Kompakt
Der SchwimmerHelen geniest ihren Ruhestand an der irischen Küste. Allerdings macht ihr ihre Schwester das Leben etwas schwer, sie kam zu Besuch und ist nie wieder gegangen. Ihr dauerndes Genörgel macht Helen das Leben ...
Helen geniest ihren Ruhestand an der irischen Küste. Allerdings macht ihr ihre Schwester das Leben etwas schwer, sie kam zu Besuch und ist nie wieder gegangen. Ihr dauerndes Genörgel macht Helen das Leben ein wenig schwer.
Eines Tages grüßt sie aus ihrem Garten heraus einen jungen Mann, der wohl unterwegs zum Schwimmen ist. Sie sieht ihn noch ins Meer gehen und nickt dann ein. Als sie wieder aufwacht liegen seine Sachen immer noch am Strand, der junge Mann bleibt aber verschollen. Auch die Polizei findet ihn nicht wieder.
Bei dieser Gelegenheit lernt sie den Barkeeper des lokalen Pubs kennen und die beiden freunden sich an. Doch der Fall des verschwundenen Schwimmers lässt beiden keine Ruhe und als plötzlich seltsame Zufälle passieren ist auch die Polizei wieder an dem Fall dran.
Graham Norton liefert in seiner kurzen Geschichte einen soliden Krimi, in dem man mit Helen miträtseln und mitfühlen kann. Die Personen sind stark gezeichnet, so dass man schnell ein gutes Gefühl für sie bekommt. Ich hatte auch den kleinen Ort an der Küste direkt vor Augen.
Auch wenn die Geschichte nicht sonderlich lang ist, hat sie doch einen gelungenen Spannungsbogen und einen geschickten Turn Around. Mir hat sie daher gut gefallen und ich kann sie empfehlen.