Es herbstelt
Entführung im HimmelreichEs wird Herbst in Himmelreich und die Urlauber reisen langsam, aber sicher ab. Eines Morgens werden die Brötchen nicht geliefert und Kupernikus findet den Bäckerwage am Strand des Sees, die Schuhe des ...
Es wird Herbst in Himmelreich und die Urlauber reisen langsam, aber sicher ab. Eines Morgens werden die Brötchen nicht geliefert und Kupernikus findet den Bäckerwage am Strand des Sees, die Schuhe des Bäckers am Ufer. Die Polizei schließt daraus, dass der Bäcker sich wohl umgebracht hat. Doch Kupernikus und Annabelle sind skeptisch, irgendwie wirkt das ganze inszeniert. So beginnen die beiden wieder nebenbei zu ermitteln.
Wir sind nun ein zweites Mal auf dem Campingplatz in Himmelreich. Kupernikus hat es sich dort eingerichtet und hat sich daran gewöhnt Hundebesitzer zu sein. Und er und Annabelle haben Freundschaft geschlossen. Die beiden ermitteln wieder gemeinsam und gehen dabei Kommissar Fass gehörig auf die Nerven. Der ist durch Freundin Sabrina zwar etwas zugänglicher geworden, kann aber noch nicht ganz akzeptieren, dass er von den Ermittlungen der Zivilisten auch profitieren kann.
Ich mochte das Buch wieder, auch wenn Kupernikus manchmal sehr den alten Mann raushängen lässt. Hier ist Annabelle ein guter Ausgleich. Auch Kommissar Fass hat als Charakter noch einen weiten Weg vor sich. Das Zusammenleben auf dem Campingplatz ist wieder toll beschrieben und man merkt, dass Kupernikus in der Gemeinschaft angekommen ist. Wir treffen wieder auf einige Originale des Platzes und die Gemeinschaftsaktionen sind wieder recht lustig beschrieben.
Der Fall an sich ist ziemlich verzwickt und undurchsichtig. Als Leser ist man ungefähr im gleichen Tempo dabei, ich bin nicht vorab auf alle Zusammenhänge gekommen. Alles in allem ist es ein durchaus spannender und auch gemütlicher Krimi, der Spaß beim Lesen macht.