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Veröffentlicht am 01.03.2026

Es herbstelt

Entführung im Himmelreich
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Es wird Herbst in Himmelreich und die Urlauber reisen langsam, aber sicher ab. Eines Morgens werden die Brötchen nicht geliefert und Kupernikus findet den Bäckerwage am Strand des Sees, die Schuhe des ...

Es wird Herbst in Himmelreich und die Urlauber reisen langsam, aber sicher ab. Eines Morgens werden die Brötchen nicht geliefert und Kupernikus findet den Bäckerwage am Strand des Sees, die Schuhe des Bäckers am Ufer. Die Polizei schließt daraus, dass der Bäcker sich wohl umgebracht hat. Doch Kupernikus und Annabelle sind skeptisch, irgendwie wirkt das ganze inszeniert. So beginnen die beiden wieder nebenbei zu ermitteln.

Wir sind nun ein zweites Mal auf dem Campingplatz in Himmelreich. Kupernikus hat es sich dort eingerichtet und hat sich daran gewöhnt Hundebesitzer zu sein. Und er und Annabelle haben Freundschaft geschlossen. Die beiden ermitteln wieder gemeinsam und gehen dabei Kommissar Fass gehörig auf die Nerven. Der ist durch Freundin Sabrina zwar etwas zugänglicher geworden, kann aber noch nicht ganz akzeptieren, dass er von den Ermittlungen der Zivilisten auch profitieren kann.

Ich mochte das Buch wieder, auch wenn Kupernikus manchmal sehr den alten Mann raushängen lässt. Hier ist Annabelle ein guter Ausgleich. Auch Kommissar Fass hat als Charakter noch einen weiten Weg vor sich. Das Zusammenleben auf dem Campingplatz ist wieder toll beschrieben und man merkt, dass Kupernikus in der Gemeinschaft angekommen ist. Wir treffen wieder auf einige Originale des Platzes und die Gemeinschaftsaktionen sind wieder recht lustig beschrieben.

Der Fall an sich ist ziemlich verzwickt und undurchsichtig. Als Leser ist man ungefähr im gleichen Tempo dabei, ich bin nicht vorab auf alle Zusammenhänge gekommen. Alles in allem ist es ein durchaus spannender und auch gemütlicher Krimi, der Spaß beim Lesen macht.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Neuanfang auf dem Land

Ein Zuhause im Frühling
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Ella steckt in einer Lebenskrise und so kommt das Angebot ihrer Patentante, deren Haus für 6 Monate zu hüten, gerade recht. Dass sie dabei aber einen Hund hüten soll, war eigentlich so nicht eingeplant. ...

Ella steckt in einer Lebenskrise und so kommt das Angebot ihrer Patentante, deren Haus für 6 Monate zu hüten, gerade recht. Dass sie dabei aber einen Hund hüten soll, war eigentlich so nicht eingeplant. Anfangs tut sie sich mit Tess schwer aber nach und nach wachsen die beiden zusammen. Und auch der etwas grummelige Tierarzt des Ortes erweist sich als doch ganz netter Zeitgenosse.

Julie Caplin startet mit diesem Band nun eine neue Reihe, die wohl komplett in Wilsgrave spielen wird. Ella hat alle Ziele in ihrem Leben verloren und muss sich erst einmal sammeln. Durch das Dorfleben, in das sie völlig selbstverständlich integriert wird, blüht sie langsam wieder auf und findet auch wieder Spaß an ihrer Arbeit als Illustratorin. Wir erfahren nach und nach was ihr widerfahren ist und lernen auch Menschen aus dem Leben vor Wilsgrave kennen. Auch Devon, der Tierarzt hat sein Päckchen zu tragen. Durch die intensiven Gespräche mit Ella lernen wir auch ihn und seine Geschichte kennen.

Das Buch lässt sich wie gewohnt sehr gut lesen und ist eine richtige Wohlfühllektüre. Die Themen sind dabei nicht seicht und auch das Dorfleben kommt nicht zu kurz. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in Wilsgrave. Ich mochte die Charaktere und auch die Umgebung. Sicher hätte man die Konflikte, die Ella und Devon mit ihren Expartnern haben noch etwas ausführlicher darstellen können, aber am Ende war es so auch ok für mich.

Ich kann diese neue Reihe der Autorin auf jeden Fall empfehlen und freue mich auf den zweiten Band, der im Mai erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

wunderschönes Buch!

A Taste of Cornwall: Ein Löffel Glück
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Annabelles Leben liegt gefühlt am Boden. Sie leidet unter Depressionen und kann nicht mehr arbeiten. Als ihr nur noch Katalogjobs angeboten werden und sie durch Zufall auf Sophie trifft, die mittlerweile ...

Annabelles Leben liegt gefühlt am Boden. Sie leidet unter Depressionen und kann nicht mehr arbeiten. Als ihr nur noch Katalogjobs angeboten werden und sie durch Zufall auf Sophie trifft, die mittlerweile in Sea Haven sesshaft geworden ist, beschließt sie tätig zu werden. Eines von Sophies Konzepten soll umgesetzt werden und es wird noch eine Moderatorin gesucht. Nach einigem Überlegen lässt Annabelle sich darauf ein, das Casting dafür mitzumachen und kehrt nach Sea Haven und somit zu ihrer Vergangenheit zurück.

Katharina Herzog schenkt uns hier wieder eine ganz wunderbare Geschichte, in der es nicht nur um Freundschaft und Liebe geht, sondern auch darum für sich selbst einzustehen. #MeToo spielt eine große Rolle und das zu sich selbst finden. Annabelle schafft es sich ihrer Vergangenheit zu stellen und natürlich darf die Liebe auch nicht zu kurz kommen. Die aufkeimende Beziehung zu Flynn wurde ja schon in Band 1 angeteasert und wird hier nun erzählt. Dabei glänzen beide Charaktere mit altersgerechtem Beziehungsverhalten. Unstimmigkeiten werden zeitnah geklärt und nicht tagelang mit sich rumgetragen und zum Drama gemacht. Diese Unaufgeregtheit gefällt mir extrem gut.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Setting ist sehr schön, es geht ums Essen, das so geschildert wird, dass man es fast riechen kann. Die Charaktere entwickeln sich und man trifft auch die Protagonisten aus Band 1 wieder. Und diese sind nicht nur ein kleiner Sidekick, sondern tragen auch zur Handlung bei.

Von daher kann ich den zweiten Band der Reihe nur empfehlen und freu mich auf Band 3.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

nicht so stark wie Band eins

Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont
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Es geht weiter in der Villa Sommerwind in Timmendorf. Julia und Christine werden erwachsen und gehen ihre Wege. Während Julia alles daran setzt als Köchin arbeiten zu können, studiert Christine Medizin ...

Es geht weiter in der Villa Sommerwind in Timmendorf. Julia und Christine werden erwachsen und gehen ihre Wege. Während Julia alles daran setzt als Köchin arbeiten zu können, studiert Christine Medizin und wird Ärztin. Und beide finden die Liebe. Julia mit Johannes der ihre Leidenschaft zum Kochen teilt, und Christine mit Maximilian, der sich politisch einsetzt. Als die Nazis an die Macht kommen muss Christine sich irgendwann entscheiden. Bleibt sie bei der Familie und ordnet sich unter oder folgt sie ihrem Gewissen und geht mit Maximilian in den Untergrund.

Wir begleiten nun also Henriettes Zwillinge durch ihr Leben. Die beiden sind sehr unterschiedlich und auch die Männer an die sie sich binden sind unterschiedlich. Vom Rest der Familie bekommt man nicht mehr ganz so viel mit, Henriette und Amalia spielen zwar eine Rolle, die ist aber eher im Hintergrund. Das Setting ist wieder schön beschrieben, allerdings treten außer den eigentlichen Protagonisten kaum weitere Personen auf, was dem Setting ein wenig die Tiefe nimmt. Gerade da Hotelleben wirkt dadurch etwas blutleer.

Die Autorin baut wieder große Zeitsprünge ein, die teilweise auch wichtige Ereignisse wie z.B. die Geburt von Christines Tochter Gerda umfassen. Das fand ich nicht ganz so schön, ich hätte mich schon dafür interessiert, wie es Christine und Julia in der Zeit von Christines Studium in Kiel ging und was sie alles erlebt haben. So werden die Schwangerschaft und die erste Zeit mit Kind in einem Absatz kurz geschildert, aber das war es auch.

Was mich am Ende doch recht gestört hat, war die Formulierung „Es zupfte ein Lächeln an ihren Lippen“ Das kam so oft, dass es wirklich auffällig wurde. Hier hätte man sicher auch andere Formulierungen für ein leichtes Lächeln finden können.

Alles in allem fand ich das Buch eher zwiespältig. Einerseits fand ich den Plot interessant, andererseits waren mir zu viele Lücken darin. Band 3 würde mich wohl interessieren, allerdings wird das wohl eher ein wenig dauern, wenn ich ihn überhaupt noch lese.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Neuanfang

Der Klang von Wind und Wellen
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Julia ist gerade frisch getrennt und lebt bei ihrem Großvater, als dieser verstirbt. In seinen Unterlagen findet sie Bilder von Urlauben auf Amrum, die sie nicht zuordnen kann und ein Kontobuch einer Mina ...

Julia ist gerade frisch getrennt und lebt bei ihrem Großvater, als dieser verstirbt. In seinen Unterlagen findet sie Bilder von Urlauben auf Amrum, die sie nicht zuordnen kann und ein Kontobuch einer Mina Bork. Die Neugier ist geweckt und so macht sich Julia auf den Weg nach Amrum um ihr Leben neu zu sortieren und ein wenig zu forschen, was es wohl damit auf sich hat. Parallel dazu lernen wir die Geschichte von Minas Familie kennen.

Anne Barns liefert hier wieder ein Wohlfühlbuch, inklusive den Rezepten, die im Buch eine Rolle spielen. Dazu treten auf Amrum auch wieder Protagonisten auf, die wir schon aus dem Vorgängerbuch Der Duft von Kuchen und Meer kennen. Ich fand das Wiedersehen mit Maren und Leni wirklich schön, ich mag es ja sehr, wenn man Hauptfiguren in späteren Büchern als Nebenfiguren wiedertrifft.

Das Setting war wieder schön beschrieben und hat Lust darauf gemacht nach Amrum auch mal im Winter zu fahren. Eben genau dann, wenn die Insel nicht überfüllt mit Touristen ist.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Ich mochte Julia, die sich klar werden muss, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Zuhause hat sie zwar ihre Familie, aber derzeit eigentlich keine Unterkunft mehr und ihr Job als Buchhändlerin ist ihr auch gekündigt worden. So ist es Zeit für einen Neuanfang. Mir hat es gut gefallen, wie besonnen Julia da vorgegangen ist und sich die Zeit genommen hat, um Pläne zu schmieden.

Alles in allem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es bietet schöne Lesestunden, die einen an die Nordsee im Winter entführen.

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