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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2019

Leider etwas enttäuschend

Mitternacht
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Inhalt:
Es gibt einen Ort, an dem die Geister leben, eine Welt, die unsere berührt, eine Stadt, in der mit Geschichten und Albträumen Handel getrieben wird. Ein Missgeschick lässt Nicholas James, den ...

Inhalt:
Es gibt einen Ort, an dem die Geister leben, eine Welt, die unsere berührt, eine Stadt, in der mit Geschichten und Albträumen Handel getrieben wird. Ein Missgeschick lässt Nicholas James, den alle nur den »gewöhnlichen Jungen« nennen, diese Welt betreten – und alles ändert sich: Peter Chesterton, ein reisender Geist, nimmt sich seiner an. Das Findelgeistmädchen Agatha stiehlt sein Herz. Und etwas, das im Dunkeln lauert, gewinnt an Macht. Die Wege, die Nicholas beschreitet, führen ihn dorthin, wo alle Hoffnungen geboren und alle Träume gestorben sind, an einen Ort, den die Geister voller Ehrfurcht »Mitternacht« nennen. Eine Geschichte von der Macht der Bücher und der Gefahr des Vergessens, in einer Welt der Geister.
Meinung:
Ein Buch von Christoph Marzi ist eigentlich immer ein Garant für eine gute Geschichte. Leider konnte mich Mitternacht nicht so begeistert, wie ich es mir gewünscht habe. Die Grundidee der Story finde ich wahnsinnig gut. Allerdings hatte ich hier Probleme mit dem Schreibstil und den Charakteren. Ich habe eine ganze Weile gebraucht um mich auf die Geschichte einzustellen. Ich wurde beim Lesen das Gefühl nicht los, bei Nicholas James einem Mann mittleren Alters vor mir zu haben. Irgendwie passte sein Verhalten und die Beschreibung für mich nicht mit einem so jungen Charakter zusammen. Bei Peter Chesterton fand ich es zu Beginn etwas schwierig, immer die gleichen ausweichenden Antworten auf jede Frage von Nicholas zu lesen. Agatha allerdings fand ich vom ersten Moment an ganz wunderbar. Was mir auch gut gefallen hat, waren die Schauplätze. Das war alles so wundervoll beschrieben, dass man sich ganz genau vorstellen konnte wie die Umgebung in der Welt der Geister aussieht. Das Ende wirkt doch sehr gehetzt, was natürlich einen Grund hat, der am Ende des Buches dann auch erklärt wird.
Fazit:
Trotz meiner kleinen Kritikpunkte ist es an sich keine schlechte Geschichte, ich hatte mir einfach etwas mehr oder anderes erhofft, als ich bekommen habe.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Fesselnder Thriller

Something in the Water – Im Sog des Verbrechens
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Inhalt:
Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf ...

Inhalt:
Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann …

Meinung:
Catherine Steadman ist mir als Schauspielerin durchaus bekannt, deshalb war ich auch sehr neugierig auf ihren Debütroman. Das Buch ist in der Erzählform aus Erins Sicht geschrieben. Das macht den Eindruck, als würde eine Freundin mir am Telefon eine Geschichte erzählen und genau diese Schreibform hat mich absolut an dieses Buch gefesselt. Erin beschreibt uns ganz genau ihre Sicht der Geschichte und lässt uns an ihren teilweise sehr wirren und ausschweifenden Gedankengängen teilhaben. Dies ist eine Geschichte über Täuschung, Manipulation und Lüge und zeigt faszinierende Charaktere auf ihrem ganz eigenen Weg.

Gleich die ersten Sätze haben mich umgehauen. Erin erzählt uns, wie anstrengend es ist, ein Grab auszuheben. Sie hat sich im Internet genau informiert wie tief sie graben muss und lässt uns an der Anstrengung die so ein Grab mit sich bringt haarklein teilhaben. Dann erfahren wir, dass dieses Grab für ihren eigenen Ehemann gedacht ist. Um uns zu erzählen, wie es zu dieser Situation kommen konnte, springt sie in der Zeit drei Monate zurück. Ab da wird es eine Weile lang etwas ruhiger. Wir lernen Erin und ihren baldigen Ehemann Mark kennen. Erin arbeitet gerade an einem Dokumentarfilm über Gefängnisinsassen und Mark ist Investmentbanker. Sie haben eine sehr teure und große Hochzeit geplant. Da Mark ausgerechnet zu dieser Zeit seinen gut bezahlten Job verliert, muss alles etwas zurückgefahren werden und selbst die geplanten Flitterwochen auf Bora Bora werden um eine Woche gekürzt. Auf Bora Bora macht das verliebte Paar einen Tauchausflug und findet etwas im Wasser, das ihr Leben von jetzt auf gleich komplett aus der Bahn wirft und sie auf einen sehr gefährlichen Weg führt.

Ich fand es einzigartig, wie hervorragend Catherine Steadman die Denkprozesse von Erin beschreibt. Erin beschreibt manches Mal Nebensächlichkeiten sehr ausführlich und schlägt Wege ein, die man vielleicht nicht selbst gewählt hätte. Aber für sie selbst scheinen diese Dinge eben einfach logisch und richtig zu sein. Die ganze Story verleitet einfach dazu, darüber nachzudenken, wie man selbst in genau diesen Situationen handeln würde. Würde man wirklich einen anderen Weg gehen? Das Buch ist kein durchgehend rasanter Thriller. Richtig Fahrt nimmt die Geschichte erst gegen Ende auf. Doch durch den fabelhaften Schreibstil wird man trotzdem an die Seiten gefesselt.

Fazit:
Ich habe dieses Buch sehr genossen. Something in the Water war wirklich sehr fesselnd und ließ die Seiten nur so dahinfliegen.

Veröffentlicht am 27.06.2019

Prophezeiungen für Jedermann

Prophezeiungen für Jedermann
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Inhalt:
In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und ...

Inhalt:
In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er bereit, seine Bürgerpflicht zu tun und das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Doch seine Prophezeiung ist nicht so harmlos, wie sie zunächst geklungen hat. Und während die anderen Auserwählten ihre Questen schon bald erfolgreich beenden, fragt sich Zacharias, ob er die seine jemals erfüllen und in sein altes Leben zurückkehren wird. Denn die Macht der Prophezeiung ist gefährlicher, als Zacharias je vermutet hätte ...

Meinung:
Das Cover von diesem Buch hat mich sofort wahnsinnig gut gefallen, den Klappentext fand ich so aussergewöhnlich anders, das ich dieses Buch sofort lesen musst. Nicole Gozdek war mir bisher vollkommen unbekannt, so das „Prophezeiungen für Jedermann“ mein erstes Buch der Schriftstellerin war. Ihr Schreibstil hat mich allerdings direkt so gefesselt, dass ich das Buch wirklich gar nicht aus der Hand legen konnte.
Es gibt passend zur Erde eine Parallelwelt, in der Zachharias mit seiner Freundin versucht ein an die Gesellschaft angepasstes perfektes Leben zu führen. Doch er wird ausgewählt, um eine Prophezeiung vom Orakel zu erfüllen, ab da ist sein perfektes Leben mit einem Schlag vorbei. Er gerät von einer in die nächste Katastrophe. Da seine Prophezeiung fast unmöglich ist zu bestehen, holt er sich Hilfe von einem Magischen und wächst auf seiner Reise über sich hinaus.

Ich fand die Geschichte wirklich aussergewöhnlich gut. Zachharias ist ein Charakter, den man so manches Mal entweder in den Arm nehmen möchte, weil er einem schon sehr leid tut, bei allem was ihm so passiert. Andererseits mag man ihn gerne kräftig schütteln, damit er doch endlich anfängt in die richtige Richtung zu denken und zu handeln. Mich hat von Beginn an die Welt in extrem fasziniert. Mir hat es auch sehr gut gefallen, das die Geschichte eigentlich nicht vorhersehbar ist und man deshalb wirklich sehr auf das Ende hinfiebert.

Fazit:
Es lohnt sich wirklich sehr, dieses Buch zu lesen, denn es ist eine aussergewöhnlich herausstechende Geschichte.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Sehr gutes Buch!

Sieben Arten Dunkelheit
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Inhalt:
Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, ...

Inhalt:
Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, dass kein Amulett der Welt dagegen etwas ausrichten kann …

Meinung:
Das dunkle Cover und der Buchtitel haben mich direkt neugierig auf den Klappentext gemacht. Der sagt zwar sehr wenig aus, war aber doch so interessant, dass ich das Buch sofort lesen musste. Der Autor war mir bisher unbekannt, doch Christian von Aster hat hier wirklich ein richtig tolles Buch geschrieben. Da es ein Buch mit einer Zielgruppe ab 12 ist, war der Schreibstil recht einfach gehalten, aber trotz allem sehr fesselnd und durchgehend spannend. Die Charaktere waren wahnsinnig gut ausgearbeitet und jeder ihrer Schritte wirkte absolut glaubwürdig. Die Welt der Dunkelheit und die ganzen Kreaturen, in der Geschichte waren so detailliert beschrieben, dass man sie sich richtig gut vorstellen konnte und bildhaft vor Augen hatte. Über den Inhalt möchte ich hier gar nichts weiter erzählen, denn ich finde, wenn ein Klappentext so kurz gehalten ist, sollte man nicht zu viel verraten.

Fazit:
Ich bin absolut begeistert und kann das Buch wirklich uneingeschränkt an jeden Fantasyleser egal welchen Alters weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Eine nette Geschichte für Zwischendurch

Suddenly Forbidden
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Inhalt:
Ich dachte, er würde für immer zu mir gehören, selbst als wir gezwungen waren uns zu trennen. Wir hätten einander festhalten sollen, aber es ist trotzdem passiert. Schade, dass ich nicht ahnte, ...

Inhalt:
Ich dachte, er würde für immer zu mir gehören, selbst als wir gezwungen waren uns zu trennen. Wir hätten einander festhalten sollen, aber es ist trotzdem passiert. Schade, dass ich nicht ahnte, dass jemand anderes nur darauf wartete, meinen Platz einzunehmen. Sonst hätte ich niemals losgelassen.Zwei Jahre später sind wir genau dort, wo wir geplant hatten zu sein. Ich habe mein Versprechen gehalten. Er hat es einfach vergessen. Er hat nicht nur jemand neuen gefunden, sondern diese Neue ist meine ehemalige beste Freundin. Und ich beginne das College mit gebrochenem Herzen. Wahrscheinlich sollte jetzt der Part kommen, in dem ich euch erzähle, wie ein anderer toller Typ auftaucht und die Scherben meines Lebens aufsammelt und wieder zusammensetzt. Einer, der mich wieder zum Lachen bringt. Aber das hier ist nicht diese Art von Geschichte. Mein Herz mag gebrochen sein. Aber es weigert sich, ihn nicht mehr zu lieben.

Meinung:
Das Cover von Suddenly Forbidden ist eher Genretypisch und man erkennt quasi schon auf den ersten Blick, welche Art Buch einen hier erwartet. Für mich war es das erste Buch von Ella Fields und ich mochte ihren Schreibstil direkt sehr gerne. Er war sehr flüssig und die Protagonisten wirkten sehr real, da ihre Handlungen doch recht gut nachvollziehbar waren. Ich mag es auch sehr, wenn ein Buch aus den unterschiedlichen Sichtweisen von den Protagonisten geschrieben ist, denn dann hat man mehr Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt.

Daisy und Quinn kennen sich seit ihrer Kindheit und hatten immer eine starke Bindung zueinander, die sich im Laufe der Jahre in Liebe verwandelt. Doch durch einen Umzug werden die beiden getrennt, versprechen sich aber gegenseitig bis zu ihrem Wiedersehen am College aufeinander zu warten. Als sie sich nach zwei Jahren tatsächlich wieder treffen ist Daisy schockiert, als sie feststellt, dass Quinn eine Beziehung zu ihrer ehemals besten Freundin hat, anstatt auf sie zu warten, wie sie auf ihn gewartet hat.

Natürlich kann man sich gerade in bei dieser Art Buch denken, wie die Geschichte verläuft und wie die Geschichte endet. Trotzdem habe ich Daisy und Quinn gerne auf ihrem Weg zueinander begleitet und hatte wirklich Spaß an der Story. Was mich ein wenig gestört hat, war die Zeit der Trennung. Wenn die Liebe so groß war, warum haben die beiden zwei ganze Jahre über auf keine Weise miteinander kommuniziert? Es gibt da ja doch so einige Wege um in Kontakt zu bleiben. Leider wurde dies in dem Buch gar nicht behandel, was ich wirklich schade finde.

Fazit:
Ein gutes, romantisches Buch für Zwischendurch, mit Charakteren die man doch schnell ins Herz schließen kann.