Dhonielle Clayton. Ich habe den ersten Teil sehr gemocht und mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Das Cover des zweiten Bandes ist wieder wunderschön und sehr detailreich gestaltet und meiner Meinung nach ein echter Hingucker. Das Buch beginnt direkt nach dem ersten Band und ohne Vorkenntnisse ist es meiner Meinung nach nur sehr schwierig zu verstehen. Die Welt um die Belles ist sehr komplex und da hier die Geschichte direkt weitergeführt wird, würde man ohne Vorwissen oft nicht alles verstehen. Wobei auch ich mir so ein paar Rückblicke oder eine Aufarbeitung von manchen Dingen gewünscht hätte, denn wenn so eine lange Zeit zwischen den Bänden liegt, gerät das ein oder andere schon in Vergessenheit. Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr detailreich und blumig.
Dieser Band ist etwas actionreicher als sein Vorgänger. Hat zwischendrin allerdings trotzdem ein paar Längen. Interessant war es zu erfahren, wie die Belles überhaupt entstehen, auch wenn es an sich doch recht gruselig ist, darüber nachzudenken. Auf den Schluss wird das ganze Buch über hingearbeitet, diesen fand ich in seiner Auflösung dann allerdings etwas zu einfach und zu schnell. Sonst hat mir der komplett Rest aber wirklich gut gefallen.

Fazit:
Ein richtig guter zweiter Band, bei dem man aber unbedingt den Vorgänger gelesen haben muss, sonst würde man nicht alles verstehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere